Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Allgemein, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 29. Januar 2011

Mit BIO-Siegel gekennzeichnete Produkte müssen zwar alle gewisse Auflagen erfüllen, dennoch muss BIO aber nicht bedeuten, dass diese Produkte nicht die Umwelt gefährden. In BIO-Düngern und BIO-Erde findet man nur allzuoft “Guano” und Bioerde besteht häufig wie andere Erde auch aus Hochmoortorf. Dass der Abbau von Torf äußerst schädlich für die Moore und damit für diese gefährdeten Ökosysteme ist, ist inzwischen bereits bekannt genug, dass der Inhaltsstoff Torf nur noch im Kleingedruckten zu finden ist.
Anders ist es da noch mit dem Dünger Guano, mit dem meist noch groß auf der Vorderseite der Packungen geworben wird. Häufig wird sogar ein Guano-Logo mit Pinguin aufgedruckt. Dass Guano allerdings nicht alleine der Kot der Humboldt-Pinguine und anderer Seevögel ist, sondern auch deren Überleben sichert ist weniger bekannt. Wer Produkte mit Guano kauft, kauft zwar vielleicht Bio-Produkte, tötet aber indirekt auch Pinguine!
Verfasst von Pandea | Kategorie: Gartenkalender, Obst, Gemüse u. Kräuter, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 15. Januar 2011

Bei Johannisbeeren (Ribiseln) geht es beim Rückschnitt vor allem darum, die Pflanze anzuregen fruchttragende (neue) Triebe zu bilden und den Strauch luftig und licht zu halten. Da die Triebe der Johannisbeere sehr frosthart sind, kann man an frostfreien Tagen bereits im Jänner zurückschneiden.
Beim Rückschnitt von Ribiseln ist es sehr wichtig, zu wissen welche Art man vor sich hat, da nicht alle Ribiseln gleich geschnitten werden. Entweder man weiß ganz genau, welche Johannisbeeren man wo gepflanzt hat (am einfachsten wenn man zB. nur rote Ribiseln im Garten hat), oder man hat die unterschiedlichen Arten beschriftet. Trifft keines von beiden zu, gibt es eine Möglichkeit, die kahlen Sträucher im Winter bzw. im Frühling voneinander zu unterscheiden.
Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Tipps und Tricks, Zimmerpflanzen | Veröffentlicht am 10. Januar 2011
Jetzt im Winter, wenn wir es in unseren Wohnungen und Häusern gemütlich warm haben wollen, heizen wir kräftig ein. Das Resultat in der Heizperiode sind zumindest trockene und gereizte Augen und Schleimhäute. Insgesamt leidet unser gesamter Organismus unter zu trockener Luft, das Immunsystem wird geschwächt und das Risiko sich eine Erkältungskrankheit zuzuziehen steigt. Trockene Luft wird von uns aber auch subjektiv als kälter empfunden, als feuchte Luft. Die relative Luftfeuchtigkeit beeinflusst also auch indirekt unsere Heizkosten. Anders gesagt: Eine ausgeglichene Luftfeuchte hilft dabei, Heizkosten zu sparen!
Andererseits kann auch zu hohe relative Luftfeuchtigkeit schädlich sein, da sie mehr Energie zum aufheizen verschlingt und durch Kondenswasser Schimmelbildung fördert. Die Angaben diverser Ratgeber widersprechen sich sehr oft in den Angaben der idealen Luftfeuchte, besonders wenn es nicht nur um menschliche Bewohner, sondern auch um Haustiere und Pflanzen geht. In diesem Artikel will ich mich bemühen, über richtiges Heizen und Lüften, die richtige relative Luftfeuchte und andere Aspekte die das Raumklima beeinflussen zu schreiben.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Gartenbewohner, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 12. Dezember 2010

Das Füttern der Vögel im Winter ist in vielen Familien Tradition. Zugegeben – der Mensch hat die natürlichen Nahrungsressourcen der Wildvögel drastisch reduziert. Ein Garten in dem nur Gras, eine gut gestutzte Zierhecke und sonst nichts toleriert wird bietet keine Futterquellen wie zum Beispiel Wildkräuter wie Disteln, Hagebutten oder anderes Wildobst mehr.
Für viele Menschen ist es eine große Freude, denn an den Futterstellen lassen sich die verschiedenen Vogelarten gut und ausgiebig beobachten. Ab Winteranfang wird unter Vogelfreunden und Gartenbesitzern aber kaum ein Thema so kontrovers diskutiert wie die Fütterung von Wildvögeln. Der eine Teil ist für die Winterfütterung, damit die gefiederten Lieblinge keinen Hunger leiden müssen in der kalten Jahreszeit. Andere wiederum lehnen das Füttern kategorisch ab, weil es die gefiederten Freunde an die regelmäßige Winterfütterung gewöhnt. Jeder kann es so handhaben wie er möchte, doch wer sich für eine Winterfütterung entscheidet, sollte ein paar Regeln beachten. Mit ein paar Tipps haben Vogel und Mensch gleichermaßen einen Vorteil und Freunde an der Winterfütterung.
Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 16. November 2010

Dieses Thema ist zwar nicht gerade neu und trotzdem scheint es mir manchmal so, als würde sich auf diesem Gebiet kaum etwas ändern.
Torf findet sich immer noch in fast jeder Blumenerde, obwohl das weder der Umwelt, noch den Gartenpflanzen gut tut. Dass Torf ein wertvoller Bestandteil in guter Blumenerde und eine wichtige Komponente bei der Gartenarbeit sei, ist an den Haaren herbeigezogen. Lediglich die Geldbörse freut sich, doch kann man das mit dem Gewissen wirklich vereinbaren? Torf gehört nicht in die Gartenerde sondern in die Moore!
Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Dekoration und Gestaltung, Gartenkalender, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 28. Oktober 2010

In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November ist wieder einmal Halloween (bzw. Samhain). Nachdem ich vor einigen Jahren damit begonnen habe, nicht nur die üblichen Kürbisfratzen zu schneiden, sondern auch aufwändigere Motive in die orangefarbene Haut der Halloween-Kürbisse zu schnitzen, wurde ich oft gefragt, wie das funktioniert.
Eigentlich ist es ganz einfach. Alles was man braucht ist mindestens ein Kürbis, ein gutes Messer, ein stabiler Löffel, Teelichter oder Grabkerzen und Geduld. Für kompliziertere Motive ist eine Vorlage ebenfalls ratsam. Für solche Motive empfiehlt es sich, nicht einfach Löcher in den Kürbis zu stechen, sondern lediglich die Haut des Kürbisses abzutragen. Wie ich das mache, habe ich in einer Fotoserie, sozusagen als Tutorial bzw. Anleitung festgehalten.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Gartenkalender, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 3. August 2010
Sommer, Sonne, Reisezeit. In der Urlaubszeit sieht man so manche Pflanze, die ihren Weg in den eigenen Garten finden soll. Doch wie bringt man die Pflanze unbeschadet nach Hause,… und darf man überhaupt jede Pflanze von überallher mit nach Hause mitbringen?
Keine Pflanzen ausgraben
Auf keinen Fall darf der urlaubende Gärtner wild wachsende Pflanzen einfach ausgraben und mitnehmen. Es sollten nur Pflanzen (innerhalb der EU) eingeführt werden, die im Fachhandel (der Gärtnerei) gekauft wurden. So hat man die Sicherheit, dass das grüne Souvenir gesund ist und man die Natur im Urlaubsland nicht geschädigt hat.
Man darf nicht vergessen, dass die Gefahr besteht, blinde Passagiere (Krankheiten sowie Schädlinge) einzuschleppen. So manche Pflanze würde sich aber auch im heimischen Garten wild vermehren und anderen Pflanzen den Lebensraum rauben.
Auf jeden Fall sollte man sich zuvor Erkundigen, denn einerseits ist die Einfuhr von geschützten Pflanzenarten nicht gestattet, zum anderen gibt es für viele Pflanzen auch Mengenbeschränkungen.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Doktor GartenGnom, Gartenbewohner, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 28. Juli 2010
Der Kohlweißling – Ein kleiner Schädling, der so manchem Gärtner den letzten Nerv rauben kann.
Die Eier legt der weiße Schmetterling an der Unterseite der Blätter von diversen Kohlgewächsen (Kohlrabi, Weißkohl, Rotkohl, Weißkraut, Rotkraut) und wilden Kreuzblütlern ab. An den wilden Kreuzblütlern stört der Kohlweißling wohl die wenigsten Gärtner, doch sobald die Kohlrabi von kleinen Raupen angeknabbert werden beginnt der Kampf.
Ein bis zwei Wochen nach der Eiablage schlüpfen die Raupen, die sich nach einigen Wochen bereits wieder verpuppen. Man erkennt sie an der gezackten, grüngrauen Puppe mit schwarzen Tupfen. Die erste Raupen-Generation ist relativ harmlos aber die zweite Generation, die jetzt im Juli schlüpft, richtet einen weitaus größeren Schaden an. Die Schmetterlinge aus dieser Generation flattern bis in den Herbst hinein herum, um sich Überwinterungsplätze an Hauswänden und Holzstößen zu suchen.