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	<title>Luftfeuchtigkeit Archive - GartenGnom</title>
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	<title>Luftfeuchtigkeit Archive - GartenGnom</title>
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		<title>Zimmerpflanzen und trockene Raumluft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Buddler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2014 00:35:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pflanzen und Pilze]]></category>
		<category><![CDATA[Fußbodenheizung]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrollierte Wohnraumbelüftung]]></category>
		<category><![CDATA[Lüften]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfeuchte]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfeuchtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[relative Luftfeuchte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind stolze Eigentümer einer Zentrallüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und einer Fußbodenheizung. Einerseits hilft diese Kombination im Winter beim Energiesparen, andererseits führt die Wohnraumlüftung auch automatisch zu einer sehr trockenen Raumluft übers gesamte Jahr − ganz so, wie es in den meisten Haushalten zumindest während der kalten Jahreszeit ist. Wir Menschen leiden bei trockener Luft unter ausgetrockneter Haut, gereizten Schleimhäuten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.gartengnom.net/trockene-raumluft/">Zimmerpflanzen und trockene Raumluft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.gartengnom.net">GartenGnom</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind stolze Eigentümer einer Zentrallüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und einer Fußbodenheizung. Einerseits hilft diese Kombination im Winter beim Energiesparen, andererseits führt die Wohnraumlüftung auch automatisch zu einer sehr trockenen Raumluft übers gesamte Jahr − ganz so, wie es in den meisten Haushalten zumindest während der kalten Jahreszeit ist.</p>
<p>Wir Menschen leiden bei trockener Luft unter ausgetrockneter Haut, gereizten Schleimhäuten und trockenen Augen. So funktionieren unsere Abwehrsysteme nicht mehr gut und Erkältungen werden begünstigt. Auch Pflanzen leiden unter trockener Raumluft. Sie verlieren Blätter und Läuse sowie Milben haben leichtes Spiel. Wir Menschen können uns selbst helfen, unsere Pflanzen können sich aber nicht selbst retten.</p>
<p>Damit unsere Zimmerpflanzen trockene Raumluft unbeschadet überstehen, haben wir einige Tipps für euch zusammengefasst.</p>
<p><span id="more-9003"></span></p>
<h2>Trockene Raumluft</h2>
<p>Ich habe vor einigen Jahren bereits einen ausführlichen <a title="Die richtige Luftfeuchte in Wohnräumen für Menschen, Tiere und Pflanzen" href="https://www.gartengnom.net/die-richtige-temperatur-luftfeuchte/">Artikel zur Luftfeuchtigkeit</a> sowie über <a title="Harte Winterzeit für Zimmerpflanzen" href="https://www.gartengnom.net/harte-winterzeit-fuer-zimmerpflanzen/">Zimmerpflanzen im Winter</a> zusammengefasst. An diese Artikel will ich nun anknüpfen.</p>
<p>Wie bereits beschrieben, besitzen wir nun eine Kontrollierte Wohnraumlüftung (Zentrallüftungsanlage). So wird laufend ausreichend Frischluft in alle Zimmer geleitet, so dass eine ausgewogene Zirkulation entsteht. Der abgesaugten Luft wird Wärme entzogen, mit der über einen Wärmetauscher die zugeführte Luft gewärmt wird. Da der angesaugten Luft zwar die Wärme der Abluft zugeführt wird, aber nicht deren Feuchtigkeit, wird die Luft im Raum stark ausgetrocknet. Nur wenige Anlagen verfügen auch über eine Feuchte-Rückgewinnung oder einen integrierten Luftbefeuchter.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9763" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/10/luftfeuchte-0021.jpg" alt="Einblatt" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/10/luftfeuchte-0021.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/10/luftfeuchte-0021-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Zehn Tipps für mehr Luftfeuchte</h2>
<p>Die meisten unserer typischen Zimmerpflanzen stammen aus tropischen oder subtropischen Regionen. Das bedeutet, dass ihre natürliche Umgebung oft die Strauch- oder Krautschicht aus nebligen Wäldern mit hoher Luftfeuchte ist, aber auch heimische Pflanzen wie Efeu wächst ursprünglich in Wäldern, in denen die Luftfeuchte von Natur aus erhöht ist. Für diese Pflanzen ist eine Relative Feuchte ab 80 Prozent angemessen − unsere Wohnungen sind mit ca. 20-50 Prozent Relativer Feuchte im Gegensatz dazu viel zu trocken.</p>
<p>Auch Menschen und Haustiere benötigen höhere Luftfeuchte, da ausgetrocknete Schleimhäute, Haut und Augen Krankheiten leichtes Spiel bereiten. Es liegt also im Interesse aller Lebewesen in der Wohnung, die Luftfeuchte zu erhöhen. Luftbefeuchter sind eine Möglichkeit, aber elektrische Geräte sollten nicht rund um die Uhr laufen. Wie können wir unseren Pflanzen also ohne Luftbefeuchter Gutes tun?</p>
<h3>1. Hygrometer aufstellen</h3>
<p>Bevor man an einer besseren Relativen Luftfeuchte arbeitet, sollte man sich ein Messgerät zulegen um diese auch kontrollieren zu können. Natürlich gibt es qualitativ bessere oder schlechtere Hygrometer, aber für die einfache Kontrolle der Feuchte reicht meist ein einfaches Gerät, wie man es bereits in vielen Funkweckern und Wetterstationen vom Discounter findet. Viele wissen gar nicht, dass sie bereits einen Hygrometer in einem Gerät integriert haben. Sogar ein paar Smartphones wie das Galaxy S4 oder das Galaxy Note 3 von Samsung verfügen über integrierte Temperatur- und Feuchtigkeits-Sensoren.</p>
<h3>2. Regelmäßiges Lüften</h3>
<p>Trotz Wohnraumlüftung empfehle ich dennoch zumindest hin und wieder durchs Fenster zu lüften, denn die Außenluft bringt Feuchte in die Wohnung, die die Lüftungsanlage der angesogenen Luft ansonsten entzieht. Ohne Wohnraumlüftung ist das regelmäßige Lüften durchs Fenster ohnehin Pflicht. In den Wintermonaten ist die Frischluft leider ebenfalls sehr trocken, da die Relative Feuchte beim erwärmen der Luft stark abfällt.</p>
<p>Im Winter sollte man Stoßlüften − also die Fenster immer wieder einmal komplett öffnen und für einen raschen Luftaustausch sorgen, anstatt den Fensterspalt lange geöffnet zu lassen.</p>
<h3>3. Weniger Heizen</h3>
<p>Je kühler die Raumluft ist, desto einfacher kann man eine hohe Relative Luftfeuchtigkeit erzielen. Idealerweise sollte die Raumluft auch auf einem konstanten Niveau gehalten werden. So lässt sich ebenfalls der Feuchtigkeitsgehalt bewahren.</p>
<h3>4. Pflanzen in Gruppen aufstellen</h3>
<p>Pflanzen, die in Gruppen aufgestellt wurden erzeugen ihr eigenes Mikroklima. Die Luftfeuchte zwischen den Pflanzen steigt merklich an und somit geht es Pflanzen in Gesellschaft meist besser als Pflanzen, die einsam im Raum stehen. Pflanzen mit ähnlichen Anforderungen sollten in eigenen Gruppen aufgestellt werden − also ein Kaktus zu anderen Kakteen oder auch zu Sukkulenten und Einblätter zu anderen ihrer Art.</p>
<h3>5. Hydrokulturen erhöhen die Luftfeuchte</h3>
<p>Erdkulturen haben den Nachteil, dass es leicht zu Staunässe kommen kann und man sehr schwer die Kontrolle über die Wassergabe behält. Bei Erdkulturen sollte man daher immer eine Kombination aus Innen- und Übertopf benutzen. Hydrokulturen haben den klaren Vorteil, dass sich über die Wasserstandsmesser die Wassergabe exakt prüfen lässt und auch Wasservorräte lange vorhalten ohne dass es zu Staunässe kommt. Gleichzeitig wird über die Tonkügelchen oder das Tongranulat langsam und konstant Feuchtigkeit abgegeben.</p>
<h3>6. Sprühflasche bereit halten</h3>
<p>Pflanzen danken es einem besonders bei sehr trockener Raumluft, wenn man sie mit einer Sprühflasche immer wieder einmal einnebelt. Das Wasser der Flasche sollte Zimmerwarm sein und man sollte sich zuvor erkundigen, welche der Zimmerpflanzen kein direktes Besprühen vertragen. Einige Palmenarten sowie viele Pflanzen mit behaarten Blättern wie Usambaraveilchen sind keine Freunde von Sprühnebel, das das Wasser hier nicht abläuft und es rasch zu Erkrankungen oder Pilzbefall kommt.</p>
<h3>7. Verdunster aufstellen</h3>
<p>Bereits eine einfache Schale mit Wasser ist ein Verdunster. Effektiver wird die Sache durch Steine in der Schale und noch effektiver wird es mit Ton-Kügelchen, die das Wasser aufsaugen und über die vergrößerte Oberfläche rascher an die Luft abgeben können. Wichtig bei Verdunstern ist, darauf zu achten, dass sie nicht zur Brutstätte von Keimen verkommen. Daher muss man Verdunster regelmäßig ausleeren, waschen und eine Zeit lang abtrocknen lassen. In unserem Artikel „<a title="Harte Winterzeit für Zimmerpflanzen" href="https://www.gartengnom.net/harte-winterzeit-fuer-zimmerpflanzen/">Harte Winterzeit für Zimmerpflanzen</a>“ zeigen wir auch, wie man einen Übertopf gleichzeitig als versteckten Verdunster nutzen kann.</p>
<h3>8. Pflanzen unter Glas</h3>
<p>Nicht nur Tiere kann man in Terrarien halten, auch viele Pflanzen fühlen sich im Mini-Klima dieses Glaskastens wohler. Aufgrund des begrenzten Raums reichert sich die Luft im Terrarium oder unter einer Glasglocke rascher mit Feuchtigkeit an. Die Pflanzen erzeugen sich ihren eigenen Regenwald im Mini-Format.</p>
<h3>9. Wasserdampf nutzen</h3>
<p>Manchmal entsteht Wasserdampf einfach nebenher, zum Beispiel wenn wir duschen oder wenn wir Wäsche zum Trocknen aufhängen. Wenn die Raumluft zu trocken ist, so wäre es doch schade, das wertvolle Nass einfach abzusaugen oder nach Draußen zu lüften. Beim Duschen kann man einfach die Badezimmertüre offen lassen und Wäsche kann man in der Wohnung aufhängen.</p>
<h3>10. Zuhause trainieren</h3>
<p>Ein vielleicht etwas kurioser Rat zum Schluss: Wer daheim trainiert schwitzt auch daheim und erhöht so gleich doppelt die Luftfeuchte: Einerseits durch erhöhte Transpiration und Atemluft, andererseits durch das Duschen im Anschluss.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9764" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/10/luftfeuchte-0031.jpg" alt="Zimmerpflanzen" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/10/luftfeuchte-0031.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/10/luftfeuchte-0031-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Fußbodenheizung</h2>
<p>Neben der Kontrollierten Wohnraumlüftung besitzen wir auch eine Fußbodenheizung. Fußbodenheizungen verteilen die Wärmezufuhr recht gleichmäßig über den gesamten Raum. Dadurch gibt es keine derart starke Bildung von Wärme- und Kältezonen im Wohnraum, wie das bei vereinzelten Heizkörpern der Fall ist.</p>
<p>Wenn die Fußbodenheizung wie bei uns nur selten eingeschalten ist und der Boden nicht zusehr aufgeheizt wird, so stellt das für Zimmerpflanzen eher kein Problem dar. Heizt man aber gerne etwas mehr und lässt die Fußbodenheizung daher länger an, so kann das den Pflanzen schaden. Wasser aus Übertopf oder Hydrokultur verdunstet rascher, Sauerstoff perlt aus und Salze reichern sich an. In diesem Fall sollte man Zimmerpflanzen daher etwas höher stellen.</p>
<p>Da Fußbodenheizungen meist moderat und gleichmäßig heizen, freuen sich besonders Zimmerpflanzen mit tropischer oder subtropischer Herkunft − also wohl die meisten Zimmerpflanzen. Liest man sich die Unterhaltungen in Internetforen durch, so erkennt man rasch, dass sich viele Pflanzen in Kombination mit Fußbodenheizung wohl fühlen dürften.</p>
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		<title>Die richtige Luftfeuchte in Wohnräumen für Menschen, Tiere und Pflanzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Buddler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 11:42:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pflanzen und Pilze]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jetzt im Winter, wenn wir es in unseren Wohnungen und Häusern gemütlich warm haben wollen, heizen wir kräftig ein. Das Resultat in der Heizperiode sind zumindest trockene und gereizte Augen und Schleimhäute. Insgesamt leidet unser gesamter Organismus unter zu trockener Luft, das Immunsystem wird geschwächt und das Risiko sich eine Erkältungskrankheit zuzuziehen steigt. Trockene Luft [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt im Winter, wenn wir es in unseren Wohnungen und Häusern gemütlich warm haben wollen, heizen wir kräftig ein. Das Resultat in der Heizperiode sind zumindest trockene und gereizte Augen und Schleimhäute. Insgesamt leidet unser gesamter Organismus unter zu trockener Luft, das Immunsystem wird geschwächt und das Risiko sich eine Erkältungskrankheit zuzuziehen steigt. Trockene Luft wird von uns aber auch subjektiv als kälter empfunden, als feuchte Luft. Die relative Luftfeuchtigkeit beeinflusst also auch indirekt unsere Heizkosten. Anders gesagt: Eine ausgeglichene Luftfeuchte hilft dabei, Heizkosten zu sparen!</p>
<p>Andererseits kann auch zu hohe relative Luftfeuchtigkeit schädlich sein, da sie mehr Energie zum aufheizen verschlingt und durch Kondenswasser Schimmelbildung fördert. Die Angaben diverser Ratgeber widersprechen sich sehr oft in den Angaben der idealen Luftfeuchte, besonders wenn es nicht nur um menschliche Bewohner, sondern auch um Haustiere und Pflanzen geht. In diesem Artikel will ich mich bemühen, über richtiges Heizen und Lüften, die richtige relative Luftfeuchte und andere Aspekte die das Raumklima beeinflussen zu schreiben.<span id="more-1928"></span></p>
<h2>Absolute Luftfeuchte / Relative Luftfeuchte</h2>
<p>Zuallererst sollte man wissen, was der Unterschied zwischen absoluter und relativer Luftfeuchtigkeit ist und wie man diesen Wert feststellt. Die Absolute Luftfeuchte bezeichnet den tatsächlichen Wassergehalt (Gehalt an Wasserdampf) in der Luft in g/m³.</p>
<p>Für das Raumklima wichtig ist jedoch vielmehr die Relative Luftfeuchtigkeit. Luft kann je nach Themperatur unterschiedlich viel Wasserdampf aufnehmen &#8211; Je höher die Themperatur, desto mehr Wasserdampf kann gebunden werden. Die relative Feuchtigkeit ist somit das Verhältnis der tatsächlich enthaltenen, zur maximal möglichen Menge an Wasserdampf in der Luft in Prozent (%).</p>
<p>Zur Überprüfung gibt es Hygrometer verschiedenster Bauart und Genauigkeit. Zur einfachen Kontrolle des Raumklimas reicht ein simpler Thermo-Hygrometer zB. in einer günstigen Wetterstation vom Supermarkt oder Elektroladen. Dort findet man üblicherweise immer auch eine Anzeige der relativen Luftfeuchte in Prozent.</p>
<h2>Die richtige Luftfeuchte für ein angenehmes Raumklima</h2>
<p>Behagliches Raumklima hängt von mehreren Faktoren ab. Die relative Luftfeuchte ist nur ein Teil des Ganzen. Zum Einen tragen auch das eigene Empfinden sowie Oberflächentemperaturen zum wahrgenommenen Raumklima bei, zum Anderen sind auch Raumbelüftung, Luftbewegungen und selbstverständlich körperliche Betätigung wichtige Faktoren.</p>
<p>Im Schnitt werden Temperaturen von <strong>19 bis 22 °C</strong> bei einer Luftfeuchtigkeit von <strong>35 bis 60 Prozent</strong> als behaglich empfunden. Des Nachts sollte man sich gut zudecken und somit sind konstante Temperaturen zwischen 18 bis 19 °C kein Problem. Ebenso verhält es sich bei körperlicher Arbeit, bei der man selbst viel Hitze produziert. Bei sitzender Büroarbeit ist hingegen das obere Ende der Skala bei ca. 22°C angebracht. Die beste relative Luftfeuchtigkeit bleibt hierbei immer gleich (relativ gesehen eben).</p>
<h2>Richtiges Lüften</h2>
<p>Gut gedämmte Wände und durchdachtes Heizen und Lüften sind essentiell für ein gutes Raumklima. Richtiges Lüften bringt die nötige Frischluft in die Räume und leitet überschüssige Feuchtigkeit ab. Zu viel Feuchtigkeit findet rasch die Kaltzonen der Räume, setzt sich dort ab und begünstigt so Schimmelbildung. Besitzt man keine kontrollierte Wohnraumbelüftung, wie sie in vielen modernen Gebäuden verbaut wird, dann ist das gezielte Lüften über die Fenster sehr wichtig.</p>
<p>Als Faustregel für Wohnräume gilt, zwei bis viermal pro Tag ordentlich zu lüften. Das Erste Mal sollte gleich nach dem Aufstehen in den Schlafräumen geschehen um die über Nacht festgesetzte Feuchtigkeit aus Möbeln und Putz zu bekommen. Auch nach dem Duschen, Baden, Kochen und Bodenwischen sollte kurz stoßgelüftet werden. Stoßlüften bedeutet: Fenster öffnen und Türen schließen. Vermeiden sollte man während der Heizperiode Dauerlüften durch ständiges Kippen oder Offenhalten der Fenster.</p>
<h2>Richtiges Heizen</h2>
<p>Während der Heizperiode sollte man es mit dem Heizen nicht übertreiben. Nur weil es möglich ist, muss man im Winter nicht halb nackt herumlaufen. Viel normaler ist es, sich im Winter warm anzuziehen und dafür die Raumtemperatur niedriger zu halten. Ich habe es schon so oft erlebt, dass Leute ihre Heime auf über 26°C aufheizen, obwohl es 20°C auch getan hätten.</p>
<p>Unter 14 bis 16 °C sollte die Raumtemperatur allerdings auch nicht sinken, da sonst die Gefahr von Kondensation besteht. Zudem bedarf es mehr Energie, um derart abgekühlte Räume wieder auf ein angenehmes Niveau aufzuheizen. Da kühle Luft weniger Feuchte aufnehmen kann gilt: Je niedriger die Raumthemperatur in einem Raum ist, desto häufiger muss gelüftet werden um die überschüssige Feuchtigkeit abzuführen.</p>
<p>Beim Lüften sollte man Heizkörper besser abschalten, da besonders alle mittels Thermostat geregelten Heizkörper während dieser Zeit versuchen werden, die kalte Außenluft ebenfalls aufzuheizen. Großer Energieverschwendung kann man so entgegentreten.</p>
<h2>Trockener Luft entgegenwirken &#8211; Pflanzen können helfen!</h2>
<p>Zu trockene Luft bedeutet, dass die Wohnräume undicht und/oder überheizt sind. Die Luftfeuchte entweicht und die Wärme trocknet die Raumluft mehr und mehr aus. Hier kann man sich durch bessere Abdichtung der Fensterfugen, Senken der Raumtemperatur sowie regelmäßiges Lüften helfen.</p>
<p>Das Raumklima profitiert von Pflanzen in mehrfacher Hinsicht. Pflanzen geben nicht nur etwa 97 Prozent des Gießwassers wieder an die Luft ab, sie filtern daneben auch noch die Raumluft und wirken positiv auf unser Gemüt. Laut <a href="http://www.umweltberatung.at/start.asp?b=6886&amp;ID=5358&amp;layout=download" target="_blank">Umweltberatung</a> genügen 3 bis 6 größere Zimmerpflanzen, um in einem Raum von 30 m² eine behagliche Luftfeuchte zu erreichen. Eine Papyrus-Pflanze von 1,5 m Höhe verdunste so zB. ganze ein bis zwei Liter Wasser pro Tag.</p>
<p>Als Faustregel gilt, je größer und vitaler Pflanzen sind, desto besser ist auch deren Befeuchtungs- und Reinigungswirkung. Außerdem sind Pflanzen mit aktiverem Stoffwechsel besser für den Abbau von Schadstoffen geeignet. Pflanzen wie Philodendron, Bananenstaude, Zyperngras, Papyrus, Schefflera, Ficus oder Zimmerlinde geben reichlich Feuchte an die Raumluft ab. Eine besondere Filterwirkung zeigen zudem Efeu, Echte Aloe, Einblatt und Grünlilie. Mehr über Pflanzen, die die Raumluft reinigen erfahrt ihr im GartenGnom-Artikel: &#8222;<a href="/?p=3296">Büro-Pflanzen für ein gesünderes Arbeitsklima</a>&#8222;.</p>
<p>Für Schlafräume eignen sich besonders Pflanzen, die mit kühleren Temperaturen gut zurechtkommen, wie zB. Bogenhanf, Echte Aloe, Orchideen sowie Bromelien.</p>
<p>Grün wirkt stressmindernd und Pflanzen fördern erwiesernermaßen das Raumklima in Wohnung und Büro. Begrünte Büros helfen Kopfschmerzen, trockene Haut oder Erkältungen zu meiden. Auch in Spitälern haben Pflanzen allein schon einen positiven psychologischen Effekt, doch auch die Auswirkungen auf das Raumklima sind unverkennbar.</p>
<p>Meiden sollte man Luftbefeuchter, da diese üblicherweise zu wenig Steuerungsmöglichkeiten besitzen und der Erfahrung nach auch zu selten und unzureichend gereinigt und gewartet werden. Dadurch werden solche Geräte häufig zu wahren Schleudern für Mikroben und Pilzsporen!</p>
<h2>Weiterführende Informationen</h2>
<p>Die Umweltberatung: <a href="http://www.umweltberatung.at/start.asp?b=6886&amp;ID=5358&amp;layout=download" target="_blank">Pflanzen zur Raumluftverbesserung</a><br />
Verbraucherzentrale Energieberatung: <a href="http://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/web/brosch-heizenlueften.html?&amp;no_cache=1" target="_blank">Broschüre &#8222;Richtiges Heizen und Lüften&#8220;<br />
</a>Hausinfo: <a href="http://www.hausinfo.ch/home/de/gebaeude/gesundes-bauen-wohnen/raumklima.html" target="_blank">Raumklima &#8211; Richtig Lüften</a><br />
Bauernzeitung: <a href="http://www.bauernzeitung.at/index.php?id=2500%2C24051%2C2176%2C1024%2CbnBmX3NldF9wb3NbY29udGVudF09MTEmeF9LRVlXT1JEX0FbMF09MTIwJmlubGluZW1vZGU9cHJpbnQ%3D" target="_blank">Ein angenehmes Raumklima durch richtiges Lüften</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.gartengnom.net/die-richtige-temperatur-luftfeuchte/">Die richtige Luftfeuchte in Wohnräumen für Menschen, Tiere und Pflanzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.gartengnom.net">GartenGnom</a>.</p>
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