Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Dekoration und Gestaltung, Gartenkalender, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 28. Oktober 2010
Kommendes Wochenende in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November ist Halloween (bzw. Samhain). Nachdem ich vor einigen Jahren damit begonnen habe, nicht nur die üblichen Kürbisfratzen zu schneiden, sondern auch aufwändigere Motive in die orangefarbene Haut der Halloween-Kürbisse zu schnitzen, wurde ich oft gefragt, wie das funktioniert.
Eigentlich ist es ganz einfach. Alles was man braucht ist mindestens ein Kürbis, ein gutes Messer, ein stabiler Löffel, Teelichter oder Grabkerzen und Geduld. Für kompliziertere Motive ist eine Vorlage ebenfalls ratsam. Für solche Motive empfiehlt es sich, nicht einfach Löcher in den Kürbis zu stechen, sondern lediglich die Haut des Kürbisses abzutragen. Wie ich das mache, habe ich in einer Fotoserie, sozusagen als Tutorial bzw. Anleitung festgehalten.
Verfasst von Pandea und Buddler | Kategorie: Gartenkalender, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 3. August 2010
Sommer, Sonne, Reisezeit. In der Urlaubszeit sieht man so manche Pflanze, die ihren Weg in den eigenen Garten finden soll. Doch wie bringt man die Pflanze unbeschadet nach Hause,… und darf man überhaupt jede Pflanze von überallher mit nach Hause mitbringen?
Keine Pflanzen ausgraben
Auf keinen Fall darf der urlaubende Gärtner wild wachsende Pflanzen einfach ausgraben und mitnehmen. Es sollten nur Pflanzen (innerhalb der EU) eingeführt werden, die im Fachhandel (der Gärtnerei) gekauft wurden. So hat man die Sicherheit, dass das grüne Souvenir gesund ist und man die Natur im Urlaubsland nicht geschädigt hat.
Man darf nicht vergessen, dass die Gefahr besteht, blinde Passagiere (Krankheiten sowie Schädlinge) einzuschleppen. So manche Pflanze würde sich aber auch im heimischen Garten wild vermehren und anderen Pflanzen den Lebensraum rauben.
Auf jeden Fall sollte man sich zuvor Erkundigen, denn einerseits ist die Einfuhr von geschützten Pflanzenarten nicht gestattet, zum anderen gibt es für viele Pflanzen auch Mengenbeschränkungen.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Doktor GartenGnom, Gartenbewohner, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 28. Juli 2010
Der Kohlweißling – Ein kleiner Schädling, der so manchem Gärtner den letzten Nerv rauben kann.
Die Eier legt der weiße Schmetterling an der Unterseite der Blätter von diversen Kohlgewächsen (Kohlrabi, Weißkohl, Rotkohl, Weißkraut, Rotkraut) und wilden Kreuzblütlern ab. An den wilden Kreuzblütlern stört der Kohlweißling wohl die wenigsten Gärtner, doch sobald die Kohlrabi von kleinen Raupen angeknabbert werden beginnt der Kampf.
Ein bis zwei Wochen nach der Eiablage schlüpfen die Raupen, die sich nach einigen Wochen bereits wieder verpuppen. Man erkennt sie an der gezackten, grüngrauen Puppe mit schwarzen Tupfen. Die erste Raupen-Generation ist relativ harmlos aber die zweite Generation, die jetzt im Juli schlüpft, richtet einen weitaus größeren Schaden an. Die Schmetterlinge aus dieser Generation flattern bis in den Herbst hinein herum, um sich Überwinterungsplätze an Hauswänden und Holzstößen zu suchen.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Balkon und Terrasse, Blüh- und Zierpflanzen, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 5. Juli 2010
Sommerzeit ist Urlaubszeit und wir haben uns diese Erholung redlich verdient. Macht man jedoch nicht Urlaub auf “Balkonien” oder im eigenen Garten, sondern verreist für mehrere Tage oder Wochen, so müssen Pflanzen im Haus, am Balkon und im Garten eine Zeit ohne die gewohnte Pflege des Hobbygärtners auskommen.
Um sich nach der Urlaubszeit an seinen Pflanzen weiterhin erfreuen zu können und keine Verluste beklagen zu müssen, sollte man seine Pflanzen gut für die Zeit des Urlaubs rüsten.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 7. Juni 2010
Ein Garten ist aufregend und bunt, an jeder Ecke gibt es etwas Neues für Kinder zu entdecken. Beim Spielen achten Kinder jedoch nicht auf Gefahren und so sind die Eltern gefragt, ihren Garten für die Kinder sicher zu gestalten. Manchmal ist es für Erwachsene nicht so leicht einzuschätzen, welche Dinge im Garten für kleine Kinder gefährlich sind, da sie den Garten nicht mit den Augen eines Kindes sehen können.
Kein Erwachsener würde auf die Idee kommen, den Kopf zwischen den Gartenzaunlatten durchzustebcken oder die Blüten des Fingerhuts zu essen und falls man in den Gartenteich fallen sollte, kann man als Erwachsener entweder im Wasser stehen, oder an den Rand schwimmen. Bei Kindern sieht Einiges ganz anders aus.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Blüh- und Zierpflanzen, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 15. Mai 2010
Das Problem ist bekannt: Der Baum wächst prächtig, aber darunter sieht es eher traurig aus. Doch unter Bäumen muss es nicht kahl bleiben! Im “Waldgarten” finden sich Pflanzen, die mit den Licht- und Wasserverhältinissen unter dem “großen Bruder” Baum zurecht kommen und auch der starken Wurzelkonkurrenz standhalten können.
Flachwurzler wie Birke, Rosskastanie, Thuja-Arten, Buche und Ahorn sollen schwieriger zu unterpflanzen sein, da sie den Boden stark durchwurzeln und Regen, Dünger und Wurzelplatz für sich beanspruchen. Leichter zu unterpflanzen sind dagegen Apfelbaum, Eiche oder Kiefer. Tiefwurzler bohren ihre Wurzeln tief in das Erdreich und beanspruchen somit den Oberboden weniger für sich.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 12. Mai 2010
So gut wie jeder Gärtner und Gartenbesitzer kennt ihn – den Giersch (Aegopodium podagraria). Auch bekannt unter den Namen Geißfuß, Dreiblatt, Erdholler, Gichtholler, Zipperleinkraut, Sankt Gerhardskraut, Hinfuss, Podagariakraut, oder Bodenholler.
Mit seinen unterirdischen Kriechtrieben (Rhizome) breitet sich diese Pflanze schnell aus und besetzt nach und nach große Flächen. Beschädigte Wurzeln oder Wurzelstücke die in der Erde vergessen wurden, treiben freudig neu aus. Giersch bevorzugt einen nährstoffreichen und humusreichen Boden im lichten Schatten, meist von Gehölzen. Bei uns im Garten hat sich der Giersch um die Rhododendren, Hortensien und unter der Forsythie ausgebreitet.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Obst, Gemüse u. Kräuter, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 1. Mai 2010
Unter Fruchtfolge versteht man eine zeitliche Aufeinanderfolge mehrerer verschiedener Kulturpflanzen, auf ein und demselben Beet.
Stehen Pflanzen jährlich immer an der selben Stelle des Beetes, entziehen diese dem Boden über die Jahre hinweg die gleichen wichtigen Nährstoffe und laugen somit den Boden aus. In einem “müden” Boden haben Krankheiten und Schädlinge, die sich auf gewisse Pflanzen spezialisiert haben, leichtes Spiel und breiten sich aus.
Fruchtwechsel hilft hier, den Boden so zu nutzen, dass er immer ausreichend Nährstoffe für frisches Grün und schmackhafte Ernte bereit hält.