Ein Heim für Nützlinge im Gartenparadies

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Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Doktor GartenGnom, Gartenbewohner | Veröffentlicht am 27. Juli 2011

NützlingshausEnde Mai landete im Mail-Postfach des GartenGnoms ein E-Mail einer Produktionsfirma, die Teilnehmer für eine Sendung im ZDF-Wissensmagazin Terra Xpress suchte. Gesucht wurden Gartenbesitzer mit einer »Maulwurfplage«, bei denen man Mittel zur Maulwurfbekämpfung testen könne. Diesen Aufruf können wir nicht unterstützen – in unserem Garten dürfen Maulwürfe nach Herzenslust buddeln! Auch viele andere Tiere sind in unserem Garten herzlich willkommen.

Alle Lebewesen haben ihren Platz in dieser Welt und wenn der Mensch sie nicht gerade in Regionen verschleppt, wo diese Lebewesen invasiv werden können, so sollte man sie und ihren Lebensraum auch respektieren. Wir können aber auch weiter gehen und Wiedergutmachung leisten, indem wir den Tieren auch wieder Lebensraum zurückgeben. Wilde Kräuterwiesen und Sträucher braucht man nur unberührt wachsen lassen. Auch Nistkästen, Wohnkästen und Häuschen für diverse Tiere kann man im Garten aufstellen bzw. aufhängen.

Auf gute Nachbarschaft: Mischkultur im Garten

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Verfasst von Pandea | Kategorie: Obst, Gemüse u. Kräuter, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 25. April 2010

Wir GartenGnome nutzen die Vorteile von Mischkulturen schon seit langem und wurden bisher nicht enttäuscht. Vielleicht weiß der eine oder andere Gärtner, dass es so manche Probleme mit auf einzelne Beete verteilten Monokulturen gibt. Ein herrliches Durcheinander kann viele Probleme gleich vorbeugen und sieht auch sehr schön aus.

Farbenfrohe Nahrung für Bienen, Hummeln und andere Insekten

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Verfasst von Pandea | Kategorie: Gartenbewohner, Gartenkalender, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 1. September 2009

Biene auf KürbisblüteAuch wenn sich der Gärtner noch so im Garten und am Balkon abmüht, alle Arbeiten kann er leider nicht alleine bewältigen. Er braucht die Hilfe von Bienen und Hummeln, aber auch von anderen Insekten, um köstliches Obst und Gemüse ernten zu können. Es ist natürlich sehr ärgerlich, wenn Blüten nicht bestäubt werden da Bestäubung Voraussetzung für Früchte und Samen ist. Doch eigentlich ist es ganz einfach: Helfen wir den Bienen und Hummeln, helfen sie uns.

Als Beispiel will ich hier Bienen heranziehen – auch andere Insekten naschen natürlich mit am farbenfrohen Buffet im Garten, doch in Österreich und Deutschland finden Bienen über den Sommer oft nicht mehr genügend zu fressen. Als Hobbygärtner und GartenGnom muss man ihnen also unter die Flügel greifen, soweit es geht.

Wo sind die Bienen nur geblieben? Bienensterben durch Pestizide

Verfasst von Pandea | Kategorie: Blüh- und Zierpflanzen, Gartenbewohner, Obst, Gemüse u. Kräuter | Veröffentlicht am 14. Juli 2009

Biene auf Sonnenhut

In einem großen Bienenstaat haben Bienen viele verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Am bekanntesten sind die fleißigen Arbeiterbienen, deren Aufgabe darin besteht, Nektar aus verschiedensten Blüten zu sammeln und in ihrem Magen zu Honig zu verarbeiten. Bienen sind somit unersätzlich für unsere Honigproduktion.

Da die Arbeiterinnen beim Nektar-Sammeln unermüdlich von einer Blüte zur nächsten fliegen, erfüllen sie noch eine weitere wichtige Aufgabe. Die Bestäubung vieler Kultur- und Wildpflanzen funktioniert nur aufgrund dieser Symbiose. An den Beinen der Bienen bleiben Blütenstaub/Pollen haften und werden so weiter zur nächsten Blüte transportiert. So bestäuben sie Obst- und Gemüsepflanzen und ermöglichen, dass köstliche Früchte überhaupt wachsen können.

So mancher mag jetzt denken, diese Tatsache sei allgemein bekannt. Ich bezweifle aber, dass sich jeder der Bedeutung der Bienen und deren Arbeit wirklich bewusst ist!