Im Juni beginnt der Frühsommer. Es wird bereits sommerlich heiß und erste Sommergewitter treten auf. Das Leben explodiert und so kann man auch im Garten erleben, wie die Jungpflanzen rasch größer werden. Blattläuse, Raupen und Schnecken tun sich an den Pflanzen gütlich. In einem Naturgarten sollten sich zur gleichen Zeit auch Marienkäferlarven, Florfliegenlarven, Singvögel und viele andere einfinden, die die Schädlinge in Schach halten.

Wunderwelt Garten

In unserem Garten gedeiht und sprießt es nun überall. Alles ist in sattes Grün getaucht. Am Tag wird es teils sehr heiß und immer wieder gibt es Stürme und Gewitter.

  1. Das gelbe und braune trockene Laub von den Frühlingsblühern wie Tulpe, Narzisse und Co vorsichtig abzupfen.
  2. Baumscheiben von Obstbäumen düngen und mulchen damit die Feuchtigkeit im Boden bleibt und die Früchte gleichmäßig mit Wasser versorgt werden können.
  3. Junifall: besonders Äpfel werfen viele Früchte ab wenn sie zu viele tragen. Wenn dennoch zu viele am Baum verbleiben, kann man per Hand die kleinsten Äpfel ausbrechen.
  4. Erdbeeren kann man nun mit Stroh usw. mulchen, damit die Erdbeeren bei Regen sauber bleiben. Nasse Erdbeeren sind stärker von Pilzkrankheiten bedroht.
  5. Verblühte Blüten ausbrechen bzw. abschneiden um neue Blüten zu fördern. Samen zu entwickeln kostet die Pflanzen Kraft.
  6. Die Pflanzen im Garten regelmäßig auf Blattläuse kontrollieren. Im Naturgarten sollten Nützlinge ein Problem jedoch rasch beseitigen.
  7. Pflanzen, besonders Kübel- und Balkonpflanzen, regelmäßig Gießen und Düngen.
  8. Aussäen im Juni: Radieschen, Rettiche, Karotten, Buschbohnen, Kohlrabi, Knollenfenchel, Endiviensalat, Radicchio und Zuckerhut werden nun gesät.
  9. Tomaten (Paradeiser) regelmäßig gießen und zB. mit Kompost düngen. Mulchen kann man mit Beinwellblättern oder anderem Mulchmaterial.
  10. Brennnesseljauche ansetzen und alle Gemüse- und Zierpflanzen düngen.
  11. Am 24. Juni endet traditionell die Spargelernte und die Rhabaraberernte. Ab dieser Zeit reichert der Rhabarber Oxalsäure an. Generell sollten die Pflanzen ab nun zu Kräften kommen können um auch im nächsten Jahr wieder starke Triebe hervorzubringen.
  12. Kartoffeln, Lauch, Erbsen, Kohl und Buschbohnen anhäufeln.
  13. Gewächshäuser sollten nun regelmäßig gelüftet werden.
  14. Sommerblumen wie Ringelblumen, Jungfer im Grünen, Duftsteinrich, Wicken und Kapuzinerkresse werden nun gesät.
  15. Regelmäßig Radieschen ernten und nachsäen.
  16. Rasen noch einmal düngen und bei Bedarf wässern.
  17. Rasenmähen und den Grasschnitt als Mulchmaterial für Erdbeeren, Obstbäume und Heckenbeeren verwenden.
  18. Langstielige Blüten und große Stauden mit Haselruten oder Weidenruten stützen.

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