Verfasst von Pandea | Kategorie: Gartenkalender, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 11. März 2012

Der Frühling naht und kaum ist der Schnee verschwunden, zeigt sich das Ausmaß der Frostschäden im Garten. Frostschäden treten bei Kübelpflanzen meist im Wurzelbereich auf, bei Gartenpflanzen (also Pflanzen die im Gartenboden wachsen) sind hauptsächlich Blätter und Äste betroffen. Was aber sind Frostschäden und wie erkennt man sie?
Gerade bei immergrünen und wintergrünen Pflanzen sind Frostschäden schnell erkennbar. Das Übel zeigt sich nach Wintern mit länger anhaltendem Frost und sonnigen Tagen. Bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad ist eine dicke Schneedecke ein guter Schutz vor Frostschäden. Pflanzen in besonders windigen Lagen und Pflanzenteile, die nicht von der Schneedecke geschützt waren weisen Frostschäden auf. Starker Kahlfrost (Barfrost) ist besonders verheerend. Kahlfrost, also Frost in Bodennähe, wirkt direkt auf den ungeschützten Boden und auf Pflanzen, da die dämmende Schneedecke fehlt. Die nächste Stufe ist dann der Bodenfrost, der bereits einige Zentimeter in den Boden eindringt und Wurzeln schädigt, Böden auffriert und Wasser in Form von Eis bindet.