Futterglocke, Meisenknödel und Meisenringe selbst herstellen

1

Verfasst von Pandea | Kategorie: Gartenbewohner, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 4. Dezember 2011

Meise auf Meisenring

Wer im Winter die Vögel im Garten füttern will, der kauft jedes Jahr Unmengen an Vogelfutter. Vogelfutter, Meisenknödel etc. bekommt man üblicherweise in Supermärkten, Bauhäusern und Gartencentern. Gerade was industriell gefertigtes Fettfutter betrifft, zweifle ich gerne daran, dass tatsächlich hochwertige und gesunde Zutaten verwendet wurden. Es ist aber auch gar nicht so kompliziert, Futterglocken oder Meisenringe aus selbst gekauften Zutaten selbst herzustellen. Besonders für Kinder ist sowohl die Herstellung, als auch das Anbringen und Beobachten ein echtes Abenteuer.

In diesem Artikel will ich die Anleitung in Text, aber auch in Bildern zeigen. Ich habe es für Euch ausprobiert – die Vögel sind bereits in den Genuss meiner Meisterwerke gekommen und haben sich auch kräftig die Bäuche vollgeschlagen.

Ein Heim für Nützlinge im Gartenparadies

2

Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Doktor GartenGnom, Gartenbewohner | Veröffentlicht am 27. Juli 2011

NützlingshausEnde Mai landete im Mail-Postfach des GartenGnoms ein E-Mail einer Produktionsfirma, die Teilnehmer für eine Sendung im ZDF-Wissensmagazin Terra Xpress suchte. Gesucht wurden Gartenbesitzer mit einer »Maulwurfplage«, bei denen man Mittel zur Maulwurfbekämpfung testen könne. Diesen Aufruf können wir nicht unterstützen – in unserem Garten dürfen Maulwürfe nach Herzenslust buddeln! Auch viele andere Tiere sind in unserem Garten herzlich willkommen.

Alle Lebewesen haben ihren Platz in dieser Welt und wenn der Mensch sie nicht gerade in Regionen verschleppt, wo diese Lebewesen invasiv werden können, so sollte man sie und ihren Lebensraum auch respektieren. Wir können aber auch weiter gehen und Wiedergutmachung leisten, indem wir den Tieren auch wieder Lebensraum zurückgeben. Wilde Kräuterwiesen und Sträucher braucht man nur unberührt wachsen lassen. Auch Nistkästen, Wohnkästen und Häuschen für diverse Tiere kann man im Garten aufstellen bzw. aufhängen.

Rhododendronzikaden – Wenn der Rhododendron »rostet«

1

Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Doktor GartenGnom, Gartenbewohner | Veröffentlicht am 28. Mai 2011

rhododendronzikade-001Wieder einmal haben wir kleine Wesen aufgespürt, die den Garten unsicher machen. Bereits in den letzten Jahren haben wir ihnen nachgespürt, doch erst letztes Jahr wurden wir fündig. Beim gemütlichen Sonntags-Kaffee am Balkon hörten wir Geräusche, wie wir sie bisher nur aus dem Urlaub kannten – Das dauerhafte Zirpen von Zikaden. Da das Geräusch nur schwer zu orten war, entdeckten wir erst drei Jahre nach dem ersten Auftreten die Herkunft.

Die Rhododendren verfärbten sich an einigen Stellen, als würden sie »rosten«. Ich untersuchte also die Blätter und sah an manchen Blatträndern kleine weiße Käfer, die bei genauerem Hinsehen flink um den Blattrand auf die Blattunterseite verschwanden. Es waren junge Rhododendronzikaden, die bereits fleißig begonnen hatten, die Pflanzen anzusaugen.

Der Fasan im Wiener Innenhof

Verfasst von Pandea und Buddler | Kategorie: Gartenbewohner | Veröffentlicht am 20. März 2011

FasanNicht Milo Dors Pferd auf dem Balkon, aber dafür einen Fasan im Innenhof haben wir GartenGnome letzte Woche in Wien entdeckt. Fasane sind in Europa schon vor langer Zeit eingebürgert worden – ursprünglich kommen diese Tiere aus Asien. Trotz allem findet man diese Vögel üblicherweise nicht in bebautem Gebiet oder gar mitten in der Stadt. Umso größere Augen machten wir, als Arbeitskollegen uns informierten, dass sie im Innenhof einen Fasan entdeckt hatten.

Der Innenhof ist ein bisschen verwildert und bietet dem Tier ein wenig Deckung, dennoch stolzierte der Fasan kreuz und quer durch den »Garten« und schien auch vor uns keine Scheu zu haben, denn er näherte sich uns auf bis unter fünf Meter. Ich hatte glücklicherweise die Kamera dabei und konnte trotz schlechten Wetters brauchbare Fotos machen.

Vögel (Wildvögel bzw. Singvögel) im Winter richtig füttern

Verfasst von Pandea | Kategorie: Gartenbewohner, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 12. Dezember 2010

Futterhäuschen für VögelDas Füttern der Vögel im Winter ist in vielen Familien Tradition. Zugegeben – der Mensch hat die natürlichen Nahrungsressourcen der Wildvögel drastisch reduziert. Ein Garten in dem nur Gras, eine gut gestutzte Zierhecke und sonst nichts toleriert wird bietet keine Futterquellen wie zum Beispiel Wildkräuter wie Disteln, Hagebutten oder anderes Wildobst mehr.

Für viele Menschen ist es eine große Freude, denn an den Futterstellen lassen sich die verschiedenen Vogelarten gut und ausgiebig beobachten. Ab Winteranfang wird unter Vogelfreunden und Gartenbesitzern aber kaum ein Thema so kontrovers diskutiert wie die Fütterung von Wildvögeln. Der eine Teil ist für die Winterfütterung, damit die gefiederten Lieblinge keinen Hunger leiden müssen in der kalten Jahreszeit. Andere wiederum lehnen das Füttern kategorisch ab, weil es die gefiederten Freunde an die regelmäßige Winterfütterung gewöhnt. Jeder kann es so handhaben wie er möchte, doch wer sich für eine Winterfütterung entscheidet, sollte ein paar Regeln beachten. Mit ein paar Tipps haben Vogel und Mensch gleichermaßen einen Vorteil und Freunde an der Winterfütterung.

Kohlweißling – Gefräßige Raupe, wunderschöner Schmetterling

3

Verfasst von Pandea | Kategorie: Doktor GartenGnom, Gartenbewohner, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 28. Juli 2010

Kohlweißling (Schmetterling)Der Kohlweißling – Ein kleiner Schädling, der so manchem Gärtner den letzten Nerv rauben kann.

Die Eier legt der weiße Schmetterling an der Unterseite der Blätter von diversen Kohlgewächsen (Kohlrabi, Weißkohl, Rotkohl, Weißkraut, Rotkraut) und wilden Kreuzblütlern ab. An den wilden Kreuzblütlern stört der Kohlweißling wohl die wenigsten Gärtner, doch sobald die Kohlrabi von kleinen Raupen angeknabbert werden beginnt der Kampf.

Ein bis zwei Wochen nach der Eiablage schlüpfen die Raupen, die sich nach einigen Wochen bereits wieder verpuppen. Man erkennt sie an der gezackten, grüngrauen Puppe mit schwarzen Tupfen. Die erste Raupen-Generation ist relativ harmlos aber die zweite Generation, die jetzt im Juli schlüpft, richtet einen weitaus größeren Schaden an. Die Schmetterlinge aus dieser Generation flattern bis in den Herbst hinein herum, um sich Überwinterungsplätze an Hauswänden und Holzstößen zu suchen.

Glühwürmchen (Leuchtkäfer) im Naturgarten

4

Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Gartenbewohner | Veröffentlicht am 29. Juni 2010

Kurzflügel LeuchtkäferAls ich heute nach der Arbeit endlich ankam und durch den nächtlichen Garten wanderte, sah ich es rund um mich herum glimmen und blinken. Manche Glühwürmchen leuchteten mit fluoriszierend-grünem Schein wie winzig kleine Laternen aus den Spalten der Mauersteine. Andere Leuchtkäfer schwebten gemächlich durch die laue Sommernacht mit ihren kleinen “Lampignons” am Hinterteil.

Weltweit existieren etwa 2.000 Arten von Leuchtkäfern bzw. Glühwürmchen (Lampyridae). Viele Arten dieser Familie setzen Lichtsignale zur Kommunikation ein. Neben den Leuchtkäfern existieren aber noch weitere Tiere, die Leuchtorgane besitzen und im allgemeinen als Glühwürmchen bezeichnet werden.

Schwertlilienrüssler: Ein Leben auf der Blüte

1

Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Gartenbewohner | Veröffentlicht am 12. Juni 2010

SchwertlilienrüsslerWeltweit gibt es über 350.000 Käferarten und einige davon tummeln sich auch in unserem Garten. Einige dieser Käfer kann man als Gärtner zu den Nützlingen zählen, andere hingegen futtern mit Vergnügen unser Obst und Gemüse. Ich war in den letzten Wochen im Garten unterwegs und habe Käfer fotografiert.

Doch eine Käferart hat es mir dabei besonders angetan: Beim Fotografieren der frisch erblühten violetten Bastard-Schwertlilien und der strahlend-gelben Sumpfschwertlilien fiel mir ein lustiger kleiner Käfer auf. Lustig fand ich ihn besonders wegen seiner zierlichen, aber dennoch plump gegliederten Figur und wegen seines witzigen Rüssels.