Auf Saatgutpackungen ist immer wieder zu lesen, dass es sich um Lichtkeimer oder Dunkelkeimer handelt. Leider findet man nicht immer eine Anleitung bzw. Erklärung dazu auf der Packung. Daher will ich hier kurz die beiden Begriffe erklären.

Was sind Lichtkeimer?

Lichtkeimer brauchen Licht und dürfen deshalb nicht mit Erde bedeckt werden. Diese Samen streut man auf das Substrat und drückt sie an. Entweder man stellt die Töpfchen in Wasser und wartet bis sich die Erde vollgesogen hat oder man besprüht sie immer wieder leicht.

Lichtkeimer sind z.B.: Basilikum, Bohnenkraut, Dill, Kamille, Katzenminze, Kümmel, Majoran, Pfefferminze, Melisse, Zitronenmelisse, Fingerhut, Blattsalat, Fleißiges Lieschen, Glockenblumen, Königskerzen, Lobelien, Marienglockenblumen, Mauerpfeffer, Nachtkerze, Nelke, Sonnenhut, Löwenmäulchen…

Was sind Dunkelkeimer?

Dunkelkeimer sind Samen, bei denen die Keimung nur dann optimal verläuft, wenn sie mit einer Schicht Erde abgedeckt sind.

Dunkelkeimer sind z.B.: Borretsch, Kürbis, Tomate, Gurke, Christrosen, Eisenhut, Lupinen, Pechnelke, Petunie, Phacelia, Rittersporn, Stiefmütterchen, Stockrose, Storchschnabel, Vergissmeinnicht, Kapuzinerkresse…

Artikel teilen

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden!