Kohlweißling – Gefräßige Raupe, wunderschöner Schmetterling

1

Verfasst von Pandea | Kategorie: Doktor GartenGnom, Gartenbewohner, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 28. Juli 2010

Kohlweißling (Schmetterling)Der Kohlweißling – Ein kleiner Schädling, der so manchem Gärtner den letzten Nerv rauben kann.

Die Eier legt der weiße Schmetterling an der Unterseite der Blätter von diversen Kohlgewächsen (Kohlrabi, Weißkohl, Rotkohl, Weißkraut, Rotkraut) und wilden Kreuzblütlern ab. An den wilden Kreuzblütlern stört der Kohlweißling wohl die wenigsten Gärtner, doch sobald die Kohlrabi von kleinen Raupen angeknabbert werden beginnt der Kampf.

Ein bis zwei Wochen nach der Eiablage schlüpfen die Raupen, die sich nach einigen Wochen bereits wieder verpuppen. Man erkennt sie an der gezackten, grüngrauen Puppe mit schwarzen Tupfen. Die erste Raupen-Generation ist relativ harmlos aber die zweite Generation, die jetzt im Juli schlüpft, richtet einen weitaus größeren Schaden an. Die Schmetterlinge aus dieser Generation flattern bis in den Herbst hinein herum, um sich Überwinterungsplätze an Hauswänden und Holzstößen zu suchen.

Trauermücken durch verseuchte Anzuchterde

Verfasst von Pandea | Kategorie: Doktor GartenGnom, Gartenbewohner | Veröffentlicht am 1. April 2010

TrauermückenFrüh im Jahr haben wir uns Gardenline Bio Aussaat- und Kräutererde in 20l Säcken bei Hofer zugelegt. Nun haben wir “den Salat”, oder besser gesagt Mücken! Ab und zu sieht man eine kleine, schwarze Mücke vorbei fliegen und am Anfang denkt man noch an Fruchtfliegen. Aber wenn man einen kritischen Blick auf die Blumenerde in den Aufzuchttöpfchen wirft erkennt man, dass darin noch weitere kleine schwarze Mücken herumwuseln und bei Berührung hochfliegen. Das Problem: Es handelt sich um Trauermücken (Sciaridae).

Warum diese Mücken ein Problem darstellen und was man gegen die kleinen Biester tun kann, das will ich in diesem Artikel beschreiben.

Was tun, wenn Pflanzen von Wollläusen (Schmierläusen) befallen sind?

1

Verfasst von Pandea | Kategorie: Doktor GartenGnom | Veröffentlicht am 6. März 2010

TWolllaus (Schmierlaus)rockene Luft, hohe Zimmerthemperaturen, Lichtmangel und Überdüngung mit Stickstoff machen Pflanzen besonders im Winter sehr anfällig für Schädlinge. Die Wolllaus oder Schmierlaus erkennt man leicht auch mit freiem Auge. Man findet die Plagegeister meist auf der gesamten Pflanze. Diese ist bei Befall schnell mit weißen “Wattebällchen”, einer weißen Wachsschicht oder ähnlichen Gebilden überzogen und Wollläuse in allen Größen krabbeln über die gesamte Pflanze. Vor kurzen hat mein Mitschreiber Fotos (Makroaufnahmen) von einer befallenen Pflanze gemacht (weiter unten).

An befallen Pflanzen erkennt man an Blättern, Blattschäften, Trieben und Stamm der Pflanze weiße Kolonien von Wollläusen. Ein Wolllausbefall kann zu gelben Flecken auf den Blättern und Wachstumsstörungen führen. Ihre Eier werden gut geschützt unter weißen Wachsfäden abgelegt aber einige Arten sind sogar lebendgebärend. Egal um welche Art sich handelt, es werden vor allem junge aber auch geschwächte Pflanzen (meist Zimmerpflanzen) befallen.

Blattläuse – Wie wird man sie los?

1

Verfasst von Pandea | Kategorie: Blüh- und Zierpflanzen, Doktor GartenGnom, Gartenbewohner, Obst, Gemüse u. Kräuter, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 5. Juli 2009

Blattläuse im Garten können sich bei passendem Wetter sehr stark ausbreiten und sind dann an fast allen Nutz- und Zierpflanzen zu finden. Die grünen oder schwarzen Blattläuse sind nicht nur lästig für alle Hobbygärtner, sie beeinträchtigen auch das Wachstum der Pflanzen. Jedoch soll man auf gar keinen Fall mit Gift gegen die Schädlinge vorgehen sondern mit sanfteren Methoden vorgehen. Auch die natürlichen Feinde der Blattlaus kann man fördern und sich so von ihnen helfen lassen.