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	<title>Buch und Medien Archive - GartenGnom</title>
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	<title>Buch und Medien Archive - GartenGnom</title>
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		<title>Buchvorstellung: Erfolgreich Gärtnern im Rhythmus der Natur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Buddler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jun 2018 01:25:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch und Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Garten hat immerzu etwas mit dem Wetter, dem Standort und mit dem Verlauf der Jahreszeiten zu tun. Wer zur falschen Zeit sät, schneidet, pflanzt, erntet und stets versucht, gegen die natürlichen Verläufe der Natur zu arbeiten, der wird häufig einen Kampf gegen den Garten führen. Wer hingegen weiß, wie das phänologische Gartenjahr verläuft und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Garten hat immerzu etwas mit dem Wetter, dem Standort und mit dem Verlauf der Jahreszeiten zu tun. Wer zur falschen Zeit sät, schneidet, pflanzt, erntet und stets versucht, gegen die natürlichen Verläufe der Natur zu arbeiten, der wird häufig einen Kampf gegen den Garten führen. Wer hingegen weiß, wie das phänologische Gartenjahr verläuft und wann der beste Zeitpunkt für bestimmte Arbeiten gekommen ist, kann die Natur für sich arbeiten lassen.<span id="more-13810"></span></p>
<h2>Das zyklische Gartenbuch</h2>
<p>Gartenbücher sind üblicherweise nach Tätigkeiten oder nach Pflanzenarten sortiert. Eine chronologische Reihenfolge wie bei dem 2018 erschienenen Buch „Erfolgreich Gärtnern im Rhythmus der Natur” findet man allerdings eher selten. Ein erster Blick ins Inhaltsverzeichnis verrät bereits, dass dieses Buch anders ist: Vorfrühling, Erstfrühling, Vollfrühling, Frühsommer, Hochsommer, Spätsommer, Frühherbst, Vollherbst, Spätherbst und Winter.</p>
<p>Gleich im Vorwort geht der Autor Stephan Waska darauf ein, dass eine bloße Einteilung nach Datum oder Monat nicht zielführend ist, da sich die Jahreszeiten in verschiedenen Regionen Europas und von Jahr zu Jahr zu unterschiedlichen Zeitpunkten einstellen. Die Natur richtet sich nicht streng nach dem Kalender, sondern vielmehr nach dem aktuell vorherrschenden Klima, das von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich ausfallen kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13837 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-002.jpg" alt="" width="1280" height="800" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-002.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-002-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-002-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-002-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-002-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></p>
<p>Alle zehn Jahreszeiten-Kapitel werden wiederum in weitere drei Unterkapitel untergliedert: Ziergarten, Obstgarten und Gemüsegarten. Da hier nach zeitlichen Abläufen gegliedert wird, kann es durchaus häufig vorkommen, dass ein und die selbe Pflanze mehrmals im Buch erwähnt wird und dass gewisse Tätigkeiten sich in Variationen wiederholen.</p>
<p>Dies ist ein Praxisbuch, dass man sich zur Vorbereitung jeder Jahreszeit vornehmen kann. Plant man mit anderen Gartenbüchern je nach Pflanze oder Tätigkeit für ein gesamtes Jahr, nimmt man sich dieses Buch am Besten immer wieder über den Jahresverlauf hinweg vor um die jeweils aktuelle oder kommende Jahreszeit vorzubereiten. Damit ist dieses Buch ein bisschen wie ein ewiger Gartenkalender und dauerhafter Begleiter eines Gärtners zu verstehen. Ein durchaus interessanter Ansatz.</p>
<h2>Ein Blick in den Inhalt des Buches</h2>
<p>Auch wenn das Cover des Buches eher nach der Facharbeit eines Gymnasiasten aussieht: Im Inneren verbirgt sich ein übersichtlich und durchdacht gestaltetes Werk. Die Gliederung ist verständlich, die Navigation durch das Buch gestaltet sich einigermaßen übersichtlich und die Inhalte sind durchaus interessant und hilfreich. Garten-Neulingen wie auch Profis bringt dieses Buch die großartige Chance, den Garten und die natürlichen Abläufe darin besser zu verstehen. Neulinge erhalten überdies eine Menge nützlicher Tipps inklusive Detailskizzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13839 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-004.jpg" alt="" width="1280" height="800" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-004.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-004-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-004-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-004-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-004-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></p>
<p>Gleich am Cover findet man ein Jahresrad der phänologischen Jahreszeiten mit einer ungefähren Zuordnung der Monate. Das Vorwort verrät in einem kurzen Abriss, was die zehn phänologischen Jahreszeiten ausmacht und weshalb sie für Gärtner wichtiger sein sollten, als Zuordnungen nach Datum und Monat. Noch mehr Details zur jeweiligen Jahreszeit erhält man in der Einleitung zu jedem Kapitel.</p>
<p>Jedes Kapitel erhielt als grobe Gliederung die Unterkapitel „Ziergarten“, „Obstgarten“ und „Gemüsegarten“. Die darin behandelten Themen variieren stark nach jeweiliger Jahreszeit. Von Schnitt-Tipps, Pflanz-Hinweisen und Anmerkungen zu diversen Pflanzen über Dünge-Tricks bis hin zur Schädlingsbekämpfung findet man hier ein buntes Gemisch an Informationen. Angereichert werden die Seiten mit umfangreichen Tabellen, Fotos, Skizzen und Diagrammen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13838 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-003.jpg" alt="" width="1280" height="800" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-003.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-003-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-003-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-003-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-003-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></p>
<h2>Stephan Waska: Über den Autor</h2>
<p>Stephan Waska schloss seine Gärtnerlehre ab und absolvierte anschließend die Höhere Bundeslehranstalt für Gartenbau in Schönbrunn (Wien, Österreich). Über 30 Jahre lang war Waska als Berater zu den Themenbereichen Landwirtschaft und Gartenbau für Unternehmen in Österreich und Deutschland tätig. Seit nunmehr 17 Jahren veröffentlichte er zahlreiche Artikel in der Fachpresse.</p>
<p>Der Autor des Buchs „Erfolgreich Gärtnern im Rhythmus der Natur“ lebt in Bruck an der Mur in der Steiermark (Österreich). In den vergangenen 17 Jahren sammelte Waska Niederschriften und zahlreiche Bilder. Im April dieses Jahres veröffentlichte Stephan Waska schließlich sein Werk.</p>
<p>Ein Dorn in unseren Augen ist, in welcher Weise sich der Autor bisher für chemische Pflanzenschutzmittel stark gemacht hat. Bei Diskussionen rund um ein mögliches Verbot des Herbizids „<a href="https://www.gartengnom.net/glyphosat/">Glyphosat</a>“ machte sich Stephan Waska für das Pestizid stark. Als „Experte“ vom Gartenbauverein Bruck an der Mur meinte er, dass von den derzeit am Markt erhältlichen chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln für die KonsumentInnen keine Gefahr ausgehe. Seine Aussagen gingen sogar noch weiter. So meinte er, dass heutige Pestizide sogar harmloser seien, als Geschirrspülmittel. Ihre Giftigkeit wäre laut Waska vergleichbar mit Kochsalz, Haarshampoo oder Haarfärbemittel (<a href="http://steiermark.orf.at/news/stories/2589314/" target="_blank" rel="noopener">Quelle: ORF Steiermark</a>). Für Tiere und Pflanzen seien diese Substanzen ungefährlich und die Pflanzenschutz-Industrie hätte hier schon lange auf umweltfreundlichere Substanzen umgestellt (<a href="http://steiermark.orf.at/news/stories/2583664/" target="_blank" rel="noopener">Quelle: ORF Steiermark</a>).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13840 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-005.jpg" alt="" width="1280" height="800" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-005.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-005-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-005-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-005-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-005-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></p>
<h2>Kritik und Fazit von den GartenGnomen</h2>
<p>Gleich vorweg: Als Naturgärtner haben wir im Normalfall nichts für chemische Düngung, Pestizide und tierquälerische Methoden der Schädlingsbekämpfung übrig. Der Autor zeigt im Buch, dass er durchaus viel Bewusstsein für natürliche Schädlingsbekämpfung, Düngung etc. hat, er versucht aber auch, konventionelle Ansätze mit einfließen zu lassen.</p>
<p>Dass hier auch von Wühlmaus-Zangenfallen, Spritzmitteln, chemischen Düngemitteln (Mineral-Volldünger, Langzeitrasendünger, etc.) die Rede ist, widerstrebt uns daher. Da hilft es wenig, wenn zumindest der Rat erfolgt, zu bienenungefährlichen Mitteln zu greifen. Man muss dem Autor aber anrechnen, dass er zumindest öfter Alternativen wie Schachtelhalmtee aufzeigt oder darauf hinweist, dass man solche Mittel nicht blind in jeder Situation anwenden sollte. Ebenfalls löblich ist, dass er zu Ersatz von <a href="https://www.gartengnom.net/torf-im-garten-toetet/">Torf</a> rät.</p>
<p>Einerseits freut uns die für Gärtner sehr interessante Herangehensweise, den Garten nach seinen zeitlichen Abfolgen ohne Monats-Einteilung zu behandeln. Andererseits erscheinen viele Inhalte ein wenig unfertig. Es wirkt wie ein Zettelkasten, den man ausgekippt und dessen viele Schnipsel, Abrisse und Haftnotizen man irgendwann einmal auf einer Tafel sortiert und aufgeklebt hat. Es ist ein Buch zum Blättern und Schmökern. Man findet viele interessante Tipps und Hinweise, jedoch gehen die Texte selten ins Detail. Das muss aber auch nicht sein, denn dafür gibt es schon so viele andere Bücher. „Erfolgreich Gärtnern im Rhythmus der Natur“ erhebt unserer Meinung nach gar keinen Anspruch auf Vollständigkeit und will auch kein umfassendes Gartenhandbuch sein. Das gibt es bereits zur Genüge. Der Autor will mit diesem Buch vor allem Erfahrungen aus seinem Leben als Gärtner veröffentlichen und das auf eine ganz besondere Art.</p>
<p>Übrigens: Schön für uns als Österreicher ist, dass die gebräuchlichsten österreichischen Namen der Pflanzen in Klammern angeführt werden. Zwar sind wir es inzwischen gewohnt, in Büchern nur die deutschen Bezeichnungen zu finden und im Normalfall kennen wir hier auch diese. Es ist aber dennoch nett, auch einmal ein Buch mit österreichischen Bezeichnungen zu finden.</p>
<p><a href="https://www.gartengnom.net/link/erfolgreich-gaertnern-im-rhythmus-der-natur" target="_blank" rel="noopener">Erfolgreich Gärtnern im Rhythmus der Natur</a><br />
<a href="https://www.gartengnom.net/link/stephan-waska" target="_blank" rel="noopener">Stephan Waska</a><br />
Quelle &amp; Meyer Verlag<br />
ISBN: 978-3-494-01740-2</p>
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		<item>
		<title>Biologisch Gärtnern: Fernsehbericht von 1975!</title>
		<link>https://www.gartengnom.net/biologisch-gaertnern-1975/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Die GartenGnome]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2017 10:55:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Biogarten]]></category>
		<category><![CDATA[Naturgarten]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer glaubt, biologisches Gärtnern wäre ein neumodischer Trend, der sollte sich diesen TV-Bericht aus dem Jahr 1975 vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) ansehen. Diese Dokumentation aus der Sendereihe „Magazin Privat“ vom 29. März 1975 wirkt zwar altmodisch und teils etwas skurril, doch sind die Inhalte heute wie damals genau so gültig. Uns beweist dieser [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer glaubt, biologisches Gärtnern wäre ein neumodischer Trend, der sollte sich diesen TV-Bericht aus dem Jahr 1975 vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) ansehen. Diese Dokumentation aus der Sendereihe „Magazin Privat“ vom 29. März 1975 wirkt zwar altmodisch und teils etwas skurril, doch sind die Inhalte heute wie damals genau so gültig.</p>
<p>Uns beweist dieser Fernsehbericht aus den 70ern, der vor über 40 Jahren entstand, dass es seither in den Gärten noch viel zu wenig Wandel gab, obwohl das Wissen über Biologische Gärten schon so lange und noch viel länger existiert.</p>
<p><span id="more-13070"></span></p>
<h2>Video: Der Boden im Biogarten</h2>
<p>Dieses Video zeigt, dass man im biologischen Garten aufs Umgraben verzichten und stattdessen den Boden lediglich lockern sollte. Zudem zeigt es, wie man den Boden mit Gründüngung schützen und aufbessern kann. Das Bodenleben soll gefördert und nicht gestört werden.</p>
<h2>Video: Schädlinge im Biogarten</h2>
<p>In diesem Teil der Dokumentation wird gezeigt, wie man Schädlinge durch Mischkulturen gar nicht erst aufkommen lässt, Nützlinge fördert und wie man Schnecken ohne großen Aufwand absammeln kann. Regelmäßige Anwendung von Urgesteinsmehl hilft ebenfalls.</p>
<h2>Video: Kompost im Biogarten</h2>
<p>Wie man einen funktionierenden Komposthaufen im Biogarten anlegt, mit Urgesteinsmehl hilft und wie Pflanzenjauchen angerührt werden, zeigt dieses Video.</p>
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		<title>Video: Maulwurfvertreibung einmal anders…</title>
		<link>https://www.gartengnom.net/maulwurf-katze/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Buddler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 May 2017 17:09:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Maulwurf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Katze in diesem Video scheint es mit der Jagd auf einen Maulwurf nicht allzu ernst zu meinen. Immerhin scheint die Katze in diesem kurzen Videoclip praktisch veranlagt zu sein.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Freilaufende Katzen fordern leider viel zu oft ihren Tribut und töten allerlei gefährdete Tiere wie Singvögel oder auch Maulwürfe. Die Katze in diesem Video scheint es mit der Jagd auf den Maulwurf aber nicht allzu ernst zu meinen. Immerhin scheint die Katze in diesem kurzen Videoclip praktisch veranlagt zu sein. Mehr wollen wir nicht verraten – seht einfach selbst.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.gartengnom.net/maulwurf-katze/">Video: Maulwurfvertreibung einmal anders…</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.gartengnom.net">GartenGnom</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Buchvorstellung: Selbstversorgung aus dem Garten</title>
		<link>https://www.gartengnom.net/selbstversorgung-aus-dem-garten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Buddler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2016 23:01:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[John Seymour]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversorgung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses Mal will ich kein neues Buch vorstellen, sondern ein Werk von 1978. Der 1914 in London geborene Autor, John Seymour, war zur Veröffentlichung dieses Buches bereits über 60 Jahre alt. Bereits damals traf er damit den Zeitgeist. Auch nach seinem Tod 2004 sind seine Bücher nach wie vor sehr beliebt. Warum das so ist, erklärt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Mal will ich kein neues Buch vorstellen, sondern ein Werk von 1978. Der 1914 in London geborene Autor, John Seymour, war zur Veröffentlichung dieses Buches bereits über 60 Jahre alt. Bereits damals traf er damit den Zeitgeist. Auch nach seinem Tod 2004 sind seine Bücher nach wie vor sehr beliebt. Warum das so ist, erklärt sich dem Leser nach dem ersten Aufschlagen. Dieses Buch ist ein wahrer Schatz voller aufschlussreicher Beschreibungen, Grafiken und Abbildungen sowie Tabellen und Bildtafeln.</p>
<p><span id="more-11361"></span></p>
<h2>Selbstversorgung</h2>
<p>In der Einleitung beschreibt der Autor: „Ich habe meine Kindheit in England auf dem Lande verbracht […]. Damals gab es dort eigentlich nur Nutzgärten, denn die Landbevölkerung war auf diese einfach angewiesen. Frühmorgens wurde man vom lustigen Krähen der Hähne geweckt, weil nahezu jeder Hühner hatte. Auf dem Heimweg von der Schule rupften die Kinder ganze Arme voll Grünfutter für ihre Stallhasen, und fast jede Familie fütterte ein Schwein […]. Die Hühner, Kaninchen und Schweine sorgten nebenbei für den Gartendünger, und weil Kanalisation damals auf dem Lande etwas ganz Unbekanntes war, diente der Inhalt der Grube dem gleichen Zweck. Zusätzlich brachten die Bauern ihren Landarbeitern einmal im Jahr ein bis zwei Wagen Mist für die Gärten. Diese Gärten auf dem Lande waren unwahrscheinlich – sie quollen fast über vor Fruchtbarkeit. Gemüse zu kaufen, wurde gar nicht erwogen, und es war auch völlig unnötig“.</p>
<p>Selbstversorgung war bis in die vergangenen Jahrhunderte eher die Regel. Auch in Krisenzeiten, wie beispielsweise am Ende der Kriege sowie in den Nachkriegszeiten wurde Selbstversorgung aus dem Garten und damit auch das Thema Schrebergarten bzw. Kleingarten immer wieder populär. Mit fortschreitender Entwicklung der Agrarwirtschaft wurde Selbstversorgung immer mehr zum Hobby. „Der Garten bekam eine neue Bedeutung: Im nachbarschaftlichen Wetteifern wurde er zum Statussymbol. Der Gemüseertrag war nicht mehr lebenswichtig, jetzt spielten das satte Grün des Rasens und die Blumenpracht die erste Rolle.“, so John Seymour im Vorwort.</p>
<p>Heute wird Selbstversorgung aus einem anderen Grund wieder interessant. Lebensmittel in Supermärkten entziehen sich in vielerlei Hinsicht unserer Kontrolle. Weder können wir uns ihrer Herkunft sicher sein, noch wissen wir, wie die Feldfrüchte mit Nahrung versorgt wurden und schon gar nicht sicher ist, ob und wie viele Pestizide sich darauf und darin finden. Die Vielfalt wurde auf einige wenige Sorten reduziert und der Geschmack fiel Züchtungen zum Opfer, die rascher wachsen und länger im Supermarktregal halten. Selbst bei Bio-Lebensmitteln ist es meist so, dass sie sich in der Herstellung nur marginal von konventionellen Lebensmitteln unterscheiden. Selbstversorgung gibt uns die Sicherheit, sicher zu sein, womit eine Pflanze versorgt wurde, wie und wo sie gewachsen ist und dass sie tatsächlich frei von Pestiziden ist.</p>
<div id="attachment_11377" style="width: 809px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11377" class="size-full wp-image-11377" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2016/07/selbstversorgung-garten-002.jpg" alt="Inhaltsverzeichnis des Buchs &quot;Selbstversorgung aus dem Garten&quot; von John Seymour." width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2016/07/selbstversorgung-garten-002.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2016/07/selbstversorgung-garten-002-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-11377" class="wp-caption-text">Inhaltsverzeichnis</p></div>
<h2>Die Kapitel des Buches</h2>
<p>Die Menge an geballter Information, die dieses Buch vermittelt lässt sich kaum beschreiben, geschweige denn in einer einfachen Rezension zusammenfassen. Dieses Inhaltsverzeichnis vermag somit nur einen kleinen Umriss des Inhalts zu liefern:</p>
<ul>
<li>Einleitung</li>
<li><strong>1. Kapitel: Illustrierter Index der Gemüse, Früchte und Kräuter</strong></li>
<li><strong>2. Kapitel: Die Gartenarbeit im Jahreslauf</strong></li>
<li><strong>3. Kapitel: Die Planung des Nutzgartens</strong><br />
Größe des Gartens, Planung der Gemüsebeete, Planung des Kräutergartens und Planung des Obstgartens.</li>
<li><strong>4. Kapitel: Die Grundlagen des erfolgreichen Gartenbaus</strong></li>
<li><strong>5. Kapitel: Der Gemüseanbau</strong></li>
<li><strong>6. Kapitel: Der Obstanbau</strong></li>
<li><strong>7. Kapitel: Die Kräuter</strong></li>
<li><strong>8. Kapitel: Der Anbau im Gewächshaus</strong><br />
Gewächshaustypen, Bewässerung im Gewächshaus und Gewächshauspflanzen.</li>
<li><strong>9. Kapitel: Vorratswirtschaft</strong><br />
Einsalzen, Trocknen, Pickles und Gewürzsoßen, Einmachen, Marmeladen und Gelees, Wein keltern, Most, Honigwein sowie Einfrieren.</li>
<li><strong>10. Kapitel: Verschiedenes</strong><br />
Tiere im Garten, Drainage, Terrassen, Gartenwege, Hecken und Zäune, Der Gartenschuppen, Instandhalten der Geräte, Klimazonen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz sowie Lebensdauer der Samen und Ertragserwartungen.</li>
<li>Register</li>
</ul>
<div id="attachment_11379" style="width: 809px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11379" class="size-full wp-image-11379" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2016/07/selbstversorgung-garten-004.jpg" alt="Bildertafel im Buch &quot;Selbstversorgung aus dem Garten&quot; von John Seymour." width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2016/07/selbstversorgung-garten-004.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2016/07/selbstversorgung-garten-004-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-11379" class="wp-caption-text">Bildertafeln</p></div>
<h2>Plädoyer für den Organischen Gartenbau</h2>
<p>Das Buch „Selbstversorgung aus dem Garten“ ist zwar schon älter, allerdings legte der Autor bereits damals ein gutes Wort für den Organischen Gartenbau ein. Heute würde man es vielleicht eher Bio-Gärtnern nennen. Seymour war seiner Zeit wohl weit voraus: „Zur gleichen Zeit, in der wieder der Wunsch entsteht, Nahrungsmittel selbst anzubauen, dringt auch ins Bewusstsein, dass die Rohstoffe der Erde, aus denen Energie gewonnen werden kann, begrenzt sind. Das einfache Ausbringen von Kunstdüngern wird im Gartenbau bald der Vergangenheit angehören. Die neue Generation der Gärtner lernt, allein auf die natürlichen Methoden zu vertrauen und ohne die Petrochemikalien auszukommen, von denen die Gartenarbeit abhängig geworden ist“.</p>
<p>Seymour plädiert in seinem Buch, Pestizide und Kunstdünger zu meiden und freut sich, dass trotz Unkraut und Schädlingsbefall im Organischen Gartenbau noch immer eine üppige und reichhaltige Ernte eingefahren werden kann. Leider hält sich der Autor innerhalb seines Buches dann doch nicht immer an diese anfänglich proklamierte Einstellung und gibt doch den einen oder anderen Pestizid-Tipp.</p>
<div id="attachment_11381" style="width: 809px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11381" class="size-full wp-image-11381" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2016/07/selbstversorgung-garten-006.jpg" alt="Pflanzen-Beschreibungen im Buch &quot;Selbstversorgung aus dem Garten&quot; von John Seymour." width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2016/07/selbstversorgung-garten-006.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2016/07/selbstversorgung-garten-006-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-11381" class="wp-caption-text">Pflanzen-Beschreibungen</p></div>
<h2>Über die Inhalte</h2>
<p>Auf Fotos wurde komplett verzichtet, was dem Werk sogar einen ungeheuren Charme verleiht. Wie ich es auch aus anderen guten Büchern dieser Zeit kenne, wurde nicht nur viel Wert Struktur und Gestaltung gelegt. Auch an unzähligen detaillierten Illustrationen, durchdachten Tabellen und Grafiken mangelt es nicht.</p>
<p>Das Buch beschreibt nicht nur, wie es viele andere Gartenbücher tun, nur die Arbeiten und Pflanzen im Garten, sondern auch alle Aspekte von der ersten Planung des Gartens bishin zum Haltbarmachen und Lagern der Ernte. Sogar handwerkliche Techniken wie das Anlegen eines gepflasterten Weges, das Einrichten eines Geräteschuppens oder das Flechten von Weidenzäunen werden in Wort und Bild erklärt.</p>
<p>John Seymour erklärt unter anderem auch die Anbaumethode der „<strong>Tiefkultur</strong>“. Im Grunde ist der Trick dabei, die Erde tief umzugraben und zu lockern. Dieser Boden wird daraufhin nicht mehr betreten um jede Verdichtung zu vermeiden. Dadurch wurzeln Pflanzen eher senkrecht als waagerecht. Solche Beete können dichter bepflanzt werden und liefern einen größeren Ertrag auf derselben Fläche.</p>
<div id="attachment_11378" style="width: 809px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11378" class="size-full wp-image-11378" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2016/07/selbstversorgung-garten-003.jpg" alt="Einleitung des Buchs &quot;Selbstversorgung aus dem Garten&quot; von John Seymour." width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2016/07/selbstversorgung-garten-003.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2016/07/selbstversorgung-garten-003-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-11378" class="wp-caption-text">Einleitung</p></div>
<h2>Über den Autor: John Seymour</h2>
<p>John Seymour wurde am 12. Juni 1914 in London geboren. Seine Ausbildung genoss Seymour in England und in der Schweiz. Er begann ein Studium der Agrarwissenschaft am College. Nach der Arbeit auf englischen Bauernhöfen zog er nach Afrika, wo er für fast zehn Jahre eine Schaf- und Rinderfarm leitete, in Kupferminen beschäftigt und als Tierarzt im Busch tätig war. Als Offizier kämpfte er in einem britischen Regiment in Nordafrika und Asien. Nach dem Krieg fungierte John Seymour als Landwirtschaftsexperte für den Wiederaufbau in Britannien.</p>
<p>Nach Kriegsende kehrte Seymour zunächst nach England zurück. Auf einem Fischerboot befuhr er alle Kanäle und schiffbaren Flüsse sowie die Küsten von Großbritannien. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich in dieser Zeit durch Schreiben und diverse Arbeiten für den Rundfunk. In dieser Zeit studierte er auch die Lebensweise der ländlichen Bevölkerung. Nach einem Reportage-Auftrag des BBC in Indien wurde Seymour für einige Zeit wieder in Afrika sesshaft.</p>
<p>Die Geburt des ersten Kindes brachte einen Sinneswandel in das Nomadenleben des Ehepaar Seymour und so wurde nach einer Farm gesucht um sesshaft zu werden. Es sollte noch bis 1957 und damit bis nach der Geburt des zweiten Kindes dauern, bis das Paar eine alte abgelegene Farm bezog, wo die Familie ausschließlich von ihren eigenen Erzeugnissen lebte. Einige Jahre später zog John Seymour mit seiner Frau Sally nach Wales auf die Fachoncle Isaf Farm mit 25 Hektar Land.</p>
<p>1961 veröffentlichte Seymour sein erstes Buch über seine Erfahrungen als Selbstversorger. 1973 folgte ein weiteres Buch, das er mit seiner Frau zusammen geschrieben hatte. Besonders in den 70er Jahren waren seine Bücher sehr erfolgreich.</p>
<p>1981 wurde dem Ehepaar ihr Hof in Wales zu groß und so wurde dieser den Kindern des Paares überlassen. Bis zu seinem Tod 2004 lebte John Seymour auf seiner Farm in Irland, wo er weitere Bücher verfasste. Auch heute werden dort Selbstversorger-Kurse abgehalten.</p>
<div id="attachment_11380" style="width: 809px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11380" class="size-full wp-image-11380" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2016/07/selbstversorgung-garten-005.jpg" alt="Bildbeschreibungen im Buch &quot;Selbstversorgung aus dem Garten&quot; von John Seymour." width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2016/07/selbstversorgung-garten-005.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2016/07/selbstversorgung-garten-005-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-11380" class="wp-caption-text">Bildbeschreibungen im Buch</p></div>
<h2>Mein Fazit</h2>
<p>„Selbstversorgung aus dem Garten“ ist ein Buch der alten Schule, das vorrangig zur Wissensvermittlung dienen soll. Auch wenn das ursprüngliche Erscheinungsdatum bereits lange her ist und man daher immer auch das Hirn einschalten sollte, bevor man Inhalte in die Tat umsetzt, so ist dieses Buch dennoch ein echter Schatz für Bücher-Freaks und Garten-Liebhaber sowie Selbstversorger.</p>
<h3>Mit Bedacht lesen</h3>
<p>Natürlich ist das vermittelte Wissen bereits in die Jahre gekommen, allerdings ist meiner Meinung nach gerade das wichtig. In den letzten Jahrzehnten ging viel Wissen in diesem Bereich eher verloren. Das Buch dient als Bewahrer alten und teils in Vergessenheit geratenen Wissens. Dennoch sollte man achtsam sein und nicht einfach alle Tipps aus alten Tagen einfach ungefiltert übernehmen: Einfach altes Motoröl in Sand zum Abziehen von Werkzeugen zu schütten, ist wohl eher eine Umweltsünde. Auch das Gießen mit Nikotin oder sogar mit Mineralöl versetztem Wasser zur Schädlingsbekämpfung ist heutzutage nicht mehr anzuraten.</p>
<p>Ich vermute, dass der Autor sowie der Verlag immer wieder an dem Buch gearbeitet haben. Vermutlich hat sich auch die Weltsicht des Autors über die Jahre geändert und floss zu seinen Lebzeiten noch in die Korrekturen neuerer Auflagen ein. So erkläre ich mir die Inkonsistenz zwischen dem Anspruch des Organischen Gartenbaus und der zeitweiligen Empfehlung von Kunstdünger und Pestiziden.</p>
<h3>Englisches Klima</h3>
<p>Man merkt rasch, dass das Buch von einem Briten verfasst wurde, denn viele Tipps und Sorten könnten sich in Deutschland oder Österreich als problematisch herausstellen. Auch wenn die deutschsprachige Ausgabe mit Angaben und Klimatabellen für Österreich, Deutschland und die Schweiz versehen wurde, so werden hier sicherlich keine Orangenbäume im Garten wachsen. Der Leser sollte somit auch in Bezug auf das rauere Klima hierzulande über die Sinnhaftigkeit einiger Empfehlungen aus dem Buch nachdenken.</p>
<h3>Standardwerk: Eine klare Empfehlung</h3>
<p>Beim Schmökern und Lesen hat man die Gewissheit, dass der Autor genau wusste, wovon er schreibt. Immer wieder weist er auf die vielen Jahre hin, in denen er diese und jene Erfahrung sammeln konnte. Standardlehren wurden ebenfalls nicht einfach wiedergegeben, sondern nach bestem Wissen und Gewissen des Autors überarbeitet oder zumindest kritisch kommentiert. Besonders in Hinsicht auf die Umweltverträglichkeit sollte man natürlich einige Punkte besser als Relikt vergangener Tage ansehen. Alles in Allem überwiegen die interessanten Inhalte des Werks und so gibt es von mir eine eindeutige Kaufempfehlung!</p>
<p><a href="/link/selbstversorgung-aus-dem-garten" target="_blank" rel="noopener">Selbstversorgung aus dem Garten: Wie man seinen Garten natürlich bestellt und gesunde Nahrung erntet</a><br />
<a href="/link/john-seymour">John Seymour</a><br />
Urania Verlag<br />
ISBN: 978-3-783161-45-8</p>
<p>[amazon_link asins=&#8217;3783161452,3831015775&#8242; template=&#8217;ProductCarousel&#8216; store=&#8217;gartdergart-21&#8242; marketplace=&#8217;DE&#8216; link_id=&#8217;113e5e40-32cb-11e8-bbaa-15d1d778e254&#8242;]</p>
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		<title>Alter Werbefilm: Torf im Garten 1957</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Buddler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 May 2016 12:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch und Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sicht auf die Welt und alle Dinge darin ändert sich mit der Zeit. Heute wissen wir, wie schädlich der Torfabbau für unsere Umwelt ist und wir weinen um all die verloren gegangenen Ökosysteme. Dennoch besteht Gartenerde zumeist noch immer hauptsächlich aus Torf. Wir zeigen euch hier einen Werbefilm aus dem Jahr 1957, der die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sicht auf die Welt und alle Dinge darin ändert sich mit der Zeit. Heute wissen wir, wie schädlich der Torfabbau für unsere Umwelt ist und wir weinen um all die verloren gegangenen Ökosysteme. Dennoch besteht Gartenerde zumeist noch immer hauptsächlich aus Torf. Wir zeigen euch hier einen Werbefilm aus dem Jahr 1957, der die damalige Weltsicht veranschaulicht.<span id="more-3314"></span></p>
<p>Im Werbefilm wird der großangelegte Raubbau an der Natur noch durch die rosarote Brille des ungebremsten Kapitalismus betrachtet. Ohne Scham wird diese Umweltsünde noch als große Leistung mit fröhlicher Mine verkauft. Heute hat sich leider wenig daran geändert und der großangelegte Raubbau geht ungebremst weiter (siehe <a href="https://www.gartengnom.net/torf-im-garten-toetet/">Torf im Garten tötet</a>), allerdings wird das Thema heutzutage eher totgeschwiegen. Glücklicherweise gibt es mittlerweile bereits einige <a href="https://www.gartengnom.net/erde-ohne-torf/">torffreie Alternativen</a>.</p>
<p>Screenshot: Floragard Vertriebs GmbH</p>
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		<title>Buchvorstellung: Das ultimative Buch der Gartengestaltung</title>
		<link>https://www.gartengnom.net/buchvorstellung-das-ultimative-buch-der-gartengestaltung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Buddler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Mar 2014 01:34:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Cottage Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Gartendesign]]></category>
		<category><![CDATA[Gartengestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüsegarten]]></category>
		<category><![CDATA[Japanischer Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Mustergarten]]></category>
		<category><![CDATA[Naturgarten]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Newbury]]></category>
		<category><![CDATA[Waldgarten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diesmal habe ich mir die neu erschienene deutschsprachige Übersetzung des Buches »The Ultimate Garden Designer« von Tim Newbury vorgenommen. Im deutschen heißt das Buch »Das ultimative Buch der Gartengestaltung«. Im deutschen, wie im englischen ist der Titel äußerst hoch gesteckt und sicherlich stark übertrieben. Aber über reißerische Titel haben wir auch schon in vergangenen Rezensionen hinweggesehen – scheinbar [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.gartengnom.net/buchvorstellung-das-ultimative-buch-der-gartengestaltung/">Buchvorstellung: Das ultimative Buch der Gartengestaltung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.gartengnom.net">GartenGnom</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p lang="en">Diesmal habe ich mir die neu erschienene deutschsprachige Übersetzung des Buches »<span class="lang" lang="en">The Ultimate Garden Designer</span>« von Tim Newbury vorgenommen. Im deutschen heißt das Buch »Das ultimative Buch der Gartengestaltung«. Im deutschen, wie im englischen ist der Titel äußerst hoch gesteckt und sicherlich stark übertrieben. Aber über reißerische Titel haben wir auch schon in vergangenen Rezensionen hinweggesehen – scheinbar sind solche hochtrabenden Titel nötig, um den Verkauf zu steigern.</p>
<p lang="en">Alles in diesem Buch dreht sich um die Gartengestaltung und da das Original des Buches aus Großbritannien, dem Land der Gärten und der Gärtner stammt, war mein Interesse sofort geweckt. Der Autor Tim Newbury ist mehrfacher Goldmedaillen-Gewinner auf der berühmten <span class="lang" lang="en">Chelsea Flower Show</span> – auch diese Tatsache weckt hohe Erwartungen. Wir haben uns das Buch angesehen und fassen unsere Eindrücke und Meinungen dazu in diesem Artikel für euch zusammen.</p>
<p lang="en"><span id="more-9385"></span></p>
<h2 lang="en"></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9407" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/03/buch-ultimative-gartengestaltung-0041.jpg" alt="Mustergarten: Naturgarten" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/03/buch-ultimative-gartengestaltung-0041.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/03/buch-ultimative-gartengestaltung-0041-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<h2 lang="en">Gartengestaltung in drei Teilen</h2>
<p>Auf seinen 256 Seiten teilt sich das Buch hauptsächlich in die drei Hauptbereiche „Mustergärten“, „Strukturelemente“ und „Pflanzenverzeichnis“. 167 Seiten, also beinahe zwei Drittel des Buches, sind hierbei dem ersten Kapitel, den Mustergärten gewidmet.</p>
<h3 lang="en">Mustergärten</h3>
<p>Da wir besondere Freunde der britischen Gartenkultur sind, freut uns natürlich, dass auch das eine oder andere Gartenbuch aus England Einzug in unsere Bücherläden hält. Den Beginn der Gartenvorschläge macht der Autor gleich mit dem bekannten englischen Cottage-Garten. Das Buch soll Ideen sowie fertige Gartenpläne und Konzepte als Ausgang für die eigene Planung liefern.</p>
<p>Es gibt jeweils eine große, aufwändig farbig-gezeichnete perspektivische Ansicht (Ansicht von schräg oben), eine kleinere farbig-gezeichnete Ansicht aus einer erhöhten Vorderansicht (Ansicht vom Haus aus), einen gezeichneten farbigen Grundriss, ein bis zwei Fotos sowie mehrere Skizzen für vier verschiedene Grundstücksformen und -Größen. Die Pflanzen-Standorte sind auf dem Grundriss mit Zahlen gekennzeichnet – die Pflanzennamen findet man dann in einer Liste auf derselben Doppelseite. Der Haupttext zu jedem Garten behandelt die Problemstellung, die Aufgaben des jeweiligen Gartentyps sowie die Bepflanzung und die Stilelemente.</p>
<p>Ist bei den Gärten von „klassisch“ oder „traditionell“ die Rede, so bezieht sich der Autor damit natürlich auf Großbritannien. Unter einem klassischen Gemüsegarten dürfen wir uns also keinen österreichischen oder deutschen Schrebergarten vorstellen, sondern finden vielmehr klassische britische Karo-Beete, strikte Wegformen und dennoch explodierendes Wachstum in jedem Winkel vor. Auch das englische Klima, das von warmen Temperaturen am Golfstrom bis zu rauem Wetter und salziger Meeresluft reicht, spielt bei den beschriebenen Mustergarten eine wichtige Rolle.</p>
<ul>
<li><strong>Cottage-Gärten</strong>: Nostalgisches Flair durch üppige Blumenpracht und dicht bepflanzte Beete.
<ul>
<li>Ein kleiner, traditioneller Carten</li>
<li>Ein familiengerechter Cottage-Garten</li>
<li>Ein kleiner Stadtgarten</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Gemüsegärten</strong>: Ausgewogene Balance zwischen Ziergarten und Nutzgarten.
<ul>
<li>Ein klassischer Gemüsegarten</li>
<li>Ein Nutz- und Ziergarten</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Gärten zum Entspannen</strong>: Pflegeleichte Gärten zum Regenerieren nach harten Arbeitstagen.
<ul>
<li>Ein kleiner Stadtgarten</li>
<li>Ein großer, frei gestalteter Garten</li>
<li>Ein großer Garten in warmem Klima</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Familiengärten</strong>: Kinderfreundliche Mehrzweckgärten
<ul>
<li>Ein Mehrzweckgarten auf kleinem Raum</li>
<li>Ein großer Garten für kleines Budget</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Behindertengerechte Gärten</strong>: Barrierearme und erlebnisreiche Gärten für Rollstuhlfahrer, Menschen mit Lernbehinderung und blinde Menschen.
<ul>
<li>Ein kleiner Garten für Rollstuhlfahrer</li>
<li>Ein Garten für alle Sinne</li>
<li>Ein Garten für Sehbehinderte und Blinde</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Gärten für Pflanzenliebhaber</strong>: In diesen Gärten dreht sich alles um üppige und vielfältige Bepflanzung.
<ul>
<li>Ein kleiner Garten für Schnitt- und Trockenblumen</li>
<li>Ein Blattschmuckgarten</li>
<li>Ein ganzjährig interessanter Garten</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Wassergärten</strong>: Naturteiche und Wasserläufe im Garten.
<ul>
<li>Ein Garten auf mehreren Ebenen</li>
<li>Ein Garten mit Bachlauf</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Gärten im japanischen Stil</strong>: Diese Gärten greifen japanische Stilelemente auf und verbinden diese mit den Anforderungen an europäische Bedürfnisse an einen Garten.
<ul>
<li>Ein Garten der Kontemplation</li>
<li>Ein Familiengarten im japanischen Stil</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Geschützte Gärten</strong>: Manchmal soll ein sehr beengter Raum offener gestaltet werden und manchmal soll ein sehr offener Garten ausreichend Sichtschutz erhalten.
<ul>
<li>Ein schmaler Garten zwischen Mauern</li>
<li>Ein Garten mit Privatsphäre</li>
<li>Ein kleiner Hofgarten</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Formale Gärten</strong>: Formale Elemente und Symmetrie bringen geordnete Strukturen und wilde Natur in Verbindung.
<ul>
<li>Ein formaler Garten – modern umgesetzt</li>
<li>Ein einfacher geometrischer Garten</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Gärten an der Küste</strong>: Gärten an der Meeresküste brauchen Schutz vor Wind und salziger Gischt.
<ul>
<li>Ein großer Garten im Seewind</li>
<li>Ein kleiner geschützter Garten</li>
<li>Ein kleiner, pflegeleichter Garten in warmem Klima</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Naturnahe Gärten</strong>: Ein naturnaher Garten lässt zumindest an einigen Stellen auch der Natur freien Lauf um Nützlingen und seltenen Pflanzen einen Raum zu geben. Auch die Wahl der Pflanzen legt den Fokus auf heimische Gewächse.
<ul>
<li>Ein naturnaher Familiengarten</li>
<li>Ein Naturgarten</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Waldgärten</strong>: Alten Baumbestand nutzen oder neue Bäume pflanzen – in diesem Kapitel wird mit Vorurteilen zum angeblich düsteren Waldgarten aufgeräumt.
<ul>
<li>Ein kleiner Garten mit Baumbestand</li>
<li>Ein geplanter Waldgarten</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Vorgärten</strong>: Optimale Nutzung der repräsentativen Vorzeigegärten, die durch Wege und Garageneinfahrten durchbrochen werden.
<ul>
<li>Ein winziger, pflegeleichter Vorgarten</li>
<li>Vorgarten mit Einfahrt</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Dachgärten</strong>: Flachdächer und Terrassen ideal nutzen.
<ul>
<li>Ein kleiner Garten mit geringem Gewicht</li>
<li>Terrassengarten auf dem Dach</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h3 lang="en"></h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9406" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/03/buch-ultimative-gartengestaltung-0031.jpg" alt="Inhaltsbeschreibung: Das ultimative Buch der Gartengestaltung" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/03/buch-ultimative-gartengestaltung-0031.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/03/buch-ultimative-gartengestaltung-0031-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<h3 lang="en">Strukturelemente</h3>
<p>In diesem Kapitel dreht sich alles um typische Garten-Stilelemente. Allgemeine Texte, Zeichnungen, Fotos und einfache Konstruktions-Skizzen verdeutlichen, worum es geht und wie die Elemente eingesetzt werden können. Folgende Elemente werden in unterschiedlichen Versionen im Buch genauer vorgestellt:</p>
<ul>
<li>Bäche, Teiche, Wasserspiele</li>
<li>Steingärten</li>
<li>Pergolen, Tore und Bögen</li>
<li>Gartenhäuser, begrünte und offene Lauben</li>
<li>Terrassen und gepflasterte Flächen</li>
<li>Stufen, Hänge und Niveauunterschiede</li>
<li>Mauern und Zäune</li>
<li>Rankgitter und Sichtschutz</li>
<li>Beete und Rabatten</li>
<li>Kräutergärten</li>
<li>Töpfe und Köbel</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9408" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/03/buch-ultimative-gartengestaltung-0051.jpg" alt="Stilelement: Beet" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/03/buch-ultimative-gartengestaltung-0051.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/03/buch-ultimative-gartengestaltung-0051-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<h3 lang="en">Pflanzenverzeichnis</h3>
<p>Egal ob Nutzpflanze oder bloßes Stilelement, Pflanzen sind das wichtigste Element eines Gartens. In diesem Kapitel werden ein paar wenige Pflanzen gegliedert in Stauden, Zwiebeln und Knollen, Sträucher, Kletterpflanzen, Gräser und Bambus und Bäume vorgestellt und sehr kurz beschrieben. Ein kurzer Text befasst sich auch mit der richtigen Pflanzenwahl.</p>
<h2>Der Autor: Tim Newbury</h2>
<p lang="en">Tim Newburys erstes Buch war 1995 »<span class="lang" lang="en">The Ultimate Garden Designer</span>«, also die erste Ausgabe des hier beschriebenen Buches. Inzwischen folgten weitere Ausgaben und mehrere andere Gartenbücher. Der selbstständige Landschaftsgärtner führt ein Bauunternehmen, das in Großbritannien und Irland Aufträge ausführt. Newbury wurde mit der Gestaltung mehrerer Gärten auf der <span class="lang" lang="en">Chelsea Flower Show</span> beauftragt, die unter anderem auch vier Goldmedaillen gewannen.</p>
<h2>Unser Fazit zum Buch »Das ultimative Buch der Gartengestaltung«</h2>
<p>Da sich das Buch in drei Hauptkapitel gliedert, will ich mein Fazit zuerst zu diesen Kapiteln ziehen:</p>
<h3>Die drei Hauptkapitel</h3>
<p>Die <strong>Mustergärten</strong> sind das zentrale Element dieses Buches und die wundervollen Zeichnungen laden dazu ein, durch das Buch zu schmökern und sich Ideen zu holen. Dem Titel-Versprechen „ultimatives Buch“ wird dieses Kapitel aber noch nicht gerecht – das würde noch mehr Details und Mustergärten erfordern. Ignoriert man aber den Titel, so ist der Umfang bereits sehr umfangreich und deckt viele verschiedene Lösungsansätze ab. Mir fehlen auf jeden Fall noch Mustergärten, die in Großbritannien vermutlich selten vorkommen, wie zum Beispiel Gärten am Hang, Terrassengärten und Gärten im Gebirge. Auch die Themen Wildschutz oder auch Gärten für viele oder wenige Sonnenstunden sollten noch aufgegriffen werden.</p>
<p>Unter den genannten Pflanzen finden sich leider zahlreiche <strong><a title="F1-Hybride beim Kauf von Saatgut" href="https://www.gartengnom.net/f1-hybride/">Hybride</a></strong>. Wir haben uns die Pflanzenliste durchgesehen und fanden auch einige Pflanzen, die zumindest in unserem Garten keine Chance hätten, den nächsten Winter zu überleben, da sie zum Beispiel Temperaturen unter -5°C nicht überleben würden – bei uns sind sie also <strong>nicht Winterhart</strong>. Das sind wir aus britischen Büchern natürlich gewohnt, da dort die Winter üblicherweise sehr mild ausfallen. Bei einer deutschen Übersetzung hätten wir uns aber eine andere Pflanzenwahl, oder gesonderte Hinweise gewünscht.</p>
<p><strong>Vosicht Giftig</strong>: Zum Beispiel Ilex, Fingerhut oder kleines Immergrün – diese Pflanzen sind giftig – werden dennoch als Pflanzen für Familiengärten empfohlen. Gerade hier sollte ein Autor darauf achten, alle Gefahren für Kinder zu reduzieren. Stattdessen wurde bei der Planung scheinbar eher auf einen Rasen zum Fußballspielen geachtet. Zumindest eine Warnung bei giftigen Pflanzen wäre also für unerfahrenere Leser wichtig.</p>
<p>Das uns so wichtige Thema „<strong>Naturgarten</strong>“ wird leider nur in zwei Mustergärten beschrieben. Ansonsten wird das Thema eher ignoriert. Wünschenswert wäre hier natürlich, dass der Autor dieses wichtige Thema nicht mehr nur als Besonderheit für einige wenige Gärten, sondern als ein Muss für alle Gärten ansieht. Üblicherweise neigen Naturgärtner aus unserer Erfahrung auch immer dazu, sich mit Selbstversorgung zu beschäftigen. Umso mehr überrascht es uns, dass keiner der vorgestellten Naturgärten einen Gemüsegarten und Obstgarten enthält.</p>
<p>Auch das Kapitel mit den <strong>Strukturelementen</strong> bietet bereits viele Tipps und Ideen, es würde uns aber freuen, wenn dieses Kapitel in kommenden Ausgaben noch erweitert würde. Mir fehlen hier Gestaltungs- und Strukturelemente wie zum Beispiel Mobiliar, Sonnenschutz, gemauerte Öfen, Komposter, Hochbeete oder Dekor. Auch die bestehenden Strukturelemente würden noch Erweiterungen vertragen</p>
<p>Das kurze <strong>Pflanzen-Kapitel</strong> besteht lediglich aus einer Aufzählung von einigen wenigen Pflanzen. Es erscheint uns in der aktuellen Fassung absolut unnötig, da es nicht im Ansatz vollständig ist, oder irgend einen anderen Zweck erfüllt. Sinnvoller wäre hier die Vorstellung der Pflanzentypen selbst sowie von verschiedenen Bepflanzungs-Möglichkeiten wie zum Beispiel „Mixed Border“ etc.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9409" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/03/buch-ultimative-gartengestaltung-0061.jpg" alt="Pflanzen-Register" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/03/buch-ultimative-gartengestaltung-0061.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/03/buch-ultimative-gartengestaltung-0061-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<h3>Buchempfehlung und Kritik</h3>
<p>Ich hoffe sehr, dass der Autor bereits eifrig an einer neuen Auflage des Werks arbeitet und das Buch nächstes Mal bereits doppelt so dick sein wird. Noch ist es nicht »das ultimative Buch der Gartengestaltung«, aber ich hoffe sehr, dass es sich in diese Richtung entwickeln wird. Bereits jetzt kann ich es euch aber schon empfehlen!</p>
<p>Die Pflanzenvorschläge sollte man jedoch ignorieren, da man hier hauptsächlich auf heimische und für unser Klima passende Pflanzen setzen sollte. Ebenso sollte man immer im Hintergrund behalten, dass es sich um ein englisches Buch handelt und deshalb viele Angaben nur auf britisches Klima passen. Statt gewöhnlicher Ziegel sollte man bei uns im Außenbereich nur Klinker-Ziegel verwenden, winterharte Pflanzen sollten zumindest in unserem Garten mindestens -25°C anstatt nur -5°C aushalten können, usw.</p>
<p>Für Garten-Neulinge und für Garten-Liebhaber kann das Buch nützliche Gestaltungs-Ideen liefern. Es eignet sich prima als Ausgangspunkt für die eigene Gartenplanung, egal ob man bereits Erfahrung darin hat oder nicht. Das Buch wurde wirklich liebevoll gestaltet und durchdacht gegliedert. Es wird dem Titel zwar nicht gerecht, aber abgesehen davon liebe ich es bereits jetzt schon alleine wegen der schönen Zeichnungen. Seit wir es besitzen, habe ich schon öfters darin geschmökert.</p>
<h3>Unser Fazit im Kurzen</h3>
<p>Auch wenn ich das Buch keineswegs uneingeschränkt empfehlen kann, so gebe ich dennoch eine Kaufempfehlung. Man darf sich aufgrund des Titels nicht zuviel erwarten und muss immer bedenken, dass wir bei uns kein englisches Klima haben. Wer das alles berücksichtigt, der wird dieses Buch aber gerne in die eigene Büchersammlung aufnehmen und es sicherlich weit mehr als nur einmal durchblättern.</p>
<p><a href="https://www.gartengnom.net/link/ultimative-gartengestaltung">Das ultimative Buch der Gartengestaltung</a><br />
<a href="http://www.callwey.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Callwey Verlag</a> (<a href="https://www.callwey-shop.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Callwey Shop</a>)<br />
ISBN: 978-3-7667-1830-3</p>
<p>[amazon_link asins=&#8217;3766718304&#8242; template=&#8217;ProductCarousel&#8216; store=&#8217;gartdergart-21&#8242; marketplace=&#8217;DE&#8216; link_id=&#8217;7571a85b-32cc-11e8-8d08-4dd3605eb563&#8242;]</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9405" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/03/buch-ultimative-gartengestaltung-0021.jpg" alt="Tim Newbury: Das ultimative Buch der Gartengestaltung" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/03/buch-ultimative-gartengestaltung-0021.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/03/buch-ultimative-gartengestaltung-0021-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
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		<title>Buchvorstellung: Blumenmalerinnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Buddler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Nov 2013 23:55:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Beate Sellin]]></category>
		<category><![CDATA[Blumenmalerinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Claire Basler]]></category>
		<category><![CDATA[Elizabeth Blackwell]]></category>
		<category><![CDATA[Fiona Strickland]]></category>
		<category><![CDATA[Gemälde]]></category>
		<category><![CDATA[Giovanna Garzoni]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Louise von Panhuys]]></category>
		<category><![CDATA[Luzia Simons]]></category>
		<category><![CDATA[Malen]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Margaret Mee]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Sibylla Merian]]></category>
		<category><![CDATA[Marianne North]]></category>
		<category><![CDATA[Rachel Pedder-Smith]]></category>
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		<category><![CDATA[Regula Dettwiler]]></category>
		<category><![CDATA[Renate Hücking]]></category>
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		<category><![CDATA[Verena Redmann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich interessiere mich für Kunst und ich zeichne, male und illustriere selbst leidenschaftlich gerne. Verbunden mit meiner Liebe zu Garten und Pflanzen könnte man wohl sagen, dass mich das Buch »Blumenmalerinnen: Porträts besonderer Frauen und ihr Blick auf die Natur« besonders interessieren sollte. Ich muss aber gestehen, dass ich mir zu Beginn etwas schwer getan habe, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich interessiere mich für Kunst und ich zeichne, male und illustriere selbst leidenschaftlich gerne. Verbunden mit meiner Liebe zu Garten und Pflanzen könnte man wohl sagen, dass mich das Buch »Blumenmalerinnen: Porträts besonderer Frauen und ihr Blick auf die Natur« besonders interessieren sollte. Ich muss aber gestehen, dass ich mir zu Beginn etwas schwer getan habe, mich dafür besonders zu interessieren. Bilder von Pflanzen finde ich schön und ich habe das Buch behandelt, wie ein Bilderbuch, ohne sonderlich auf den Text zu achten. Nach einmaligem durchblättern habe ich das Buch weggelegt und auch rasch einfach vergessen.</p>
<p>So oberflächlich behandle ich Bücher üblicherweise nicht, aber aus irgendeinem Grund weckte das Buch kein Interesse bei mir. So kommt es auch, dass ich erst jetzt über das Buch berichte, obwohl ich es bereits seit über einem Jahr besitze. Nun habe ich den Blumenmalerinnen eine zweite Chance gegeben: Ich habe das Buch gelesen. Was ich in den Texten entdeckte überraschte mich positiv.<span id="more-1910"></span></p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8944 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0021.jpg" alt="Cover des Buchs &quot;Blumenmalerinnen&quot;" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0021.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0021-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></h2>
<h2>Ein Buch über Blumenmalerinnen</h2>
<p>Eine Frage, die man sich wohl zuallererst stellt ist die Frage nach dem Beweggrund, der dieses Buch ins Leben gerufen hat. Warum gerade ein Buch über Frauen, die Blumen malen. Wo bleiben die Männer? Warum sollten mich Blumenmalerinnen interessieren? Sind Bilder von Pflanzen eigentlich Kunst? – Dieses Buch wirft viele Fragen auf, schaffte es aber zumindest bei mir nicht, mit diesen Fragestellungen genug Spannung aufzubauen um mich anfangs zum Lesen zu bewegen. Das wiederum ist sehr schade, denn diese Lektüre lohnt sich bei genauerer Betrachtung!</p>
<div id="attachment_8945" style="width: 809px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8945" class="wp-image-8945 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0031.jpg" alt="Tulpen-Scanogramme im Buch &quot;Blumenmalerinnen&quot;" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0031.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0031-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-8945" class="wp-caption-text">Scanogramme von Tulpen der Künstlerin Luzia Simons.</p></div>
<p>Blumen zu malen war neben der Kunst, diese zu pressen und zu trocknen lange Zeit die einzige Möglichkeit, Pflanzen abzubilden und zu jeder Jahreszeit betrachten zu können. Aber selbst in der Zeit, in der jeder Fotos und Videoaufnahmen machen kann, üben Bilder von Pflanzen einen ganz eigenen Zauber aus.</p>
<p>Die Literaturwissenschaftlerin Renate Hücking ist die Autorin des Buchs »Blumenmalerinnen«. Im Buch stellt sie sieben Künstlerinnen der Vergangenheit und acht Künstlerinnen der Gegenwart vor. Einst mussten sich die Künstlerinnen gegen Männer behaupten, die diese Domäne  vom 16. bis ins 18. Jahrhundert von dominiert und bestimmt haben und zu allen Zeiten musste sich diese Kunstform der Kritik stellen, in Wahrheit gar keine richtige Kunst zu sein. In den 15 Portraits der Künstlerinnen werden die Geschichten dieser Frauen erzählt, die allen Hürden zum Trotz an ihrer Leidenschaft festgehalten haben:</p>
<div id="attachment_8948" style="width: 809px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8948" class="wp-image-8948 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0061.jpg" alt="Inhaltsverzeichnis im Buch &quot;Blumenmalerinnen&quot;" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0061.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0061-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-8948" class="wp-caption-text">Inhaltsverzeichnis</p></div>
<ol>
<li><strong>Claire Basler</strong> aus Frankreich komponiert träumerische Bilder von Blüten (Öl auf Leinwand).</li>
<li><strong>Luzia Simons</strong> aus Deutschland scannt plastische Tulpen-Arrangements mit einem A3-Scanner (Scanogramme).</li>
<li><strong>Rachel Ruysch</strong> (1664-1750) aus Holland malte Blumenstillleben (Öl auf Leinwand).</li>
<li><strong>Fiona Strickland</strong> aus Schottland malt welkende Blüten in Aquarelltechnik.</li>
<li><strong>Maria Sibylla Merian</strong> (1647–1717) aus Deutschland begeisterte sich für Raupen und Schmetterlinge auf tropischen Blüten (handkolorierte Kupferstiche).</li>
<li><strong>Rachel Pedder-Smith</strong> aus England malt Pflanzenteile in Aquarelltechnik. Ihre Vorlagen findet sie im Herbarium der <a title="Der GartenGnom in den Kew Gardens (3.Teil der England-Reise)" href="https://www.gartengnom.net/der-gartengnom-im-winterlichen-london-3-teil/">Royal Botanical Gardens, Kew</a>.</li>
<li><strong>Regula Dettwiler</strong> ist eine in Wien lebende Schweizerin malt Aquarelle von Kunst- und Plastikblumen.</li>
<li><strong>Sylvia Peter</strong> aus Deutschland malt Wiesenblumen und Samen in Aquarell (Gouache und Acryl).</li>
<li><strong>Margaret Mee</strong> (1909–1988) aus England fertigte Feldstudien sowie gewissenhafte Zeichnungen der Amazonas-Flora in Bleistift und Gouache an.</li>
<li><strong>Verena Redmann</strong> aus Deutschland beschäftigt sich mit Obst und Gemüse und hält die Früchte in penibel-genauen Farbstiftzeichnungen fest.</li>
<li><strong>Elizabeth Blackwell</strong> (1700-1758) aus England fertigte Kupferstiche von Medizinalpflanzen an.</li>
<li><strong>Giovanna Garzoni</strong> (1600–1670) aus Italien malte Gemüse- und Obststillleben mit Gouache auf Velin.</li>
<li><strong>Beate Sellin</strong> aus Deutschland malt großformatige, teils flächige, teils sehr fotorealistisch-plastisch wirkende Beerenfrüchte und Blüten mit Acryl und Öl auf Leinwand und Baumwolle.</li>
<li><strong>Marianne North</strong> (1830-1890) aus England hielt exotische Gewächse, Landschaften und Architekturen fest (Öl auf Karton).</li>
<li><strong>Louise von Panhuys</strong> (1763-1844) aus Deutschland aquarellierte Pflanzenteile von Nutzpflanzen, aber auch gesamte Szenerien.</li>
</ol>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8947 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0051.jpg" alt="Seite im Buch &quot;Blumenmalerinnen&quot;" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0051.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0051-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<h2>In die Welt der Künstlerinnen eintauchen</h2>
<p>Die Portraits der Blumenmalerinnen sind keineswegs langweilig. Auch wenn manche Geschichten, wie zum Beispiel jene von Regula Dettwiler, die sich mit Plastikblumen beschäftigt, auch etwas befremdlich und vielleicht auch unpassend wirken können, so hat jede einzelne Geschichte doch ihre Aha-Effekte sowie inspirierende oder gar lehrreiche Momente. Gartenliebhaber werden ihre unbeschreibliche Liebe zur Natur und zu den Pflanzen in der Motivation mancher Künstlerinnen wieder entdecken. Begeisterte Maler finden sicherlich die eine oder andere Inspiration und Motivation – vielleicht hilft dieses Buch sogar dem einen oder anderen, Mut für neue Projekte zu fassen. Das Buch hilft ganz allgemein betrachtet dabei, Garten, Pflanzen und Früchte aus neuen Blickwinkeln zu sehen und zu begreifen.</p>
<p>Die zahlreichen Bilder zeigen sowohl die Künstlerinnen selbst – wo möglich auch bei der Arbeit –, die Gegend ihres Wirken und Schaffens sowie eine Auswahl ihrer Kunstwerke, in denen man die Handschrift der Blumenmalerinnen deutlich erkennt. Teilweise wird Pflanzenmalerei einer Fotografie der Pflanze gegenübergestellt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8946 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0041.jpg" alt="Marianne North im Buch &quot;Blumenmalerinnen&quot;" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0041.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0041-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8950 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0081.jpg" alt="Margaret Mee im Buch &quot;Blumenmalerinnen&quot;" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0081.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0081-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8951 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0091.jpg" alt="Seite im Buch &quot;Blumenmalerinnen&quot;" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0091.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0091-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<h2>Die Autorin: Renate Hücking</h2>
<p>Renate Hücking wurde 1947 in Werdohl im Sauerland geboren. Sie studierte Literaturwissenschaften in Frankfurt am Main und war über zwanzig Jahre lang als Fernsehjournalistin bei ARD-aktuell, tagesschau, tagesthemen und Nachtmagazin tätig. Außerdem schrieb sie für Zeitungen als Autorin zu Lateinamerika, Afrika und Entwicklungspolitik. In ihrem ersten Buch thematisierte Hücking den deutschen Kolonialismus in Afrika. Aktuell ist Renate Hücking als freie Autorin und Verantwortliche für die Zeitschrift der Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur tätig.</p>
<p><a href="https://www.gartengnom.net/link/blumenmalerinnen">Blumenmalerinnen: Porträts besonderer Frauen und ihr Blick auf die Natur</a><br />
<a href="https://www.gartengnom.net/link/renate-huecking">Renate Hücking</a><br />
Callwey Verlag<br />
ISBN: 978-3-7667-1958-4</p>
<p>[amazon_link asins=&#8217;3766719580&#8242; template=&#8217;ProductCarousel&#8216; store=&#8217;gartdergart-21&#8242; marketplace=&#8217;DE&#8216; link_id=&#8217;837ce9ff-32d3-11e8-898a-75ccf3aa5719&#8242;]</p>
<div id="attachment_8949" style="width: 809px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8949" class="wp-image-8949 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0071.jpg" alt="Klappentext im Buch &quot;Blumenmalerinnen&quot;" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0071.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/11/buch-blumenmalerinnen-0071-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-8949" class="wp-caption-text">Klappentext zur Autorin</p></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.gartengnom.net/buchvorstellung-blumenmalerinnen/">Buchvorstellung: Blumenmalerinnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.gartengnom.net">GartenGnom</a>.</p>
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		<item>
		<title>Das große Biogarten-Buch – Buchvorstellung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Buddler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Apr 2013 21:34:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Heistinger]]></category>
		<category><![CDATA[Arche Noah]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenbuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gartenbücher gibt es wie Sand am Meer – In der Rubrik »Garten und Pflanzen« führt Amazon derzeit über 20.500 deutschsprachige Bücher. Warum also noch ein Gartenbuch? Ich habe mir das brandneue, 2,4 kg schwere Monsterbuch mit über 600 Seiten von Andrea Heistinger vorgenommen und werde es in diesem Artikel vorstellen. Macht euch selber ein Bild, ob [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.gartengnom.net/das-grosse-biogarten-buch-buchvorstellung/">Das große Biogarten-Buch – Buchvorstellung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.gartengnom.net">GartenGnom</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gartenbücher gibt es wie Sand am Meer – In der Rubrik »Garten und Pflanzen« führt Amazon derzeit über 20.500 deutschsprachige Bücher. Warum also noch ein Gartenbuch?</p>
<p>Ich habe mir das brandneue, 2,4 kg schwere Monsterbuch mit über 600 Seiten von <a href="/schlagworte/andrea-heistinger/">Andrea Heistinger</a> vorgenommen und werde es in diesem Artikel vorstellen. Macht euch selber ein Bild, ob ihr einen Kauf in Erwägung ziehen, ob ihr es euren Lieben zum Geschenk machen, oder ob ihr lieber die Finger davon lassen solltet. Ein kleiner Tipp vorweg: Wir GartenGnome geben für dieses Buch eine Kaufempfehlung ab.<span id="more-8097"></span></p>
<h2>Nachschlagewerk mit geballtem Garten-Wissen</h2>
<p>Bisher haben wir im GartenGnom-Weblog verschiedene literarische, alternative und komplementäre <a href="/schlagworte/gartenbuch/">Gartenbücher</a> vorgestellt und wir haben einen großen Bogen um die eigentliche, praktisch orientierte Gartenliteratur gemacht. Mit „eigentliche Gartenliteratur“ meine ich Bücher, in denen es weniger um das Lebensgefühl oder die Philosophie geht, sondern Bücher die sich vorrangig der umfassenden Wissensvermittlung verschrieben haben. Sogenannte Standardwerke, Nachschlagewerke oder Handbücher gibt es reichlich und viele davon findet man daher auch um wenige Euro in der nächsten Wühlkiste im Buchladen um die Ecke. Dementsprechend ungefiltert ist wohl oft der Inhalt solcher Gartenbücher, auch wenn ein großer Teil des Inhalts sicher nicht falsch ist. Dennoch vermisse ich an vielen dieser Werke einen höheren Anspruch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und ökologische Denkweisen zu vermitteln.</p>
<div id="attachment_8490" style="width: 809px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8490" class="wp-image-8490 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0021.jpg" alt="Das große Biogarten-Buch (Cover)" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0021.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0021-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-8490" class="wp-caption-text">Cover des großen Biogarten-Buches von Andrea Heistinger.</p></div>
<p>»Das große Biogarten-Buch«, das unter der Schirmherrschaft des Verein ARCHE NOAH entstand, wurde unter hohen Ansprüchen verfasst und lektoriert. Der Klappentext wirbt damit, dass es sich hierbei um „das Standardwerk für biologisches Gärtnern“ handelt und den gebündelten Erfahrungsschatz der Arche Noah-VielfaltsgärtnerInnen beinhaltet. Meine Erwartungen an dieses Nachschlagewerk sind also äußerst hoch gesteckt.</p>
<h2>Die Inhalte des Biogarten-Buches</h2>
<p>Die Einleitung des Buches beginnt folgendermaßen: „Ob in der Stadt oder auf dem Land: Immer mehr Menschen möchten Gemüse, Kräuter und Obst anbauen und haben noch keine Erfahrung mit dem Gärtnern. Für sie ist dieses Buch in erster Linie geschrieben. Aber auch allen anderen Biogärtnerinnen und Biogärtnern soll es als umfassendes Nachschlagewerk dienen. Es war uns wichtig, so viel wie möglich so kompakt wie möglich zu beschreiben.“</p>
<div id="attachment_8491" style="width: 809px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8491" class="wp-image-8491 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0031.jpg" alt="Das große Biogarten-Buch: Inhaltsverzeichnis" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0031.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0031-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-8491" class="wp-caption-text">Inhaltsverzeichnis</p></div>
<p>Nach den Vorworten von ARCHE NOAH Geschäftsführerin Beate Koller und der Autorin Andrea Heistinger sowie der Einleitung folgen folgende Haupt-Kapitel:</p>
<h3>Grundlagen</h3>
<p>Dieses Kapitel alleine könnte man bereits als eigenständiges Buch betrachten. Im Grundlagen-Kapitel wird auf 147 Seiten allerhand über Selbstversorgung und biologisches Gärtnern erklärt. Dieses Kapitel dient zur Einstimmung, soll zum Umdenken bewegen und beschreibt unterschiedliche Arten, über den eigenen Garten nachzudenken. Das Kapitel beschreibt die wichtigsten Einsteigergemüse und hält ein Plädoyer auf die Sortenvielfalt. Die Arche Noah Gärtner erzählen vom Anfangen, Scheitern und Weitermachen und man erfährt, wie die Ernte des eigenen Gartens die Essgewohnheiten verändern wird.</p>
<p>Das Grundlagen-Kapitel bietet aber noch viel mehr, denn in zahlreichen Unterkapiteln erfährt man zum Beispiel, wie man Beete anlegt, wie man die Bodenart bestimmt, wie man mit Kompost und Mist düngt, was Gründüngung ist, wie man Obst und Gemüse lagert und konserviert und wie man Saatgut gewinnt. Hier findet man geballtes Gärtnerwissen nach biologischen Richtlinien.</p>
<div id="attachment_8492" style="width: 809px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8492" class="wp-image-8492 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0041.jpg" alt="Das große Biogarten-Buch: Inhalt" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0041.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0041-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-8492" class="wp-caption-text">Mischkultur und Wissen rund ums naturnahe Gärtnern</p></div>
<p>Eine Besonderheit stellt das Kapitel »Kinder im Garten« dar, in dem es darum geht, wie Kinder einen Garten erleben, wie man einen Gemüsegarten für Kinder und mit Kindern gestaltet und bestellt, welche Pflanzen für Kinder besonders geeignet sind und wo man besondere Vorsicht walten lassen sollte. So findet man neben einer Liste verbreiteter giftiger Gartenpflanzen auch eine kleine Liste verbreiteter giftiger Zimmerpflanzen, welche man in einem Haushalt mit Kindern besser meiden sollte. Auch für LehrerInnen bzw. KindergärtnerInnen bietet dieses Kapitel mehrere Informationen vom gemeinsamen Gärtnern über Basteltipps bis zu Mathematik mit Samen, die sie in ihren Unterricht einfließen lassen können.</p>
<h3>Gartenporträts</h3>
<p>In diesem Kapitel werden auf zehn Seiten zehn Gärten und ihre Gärtner vorgestellt.</p>
<h3>Gemüse</h3>
<p>Das Gemüse-Kapitel umfasst ganze 224 Seiten und befasst sich mit Gemüse im Allgemeinen sowie mit Blattgemüse, Blattsalaten, Kohlgemüse, Wurzel- bzw. Knollengemüse, Hülsenfrüchten, Fruchtgemüse und Lauchgemüse im Einzelnen. Dabei erfährt man jeweils eine Menge über Sorten, Wuchsformen, Anbau, Jungpflanzenanzucht, Auspflanzung, Ansprüche, Düngung und Wasserbedarf, Pflege, Anbau in Fruchtfolge oder in einer Mischkultur sowie über Ernte und Lagerung.</p>
<p>Bei den Gemüsearten findet man ein Leitsystem, das dabei helfen soll, den Anspruch sowie den nötigen Erfahrungs- und Eignungsgrad für die Kultivierung als Topfpflanze sowie für Wochenendgärten zu bestimmen.</p>
<div id="attachment_8494" style="width: 809px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8494" class="wp-image-8494 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0061.jpg" alt="Das große Biogarten-Buch: Inhalt" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0061.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0061-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-8494" class="wp-caption-text">Pflanzen-Profilseite</p></div>
<h3>Obst</h3>
<p>Dieses Kapitel behandelt Obst in allen erdenklichen Aspekten auf 148 Seiten. Einzelkapitel über Kernobst, Steinobst, Beeren, seltenes Obst, Wildobst, Nüsse und Feigen stellen verschiedene Obstsorten im Detail vor. Hier erfährt man unter anderem über Standorte, Wuchsformen, Schnitt, Pflege, Düngung, Ernte, Lagerung und Pflanzenschutz.</p>
<h3>Kräuter</h3>
<p>Kräutern wird im Buch verhältnismäßig wenig Platz eingeräumt. Auf lediglich 24 Seiten liest man über Aussaat, Anbau, Stecklinge, Düngung und Sorten von Gewürzkräutern bzw. Küchenkräutern und Teekräutern.</p>
<h3>Blumen</h3>
<p>Blumen und Stauden werden auf lediglich 18 Seiten angeschnitten, vermutlich auch weil das Hauptaugenmerk des Buches auf der Selbstversorgung liegt. Dennoch finden sich auch in diesem Kapitel zahlreiche Fotos, Abbildungen und Tabellen sowie interessante Texte über einjährige Blumen bis zu Blumenzwiebeln.</p>
<h3>Pilze</h3>
<p>Auf 14 Seiten wird auf Pilzzucht im eigenen Garten eingegangen und auch eine handvoll Sorten vorgestellt.</p>
<div id="attachment_8497" style="width: 809px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8497" class="wp-image-8497 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0091.jpg" alt="Das große Biogarten-Buch: Inhalt" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0091.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0091-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-8497" class="wp-caption-text">Pilzzucht-Kapitel</p></div>
<h3>Getreide</h3>
<p>Ein echter Selbstversorger baut auch sein eigenes Getreide an. Auf 11 Seiten erfährt man in diesem Kapitel, dass es keine Hexerei ist, Getreide von Hand zu säen und zu ernten. Schwierig wird es allerdings nach der Ernte, wenn es ums ausdreschen und Reinigen geht. Eingegangen wird hier besonders auf Getreidesorten, die für den kleinen Anbau im Garten geeignet sind.</p>
<h3>Serviceteil</h3>
<p>Im kurzen Serviceteil erfährt man mehr über die Autorin und die Mitwirkenden. Außerdem findet man hier Literaturhinweise, Quellenangaben aber auch Tipps für weiterführende Literatur. Wer auf der Suche nach Herstellern von Hochbeeten, Werkzeugen oder sonstigem Gartenbedarf ist, der findet hier auch Herstellerlisten für Österreich, Deutschland und die Schweiz. Zuguterletzt darf ein umfangreiches Register nicht fehlen.</p>
<h2>Über die Inhalte</h2>
<h3>Gestaltung und Navigation</h3>
<p>Der Titel des Buches »Das große Biogarten-Buch« klingt leider etwas gewöhnlich. Es gibt bereits so viele Bücher, die sich »Das große Sowieso-Buch« nennen. Zudem gab es bereits 1998 ein anderes Buch mit gleichem Namen. Inzwischen habe ich mich aber bereits damit abgefunden, dass Buchtitel üblicherweise keine großen Rückschlüsse auf den Inhalt zulassen.</p>
<p>»Das große Biogarten-Buch« besitzt ein umfangreiches Inhaltsverzeichnis und ein Register. Jeweils auf der rechten Seite findet man grüne Kapitelstreifen mit Kapitelsymbol, die in drei unterschiedlichen Höhen gedruckt wurden. So sind sie auch im zugeklapptem Zustand von Außen erkennbar. Die Streifen kennzeichnen die Kapitel Grundlagen, Gemüse, Obst, Kräuter, Blumen, Pilze und Getreide. Nicht klar ist mir allerdings, weshalb die Farbstreifen der Kapitel Obst, Kräuter, Blumen, Pilze und Getreide immer auf derselben Höhe gedruckt wurden. So sind diese Kapitel von Außen nicht mehr auseinander zu halten.</p>
<div id="attachment_8493" style="width: 809px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8493" class="wp-image-8493 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0051.jpg" alt="Das große Biogarten-Buch: Inhalt" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0051.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0051-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-8493" class="wp-caption-text">Seite mit Anleitungen</p></div>
<h3>Für wen eignet sich das Buch?</h3>
<p>Als ich das Buch zum ersten Mal in Händen hielt, hatten Gewicht und Größe noch vor der Cover-Gestaltung meine Gedanken zum Inhalt beeinflusst. Das Buch kann man gut und gerne als einen dicken Schinken bezeichnen. Ich musste mich also zwingen, die Qualität des Inhaltes nicht von Seitenzahl und Grammatur abhängig zu machen.</p>
<p>Das Buch wirkt trotz der großen Menge an Informationen nicht überladen. Immer wieder findet im Buch Kochrezepte und Tipps von Arche Noah-GärtnerInnen. Jedes Thema ist mit einer Vielzahl an Fotografien, Zeichnungen oder Tabellen versehen. Fotos lieferten großteils Andrea Heistinger, Doris Steinböck und Johannes Hloch. Die Zeichnungen stammen vom freischaffenden Künstler Stefan Emmelmann.</p>
<div id="attachment_8498" style="width: 809px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8498" class="wp-image-8498 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0101.jpg" alt="Das große Biogarten-Buch: Tabellen" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0101.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0101-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-8498" class="wp-caption-text">Seite mit Tabellen</p></div>
<p>Nicht alle Texte oder Bilder im großen Biogarten-Buch dienen vorrangig der Wissensvermittlung. Weder kolumnenhafte Texte noch Stimmungsfotos gehören in ein reines Nachschlagewerk und da es sich auch um kein Kochbuch handelt, müssten auch die Rezepte nicht sein. Das Buch ist aber kein Lexikon und soll sicherlich auch kein reines Handbuch bzw. Nachschlagewerk sein.</p>
<p>Was also kann das Buch und wie kann man es benutzen? Man kann das Buch zwar für die Informationssuche über das Register auf den letzten Seiten nutzen oder darin nach Lust und Laune schmökern, doch man kann es genauso vom Anfang bis zum Ende flüssig durchlesen. Es ist wohl eines jener Bücher, die ich je nach Stimmung, Jahreszeit, Wetter oder verfügbarer Lebenszeit anders benutze. Wenn ich mir Zeit nehmen kann, werde ich es durchlesen, wenn ich gerade etwas in Erfahrung bringen will, dann werde ich darin nachschlagen, wenn es draußen in Strömen gießt oder dicke weiße Schneeflocken vom Himmel fallen, dann werde ich die Seiten überfliegen und mal hier und mal da ein wenig lesen, mir dieses und jenes Bild ansehen, mir Ideen holen und mich auf meine nächste Zeit im Garten freuen.</p>
<div id="attachment_8496" style="width: 809px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8496" class="wp-image-8496 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0081.jpg" alt="Das große Biogarten-Buch: Inhalt" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0081.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0081-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-8496" class="wp-caption-text">Ansicht eines Artikels</p></div>
<p>Andrea Heistinger versucht, alle wichtigen Themen zumindest kurz anzureißen. Zu den meisten Kapiteln gibt es vermutlich tiefergehendere Fachliteratur und in einigen Fällen wird diese im Buch auch angegeben. Das Kapitel über Samengärtnerei beschreibt das Thema gut und umfangreich, doch ausführlicher wird es in Andrea Heistingers Buch »Handbuch Samengärtnerei« beschrieben. Das Buch verschafft also eine umfangreiche und durchaus sehr ausführliche Übersicht zum Thema, gibt aber auch Tipps für weiterführende Literatur.</p>
<p>Wer sich zu einzelnen Themen, die in diesem Buch angeführt werden informieren will, der sollte vielleicht gleich zu einem entsprechenden Fachbuch greifen. Manche Kapitel des Buches werden jedoch so ausführlich behandelt, dass man hier doch einen Blick riskieren sollte. Will man sich jedoch zum Thema »biologisches Gärtnern« umfassend informieren und inspirieren lassen, so ist dieses Buch auf jeden Fall richtig und sehr aktuell.</p>
<div id="attachment_8495" style="width: 809px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8495" class="wp-image-8495 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0071.jpg" alt="Das große Biogarten-Buch: Inhalt" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0071.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/biogarten-buch-0071-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-8495" class="wp-caption-text">Pflanzen-Übersicht (Chili und Paprika)</p></div>
<h2>Mein Fazit</h2>
<p>[aartikel]3706625164:left[/aartikel]»Das große Biogarten-Buch« ist in einigen Punkten trotz bereits vorhandenem Umfang immer noch ausbaufähig und kann auch hier und da noch verbessert werden. Die nächsten Auflagen sind bereits im Impressum eingeplant, so soll die zweite Auflage scheinbar bereits 2014, die dritte 2015 und die vierte 2016 erscheinen. Die Problempunkte sind zwar da, allerdings würde ich keinen davon als sonderlich störend empfinden.</p>
<p>Das Buch ist durchwegs durchdacht gestaltet und man findet sich rasch darin zurecht. Wie immer bei Sachbüchern kann man mit den Autoren nicht immer einer Meinung sein, doch auch solche Kritikpunkte sind rar und ich bin für andere Meinungen auch immer dankbar, denn ich brauche gar keine Medien, die nur dazu dienen, meine eigenen Ansichten ausschließlich zu bestärken und zu befürworten.</p>
<p>Bücher wie dieses zähle ich abseits von literarischen Werken zu meinen Lieblingsbüchern. Man liest sie nicht durch und stellt sie dann zu den gelesenen Büchern, die im Regal einfach schön aussehen sollen. Solche Bücher besitzen im Bücherregal einen ganz besonderen Platz, denn ich werde sie noch viele Jahre immer und immer wieder herausziehen und durchblättern.</p>
<p><a href="/link/das-grosze-biogarten-buch" target="_blank" rel="noopener">Das große Biogarten-Buch</a><br />
<a href="/link/andrea-heistinger" target="_blank" rel="noopener">Andrea Heistinger</a> unter Mitarbeit von Bernd Kajtna, Johannes Maurer, Magdalena und Herbert Wurth<br />
Löwenzahn Verlag<br />
ISBN: 978-3-7066-251-9</p>
<p>[amazon_link asins=&#8217;3706625164,3706624591,3706625784,3706625482,370662494X,3706625199,3706625962,3706623528,3706625326&#8242; template=&#8217;ProductCarousel&#8216; store=&#8217;gartdergart-21&#8242; marketplace=&#8217;DE&#8216; link_id=&#8217;e62ac1e8-32d3-11e8-936b-67fdd6e012a9&#8242;]</p>
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		<title>Alles was Sie schon immer übers Gärtnern wissen wollten – Buchvorstellung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Buddler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 11:31:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Fingerfäule]]></category>
		<category><![CDATA[Gabriella Pape]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenbuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Der morgendliche Blick aus dem Fenster verheißt nichts Gutes: es ist grau und regnerisch. Aus der verzaubernden Schneewelt ist eine graue, unansehnliche Masse geworden, für die nicht nur die Stadtreinigung zuständig sein sollte. Viele Menschen gehen mit den gleichen grauen, betrübten Gesichtern durch die Straßen. Einige aber begegnen uns mit einem geheimnisvollen Lächeln auf den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Der morgendliche Blick aus dem Fenster verheißt nichts Gutes: es ist grau und regnerisch. Aus der verzaubernden Schneewelt ist eine graue, unansehnliche Masse geworden, für die nicht nur die Stadtreinigung zuständig sein sollte. Viele Menschen gehen mit den gleichen grauen, betrübten Gesichtern durch die Straßen. Einige aber begegnen uns mit einem geheimnisvollen Lächeln auf den Lippen, sie ahnen und sehen wahrscheinlich schon den Frühling. Vermutlich wurden sie von den ersten Köpfen der Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) überrascht, den prall gefüllten Knospen der Zaubernuss (Hamamelis) und natürlich den strahlenden Blüten der Christ- oder Lenzrosen (Helleborus x orientalis).</em>« So beginnt die Autorin Gabriella Pape ihr Buch »Alles was Sie schon immer übers Gärtnern wissen wollten«.</p>
<p>Ich habe diese Buchvorstellung mit diesem Auszug eingeleitet, da er die Inhalte gut beschreibt. Schon seit längerem schreibt Gabriella Pape Kolumnen rund ums Gärtnern in der »Welt am Sonntag« und in der »Berliner Morgenpost« und lässt die Leser an ihren persönlichen Erlebnissen teilhaben. Die Texte in diesem Buch stellen wie es scheint eine Zusammenfassung, bzw. ein Best Of dieser Kolumnen dar.<span id="more-8036"></span></p>
<h2>Einblicke in die Gedanken- und Erfahrungswelt einer Gärtnerin</h2>
<p><em>„Wie so oft, wenn man denkt, dass es nun wirklich und endlich Frühling ist, trügt der Schein und es schneit noch einmal, wie wenn Weihnachten kurz vor der Tür stünde. Ich jedenfalls habe im April genug vom Schnee und kann das weiße Nass nicht mehr sehen.“</em> – Mit dieser Anekdote spricht mir Frau Pape in diesem winterlichen April aus tiefster Seele.</p>
<p>Kolumnen und Blog-Artikel können sich äußerst ähnlich sein, denn beide geben dem Autoren eine große Freiheit, einfach frei heraus zu schreiben, was man sich denkt oder wovon man glaubt, es den Lesern mitteilen zu müssen. Es handelt sich dabei um sehr subjektive und selektive Einblicke in die Erfahrungs- und Gedankenwelt des Autoren.</p>
<p>Die Kolumnen befassen sich aber nicht nur mit allerlei Gartenthemen, die die Autorin nach Belieben behandelte. Auch Leserfragen, die von Gabriella Pape beantwortet wurden, sind in diesem Buch zusammengestellt. Da es sich hier um sehr subjektiv geschriebene Artikel handelt, kann es immer wieder vorkommen, dass der Leser den Inhalten das eine Mal vollkommen zustimmt und sich in den Erzählungen wiederkennt, oder aber ein anderes Mal mit den Beschreibungen nicht einverstanden ist, wie es uns beim Lesen auch manchmal ergangen ist.</p>
<p>Das Buch ließt sich sehr flüssig und die Autorin schafft es mit Leichtigkeit, Bilder im Kopf zu erzeugen. Alles in Allem erinnert mich der Stil sehr an britische Gartensendungen im TV wie jene von Alan Titchmarsh.</p>
<p><a href="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/buch-pape-gaertnern-003.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8511 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/buch-pape-gaertnern-0031.jpg" alt="Inhalt: Alles was Sie schon immer übers Gärtnern wissen wollten" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/buch-pape-gaertnern-0031.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/buch-pape-gaertnern-0031-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></a></p>
<h2>„Aber wer seinen Garten liebt, wird nie ein Buddhist sein können.“</h2>
<p>Diese Aussage bringt die Autorin zu Papier, als sie erklärt, wie man <a title="Rhododendronzikaden – Wenn der Rhododendron »rostet«" href="https://www.gartengnom.net/rhododendronzikaden-wenn-der-rhododendron-%c2%bbrostet%c2%ab/">Rhododendron-Zikaden</a> mit Gelbtafeln zur Strecke bringt. Ich denke, dass diese Aussage so nicht stimmt, denn auch Buddhisten haben wunderschöne Gärten – Aber im Ernst: Wir GartenGnome setzen wo es geht auf natürliche Feinde wie Vögel und Raubinsekten. Erstens kommt es darauf an, wie leicht man es sich machen möchte, andererseits liegt die Schönheit eines Gartens auch immer im Auge des Betrachters. Ein Naturgarten muss auch sogenannte Schädlinge und Unkräuter vertragen können.</p>
<p>Ich habe dieses Beispiel exemplarisch gewählt, da es für mich ein ganz klares Statement der Autorin abbildet. Für mich ist diese Ansicht zwar nachvollziehbar, zeugt aber von einem Weltbild, das ich nicht teile. Ich will damit nicht sagen, dass wir nicht selber gegen Schnecken „kämpfen“ und <a title="Trauermücken durch verseuchte Anzuchterde" href="https://www.gartengnom.net/trauermuecken-in-anzuchterde/">Gelbtafeln gegen Trauermücken</a> verwenden. Das ist für uns aber immer das letzte Mittel, wenn die Natur des Gartens (noch) nicht fähig ist, sich selbst zu helfen.</p>
<p>Zur Verteidigung der Autorin muss ich nun aber auch noch anbringen, dass die einzelnen Artikel, die in diesem Buch gesammelt wurden auch unterschiedliche Denkmuster bzw. eine gewisse Entwicklung über die Zeit abzuzeichnen scheinen. In einigen Passagen ist noch von Unkräutern zu lesen und in einer anderen Passage verteidigt die Autorin Unkräuter als verkannte Heilkräuter und Zierpflanzen. Hier wäre eine Kennzeichnung mit Datum sehr aufschlussreich gewesen um ein tieferes Verständnis für den Inhalt zu erlangen.</p>
<p><a href="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/buch-pape-gaertnern-004.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8512 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/buch-pape-gaertnern-0041.jpg" alt="Inhalt: Alles was Sie schon immer übers Gärtnern wissen wollten" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/buch-pape-gaertnern-0041.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/buch-pape-gaertnern-0041-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></a></p>
<h2>Unkraut vergeht nicht … und das ist auch gut so</h2>
<p>Gabriella Pape ist Gärtnerin aus Leidenschaft und beschreibt in ihrem Buch eine Vielzahl an Pflanzen mit zahlreichen interessanten Details und gibt auch die eine oder andere Erfahrung preis. Dabei ist sie natürlich, wie es sich für eine gute Kolumnistin gehört, äußerst subjektiv und hält mit ihrer persönlichen Meinung nicht zurück.</p>
<p>Frühlingsputz im Garten bedeutet für die Autorin zum Beispiel auch, ungeliebte Pflanzen unter dem Vorwand, sie wären dem Winter zum Opfer gefallen, aus den Rabatten zu werfen. Geschenkte Pflanzen sind für Frau Pape oftmals solche ungeliebten Gewächse, denn nur der Gartenbesitzer selbst weiß, was nun wirklich in den Garten passt.</p>
<p>In ihrem Kapitel über Unkraut erhält Frau Pape meine volle Sympathie, denn hier beschreibt sie, dass man Unkräuter lieber als Wildkräuter und oft auch als Heilkräuter bezeichnen sollte. Hier erzählt Gabriella Pape, welche Pflanzen welchen Bodentyp anzeigen und warum die Brennnessel ein gutes Zeichen für den Gärtner bedeutet. So schreibt die Autorin auch (ironisch): „Wenn bei Ihnen gar kein Unkraut wächst, dann ist der Boden tot und ich würde einen Umzug empfehlen.“</p>
<p><a href="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/buch-pape-gaertnern-006.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8514 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/buch-pape-gaertnern-0061.jpg" alt="Textseite: Alles was Sie schon immer übers Gärtnern wissen wollten" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/buch-pape-gaertnern-0061.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/buch-pape-gaertnern-0061-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></a></p>
<h2>Die Gestaltung des Gartenbuches</h2>
<p>Der Schutzeinband des Buches ist äußerst liebevoll gestaltet und im Druck veredelt – Den gedruckten Blatt- und Blütenelementen wurde mit einem Glanzlack ein edler Schimmer und ein haptisches Erlebnis verliehen. Der eigentliche Einband darunter besitzt lediglich die Typographie sowie das Verlagslogo, allerdings keine Ornamente.</p>
<p>Das gesamte Buch wurde sichtlich mit Liebe gesetzt und gestaltet. Immer wieder tauchen Illustrationen auf, die ich drei grafischen Stilen zuordne. Zum Einen gibt es immer wieder flächige, einfarbige und ornamentale Illustrationen, zum Anderen findet man auch einige mehrfarbige bzw. teiltransparente eifache Illustrationen und dann kommen, zur Einleitung eines neuen Abschnittes, auch Pflanzenfotos zur Anwendung.</p>
<p>Auf die Schmutztitel folgt ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis, das erste Einblicke in die Kapitel ermöglicht. Die Kapitel wurden teils sehr direkt (Der Cottage-Garten) und teils etwas poetischer (Die Blume aus dem Paradies) oder mit einem Augenzwinkern (O Tannenbaum – Schatz, wo hast du den denn her?!) benannt.</p>
<p>Über die Titelei und die Textgestaltung brauche ich gar keine großen Worte verlieren. Die Titelei ist gelungen, das Buch liest sich flüssig und die Gliederungen sind verständlich und übersichtlich. Glücklicherweise nur sehr selten wurden Texte mit Illustrationen hinterlegt, was dann den Lesefluss doch behindern kann. Das Buch endet mit einem übersichtlichen und umfangreichen Register und schließlich mit dem Impressum.</p>
<p>Auf dem rückseitigen Umschlag des Schutzumschlages findet sich schließlich noch die Vorstellung der Autorin, Gabriella Pape. Verliert man also den Umschlag, so ist auch dieser, für den Inhalt meiner Meinung nach wichtige Schlüssel, auch dahin. Verlegt also den Umschlag nicht und erkundigt Euch auch ein wenig über die Autorin!</p>
<p><a href="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/buch-pape-gaertnern-005.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8513 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/buch-pape-gaertnern-0051.jpg" alt="Artikelseite: Alles was Sie schon immer übers Gärtnern wissen wollten" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/buch-pape-gaertnern-0051.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/04/buch-pape-gaertnern-0051-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></a></p>
<h2>Die Autorin: Gabriella Pape</h2>
<p>Das Leben der Autorin liest sich wie ein Roman: Die gebürtige Hamburgerin Gabriella Pape wurde nach einer Gärtnerlehre in Deutschland in den <a title="Der GartenGnom in den Kew Gardens (3.Teil der England-Reise)" href="https://www.gartengnom.net/der-gartengnom-im-winterlichen-london-3-teil/">Kew Gardens</a> in London, dem größten botanischen Garten der Welt, als Studentin aufgenommen. Nach dem Studium sowie einem Diplom der Landschaftsarchitektur an der Universität Greenwich machte sich Gabriella Pape selbstständig und gründete zusammen mit der Gartenhistorikerin Isabelle Van Groeningen das Gartendesignstudio »Landart« in England. Im Jahr 2000 gewannen die beiden Kolleginnen für ihren Showgarten auf der Hampton Court Flower Show dann auch eine Goldmedaille und den Titel »Best in Show« der Horticultural Society. Auf der Chelsea Flower Show erhielten sie zudem die Silver Gilt Medaille.</p>
<p>2008 wiedereröffnete Gabriella Pape die ehemalige Königliche Gärtner-Lehranstalt in Berlin als Königliche Gartenakademie. In zahlreichen Interviews mit Gabriella Pape im Zuge dieser Wiedereröffnung erfuhr man, dass sie es sich zur Aufgabe gemacht hatte, den Deutschen wieder mehr Gartenkultur zu vermitteln: „<cite title="Gabriella Pape im Interview mit Die Welt">In den letzten 25 Jahren konnte ich mein Land von England aus beobachten. Dieses Verhalten hat viel mit verlorener Tradition zu tun, denn nach dem Zweiten Weltkrieg wollten wir nur aufbauen. Engländer, Franzosen und Italiener sind nationaler geblieben, sie wuchsen innerlich.</cite>“ antwortete Frau Pape auf die Frage, warum die Deutschen das Wort „Gärtnern“ nicht schätzten (Quelle: <a href="http://www.welt.de/lifestyle/article3410940/Gabriella-Pape-macht-Gaertnern-wieder-sexy.html" target="_blank" rel="noopener">Die Welt</a>, 20.03.2009).</p>
<h2>Meine Gedanken zum Buch »Alles was Sie schon immer übers Gärtnern wissen wollten«</h2>
<p>Der Titel ist sehr überspitzt, wenn nicht gar reißerisch, denn kein Buch kann wohl all das erklären, was man über das Gärtnern schon immer wissen wollte. Im Gegenteil: Dieses Buch erzählte mir einiges, über das ich zuvor in dieser Form noch nicht nachgedacht hatte. So finde ich auch den Untertitel »Gabriella Pape beantwortet die wichtigsten Gartenfragen« nur wenig passend.</p>
<p>Dem Titel sei verziehen, denn der Inhalt ist interessant, unterhaltsam und lehrreich. Auch wenn wir beim Lesen nicht immer einverstanden waren, oder gerne noch das eine oder andere ergänzen würden, so ist dieses Buch dennoch, oder gerade aufgrund dieser Differenzen eine empfehlenswerte Lektüre. Wieder einmal handelt es sich nicht um ein typisches Gartenbuch, von dem man sich pure Anleitungen und Tipps erwarten kann. Vielmehr ist es wie auch das von uns vorgestellte Buch »<a title="Stauden im Garten – Buchvorstellung" href="https://www.gartengnom.net/stauden-im-garten-gestaltungsideen-fuer-immergruene-beete/">Stauden im Garten</a>« eher ein Lesebuch für einen gemütlichen Abend oder auch für die Zugfahrt. Anders als die Autorin des vorher genannte Buches schreibt Frau Pape jedoch – glücklicherweise – bei weitem nicht so ausschweifend und kompliziert.</p>
<p>Sympathisch macht die Autorin auch, dass sie nicht vorgibt, alles zu wissen. So heißt es in einem Antwortschreiben auf einen Leserbrief zum Beispiel auch, dass die Autorin sich mit der Frage nach einem Schadensbild überfordert sieht. „<em>Ich werde Ihr Schadensbild mit nach London nehmen und bei der Royal Horticultural Society fragen und mich dann wieder bei Ihnen melden.</em>“, antwortet Frau Pape. Leider scheint aber die Antwort dann keinen Weg ins Buch gefunden zu haben – schade.</p>
<p>Interessant und besonders lesenswert finde ich Kapitel wie »Ein Appell an die Gartenbesucher« in dem die Autorin über die sogenannte „Finger Blight“ (Fingerfäule) in öffentlichen Gärten schreibt. Dabei handelt es sich um das ungebetene Mitnehmen von Samen, Samenständen oder sogar von Stecklingen. Die Finger Blight stellt laut Gabriella Pape in viel besuchten Gärten ein ernst zu nehmendes Problem dar. Solche Erfahrungen kann eben nur jemand machen, der auch hinter die Kulissen großer Gärten blicken kann.</p>
<p><a href="/link/alles-was-sie-schon-immer-uebers-gaertnern-wissen-wollten">Alles was Sie schon immer übers Gärtnern wissen wollten</a><br />
<a href="/link/gabriella-pape">Gabriella Pape</a><br />
Callwey Verlag<br />
ISBN: 978-3-7667-1953-9</p>
<p>[amazon_link asins=&#8217;376671953X,3492277152,3458358153,383102782X,3766721356&#8242; template=&#8217;ProductCarousel&#8216; store=&#8217;gartdergart-21&#8242; marketplace=&#8217;DE&#8216; link_id=&#8217;dc40cd62-32d4-11e8-b790-39c976f5102f&#8216;]</p>
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		<title>Bauerngärten in Südtirol – Buchvorstellung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Buddler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Dec 2012 17:01:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bauerngarten]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gleich Vorweg meine ersten Gedanken und ein kurzes Fazit: Als ich das Buch zum ersten Mal in Händen hielt, war meine Erwartungshaltung nicht gerade hoch gesteckt. Zum Einen fragte ich mich, weshalb Südtiroler Bauerngärten ein ganzes Buch rechtfertigen und zum Anderen ist die Aufmachung des Buches nicht gerade nach meinem Geschmack. Als ich mich jedoch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich Vorweg meine ersten Gedanken und ein kurzes Fazit: Als ich das Buch zum ersten Mal in Händen hielt, war meine Erwartungshaltung nicht gerade hoch gesteckt. Zum Einen fragte ich mich, weshalb Südtiroler Bauerngärten ein ganzes Buch rechtfertigen und zum Anderen ist die Aufmachung des Buches nicht gerade nach meinem Geschmack.</p>
<p>Als ich mich jedoch in das Buch hineinlas, wurde ich eines Besseren belehrt, weshalb ich auch meine Empfehlung aussprechen kann.<span id="more-7476"></span></p>
<h2>Ein Gartenbuch zum Lesen und Schmökern</h2>
<p>Das Buch »Bauerngärten in Südtirol« eignet sich zwar auch zum Schmökern, doch im Großen und Ganzen wurde es bis auf einige Teile zum Durchlesen von Anfang bis Ende konzipiert. Erst im hinteren Teil des Buches wird das Buch wieder mehr zum Ratgeber mit allerlei Listen und Wissen zu Pflanzen und Garten. Da man letzteres aber vermutlich auch geballter und sinnvoller in diversen Pflanzenratgebern nachschlagen kann, ist besonders der Hauptteil des Buches der Teil, auf den ich mich hier konzentrieren will.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8632 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2012/12/bauerngaerten-suedtirol-0021.jpg" alt="Buchcover: Bauerngärten in Südtirol" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2012/12/bauerngaerten-suedtirol-0021.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2012/12/bauerngaerten-suedtirol-0021-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Verfasst wurde das Buch von der südtiroler Autorin Martha DenBiasi Canestrini. Die Fotos stammen von Günther Schlemmer und einige Gastbeiträge wurden von der fleißigen Gartenbuch-Autorin und Agrarwissenschaftlerin <a href="/schlagworte/andrea-heistinger/">Andrea Heistinger</a> verfasst. Nach dem Vorwort wird erst einmal die Geschichte der Bauerngärten von der Vorzeit bis ins 20. Jahrhundert erzählt. Danach geht die Autorin auch mehr auf die Geschichte und die Typen der Bauerngärten in Südtirol ein. Ab dem vierten Kapitel schwenkt das Buch dann zur Pflanzenkunde, die wiederum in einen allgemeineren Teil und einen Teil zum Nachschlagen unterteilt wurde. Einige Teile des Buchs »Bauerngärten in Südtirol« sind kurze Abhandlungen der Geschichte Südtirols mit Fokus auf die Bauerngärten und deren Pflanzen. Die geschichtlichen Ausführungen gehen dabei aber meist nicht sonderlich in die Tiefe, aber sie geben einen guten Überblick und für Interessierte die nötigen Stichworte um mehr Informationen im Internet zu finden.</p>
<p>Zum Schmökern und Blättern laden abseits der ausführlichen Textpassagen vor allem die vielen wunderschönen Fotos von Fotograf Günther Schlemmer, sowie zahlreiche weiterführende Info-Boxen und eine Hand voll Rezepte ein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8633 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2012/12/bauerngaerten-suedtirol-0031.jpg" alt="Kapitelseite: Bauerngärten in Südtirol" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2012/12/bauerngaerten-suedtirol-0031.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2012/12/bauerngaerten-suedtirol-0031-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<h2>Der südtiroler Bauerngarten im Wandel</h2>
<p>Sehr interessant ist es, wie der Wandel der Bauerngärten bis heute beschrieben wird. Man erfährt, wie die Römer auf ihren Eroberungszügen nicht nur Straßen, Handel und Verkehr nach Südtirol brachten, sondern auch die Gärten um zahlreiche Pflanzen wie Pastinake, Gartenmelde, Fenchel, Dill, Rukula, Anis, Koriander, Kerbel, Petersilie und Senf, Äpfel, Birnen, Walnüsse, Marillen, Pfirsiche, Zwetschgen, Kirschen, Weichseln, Kastanien und Tafeltrauben, Dinkel, Emmer und Einkorn, Rosen, Lilien, Veilchen, Stiefmütterchen und Ringelblumen reicher machten.</p>
<p>Zierpflanzen kannte man damals nicht. Selbst die schönsten Blühpflanzen wurden zu dieser Zeit noch hauptsächlich für die Hausapotheke gepflanzt. Mit dem Untergang des römischen Reiches ging auch vieles an Wissen verloren. Erst im 6. Jahrhundert brachten die Benediktinermönche im Zuge ihrer Missionsarbeit vergessene und verschollene Samen und Pflanzen zurück in die Gärten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8634 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2012/12/bauerngaerten-suedtirol-0041.jpg" alt="Bilderseite: Bauerngärten in Südtirol" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2012/12/bauerngaerten-suedtirol-0041.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2012/12/bauerngaerten-suedtirol-0041-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<p>Beschrieben wird ein Querschnitt durch die bewegte Geschichte Südtirols bis heute. Trotz Glaube an Mondphasen, Bauernkalender und einer gehörigen Portion Brauchtum und Aberglaube gingen auch moderne Mittel der Gärtnerei und Hochleistungssorten nicht an den beschaulichen Bauerngärten vorbei, doch wird das Hauptaugenmerk immer auf natürlichen Methoden liegen. „Kunstdünger, chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und Unkrautvertilgungsmittel haben im Bauerngarten nichts verloren, da sie die natürliche Bodenfruchtbarkeit zerstören und ungesunde Nebenwirkungen haben.“ meint Andrea Heistinger dazu im Buch.</p>
<h2>Die Autoren: Martha De Biasi Canestrini, Günther Schlemmer und Andrea Heistinger</h2>
<p>Die 1989 geborene Südtirolerin Martha Canestrini ist freischaffende Publizistin, Rundfunk-Mitarbeiterin und Autorin von Dokumentarfilmen. Zudem ist die Autorin auch Vorsitzende des Arbeitskreises »Gartenkultur« im Südtiroler Bildungszentrum. Weitere Bücher wie »<a href="/link/mein-gruener-daumen">Mein grüner Daumen</a>«, »<a href="/link/mein-kuechengarten">Mein Küchengarten</a>« und »<a href="/link/gartenfreundinnen">Gartenfreundinnen: Männer, Schnecken, Frühlingsblumen. E-Mails quer durchs Gartenjahr</a>« stammen ebenfalls aus ihrer Feder.</p>
<p>Der 1945 in Deutschland geborene Fachmann für Kommunikation und Design Günther Schlemmer lebt seit 1980 in Südtirol. Von ihm stammen zahlreiche Fotobeiträge und die Gestaltung von Publikationen und Kalendern. Wie auch Martha Canestrini ist auch Günther Schlemmer Mitbegründer der Arbeitsgruppe »Gartenkultur« im Südtiroler Bildungszentrum.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8635 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2012/12/bauerngaerten-suedtirol-0051.jpg" alt="Seite: Bauerngärten in Südtirol" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2012/12/bauerngaerten-suedtirol-0051.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2012/12/bauerngaerten-suedtirol-0051-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<p>DI Andrea Heistinger ist freischaffende Agrarwissenschafterin, Gärtnerin, Beraterin und Autorin. Sie lebt und arbeitet in Schiltern in Niederösterreich. Beim Verein ARCHE NOAH gibt sie überdies Workshops.</p>
<p><strong><a href="/link/bauerngaerten-in-suedtirol">Bauerngärten in Südtirol</a></strong><br />
<a href="/link/martha-canestrini">Martha Canestini</a>, <a href="/link/guenther-schlemmer">Günther Schlemmer</a> und <a href="/link/andrea-heistinger">Andrea Heistinger</a><br />
Folio Verlag<br />
ISBN: 978-3-85256-594-1</p>
<p>[amazon_link asins=&#8217;3852565944,3440134725,3835408402,3835411187,3835411543&#8242; template=&#8217;ProductCarousel&#8216; store=&#8217;gartdergart-21&#8242; marketplace=&#8217;DE&#8216; link_id=&#8217;84accd28-32d5-11e8-af50-816efcbab9ef&#8216;]</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8636 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2012/12/bauerngaerten-suedtirol-0061.jpg" alt="Artikel: Bauerngärten in Südtirol" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2012/12/bauerngaerten-suedtirol-0061.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2012/12/bauerngaerten-suedtirol-0061-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.gartengnom.net/bauerngaerten-in-suedtirol-buchvorstellung/">Bauerngärten in Südtirol – Buchvorstellung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.gartengnom.net">GartenGnom</a>.</p>
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