Eine Beeteinfassung muss nicht immer aus Buchs bestehen, Kräuter erfüllen den selben Zweck und sind dazu noch nützlich. Sie bringen Farbe und Duft in den Garten und Geschmack in den Kochtopf. Je nach Geschmack kann man entweder eine Beeteinfassung mit nur einer Sorte gestalten oder verschiedene Kräuter mischen.

Egal für welche Pflanzen man sich auch entscheidet, wichtig ist nur, dass die Pflanzen in ihren Ansprüchen an Standort und Pflege  zusammenpassen. Eine Mischung aus Minze und Lavendel ist zum Beispiel keine gute Wahl. Weshalb erfahrt ihr in diesem Artikel.

Beeteinfassungen im Halbschatten

Für Beete im Halbschattten eignen sich für den Beetrand besonders Minze. Es gibt neben der bekannten Pfefferminze noch hunderte weitere verschiedene Minze-Sorten, zum Beispiel Orangenminze, Zitronenminze, Kokosminze oder Waldminze. Köstlich duftend sind Apfelminze und Ananasminze. Wenn sie zu hoch wird, schneidet man sie einfach zurück und verwendet die entfernten Blätter sofort in der Küche. Da alle Minzen leicht zu wuchern beginnen und sich fröhlich im Garten verbreiten können, sollte man wenn man das nicht möchte, den Wurzlen Einhalt gebieten. Eine Möglichkeit wäre eine Rasenkante aus Metall. Mein Tipp wäre jedoch, die Minzpflanzen nicht einfach mit dem Wurzelballen in den Garten zu pflanzen, sondern die Pflanzen in größere Töpfe zu setzen und dann mitsamt dem Topf einzugraben. Mit dieser Topfhaltung der Minze wird das Ausbrechen der Wurzeln einfach verhindert.

Ich selbst lasse im Garten die Minze wachsen wie sie will, denn wenn sollte sie zu arg zu wuchern, teile ich die Triebe ab und pflanze sie an eine andere Stelle im Garten. So kann man schnell und kostenlos löchrige Stellen in der Beeteinfassung ausbessern. Minze benötigt einen feuchten Standort, sonst ist Minze aber recht anspruchslos.

Ebenfalls für den Halbschatten geeignet ist Schnittlauch.

Beeteinfassungen in der Sonne

Mein Tipp für sonnige, mediterrane Beete ist eine Einfassung aus Rosmarin. Der Duft ist fantastisch und die festen, dunkelgrünen Nadeln sowie die Blüte sind schön anzusehen. Auch nach heftigeren Regenfällen steht noch alles perfekt, allerdings verträgt Rosmarin keine Staunässe!

Katzenminze bevorzugt ebenfalls einen sonnigen, mageren Boden. Besonders hübsch ist auch Lavendel, der die gleichen Anspüche hat und sich somit auch bestens gemischt mit Katzenminze pflanzen lässt.

Anlegen der Beeteinfassung

Bevor man die ausgesuchten Pflänzchen setzt, zieht man erst einmal einen kleinen Graben entlang des Beetes. Der Graben sollte mindestens 10 cm tief sein. In diese Furche verteilt man die Pflanzen im Topf gleichmäßig, um zu überprüfen ob genügend Pflanzen vorhanden sind, oder wie die Mischung der Kräuter aussieht. So verfährt man übrigens auch bei der Pflanzung einer Hecke um die Pflanzen optimal zu verteilen.

Wenn man mit dem späteren Aussehen zufrieden ist, werden die Töpfe (bei der Minze evtl. nicht – siehe oben) entfernt und die Pflanzen in den Graben gedrückt. Mit organischem Dünger (Hornspäne, Kompost, Hühnermist, etc.) und Erde werden die Zwischenräume aufgefüllt und gut festgedrückt, sodass ein guter Bodenschluss entsteht. Das Angießen darf am Schluss natürlich nicht vergessen werden.

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