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	<title>Kaffeereste Archive - GartenGnom</title>
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		<title>Düngen und Boden aufbessern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pandea]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 21:48:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Johan Baptista van Helmont (1580 &#8211; 1644) führte dereinst das berühmte Weiden-Experiment durch, bei dem er einen Weidenschößling unter kontrollierten Bedingungen wachsen ließ. Dabei entdeckte er, dass die Pflanze zwar an Gewicht zulegte, dass aber nur ein sehr geringer Teil der zugelegten Masse aus der Erde entnommen wurde, in der die junge Weide wuchs. Nach [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Johan Baptista van Helmont (1580 &#8211; 1644) führte dereinst das berühmte Weiden-Experiment durch, bei dem er einen Weidenschößling unter kontrollierten Bedingungen wachsen ließ. Dabei entdeckte er, dass die Pflanze zwar an Gewicht zulegte, dass aber nur ein sehr geringer Teil der zugelegten Masse aus der Erde entnommen wurde, in der die junge Weide wuchs. Nach damaligem Wissenstand lag es zwar nahe, dass die Weide zu einem hohen Prozentsatz aus Gießwasser bestehen müsse, heute wissen wir es aber besser: Viele weitere Nährstoffe produzieren Pflanzen durch Photosynthese und absorbieren sie aus der Luft.</p>
<p>Trotz des scheinbar geringem Bedarfs an <a title="Nährstoffe für Pflanzen: Was brauchen Pflanzen zum leben?" href="https://www.gartengnom.net/naehrstoffe-fuer-pflanzen/">Nährstoffen</a> aus dem Boden benötigen Pflanzen diese unbedingt. Je nach Pflanzenart, besteht unterschiedlich viel Nährstoffbedarf. Für viele Pflanzen wie Obstbäume etc. muss man nicht zwingend Düngen auch wenn es keineswegs schaden kann, da für sie der Nährstoffgehalt des Bodens oft ausreicht, bei vielen Kulturpflanzen im Gemüsebeet sollte man den Boden aber mit Nährstoffen anreichern.</p>
<p>Kunstdünger versuchen alle nach wissenschaftlichem Stand benötigten Nährstoffe zur Verfügung zu stellen, doch bekanntlich ist die Wissenschaft auch in diesem Bereich noch relativ ahnungslos. Bisher war alles was uns vom Kunstdünger geblieben ist vergiftetes Wasser und belastete Böden, sowie Pflanzenzüchtungen, die ohne unnatürlich hohe Nährstoffzufuhr nicht überleben können.</p>
<p>Wer gesunde Pflanzen auf gesundem Grund wachsen lassen will, der sollte auf natürliche Düngemittel zurückgreifen. Hier möchten wir nun aufzählen, wie man seinen Garten natürlich düngen kann. Es gibt mehr Öko-Alternativen als man denkt, doch auch hier sollte man wachsam sein:<span id="more-724"></span></p>
<h2>Kompost und Regenwurmhumus</h2>
<p><a title="Komposter und Kompostieren" href="https://www.gartengnom.net/komposter-und-kompostieren/">Kompost</a> ist wohl der beste Dünger und jeder kann ihn leicht selbst herstellen (lassen). Grundsätzlich muss man dazu einfach nur pflanzliche Abfälle auf einen Haufen schütten und abwarten, bis die Bodenlebewesen den Rest erledigen. Wer den Prozess beschleunigen will und auch gerne den Geruch ein wenig eindämmen will, der kann einen Komposter aufstellen. Kompost herzustellen und zu nutzen ist für jeden Gärtner Pflicht, denn diese Form von Recycling schont nicht nur die Umwelt, sondern auch die Geldbörse. Beim Düngen mit dem schwarzen, krümeligen Kompost gilt &#8222;weniger ist mehr&#8220;, denn dieser enthält Nährstoffe in äußerst konzentrierten Form.</p>
<p>Regenwurmhumus ist eigentlich eine Sonderform des Kompost. Bei der Herstellung kommen hauptsächlich Würmer (Kompostwürmer) zum Einsatz. Das Ergebnis ist eigentlich nichts anderes als Wurmkacke &#8211; der sogenannte Regenwurmhumus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-10936 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2011/08/kompost-01.jpg" alt="Kompost ist wohl der beste Dünger und jeder kann ihn leicht selbst herstellen (lassen)." width="800" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2011/08/kompost-01.jpg 800w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2011/08/kompost-01-614x408.jpg 614w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<h2>Malzkeim-Dünger</h2>
<p>Dieser Dünger ist frei von tierischen Bestandteilen und unbedenklich für Mensch und Tier. Seit letztem Jahr ist Malzkeim-Dünger bei uns GartenGnomen zum ersten Mal im Einsatz. Der Dünger besteht aus Malzkeimen, Abfälle von der Bierproduktion, und Abfällen von der Zuckerrübe. Er ist geruchlos, ist sehr leicht zu dosieren und enthält sowohl sofort wirksame Nährstoffe sowie eine Langzeitwirkung von ca. 3 Monaten (Stickstoff, Phosphat und Kalium). Malzdünger soll sich besonders positiv auf die Wurzelbildung auswirken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-10937 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2011/08/malzkeimduenger-01.jpg" alt="Dieser Dünger ist frei von tierischen Bestandteilen und unbedenklich für Mensch und Tier." width="800" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2011/08/malzkeimduenger-01.jpg 800w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2011/08/malzkeimduenger-01-614x408.jpg 614w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<h2>Hornspäne und Hornmehl</h2>
<p>Hornspäne werden aus zerkleinerten Rinderklauen oder -hörnern hergestellt. Hornspäne und Hornmehl sind organische Stickstoffdünger, die bereits seit Jahrhunderten zum Einsatz kommen. Auf den Boden wirken Hornspäne ph-neutral. Jeder Gärtner muss für sich entscheiden, ob er es mit seinem Gewissen vereinbaren kann, mit Hornspänen zu düngen, denn in dieser Menge stammt der Dünger in den meisten Fällen bestimmt nicht aus ökologischer Viehwirtschaft.</p>
<h2>Gesteinsmehle und Kalkmehle</h2>
<p>Oft wird bestritten, dass Gesteinsmehl (auch Urgesteinsmehl genannt) ein Dünger ist, doch da das Gesteinsmehl den Mineralstoffgehalt des Bodens aufbessert sehen wir es durchaus als Dünger an. Oft werden Gesteinsmehle auch als Bodenverbesserer bezeichnet, da sie den pH Wert des Bodens regulieren und den Boden auflockern.</p>
<p>Es gibt Basalitgesteinsmehl, Dialit-Urgesteinsmehl, Naturgips, Magnesiumkalk und weitere Kalkmehle. Da Gesteinsmehl hauptsächlich aus Silikaten besteht, eignen sie sich ausgezeichnet zum Binden von Stickstoff  als Ammonium NH4.Das schützt den Boden vor Auswaschung. Bitte achtet auf die möglichst regionale Herkunft der Gesteinsmehle, denn es ist alles andere als Umweltfreundlich solche schweren Lasten quer über einen Kontinent zu transportieren, obwohl es so nah genügend Steinbrüche gibt. Zudem kann man bei regionaler Ware davon ausgehen, dass das Gesteinsmehl nicht mit Schadstoffen belastet ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-10935 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2011/08/gesteinsmehl-01.jpg" alt="Oft wird bestritten, dass Gesteinsmehl (auch Urgesteinsmehl genannt) ein Dünger ist, doch da das Gesteinsmehl den Mineralstoffgehalt des Bodens aufbessert sehen wir es durchaus als Dünger an." width="800" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2011/08/gesteinsmehl-01.jpg 800w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2011/08/gesteinsmehl-01-614x408.jpg 614w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<h2>Kaffee und Tee-Reste</h2>
<p>Kaffee- und Tee-Reste sind gute Bodenverbesserer fürs Beet oder den Blumentopf. Idealerweise sammelt man den Kaffeesud in einem kleinen Kübel oder einem anderen Behältnis neben der Kaffeemaschine. Wir haben beispielsweise auch im Büro immer einen Sammelbehälter neben der Kaffeemaschine aufgestellt. So kommt eine ganze Menge Kaffeesatz zusammen. Diesen braucht man nur direkt aufs Beet oder auf die Zimmerpflanzenerde schütteln und leicht einarbeiten. Bitte achtet darauf, keine Kaffeefilter oder Teebeutel auf das Beet zu werfen, da diese nicht immer komplett verrottbar sind. Als alleinige Düngung sind Kaffeesatz und Teereste meist nicht ausreichend, sie stellen aber eine gute und für viele Menschen einfach verfügbare Ressource dar.</p>
<h2>Guano von Seevögeln und Fledermäusen</h2>
<p>Seit dem 19. Jahrhundert kommt Guano als Dünger zum Einsatz. Guano werden die flüssigen Exkremente von Seevögeln wie Kormoranen oder Pinguinen genannt. Auch Fledermaus-Exkremente werden Guano genannt. Alle Formen von Guano stellen wertvollen Dünger dar und dennoch müssen wir GartenGnome von der Verwendung dringend abraten! Kormorane werden beim Brüten gestört, <a title="GUANO, Torf &amp; Co: Auch BIO kann die Umwelt gefährden!" href="https://www.gartengnom.net/guano-torf-bio-kann-die-umwelt-gefaehrden/">Pinguinen wird ihr Lebensraum zerstört</a> und Fledermäuse werden in ihren Höhlen aufgeschreckt. Leider werben viele BIO-Erden mit der Verwendung von Pinguin-Guano &#8211; Bitte lasst die Finger davon.</p>
<p>Fledermäuse gibt es aber auch bei uns und wer ihnen ein Heim spendieren will, der kann einen Fledermauskasten an einer geschützten Stelle aufhängen. Die Fledermäuse werden es mit Insektenvernichtung und kleinen Guano-Spenden danken. Fledermausguano erkennt man übrigens daran, dass aus den Exkrementen oft noch Flügelreste der verspeisten Insekten herausstehen.</p>
<h2>Pflanzenjauchen</h2>
<p>Pflanzenjauchen sind gärende Ansätze von Pflanzenmaterial in Wasser, wie zum Beispiel <a title="Selbstgebrauter Bio-Flüssigdünger" href="https://www.gartengnom.net/bio-fluessigduenger/">Brennnsesseljauche, Komposttee und Beinwelljauche</a>. Dabei kann so mancher Pflanzensud nicht alleine als Düngemittel, sondern auch als Pflanzenschutzmittel aufgespritzt werden.</p>
<h2>Gründüngung</h2>
<p><a title="Gründüngung – die natürliche Bodenkur" href="https://www.gartengnom.net/gruendungung-natuerliche-bodenkur/">Gründüngung</a> bezeichnet das Ausbringen von Pflanzen, die zur Bodenverbesserung beitragen. Das kann man auch noch nach der Ernte machen, um dem Boden eine Auffrischung zu gönnen. Da die Gründüngung wie Lupine, Gelbsenf oder Phacelia nicht geerntet werden, können sie im Gemüsebeet bleiben. Nach dem Winter sind sie sozusagen wieder Bestandteil des Bodens geworden.</p>
<h2>Pferdeäpfel, Kuhmist und anderer Dung</h2>
<p>Tierdung von pflanzenfressenden Säugetieren eignet sich ausgezeichnet als Dünger, auch <a title="Elefantenglück – Düngen mit Elefantendung" href="https://www.gartengnom.net/elefantenglueck-duengen-mit-elefantendung/">Elefantendung</a> aus dem Zoo ist also ein prima Dünger. Nicht jeder hat einen Reithof oder Bauernhof in der Nähe, doch wer die Möglichkeit hat, der sollte sich guten Dung beschaffen. Dabei würden wir empfehlen, möglichst Dung von Tieren zu beziehen, die möglichst gesund sind und nicht mit Antibiotika oder anderen Medikamenten behandelt wurden. Ihr merkt schon &#8211; das ist gar nicht so leicht.</p>
<p>Meistens muss frischer Mist auch zuerst abliegen oder durchkompostieren, damit er nicht mehr so scharf ist und die Pflanzen schädigt. Wer keinen Zugriff auf frischen Mist hat, kann auch Kuhdung und Hühnermist in pelletierter Form im Gartencenter oder im Bauhaus kaufen. Auch hier stellt sich die Herkunftproblematik.</p>
<p>Auch wenn der Kot von Pflanzenfressern als Dünger gut geeignet ist, hat er auch Nachteile. Krankheitserreger und Keime können vom Kot in die Nahrung übergehen. Wenn es sich um Dung aus konventioneller Tierhaltung handelt, so können sich darin auch ausgeschiedene Antibiotika-Reste und sonstige Wirkstoffe finden, die dann ebenfalls von Pflanzen und Bodenlebewesen aufgenommen werden. Wir düngen daher nach Möglichkeit nur noch mit rein pflanzlichem Kompost und verzichten auf Düngemittel tierischer Herkunft.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-10934 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2011/08/dung-01.jpg" alt="Tierdung von pflanzenfressenden Säugetieren eignet sich ausgezeichnet als Dünger" width="800" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2011/08/dung-01.jpg 800w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2011/08/dung-01-614x408.jpg 614w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<h2>Fertige Naturdünger</h2>
<p>Wer mit seinen hauseigenen Düngern, wie Kompost und Pflanzenjauchen, nicht auskommt, kann auch fertig gemischte Biodünger kaufen. Es gibt einige organische Dünger die ruhigen Gewissens in einem Biogarten verwendet werden können. Die im Handel erhältlichen organischen Dünger / Biodünger werden aus pflanzlichen (Traubenkernmehl, Zuckerrübenresten, Kakaoschalen,) und / oder tierischen Abfallstoffen (Hornspähne, Guano, Hühner- oder Kuhmist) sowie Gesteinsmehl hergestellt. Die enthaltenen Nährstoffe sind großteils noch organisch gebunden und werden erst durch das Bodenleben nach und nach für die Pflanzen verfügbar gemacht. So ist eine langsame, aber dafür angepasste Versorgung sichergestellt. Organische Dünger fördern das Bodenleben und den Humusaufbau.</p>
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		<title>Kaffee im Garten nutzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pandea]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 21:52:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grundlagen und Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Dünger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaffeetrinker aufgepasst! Es gibt einige hilfreiche Überbleibsel aus der Küche, die wir im Garten verwenden können, wie zum Beispiel Kaffeesud / Kaffeesatz. Pro Tasse fällt eine mehr oder weniger große Menge Kaffeesud an, den man ganz bequem sammeln kann.  Teetrinkende Hobbygärtner müssen nun nicht zwangsweise anfangen täglich Kaffee zu trinken um etwas Kaffeesatz zu bekommen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.gartengnom.net/kaffee-im-garten-duenger/">Kaffee im Garten nutzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.gartengnom.net">GartenGnom</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kaffeetrinker aufgepasst!</strong> Es gibt einige hilfreiche Überbleibsel aus der Küche, die wir im Garten verwenden können, wie zum Beispiel Kaffeesud / Kaffeesatz. Pro Tasse fällt eine mehr oder weniger große Menge Kaffeesud an, den man ganz bequem sammeln kann.  Teetrinkende Hobbygärtner müssen nun nicht zwangsweise anfangen täglich Kaffee zu trinken um etwas Kaffeesatz zu bekommen, man beschafft sich die benötigte Menge einfach bei den Nachbarn, der Familie oder bei Freunden.<span id="more-128"></span></p>
<p><strong>Tipp: </strong>Da feuchter Kaffeesud leicht schimmelt, breitet man ihn großflächig auf einem Teller oder etwas ähnlichem aus und trocknet ihn. Dann kann man ihn in ein extra Gefäß füllen (Dose, Schüssel mit Deckel) und gut aufbewahren bis man ihn benötigt oder eine ausreichende Menge zusammengetragen hat.  Natürlich kann man ihn auch frisch (aber bitte nicht heiß) ausbringen.</p>
<h2>Kaffeesatz / Kaffeesud als Dünger</h2>
<p>Kaffeesatz / Kaffeesud enthält viel Phosphor, Kalium und Stickstoff und ist deshalb guter Dünger.  Entweder rührt man ihn in das Gießwasser oder man bringt ihn rund um die Pflanzen aus und harkt ihn etwas ein. Die Pflanzen sollten einen eher sauren Boden bevorzugen oder nicht allzu empfindlich sein. Besonders Moorbeetpflanzen schätzen Kaffeesud.</p>
<p>Pflanzen die Kaffee mögen: Rose, Hortensie, Rhododendron, Azalee, Engelstrompete, Farn, Funkie, Kamelie, Preiselbeere, Heidelbeere, Heide, …</p>
<p>Wenn man Kaffee bei Pflanzen einsetzt, die nicht gerne in saurer Erde stehen, kann man Steinmehl zum Kaffeesatz  mischen.</p>
<h2>Kaffeesatz / Kaffeesud als Torfersatz</h2>
<p>Wenn man Kaffee statt Torf einsetzen will benötigt man den Kaffeesud von vielen, vielen Tassen. Entweder man sammelt daheim über lange Zeit, bittet Freunde, Familie und Nachbarn um Mithilfe, oder fragt &#8211; wenn es schnell gehen soll &#8211; in einem Kaffeehaus in der Nähe nach, ob man dort Kaffeesud bekommen könnte.</p>
<p>Den Kaffeesatz mischt man großzügig unter die Erde, im selben Mengenverhältnis in dem man Torf verwendet hätte &#8211; So wurde es mir gesagt und ich mache das rein nach Gefühl. Dann um die Pflanze immer wieder Kaffee einarbeiten und eventuell mulchen.  So kann man den ph-Wert senken ohne Torf zu benutzen.</p>
<p>Die Erde nimmt dann mit der Zeit eine viel krümeligere Struktur an (gut geeignet für Lehmböden) und  hält auch das Regenwasser besser (gut bei sandigen Böden). Der Boden bleibt somit lange feucht (erspart häufiges gießen) und lockt noch dazu zahlreiche Regenwürmer an.</p>
<h2>Persönliche Erfahrungen</h2>
<p>Ich habe schon alle meine Zimmerpflanzen mit Kaffeesud-Wasser gegossen und alle haben es überlebt. Entweder mögen sie alle Kaffee oder ich habe keine zimperlichen Zimmerpflanzen. Sollte ich, nachdem der Besuch gegangen ist, noch ein wenig kalten Kaffee in der Kanne finden, mische ich ihn dem Gießwasser bei.<br />
Der Kaffeesatz / Kaffeesud kommt entweder zum Kompost oder ich bringe ihn rund um die Pflanzen im Garten aus (Rosen, Hortensien, Rhododendren, Fuchsien, Engelstrompete,  Heidelbeeren, Cranberries, Preiselbeeren, Fingerhut, Gras, Gemüsebeet). Wie ich bemerkt habe tummeln sich extrem viele Regenwürmer in den Beeten, die ich so gedüngt habe und den Pflanzen geht es auch gut. Mit Steinmehl gemischt, kommt der Kaffeesud auch in anderen Beeten zum Einsatz.</p>
<p>Dieses Jahr habe ich auch Kaffeesud unter die Erde der Paradeiser (Tomaten) gemischt und bis jetzt kann ich nichts Negatives feststellen, ich werde am Jahresende sehen, wie es sich ausgewirkt hat.</p>
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