Verfasst von Pandea | Kategorie: Obst, Gemüse u. Kräuter | Veröffentlicht am 19. Oktober 2009
Da ich dieses Jahr meine erste Zitruspflanze geschenkt bekommen habe, musste ich mir langsam Gedanken darüber machen, wie ich die Pflanze heil über den Winter bringe. Bisher konnte sie die Sonne am Balkon genießen, doch nun, da es kühler wird, kann sie an diesem Platz nicht mehr lange verweilen.
Da die meisten Zitruspflanzen keinen Frost vertragen, müssen sie frostfrei überwintert werden. Nun stellt sich nur mehr die Frage, was das Winterquartier für unsere Zitruspflanzen bieten muss.
Das Winterquartier
Das ideale Winterquartier für Zitrusarten ist ein kühler, heller und gut belüfteter Raum, der nicht allzu feucht ist. Ein Badezimmer ist demnach nicht ideal, da dort die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist. Für kleine Pflanzen ist ein Fensterbrett bzw. eine Fensterbank ideal, doch eine größere Kübelpflanze hat dort natürlich keinen Platz, also wohin mit größeren Exemplaren?
Verfasst von Pandea | Kategorie: Balkon und Terrasse, Blüh- und Zierpflanzen, Garten-Küche, Obst, Gemüse u. Kräuter | Veröffentlicht am 10. September 2009
Im Sommer sind viele Balkone und Fenster mit prächtigen, farbenfrohen Blumenkisterln / Balkonkästen geschmückt, doch Geranien und Co können Bienen nicht viel bieten. Wenn man schon keinen Garten zur Verfügung hat, kann man sich doch mehr von bepflanzten Balkonkästen erwarten oder? Wer freut sich denn nicht über den Besuch von Bienen, Wildbienen, Hummeln und Schmetterlingen? Wer solch fröhlichen Besuch anlocken will, muss natürlich auch Leckerein bereitstellen und wer sagt, dass nicht auch der Mensch von solchen bienenfreundlichen Blumenkästen profitieren kann? Wer zum Beispiel Küchenkräuter pflanzt, hat nicht nur einen herrlichen Duft und neue Zutaten für den Kochtopf, sondern muss bei mehrjährigen Kräutern auch nicht jedes Frühjahr das Balkonkisterl neu bepflanzen.
Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Garten-Küche, Obst, Gemüse u. Kräuter | Veröffentlicht am 6. August 2009
Der Verein “ARCHE NOAH” sieht sich selbst als Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt & ihre Entwicklung. Das bedeutet, dass sich der Verein dem Schutz und Erhalt von vom Aussterben bedrohten Pflanzen-Sorten (besonders von Nutzpflanzen) verschrieben hat.
“Die biologische Vielfalt zu erhalten, ist neben dem Klimawandel eine der größten Herausforderungen der Menschheit. Da nach Schätzung der FAO, der Food and Agriculture Organization of the United Nations, nur noch 30 von 5.000 Nutzpflanzen die gesamte Menschheit ernähren, werden Saatgutarchive wie das der ARCHE NOAH, der Gesellschaft zur Erhaltung und Verbreitung der Kulturpflanzenvielfalt, immer wichtiger.” schrieb die APA am 09. Juni 2009.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Obst, Gemüse u. Kräuter, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 27. Juli 2009
Ein echter GartenGnom und Naturgärtner verzichtet auf zugekauften Dünger wo es nur geht.
Der mit Abstand wichtigste Dünger ist sicherlich Kompost. Er kann im eigenen Garten aus Schnittgut, Küchenabfällen und sonstigen Gartenabfällen hergestellt werden und bildet die Grundlage der naturnahen Pflanzen-Ernährung. Im Garten gibt es aber noch eine Vielzahl von Pflanzen, die für die Herstellung selbst hergestellter Bio-Flüssigdünger verwendet werden können, denn sie enthalten die wichtigsten Nährstoffe und helfen, die Pflanze stark zu machen gegen Schädlinge und Krankheiten. Diese Flüssigdünger sind nicht nur hervorragend für Obst und Gemüse geeignet, sie sind auch für Blumen verwendbar.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Blüh- und Zierpflanzen, Gartenkalender, Obst, Gemüse u. Kräuter | Veröffentlicht am 21. Juli 2009
Kletterpflanzen eignen sich hervorragend zur Begrünung von Wänden und Zäunen, als schöner Sichtschutz, als Zierelement oder zur Beschattung von Sitzplätzen. Selbst im kleinsten Garten findet sich ein Platz für die grünen Kletterer. Sie haben nicht nur den Vorteil hässliche Mauern oder Zäune zu verdecken und als Sichtschutz zu dienen, sie bieten ebenso Bienen und Vögeln Unterschlupf und Nahrung. Der Mensch kann sich nicht nur an dem Grün und der Blütenpracht erfreuen, bei manchen Kletterern ist auch etwas Köstliches für den Gärtner dabei.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Obst, Gemüse u. Kräuter, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 19. Juli 2009
Es gibt doch tatsächlich einen Namen für den Pflanzmix, den ich seit ein paar Jahren zu pflanzen pflege: “Milpa“. Manche nennen es auch Indianerbeet. Milpa ist ein Pflanzsystem, wie es schon die Inka, Maya und Azteken kannten. Diese Kombination besteht aus dem gemeinsamen Pflanzen von Mais, Bohne und Kürbis.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Blüh- und Zierpflanzen, Obst, Gemüse u. Kräuter, Zimmerpflanzen | Veröffentlicht am 15. Juli 2009
Beim Thema “Blaukorn” scheiden sich die Geister. Ich persönlich halte nichts davon.
In einem biologischen Garten ist kein Platz für Blaukorn. Es gehört nicht in das Gießwasser von Zierpflanzen und schon gar nicht sollte auch nur ein Körnchen in ein Gemüsebeet, denn Blaukorn ist Kunstdünger.
Ich bin immer wieder irritiert, dass viele Menschen ihr eigenes Gemüse im Garten anpflanzen um gesundes Biogemüse ernten zu können. Das erspart ihnen Obst oder Gemüse im Supermarkt kaufen zu müssen, das mit Pestiziden behandelt und mit wer weiß was für chemischen Mittelchen gedüngt wurde. Zum Düngen benutzen diese Menschen aber statt organischem Dünger den Kunstdünger Blaukorn. Sobald man mit Kunstdünger düngt, hat man aber kein Biogemüse mehr. Ich kann nur sagen, ein wahrer Biogärtner und GartenGnom lässt niemals auch nur ein Körnchen in seinen Garten gelangen.
Leider lese und sehe ich immer wieder in Gartenzeitschriften und Gartensendungen, dass man hier und da eine Hand voll Blaukorn streuen soll, um den Pflanzen bei Blüte, Wachstum und Fruchtbildung auf die Sprünge zu helfen. Meiner Meinung nach sollte man die Menschen endlich einmal aufklären, was sich eigentlich in den blauen und grünen Körnchen verbirgt.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Blüh- und Zierpflanzen, Gartenbewohner, Obst, Gemüse u. Kräuter | Veröffentlicht am 14. Juli 2009

In einem großen Bienenstaat haben Bienen viele verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Am bekanntesten sind die fleißigen Arbeiterbienen, deren Aufgabe darin besteht, Nektar aus verschiedensten Blüten zu sammeln und in ihrem Magen zu Honig zu verarbeiten. Bienen sind somit unersätzlich für unsere Honigproduktion.
Da die Arbeiterinnen beim Nektar-Sammeln unermüdlich von einer Blüte zur nächsten fliegen, erfüllen sie noch eine weitere wichtige Aufgabe. Die Bestäubung vieler Kultur- und Wildpflanzen funktioniert nur aufgrund dieser Symbiose. An den Beinen der Bienen bleiben Blütenstaub/Pollen haften und werden so weiter zur nächsten Blüte transportiert. So bestäuben sie Obst- und Gemüsepflanzen und ermöglichen, dass köstliche Früchte überhaupt wachsen können.
So mancher mag jetzt denken, diese Tatsache sei allgemein bekannt. Ich bezweifle aber, dass sich jeder der Bedeutung der Bienen und deren Arbeit wirklich bewusst ist!