Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Doktor GartenGnom, Gartenbewohner | Veröffentlicht am 28. Mai 2011
Wieder einmal haben wir kleine Wesen aufgespürt, die den Garten unsicher machen. Bereits in den letzten Jahren haben wir ihnen nachgespürt, doch erst letztes Jahr wurden wir fündig. Beim gemütlichen Sonntags-Kaffee am Balkon hörten wir Geräusche, wie wir sie bisher nur aus dem Urlaub kannten – Das dauerhafte Zirpen von Zikaden. Da das Geräusch nur schwer zu orten war, entdeckten wir erst drei Jahre nach dem ersten Auftreten die Herkunft.
Die Rhododendren verfärbten sich an einigen Stellen, als würden sie »rosten«. Ich untersuchte also die Blätter und sah an manchen Blatträndern kleine weiße Käfer, die bei genauerem Hinsehen flink um den Blattrand auf die Blattunterseite verschwanden. Es waren junge Rhododendronzikaden, die bereits fleißig begonnen hatten, die Pflanzen anzusaugen.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 12. Mai 2010
So gut wie jeder Gärtner und Gartenbesitzer kennt ihn – den Giersch (Aegopodium podagraria). Auch bekannt unter den Namen Geißfuß, Dreiblatt, Erdholler, Gichtholler, Zipperleinkraut, Sankt Gerhardskraut, Hinfuss, Podagariakraut, oder Bodenholler.
Mit seinen unterirdischen Kriechtrieben (Rhizome) breitet sich diese Pflanze schnell aus und besetzt nach und nach große Flächen. Beschädigte Wurzeln oder Wurzelstücke die in der Erde vergessen wurden, treiben freudig neu aus. Giersch bevorzugt einen nährstoffreichen und humusreichen Boden im lichten Schatten, meist von Gehölzen. Bei uns im Garten hat sich der Giersch um die Rhododendren, Hortensien und unter der Forsythie ausgebreitet.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Blüh- und Zierpflanzen | Veröffentlicht am 5. April 2010
Einige Schönheiten im Garten sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch hübsch giftig. Besonders wenn man Kinder im Garten spielen lässt, sollte mach sich darüber klar sein, welche der Pflanzen giftig sind und welche von den Kindern bedenkenlos berührt bzw. gepflückt oder gar gegessen werden können. Meist bilden die Pflanzen nur in gewissen Teilen Giftstoffe, die für den Menschen gefährlich werden können, darum sollte man sich darüber informieren.
Normalerweise müssen nicht alle Pflanzen, von denen eine Gefahr ausgehen könnte, aus dem Garten verbannt werden. Man kann Kinder durchaus mit klaren Warnungen und Erklärungen bewusst machen, von welchen (weniger giftigen) Pflanzen sie die Finger lassen sollen. Wer jedoch ganz sicher gehen will, sollte auf folgende giftige Pflanzen verzichten oder bereits gepflanzte oder gefundene Schönheiten ausgraben und verschenken…
Verfasst von Pandea | Kategorie: Balkon und Terrasse, Blüh- und Zierpflanzen, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 16. Juli 2009
Kaffeetrinker aufgepasst! Es gibt einige hilfreiche Überbleibsel aus der Küche, die wir im Garten verwenden können, wie zum Beispiel Kaffeesud / Kaffeesatz. Pro Tasse fällt eine mehr oder weniger große Menge Kaffeesud an, den man ganz bequem sammeln kann. Teetrinkende Hobbygärtner müssen nun nicht zwangsweise anfangen täglich Kaffee zu trinken um etwas Kaffeesatz zu bekommen, man beschafft sich die benötigte Menge einfach bei den Nachbarn, der Familie oder bei Freunden.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Blüh- und Zierpflanzen | Veröffentlicht am 26. Juni 2009
Bevor man sich Pflanzen aussucht, sollte man erst klären welche Lichtverhältnisse auf dem zu bepflanzenden Stückchen Erde herrschen. Ein halbschattiges Beet ist entweder einen Teil des Tages besonnt und liegt die restliche Zeit im Schatten, oder es hat den ganzen Tag diffuses Licht, das durch die Kronen von Bäumen fällt.
Schattige Beete sind an der Nordseite von Häusern, hinter Mauern oder dichten Hecken zu finden. Schattige Plätze im Garten muss man aber nicht verwildern oder ungenutzt lassen. Es gibt mehr Pflanzen für den Schatten als man denkt.