Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Gartenbewohner | Veröffentlicht am 13. Mai 2010
Eigentlich wollte ich in diesem Artikel die freudig Botschaft überbringen, dass in einem unserer neuen Nistkästen endlich ein Kohlmeisen-Paar eingezogen ist und auch schon Küken aufzieht. Am Dienstag jedoch fanden wir das kleine Nest im Gras unter dem Baum, an dem der Nistkasten befestigt ist.
Von der Vogelmutter fehlt jede Spur, genauso von den meisten Küken. Nur zwei nackte kleine Baby-Vögel fanden wir tot im leeren Nistkasten. Wer der Übeltäter war lässt sich nur vermuten. Traurig begruben wir die kleinen Küken. Die aktuellen Vogelhäuschen haben sich als zu unsicher erwiesen. Wir haben uns nun vorgenommen, sie noch sicherer zu machen. Was aber lässt sich da tun?
Verfasst von Pandea | Kategorie: Gartenbewohner | Veröffentlicht am 3. April 2010
Nachdem wir bemerkt hatten, dass die im nahen Wald einst angebrachten Nistkästen großteils kaputt sind, entschlossen wir uns dieses Jahr, selbst Nistkästen anzubringen (Beitrag vom 21. März). Nachdem nun auch die ersten Meisen einziehen, will ich euch erzählen, wie man Vögel in den eigenen Garten locken kann:
Ein stolzer Gartenbesitzer schätzt die Stille in seinem Garten, doch auch ein stiller Garten sollte immer erfüllt sein mit dem Zwitschern der Vögel. Die kleinen Gesellen sind aber nicht nur nett anzuhören und sehen putzig aus, sie vertilgen auch Schädlinge in großer Menge. Wer den nützlichen Tieren den eigenen Garten schmackhaft machen will, muss ihnen außreichend Nahrungquellen und Brutmöglichkeiten zu Verfügung stellen. Ein GartenGnom-Garten ist ein wahres Vogelparadies.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Doktor GartenGnom, Gartenbewohner | Veröffentlicht am 1. April 2010
Früh im Jahr haben wir uns Gardenline Bio Aussaat- und Kräutererde in 20l Säcken bei Hofer zugelegt. Nun haben wir “den Salat”, oder besser gesagt Mücken! Ab und zu sieht man eine kleine, schwarze Mücke vorbei fliegen und am Anfang denkt man noch an Fruchtfliegen. Aber wenn man einen kritischen Blick auf die Blumenerde in den Aufzuchttöpfchen wirft erkennt man, dass darin noch weitere kleine schwarze Mücken herumwuseln und bei Berührung hochfliegen. Das Problem: Es handelt sich um Trauermücken (Sciaridae).
Warum diese Mücken ein Problem darstellen und was man gegen die kleinen Biester tun kann, das will ich in diesem Artikel beschreiben.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Gartenbewohner | Veröffentlicht am 8. November 2009
Bei meinen Recherchen im Netz habe ich folgende Informationen zusammengetragen: Das Aussehen der asiatischen Marienkäfer (Harmonia axyridis) ist sehr unterschiedlich, es gibt Käfer mit roten, orangefarbenen und schwarzen Flügeldecken und die Anzahl der Punkte kann zwischen 0 und 19 liegen. Ihre Größe beträgt etwa 6-8 mm. Ein wichtiges Merkmal des Asiatischen Marienkäfers, wie ich gelesen habe, ist das schwarze “M” auf dem weißen Halsschild, das aber auch nicht immer vorhanden sein muss.
Das ist natürlich eine grandiose Beschreibung dieses asiatischen Frauenkäfers. Er kann also von Rot über Orange bis Schwarz gefärbt sein, kann, muss aber keine Punkte haben, dann jedoch höchstens 19 oder doch 21 und sollte, aber hat oft nicht, das “M” am weißen Halsschild.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Gartenbewohner, Gartenkalender, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 1. September 2009
Auch wenn sich der Gärtner noch so im Garten und am Balkon abmüht, alle Arbeiten kann er leider nicht alleine bewältigen. Er braucht die Hilfe von Bienen und Hummeln, aber auch von anderen Insekten, um köstliches Obst und Gemüse ernten zu können. Es ist natürlich sehr ärgerlich, wenn Blüten nicht bestäubt werden da Bestäubung Voraussetzung für Früchte und Samen ist. Doch eigentlich ist es ganz einfach: Helfen wir den Bienen und Hummeln, helfen sie uns.
Als Beispiel will ich hier Bienen heranziehen – auch andere Insekten naschen natürlich mit am farbenfrohen Buffet im Garten, doch in Österreich und Deutschland finden Bienen über den Sommer oft nicht mehr genügend zu fressen. Als Hobbygärtner und GartenGnom muss man ihnen also unter die Flügel greifen, soweit es geht.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Gartenbewohner | Veröffentlicht am 21. August 2009
Der Sommer lädt uns ein zu einem schönen Grillabend auf der Terrasse oder einem gemütlichen Frühstück am Balkon. Doch leider finden sich gerade diesen Sommer einige ungebetene Gäste ein: Wespen!
Aggressive Wespen – Ein Jahr voller Stiche
Summend umkreisen die Insekten uns am Tisch, lassen sich auf dem Essen oder an Glasrändern nieder und lösen so meist ein panisches bis verärgertes herumfuchteln aus. Dieses hektische wedeln vertreibt die Wespen selten, macht sie allerdings nervös und macht sie aggressiv, sodass sie zu einem Gegenangriff ansetzen können.
Das die Wespen gerade jetzt so auffällig oft zu sehen sind (und vor allem in Massen) liegt wohl zum großen Teil daran, dass es heuer wegen des feuchten, schwülen Wetters so viele Gelsen (Stechmücken) gibt bzw. gab. Dieses reiche Angebot an Nahrung nützen die Wespen um viele Nachkommen großzuziehen. Doch warum sind sie so aggressiv?
Verfasst von Pandea | Kategorie: Gartenbewohner | Veröffentlicht am 20. Juli 2009
Meist handelt es sich bei den Ameisen um die schwarze Gartenameise oder die rote Waldameise, beide sind harmlos. Im Garten sind sie die Gesundheitspolizei, im Haus dagegen ziemlich lästig. Ameisen kommen durch Mauerritzen, offene Fenster und Türen ins Haus. Dort quartieren sie sich hinter bzw. unter Schränken, unter Fußbodenbrettern und diversen Ritzen ein. Brösel (Krümel) am Boden, leicht erreichbare, offene Zuckerdosen und Marmeladengläser sowie herumliegendes Essen und Speisereste wie Brot oder Wurst locken sie in unsere vier Wände. Sie sind nur lästig – Krankheiten übertragen Ameisen aber nicht.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Gartenbewohner | Veröffentlicht am 15. Juli 2009
Sie starten ihre Angriffe bei Sonnenuntergang, am frühen Morgen und bei hoher Luftfeuchtigkeit im Sommer. Sie wollen nur eines, unser Blut. Gemeint ist die Gelse oder Stechmücke. Es stechen aber nur die erwachsenen, weiblichen Gelsen, denn sie brauchen das Blut zur Eiproduktion. Sie legen ihre Eier in Wasser (Pfützen, Laken, kleine Gartenteiche) und suchen im Herbst Schutz in unseren Häusern.
Ihr surrendes Fluggeräusch lässt uns schon wachsam werden, denn die Stiche jucken sehr und können uns in den Wahnsinn treiben. Zum Glück übertragen die Tiere hierzulande keine Krankheiten.