Aus dem eigenen Garten sind Karotten natürlich am allerbesten. Saftig Orange sollen sie leuchten, wenn man die Erdkrumen abgestreift hat. Doch hoppla, da ist ja wieder eine Karotte mit grünem Kopf… Wie kommt es zu grünen Möhrenköpfen? Kann man die grünen Stellen essen? Was kann man tun, damit keine grünen Köpfe entstehen?

Karotten mit grünen Köpfen

Nein, Karotten bekommen keine grünen Köpfe, weil ihnen schlecht ist, sondern weil ihre Köpfe frech über die Erde gucken. Trifft Sonnenlicht auf die Wurzel, wird sie an dieser Stelle nicht braun, sondern grün.

Warum schauen die Karotten überhaupt aus der Erde heraus?

Zu eng gesäte Möhren drängen einander gegenseitig nach oben und auch wenn der Boden nicht tiefgründig gelockert ist, wachsen die Möhren nach oben. Wenn man einzelne Karotten, die in Reihen gepflanzt sind erntet, dann kann durch das so entstehende Loch Sonnenlicht auf die Nachbarkarotte fallen.

Was kann man gegen grüne Stellen tun?

  1. Wenn man einzelne Karotten aus einer Reihe erntet, dann das entstandene Loch mit Erde auffüllen.
  2. Den Boden im Beet vor der Aussaat tiefgründig lockern.
  3. Zu dicht gesäte Möhren auslichten, damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen hochdrücken.
  4. Bereits herausragende Karotten mit Erde oder Kompost abdecken.
  5. Beim Durchharken in den Reihen, die Karotten schon rechtzeitig leicht anhäufeln.

Kann man Karotten die oben grün sind essen?

Ja natürlich kann man auch teilweise ergrünte Karotten essen! Schädlich sind die grünen Stellen an den Karotten nicht – man kann sie mitessen. Die grünen Stellen kann man aber auch einfach abschneiden, denn sie schmecken eher bitter. Wie gewohnt kann die köstliche Möhre dann roh oder gekocht gegessen werden.

 

 

 

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