3. Geburtstag des GartenGnom-Weblogs

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Verfasst von Pandea | Kategorie: Allgemein | Veröffentlicht am 20. Juni 2012

3. GartenGnom-GeburtstagDer GartenGnom-Weblog feiert nun bereits seinen 3. Geburtstag! Mit diesem Artikel wollen wir uns nicht nur bei Euch allen für Eure Treue bedanken, sondern Euch auch wieder einmal einen tieferen Einblick hinter die Artikel des Weblogs geben. Der GartenGnom Weblog ist ein privates Projekt, das wir in erster Linie für uns selbst begonnen haben. Immer wieder passiert etwas in unserem Garten, zu dem wir uns schlau machen um mehr darüber zu erfahren. Wir wollen Zusammenhänge begreifen und der Umwelt nicht schaden. Damit wir all die Recherchen und die Suche nach besseren Lösungen nicht nur für uns alleine machen, halten wir die Ergebnisse in den Berichten des Weblogs für uns selbst, aber natürlich auch für unsere Leser fest.

Kein Leben ohne Garten

Pandea wuchs großteils am Land auf und empfindet ein Leben auf dem Land als einzige denkbare Lebensweise. Die nötigen Fahrten in die Stadt sind für sie ein notwendiges Übel, auf das sie auch gerne verzichten könnte. Im Garten hat sie vieles über Pflanzen, Tiere und die Gartenarbeit gelernt. Der Buddler stammt zwar vom Land, ist aber mit seinen Eltern als Baby in die Großstadt Wien gezogen. Wien ist zwar im weltweiten Vergleich keine Megacity und auch eine der lebenswertesten Städte der Welt und auch wenn unser Buddler oft bei Verwandten oder auf Ausflügen auf dem Land war, so ist eine kurze Flucht aus der grauen Betonwüste kein Vergleich zum Leben umgeben von Natur.

Warum werden meine Tulpen von Jahr zu Jahr kleiner oder verschwinden?

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Verfasst von Pandea | Kategorie: Allgemein | Veröffentlicht am 30. März 2012

Tulpen

Vor kurzem wurden wir gefragt: „Warum werden von Jahr zu Jahr meine Tulpen kleiner? Manche kommen sogar gar nicht wieder!“. Bisher haben wir in unserem Garten dieses Problem noch nicht bemerkt, weshalb wir selbst erstmal recherchieren mussten.

Wir haben bereits einen Artikel über Tulpen verfasst, haben darin aber noch kein Wort über die Herkunft dieser Pflanze verloren. Ihre Ursprünge hat die Garten-Tulpe in der Türkei, aus der sie im 16. Jahrhundert nach Europa kam. Charles de l’Écluse brachte neben Erdapfel/Kartoffel (1588), Kaiserkrone und Rosskastanie (1576) auch die Tulpe (1573) nach Wien. Tulpen gehören zur Familie der Liliengewächse und stammen von den Wildtulpen ab. Erst durch 400 Jahre der Züchtung ergaben sich die zahlreichen, hochgewachsenen Pflanzen mit ihren auffällig gefärbten Blüten.

Liegt darin also die Antwort auf die Frage? Entwickeln sich die Tulpen nach und nach in ihre Urform zurück?

Silene stenophylla: Wiederbelebung nach 31.800 Jahren

Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Allgemein | Veröffentlicht am 21. März 2012

Silene stenophylla

 

Kaum zu glauben aber wahr: Forscher fanden im Permafrost Sibiriens Früchte von Pflanzen aus dem urzeitlichen Jungpleistozän und brachten das Pflanzenmaterial In-Vitro zum Keimen! Die Pflanzenteile sind ca. 31.800 (±300) Jahre alt. Das Jungpleistozän kennen wir auch als die »letzte Eiszeit«. Die letzten Neandertaler kannten diese Blümchen vermutlich noch und das eine oder andere Mammut ist vielleicht draufgetreten.

Die Wissenschafter der Russischen Akademie der Wissenschaften in Puschtschino um Svetlana Yashina fanden die Pflanzenteile bei Ausgrabungen in unterirdischen Gängen, die vermutlich von Erdhörnchen gegraben wurden. Wir verdanken den Fund also vermutlich dem Futterversteck der kleinen Tierchen. Ca. 38 Meter tief im Permafrost tauten die Früchte nie auf und blieben so konserviert.

Düngen und Boden aufbessern

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Verfasst von Pandea | Kategorie: Allgemein | Veröffentlicht am 6. August 2011

Kompost

Johan Baptista van Helmont (1580 – 1644) führte dereinst das berühmte Weiden-Experiment durch, bei dem er einen Weidenschößling unter kontrollierten Bedingungen wachsen ließ. Dabei entdeckte er, dass die Pflanze zwar an Gewicht zulegte, dass aber nur ein sehr geringer Teil der zugelegten Masse aus der Erde entnommen wurde, in der die junge Weide wuchs. Nach damaligem Wissenstand lag es zwar nahe, dass die Weide zu einem hohen Prozentsatz aus Gießwasser bestehen müsse, heute wissen wir es aber besser: Viele weitere Nährstoffe produzieren Pflanzen durch Photosynthese und absorbieren sie aus der Luft.

Trotz des scheinbar geringem Bedarfs an Nährstoffen aus dem Boden benötigen Pflanzen diese unbedingt. Je nach Pflanzenart, besteht unterschiedlich viel Nährstoffbedarf. Für viele Pflanzen wie Obstbäume etc. muss man nicht zwingend Düngen auch wenn es keineswegs schaden kann, da für sie der Nährstoffgehalt des Bodens oft ausreicht, bei vielen Kulturpflanzen im Gemüsebeet sollte man den Boden aber mit Nährstoffen anreichern.

Kunstdünger versuchen alle nach wissenschaftlichem Stand benötigten Nährstoffe zur Verfügung zu stellen, doch bekanntlich ist die Wissenschaft auch in diesem Bereich noch relativ ahnungslos. Bisher war alles was uns vom Kunstdünger geblieben ist vergiftetes Wasser und belastete Böden, sowie Pflanzenzüchtungen, die ohne unnatürlich hohe Nährstoffzufuhr nicht überleben können.

Wer gesunde Pflanzen auf gesundem Grund wachsen lassen will, der sollte auf natürliche Düngemittel zurückgreifen. Hier möchten wir nun aufzählen, wie man seinen Garten natürlich düngen kann. Es gibt mehr Öko-Alternativen als man denkt, doch auch hier sollte man wachsam sein:

Der GartenGnom-Weblog feiert seinen 2. Geburtstag

Verfasst von Pandea | Kategorie: Allgemein, Events und Aktionen | Veröffentlicht am 20. Juni 2011

2. GartenGnom-Geburtstag

Irre – Der GartenGnom Garten-Weblog feiert heute bereits seinen 2. Geburtstag! In Kürze werden wir außerdem 100.000 eindeutige Seitenbesucher seit dem Start feiern können. Davon besuchen über 1.000 Besucher regelmäßig den Weblog. Wir bemühen uns immer um gute Recherche und Artikel die sowohl Euch interessieren, als auch unsere Überzeugungen zu naturnahem Gärtnern und Umweltschutz vermitteln.

Wir GartenGnome wollen uns hiermit bei allen unseren Lesern bedanken, die uns seither die Treue halten!

Auch für das dritte Jahr haben wir uns viele gute Vorsätze gemacht und auch bereits viele weitere Ideen für neue interessante Artikel notiert. Dennoch würden wir uns über Kommentare freuen, in denen ihr uns Fragen stellt, uns Hinweise für mögliche Artikel gebt oder einfach Wünsche und Kritik an uns los werdet. Das funktioniert selbstverständlich auch über unser E-Mail Formular.

Zur Feier gibt es demnächst auch Geschenke für Euch, denn wir konnten für unsere Leser ein paar schöne und interessante Bücher organisieren. Wir werden in nächster Zeit also die Bücher vorstellen und dazu auch jeweils ein Exemplar verlosen. Mehr dazu erfahrt ihr in Kürze.

EHEC Keime – Gedanken zu Gemüse aus Garten und der Region

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Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Allgemein | Veröffentlicht am 29. Mai 2011

Gleich vorweg: Wir wollen hier weder auf dem jährlichen Panik-Hype der Seuchenmeldungen schwimmen oder Panik verbreiten. Ganz im Gegenteil – wir haben Informationen zum Thema zusammengesammelt und uns wieder einmal unsere eigenen Gedanken zu dem Thema gemacht.

Bis jetzt gibt es bereits einige Todesopfer und ca. 1.000 Erkrankungen am EHEC-Erreger in Deutschland. Unter Verdacht stehen spanische Salatgurken, doch ist noch immer nicht sicher, woher die Keime tatsächlich stammen. Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) ist ein Darmbakterium, das beim Menschen zu blutigen Durchfallerkrankungen und Nierenschäden führen kann. Anders als bei vielen anderen Bakterien genügen schon 10 bis 100 Bakterien, um eine Erkrankung auszulösen. Das Stäbchenbakterium EHEC ist verwandt mit Escherichia coli (E. coli), das im menschlichen Darm als symbiotische Lebensform der Darmflora bei unserer Verdauung hilft.

Rundherum hört man bereits, dass Gemüse in den Regalen und auf den Märkten verschmäht wird. Es ist sogar schon von großen wirtschaftlichen Schäden für Obst- und Gemüsehandel und am Ende natürlich auch für die Bauern die Rede. Als ich am Samstag im Supermarkt einkaufen war, waren auch hier in Österreich die Gemüse- und Obstregale so voll wie sonst nie vor dem Wochenende. Dabei sah ich mehr österreichische Ware denn je zuvor in den Regalen liegen. Es ist ganz klar, dass diese Krankheitswelle auch schlimme Folgen für die österreichische Landwirtschaft haben kann.

Der Bakterienstamm ist äußerst resistent gegen Antibiotika. Damit ein Selektionsdruck zustande kommt, der die Vermehrung resistenter Stämme begünstigt, müssen die Bakterien aber bereits Antibiotika ausgesetzt gewesen sein. Uns stellt sich nun die Frage: Muss man hier den Methoden der landwirtschaftlichen Tierhaltung Schuld zuweisen? Außerdem fragen wir uns wie so viele andere, was man tun kann um sich möglichst nicht anzustecken.

Der GartenGnom auf Platz 3 der Garten-Superblogs 2011

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Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Allgemein | Veröffentlicht am 8. Mai 2011

Superblogs 2011 - 3. Platz

Liebe Leser, danke für all Eure Stimmen bei der Wahl zum Superblog 2011 – Kategorie »Garten«! Ich melde mich ein wenig verspätet, da die Zeit momentan ein wenig knapp ist. Wie wir bereits in unserem Artikel »Stimmt ab und wählt GartenGnom.net zum Garten-Superblog 2011!« beschrieben haben, wurden wir zur Wahl zum Superblog 2011 nominiert und nahmen vom 1. bis zum 7. April 2011 an der Abstimmung Teil.

Wir freuen uns nun, kund geben zu können, dass GartenGnom.net in der Kategorie »Garten« den dritten Platz errungen hat. Nun haben wir auch unseren Gewinn, sowie eine Urkunde erhalten.

Hätte nachhaltige Landwirtschaft die Katastrophe bei Rostock verhindert?

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Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Allgemein | Veröffentlicht am 10. April 2011

Wir waren schockiert, als wir am 8. April im Radio von der Massenkarambolage bei Rostock in Deutschland gehört haben. Der heftige Wind verwehte dort massenhaft Sand der umliegenden Felder und nahm dabei den Autofahrern auf der Autobahn 19 die Sicht. Doch wie kam es zu einer solchen Sandwolke überhaupt?

Im Fernsehen sahen wir schließlich sehr eindrucksvolle Luftaufnahmen der Autobahn und der Felder zu beiden Seiten derselben. Regenwurmfriedhof würde es noch nicht ganz treffen. Die riesigen, frisch gepflügten Flächen sind totes Land, das sicherlich – so vermute ich – durch ewigen Kunstdünger- und Pestizideinsatz zu einer toten Wüste umgewandelt wurde. Kein Wunder, dass diese Felder der Erosion derart offen ausgesetzt sind. Nicht einmal eine Wildhecke konnte die Sandwolke stoppen, denn die Felder grenzen ohne Hindernis unmittelbar an die Autobahn. Hätte man die Katastrophe also mit nachhaltiger Landwirtschaft verhindern können?