Marienkäfer gegen Tannenstammläuse – Der Naturgarten heilt sich selbst

Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Doktor GartenGnom, Gartenbewohner | Veröffentlicht am 1. Juni 2012

schwarzer Zweipunkt Marienkäfer

Vor etwa zwei Wochen entdeckten wir unzählige kleine weiße Flöckchen, die den Stamm einer unserer Tannen im Garten überzogen. Der sonst dunkle Stamm sah aus einer gewissen Entfernung fast durchgehend weiß aus. Als wir näher hinsahen entdeckten wir neben den vielen weißen Flöckchen auch die kleinen Läuse dazwischen sowie unzählige rot gefärbte Eigelege. An manchen Stellen floss bereits dickflüssiges Harz aus dem verletzten Holz. Die Tannenstammlaus hat zugeschlagen.

Tannenstammläuse sind nur in der Jugendform fähig, sich selbstständig zu bewegen. Sobald die Läuse mit der Nahrungsaufnahme beginnt, werden die Tiere bewegungsunfähig. In diesem ersten Larvenstadium überwintern die Tiere auch und fahren im nächsten Jahr fort. Tannenstammläuse sind ähnlich wie Wollläuse mit feinen weißen Wachsfäden überzogen, die diese wie kleine Wollknäuel erscheinen lassen.

Pflanzenschäden durch Nässe und Trockenheit

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Verfasst von Pandea | Kategorie: Doktor GartenGnom, Zimmerpflanzen | Veröffentlicht am 11. September 2011

Vertrocknete Pflanzenteile

Wasser löscht den Durst nicht nur von uns Menschen sondern auch von unseren Pflanzen. Die Wichtigkeit von Wasser (sowie der richtigen Menge) für das Pflanzenwachstum sollte man nicht unterschätzen.  Zu viel oder zu wenig Wasser kann den Pflanzen allerdings schaden. Bei Schwankungen in der Wasserversorgung können zum Beispiel Tomaten (Paradeiser) aufplatzen.

Trockenheit

Wenn man vergisst, Pflanzen zu gießen, oder es eine länger anhaltende Trockenheit gibt, verdunstet Wasser aus dem Boden und über die Blätter. Wassermangel kann zu Wachstumsstörungen, Welkschäden, Wurzelschäden und mangelnder Nährstoffaufnahme führen. Blätter vertrocknen und fallen ab und Wurzeln verdorren. Die Pflanze ist nicht mehr fähig Wasser aufzunehmen und stirbt.

Ein Heim für Nützlinge im Gartenparadies

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Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Doktor GartenGnom, Gartenbewohner | Veröffentlicht am 27. Juli 2011

Nützlingshaus

Ende Mai landete im Mail-Postfach des GartenGnoms ein E-Mail einer Produktionsfirma, die Teilnehmer für eine Sendung im ZDF-Wissensmagazin Terra Xpress suchte. Gesucht wurden Gartenbesitzer mit einer »Maulwurfplage«, bei denen man Mittel zur Maulwurfbekämpfung testen könne. Diesen Aufruf können wir nicht unterstützen – in unserem Garten dürfen Maulwürfe nach Herzenslust buddeln! Auch viele andere Tiere sind in unserem Garten herzlich willkommen.

Alle Lebewesen haben ihren Platz in dieser Welt und wenn der Mensch sie nicht gerade in Regionen verschleppt, wo diese Lebewesen invasiv werden können, so sollte man sie und ihren Lebensraum auch respektieren. Wir können aber auch weiter gehen und Wiedergutmachung leisten, indem wir den Tieren auch wieder Lebensraum zurückgeben. Wilde Kräuterwiesen und Sträucher braucht man nur unberührt wachsen lassen. Auch Nistkästen, Wohnkästen und Häuschen für diverse Tiere kann man im Garten aufstellen bzw. aufhängen.

Zimmercalla (Zantedeschia) – Sorten, Pflege, Krankheiten

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Verfasst von Pandea | Kategorie: Blüh- und Zierpflanzen, Doktor GartenGnom | Veröffentlicht am 28. Juni 2011

Zimmercalla

Schon lange war ich auf der Suche nach einer weißen Kalla für eine Freundin. Vor ein paar Tagen sah ich ein paar Zimmerkallas und obwohl keine Weiße dabei war, nahm ich gleich wieder eine handvoll für uns und auch für meine Freundin mit. Es werden vor allem drei Zantedeschia-Arten als Zimmerpflanzen angeboten. Man kann sie anhand der Blühzeit, der Wurzelorgane und dem Aussehen der Blätter unterscheiden.

Die winterblühende (ab Dezember bis Mai) Zimmerkalla »Zantedeschia aethiopica« hat fleischige Rizome sowie weißen Blüten, die eigentlich Hochblätter sind. Nur diese Art besitzt Rizome, die anderen Arten haben Knollen. Zantedeschia elliottiana blüht ab Juni und hat pfeilförmige, grüne Blätter mit weißen Flecken. Wenn man sie gegen das Licht hält sieht man, wie durchscheinend diese Flecken sind. Die Zantedeschia aethiopica besitzt weiße, gelbe und rosafarbene Hochblätter. Im Gegensatz zu anderen Callas blüht diese Art nicht im Winter, sondern im Sommer.

Weiters gibt es noch die Zimmerkalla »Zantedeschia rehmannii« mit reingrünen Blättern, die ebenfalls ab Juni in den Farben Weiß und Rosa blüht.

Rhododendronzikaden – Wenn der Rhododendron »rostet«

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Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Doktor GartenGnom, Gartenbewohner | Veröffentlicht am 28. Mai 2011

Rhododendronzikade

Wieder einmal haben wir kleine Wesen aufgespürt, die den Garten unsicher machen. Bereits in den letzten Jahren haben wir ihnen nachgespürt, doch erst letztes Jahr wurden wir fündig. Beim gemütlichen Sonntags-Kaffee am Balkon hörten wir Geräusche, wie wir sie bisher nur aus dem Urlaub kannten – Das dauerhafte Zirpen von Zikaden. Da das Geräusch nur schwer zu orten war, entdeckten wir erst drei Jahre nach dem ersten Auftreten die Herkunft.

Die Rhododendren verfärbten sich an einigen Stellen, als würden sie »rosten«. Ich untersuchte also die Blätter und sah an manchen Blatträndern kleine weiße Käfer, die bei genauerem Hinsehen flink um den Blattrand auf die Blattunterseite verschwanden. Es waren junge Rhododendronzikaden, die bereits fleißig begonnen hatten, die Pflanzen anzusaugen.

Kohlweißling – Gefräßige Raupe, wunderschöner Schmetterling

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Verfasst von Pandea | Kategorie: Doktor GartenGnom, Gartenbewohner, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 28. Juli 2010

Kohlweißling (Schmetterling)Der Kohlweißling – Ein kleiner Schädling, der so manchem Gärtner den letzten Nerv rauben kann.

Die Eier legt der weiße Schmetterling an der Unterseite der Blätter von diversen Kohlgewächsen (Kohlrabi, Weißkohl, Rotkohl, Weißkraut, Rotkraut) und wilden Kreuzblütlern ab. An den wilden Kreuzblütlern stört der Kohlweißling wohl die wenigsten Gärtner, doch sobald die Kohlrabi von kleinen Raupen angeknabbert werden beginnt der Kampf.

Ein bis zwei Wochen nach der Eiablage schlüpfen die Raupen, die sich nach einigen Wochen bereits wieder verpuppen. Man erkennt sie an der gezackten, grüngrauen Puppe mit schwarzen Tupfen. Die erste Raupen-Generation ist relativ harmlos aber die zweite Generation, die jetzt im Juli schlüpft, richtet einen weitaus größeren Schaden an. Die Schmetterlinge aus dieser Generation flattern bis in den Herbst hinein herum, um sich Überwinterungsplätze an Hauswänden und Holzstößen zu suchen.

Trauermücken durch verseuchte Anzuchterde

Verfasst von Pandea | Kategorie: Doktor GartenGnom, Gartenbewohner | Veröffentlicht am 1. April 2010

TrauermückenFrüh im Jahr haben wir uns Gardenline Bio Aussaat- und Kräutererde in 20l Säcken bei Hofer zugelegt. Nun haben wir “den Salat”, oder besser gesagt Mücken! Ab und zu sieht man eine kleine, schwarze Mücke vorbei fliegen und am Anfang denkt man noch an Fruchtfliegen. Aber wenn man einen kritischen Blick auf die Blumenerde in den Aufzuchttöpfchen wirft erkennt man, dass darin noch weitere kleine schwarze Mücken herumwuseln und bei Berührung hochfliegen. Das Problem: Es handelt sich um Trauermücken (Sciaridae).

Warum diese Mücken ein Problem darstellen und was man gegen die kleinen Biester tun kann, das will ich in diesem Artikel beschreiben.

Was tun, wenn Pflanzen von Wollläusen (Schmierläusen) befallen sind?

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Verfasst von Pandea | Kategorie: Doktor GartenGnom | Veröffentlicht am 6. März 2010

TWolllaus (Schmierlaus)rockene Luft, hohe Zimmerthemperaturen, Lichtmangel und Überdüngung mit Stickstoff machen Pflanzen besonders im Winter sehr anfällig für Schädlinge. Die Wolllaus oder Schmierlaus erkennt man leicht auch mit freiem Auge. Man findet die Plagegeister meist auf der gesamten Pflanze. Diese ist bei Befall schnell mit weißen “Wattebällchen”, einer weißen Wachsschicht oder ähnlichen Gebilden überzogen und Wollläuse in allen Größen krabbeln über die gesamte Pflanze. Vor kurzen hat mein Mitschreiber Fotos (Makroaufnahmen) von einer befallenen Pflanze gemacht (weiter unten).

An befallen Pflanzen erkennt man an Blättern, Blattschäften, Trieben und Stamm der Pflanze weiße Kolonien von Wollläusen. Ein Wolllausbefall kann zu gelben Flecken auf den Blättern und Wachstumsstörungen führen. Ihre Eier werden gut geschützt unter weißen Wachsfäden abgelegt aber einige Arten sind sogar lebendgebärend. Egal um welche Art sich handelt, es werden vor allem junge aber auch geschwächte Pflanzen (meist Zimmerpflanzen) befallen.