Es ist kaum zu glauben, aber heute wird unser Weblog bereits neun Jahre alt! So viele Artikel sind seither hinzugekommen und so viel Neues haben wir beim Verfassen der Inhalte gelernt. Dabei sind wir, so denke ich, unseren Idealen treu geblieben und die Artikel drehen sich nach wie vor um Themen wie Naturgarten und Umweltschutz.

Die Website selbst musste sich oft technischen Neuerungen anpassen. Mehrmals wurden die Seiten beinahe gehackt und wir waren gezwungen, die Sicherheit verstärken. Nun musste auch der Datenschutz aufgrund der europäischen Datenschutz-Grundverordnung stark erhöht werden. Das alles bedeutet viel Arbeit, doch die ist es uns wert. Wir haben eine Botschaft und die soll möglichst viele Menschen da draußen erreichen.

Die GartenGnome informieren und bewegen

Natürlich haben wir immer ein Auge darauf, wo unser Blog empfohlen und diskutiert wird. Immer wieder erhalten wir auch Mails oder werden bei Veranstaltungen angesprochen und bekommen so Feedback und Ideen für neue Artikel. Was besonders auffällt ist, dass in diesen neun Jahren die Artikel immer ausführlicher und länger wurden. Dafür aber auch seltener. Man merkt eben auch, dass dies ein privates Projekt ist und dass wir die Arbeit an der Website, die Recherchen und das Verfassen der Artikel in unserer Freizeit neben Job und sonstigen Tätigkeiten unterbringen müssen. Dafür wollen wir aber auch unser Bestes geben und unseren LeserInnen einen echten Mehrwert bieten. Das ist uns glaube ich gelungen.

Inzwischen hat sich der GartenGnom-Weblog als Nachschlagewerk und Informationsquelle im deutschsprachigen Web etabliert. Über 40.000 Besucher pro Monat sind keine Seltenheit mehr. Verlinkungen zu unserer Website werden nicht nur gerne auf privaten Websites und auf sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter geteilt. Auch in den Medien wie zB. in Zeitschriften, Büchern und im TV erhielten wir bereits die eine oder andere Erwähnung und Empfehlung. Was uns aber fast noch stolzer macht ist, dass einige unserer Artikel wie jener zum Thema „Nährstoffe für Pflanzen“ sogar im Unterricht an Schulen verwendet werden.

Nicht immer stoßen wir mit unseren Artikeln auf Gegenliebe oder Akzeptanz. Besonders in den sozialen Medien wurden einige unserer Artikel wie zum Beispiel zum „Kriegsschauplatz Garten“ sehr kontrovers und heftig diskutiert. Für uns ist das trotzdem ein großes Kompliment, denn es sagt uns, dass wir einen Nerv getroffen haben und unsere Botschaft die Menschen erreicht.

Der Garten: Besorgniserregende Entwicklungen

Uns wird es in nächster Zeit sicherlich nicht langweilig. In den Gärten in Österreich, Deutschland und der Schweiz gibt es neue Trends, die besorgniserregend sind. Scheinbar wird alles Lebendige zuerst einmal getötet, bevor man es mit dem Smartphone fotografiert um sich auf Facebook zu erkundigen, was es einmal war. Außerdem greift der Trend der „pflegeleichten“ Schotterwüsten immer mehr um sich. Immer deutlicher verhärten sich die Fronten zwischen Naturgärtnern und Naturverweigerern. Bedenkt man, wie viel Fläche private Hausgärten und Schrebergärten einnehmen, ist das durchaus ein bedeutender Faktor für die Umwelt.

Wir wollen Bewusstsein schaffen und sind daher nicht nur im Netz über unseren Blog sowie in diversen sozialen Netzwerken tätig, sondern gehen auch gerne einmal auf Veranstaltungen und zu Demonstrationen um den direkten Kontakt zu den Menschen zu suchen.

An Artikelideen mangelt es uns jedenfalls nicht und wir arbeiten auch bereits an den nächsten Blog-Beiträgen. Wir werden in jedem Fall nicht von unserem Ziel ablassen, den naturnahen Garten populärer zu machen und aufzuklären, wie wichtig Vielfalt, Neugier und Geduld sind.

Hiermit wollen wir uns auch wieder einmal bei unseren LeserInnen für ihr Interesse bedanken. Also auch bei dir! Danke, dass du dich für unsere Artikel interessierst, dass du uns verstehst, dass du die Geschichten teilst und in die Welt hinaus trägst. Danke, dass du dich für uns und für die Natur im Garten einsetzt und uns mit so vielen Ideen versorgst. Danke!!!

 

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