Verfasst von Pandea | Kategorie: Dekoration und Gestaltung, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 25. Juli 2009
Eigentlich ist diese Totholzhecke ein alter Hut, ähnelt sie doch extrem den alten Feldhecken. Diese Feldhecken wurden früher als Grenzmarkierungen zwischen Weide- und Ackerland von Bauern angelegt. Dazu wurde einfach verschiedenes Schnittgut locker und bandartig an der Grenze des Landes aufeinander geschichtet.
Benjeshecken oder Totholzhecken sind Hecken, die durch lockeres Aufschichten von Gehölzschnitt, wie Ästen, Reisig und Zweigen, sowie durch Samenanflug, Kot und Nahrungsdepots von Tieren entstehen. Auf diese Wege gelangen verschiedene Samen in die Hecke, wodurch fast nur naturraumtypische Pflanzen, die dem jeweiligen Standort entsprechen, wachsen werden.
Diese Benjeshecken bieten vielen Vögeln, Insekten und Kleinsäugern Schutz und Nahrung. Hermann Benjes beschrieb dieses Prinzip in den 1980er Jahren.
Schmetterlinge im Garten sind etwas sehr schönes – da können wir ihnen doch eine Ecke im Garten überlassen oder mit einigen Pflanzen Schmetterlinge anlocken und ihnen damit ein Heim und Nahrung geben. Mit ein klein wenig Arbeit kann man mithelfen, die Vielfalt der Schmetterlinge zu erhalten oder eine Vielzahl an Schmetterlingen in den Garten locken!



