Verfasst von Pandea | Kategorie: Gartenbewohner | Veröffentlicht am 21. August 2009
Der Sommer lädt uns ein zu einem schönen Grillabend auf der Terrasse oder einem gemütlichen Frühstück am Balkon. Doch leider finden sich gerade diesen Sommer einige ungebetene Gäste ein: Wespen!
Aggressive Wespen – Ein Jahr voller Stiche
Summend umkreisen die Insekten uns am Tisch, lassen sich auf dem Essen oder an Glasrändern nieder und lösen so meist ein panisches bis verärgertes herumfuchteln aus. Dieses hektische wedeln vertreibt die Wespen selten, macht sie allerdings nervös und macht sie aggressiv, sodass sie zu einem Gegenangriff ansetzen können.
Das die Wespen gerade jetzt so auffällig oft zu sehen sind (und vor allem in Massen) liegt wohl zum großen Teil daran, dass es heuer wegen des feuchten, schwülen Wetters so viele Gelsen (Stechmücken) gibt bzw. gab. Dieses reiche Angebot an Nahrung nützen die Wespen um viele Nachkommen großzuziehen. Doch warum sind sie so aggressiv?
Verfasst von Pandea | Kategorie: Gartenbewohner | Veröffentlicht am 20. Juli 2009
Meist handelt es sich bei den Ameisen um die schwarze Gartenameise oder die rote Waldameise, beide sind harmlos. Im Garten sind sie die Gesundheitspolizei, im Haus dagegen ziemlich lästig. Ameisen kommen durch Mauerritzen, offene Fenster und Türen ins Haus. Dort quartieren sie sich hinter bzw. unter Schränken, unter Fußbodenbrettern und diversen Ritzen ein. Brösel (Krümel) am Boden, leicht erreichbare, offene Zuckerdosen und Marmeladengläser sowie herumliegendes Essen und Speisereste wie Brot oder Wurst locken sie in unsere vier Wände. Sie sind nur lästig – Krankheiten übertragen Ameisen aber nicht.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Gartenbewohner | Veröffentlicht am 15. Juli 2009
Sie starten ihre Angriffe bei Sonnenuntergang, am frühen Morgen und bei hoher Luftfeuchtigkeit im Sommer. Sie wollen nur eines, unser Blut. Gemeint ist die Gelse oder Stechmücke. Es stechen aber nur die erwachsenen, weiblichen Gelsen, denn sie brauchen das Blut zur Eiproduktion. Sie legen ihre Eier in Wasser (Pfützen, Laken, kleine Gartenteiche) und suchen im Herbst Schutz in unseren Häusern.
Ihr surrendes Fluggeräusch lässt uns schon wachsam werden, denn die Stiche jucken sehr und können uns in den Wahnsinn treiben. Zum Glück übertragen die Tiere hierzulande keine Krankheiten.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Blüh- und Zierpflanzen, Gartenbewohner, Obst, Gemüse u. Kräuter | Veröffentlicht am 14. Juli 2009

In einem großen Bienenstaat haben Bienen viele verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Am bekanntesten sind die fleißigen Arbeiterbienen, deren Aufgabe darin besteht, Nektar aus verschiedensten Blüten zu sammeln und in ihrem Magen zu Honig zu verarbeiten. Bienen sind somit unersätzlich für unsere Honigproduktion.
Da die Arbeiterinnen beim Nektar-Sammeln unermüdlich von einer Blüte zur nächsten fliegen, erfüllen sie noch eine weitere wichtige Aufgabe. Die Bestäubung vieler Kultur- und Wildpflanzen funktioniert nur aufgrund dieser Symbiose. An den Beinen der Bienen bleiben Blütenstaub/Pollen haften und werden so weiter zur nächsten Blüte transportiert. So bestäuben sie Obst- und Gemüsepflanzen und ermöglichen, dass köstliche Früchte überhaupt wachsen können.
So mancher mag jetzt denken, diese Tatsache sei allgemein bekannt. Ich bezweifle aber, dass sich jeder der Bedeutung der Bienen und deren Arbeit wirklich bewusst ist!
Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Gartenbewohner | Veröffentlicht am 12. Juli 2009

Da staunt der GartenGnom: So fand unsere Autorin Pandea letzte Woche auf ihrer Engelstrompete (Datura, Brugmansia), die nach der Überwinterung im Haus wieder im Garten steht, eigenartige stachelige Puppen. Erst vermuteten wir Schädlinge, waren jedoch unsicher und beschlossen erst einmal zu beobachten.
Heute war die Sache schließlich klar – aus den Puppen schlüpften winzige, glänzend-schwarze Marienkäfer mit einem roten Punkt an jeder Seite. Die kleinen Tierchen, von denen noch zahlreiche Puppen vorhanden sind, sind maximal 5mm lang. Lediglich einer der bisher geschlüpften Käfer war zur Gänze Rot und besaß überhaupt keinen Punkt.
Blattläuse im Garten können sich bei passendem Wetter sehr stark ausbreiten und sind dann an fast allen Nutz- und Zierpflanzen zu finden. Die grünen oder schwarzen Blattläuse sind nicht nur lästig für alle Hobbygärtner, sie beeinträchtigen auch das Wachstum der Pflanzen. Jedoch soll man auf gar keinen Fall mit Gift gegen die Schädlinge vorgehen sondern mit sanfteren Methoden vorgehen. Auch die natürlichen Feinde der Blattlaus kann man fördern und sich so von ihnen helfen lassen.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Balkon und Terrasse, Gartenbewohner | Veröffentlicht am 23. Juni 2009
Sommerzeit ist Balkonzeit – das gilt nicht nur für uns Menschen sondern auch für unsere Stubentiger. Ein Balkon ist zwar kein Ersatz für Freigang aber er erweitert nicht nur das Revier der Katzen, sondern bietet ihnen einiges an Spaß. Nur sicher sollte er sein, damit Besitzer und Katze gemütlich das Grün genießen können.
Nachdem die Absturzgefahr z.B. durch ein Netz gesichert wurde, kann es an die Bepflanzung gehen. Natürlich muss man darauf achten, dass das Grün ungefährlich für die Katze ist, aber auch Mensch und Tier gefällt.