Forsythien gehören zu den ersten blühenden Sträuchern im Frühling. Früh im Jahr hüllt sich der Strauch über und über in leuchtend gelbe Blüten. Viele denken, diese Blüten würden Bienen erste Nahrung im Jahr bieten, doch die Forsythie hat sogenannte trockene Blüten. Das heißt, die Blüten haben weder Nektar noch Pollen. Sie bieten keinerlei Nahrung für Bienen und Hummeln.

Forsythie – Zierstrauch ohne Nutzen

Die Forsythie wird auch Goldflieder, Garten-Forsythie oder Goldglöckchen genannt und ist eine gezüchtete Hybride. Sie gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae). Der Strauch bietet Insekten kein Futter, weil die Pflanze weder Nektar noch Pollen produziert und auch keine Früchte trägt. Vermehrt wird die Forsythie durch Stechlinge und Absenker. Das leuchtende Gelb verspricht Bienen und Hummeln Futter und so verbrauchen die Tiere wertvolle Energie um zu den gelben Blüten zu fliegen die weder Pollen noch Nektar bereithalten.

Wer aus ästhetischen Gründen keinesfalls auf eine Forsythie im Garten verzichten will, sollte die Forsythien Sorte „Beatrix Farrand” wählen. Sie ist die einzige Forsythien-Sorte, die zumindest etwas Pollen produziert.

Zusätzlich sollten noch reichlich echte Bienenfutterpflanzen gepflanzt werden, damit der Garten das hält, was die knallgelbe Forsythie verspricht: ein guter Futterplatz für Bienen und Hummeln. Viel Nektar und Pollen bieten zum Beispiel die japanische Scheinquitte, die Weide, Zieräpfel, diverse Obstbäume usw. Mehr Bienenweiden findet man in unserem Kalender der Bienenweiden.

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