Nachdem ich mir Pflanzen ausgesucht hatte, die einen sauren Boden bevorzugen und ich als echter GartenGnom in meinem Biogarten keinen Torf verwenden wollte, musste ich mich nach Alternativen umsehen. Nach langer, langer Suche im Internet, in Büchern und durch Ratschläge von Bekannten, habe ich nun einige Tipps zusammen getragen.

Kaffee, kleingehäckseltes Eichenlaub, gehäckseltes Nadelholz (oder Sägespäne) sowie deren Nadeln sollen unter die Erde gemischt, den Boden saurer machen. Auch eine Mulchschicht (ca 5 cm) aus Eichenblättern oder gehäckselten Nadelholz sollte eine entsprechende Wirkung erzielen. Bei beiden Varianten sollte man nicht auf Stickstoffdüngung (wie Hornspäne) vergessen.

Man kann aber auch einen Spezialkompost ansetzen. Dieser besteht hauptsächlich aus Kompost bestehend aus Rinde, Sägemehl, Nadelgehölzen (Rinde, Sägemehl, Nadeln), Haselnussästen, Eichen-, Kastanien- und Walnusslaub, (die von Natur aus sauer sein sollten), Kaffee und Hornspänen. Das ist kostengünstig und vor allem umweltschonend. Es ist auch möglich einen reinen Eichlaubkompost zu machen.

Eine andere Möglichkeit um den ph-Wert im Boden bewusst zu senken soll die Beimischung von sogenanntem „Traubentrester“ (entsteht bei der Kelterung von Wein als Abfallprodukt ) sein. Wo man den herbekommt weiß ich nicht also hab ich das für mich mal abgehakt. Wenn ihr einen Winzer kennt, dann fragt einfach.

Sollte man Nadelbäume im Garten haben, kann man sich einfach die Nadelerde rund um den Stamm schnappen und in das entsprechende Pflanzloch geben. Rund um den Nadelbaum gibt man anschließend die Erde aus dem Pflanzloch.

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