Grüne und blühende Beeteinfassung aus Kräutern
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Verfasst von Pandea | Kategorie: Dekoration und Gestaltung, Obst, Gemüse u. Kräuter | Veröffentlicht am 29. März 2010
Eine Beeteinfassung muss nicht immer aus Buchs bestehen, Kräuter erfüllen den selben Zweck und sind dazu noch nützlich. Sie bringen Farbe und Duft in den Garten und Geschmack in den Kochtopf. Je nach Geschmack kann man entweder eine Beeteinfassung mit nur einer Sorte gestalten oder verschiedene Kräuter mischen.
Egal für welche Pflanzen man sich auch entscheidet, wichtig ist nur, dass die Pflanzen in ihren Ansprüchen an Standort und Pflege zusammenpassen. Eine Mischung aus Minze und Lavendel ist zum Beispiel keine gute Wahl. Weshalb erfahrt ihr in diesem Artikel.
Beeteinfassungen im Halbschatten
Für Beete im Halbschattten eignen sich für den Beetrand besonders Minze. Es gibt neben der bekannten Pfefferminze noch hunderte weitere verschiedene Minze-Sorten, zum Beispiel Orangenminze, Zitronenminze, Kokosminze oder Waldminze. Köstlich duftend sind Apfelminze und Ananasminze. Wenn sie zu hoch wird, schneidet man sie einfach zurück und verwendet die entfernten Blätter sofort in der Küche. Da alle Minzen leicht zu wuchern beginnen und sich fröhlich im Garten verbreiten können, sollte man wenn man das nicht möchte, den Wurzlen Einhalt gebieten. Eine Möglichkeit wäre eine Rasenkante aus Metall. Mein Tipp wäre jedoch, die Minzpflanzen nicht einfach mit dem Wurzelballen in den Garten zu pflanzen, sondern die Pflanzen in größere Töpfe zu setzen und dann mitsamt dem Topf einzugraben. Mit dieser Topfhaltung der Minze wird das Ausbrechen der Wurzeln einfach verhindert.
Ich selbst lasse im Garten die Minze wachsen wie sie will, denn wenn sollte sie zu arg zu wuchern, teile ich die Triebe ab und pflanze sie an eine andere Stelle im Garten. So kann man schnell und kostenlos löchrige Stellen in der Beeteinfassung ausbessern. Minze benötigt einen feuchten Standort, sonst ist Minze aber recht anspruchslos.
Ebenfalls für den Halbschatten geeignet ist Schnittlauch.
Beeteinfassungen in der Sonne
Mein Tipp für sonnige, mediterrane Beete ist eine Einfassung aus Rosmarin. Der Duft ist fantastisch und die festen, dunkelgrünen Nadeln sowie die Blüte sind schön anzusehen. Auch nach heftigeren Regenfällen steht noch alles perfekt, allerdings verträgt Rosmarin keine Staunässe!
Katzenminze bevorzugt ebenfalls einen sonnigen, mageren Boden. Besonders hübsch ist auch Lavendel, der die gleichen Anspüche hat und sich somit auch bestens gemischt mit Katzenminze pflanzen lässt.
Anlegen der Beeteinfassung
Bevor man die ausgesuchten Pflänzchen setzt, zieht man erst einmal einen kleinen Graben entlang des Beetes. Der Graben sollte mindestens 10 cm tief sein. In diese Furche verteilt man die Pflanzen im Topf gleichmäßig, um zu überprüfen ob genügend Pflanzen vorhanden sind, oder wie die Mischung der Kräuter aussieht. So verfährt man übrigens auch bei der Pflanzung einer Hecke um die Pflanzen optimal zu verteilen.
Wenn man mit dem späteren Aussehen zufrieden ist, werden die Töpfe (bei der Minze evtl. nicht – siehe oben) entfernt und die Pflanzen in den Graben gedrückt. Mit organischem Dünger (Hornspäne, Kompost, Hühnermist, etc.) und Erde werden die Zwischenräume aufgefüllt und gut festgedrückt, sodass ein guter Bodenschluss entsteht. Das Angießen darf am Schluss natürlich nicht vergessen werden.
Verwandte Stichwörter
Schnittlauch, Waldminze, Katzenminze, Lavendel, Minze, Ananasminze, Zitronenminze, Apfelminze, Halbschatten, Kokosminze, Beeteinfassung, sonnig, Orangenminze, RosmarinKurz-URL: http://www.gartengnom.net/?p=829
schöne idee, keine frage. habt ihr das auch schon selbst ausprobiert? ich stell mir das beim gedanken an schnittlauch und basilikum beispielsweise sehr trampelgefährdet vor…
und die kosten erst! ;-) wenn ich mal von einem kleinen beet mit 100 x 200 cm ausgehe und alle 15 cm buddelt man ein gewürz ein, sind da bei einem günstigen preis von 1,50/stück…. schnell mal 60,- (eher mehr) EUR weg.
okayokay, ich kann ja ruhig sein, meine waschbetonplatten sind schließlich nix fürs auge. aber um beim von euch eingangs erwähnten buchs zu bleiben –> den kann sich jeder gratis holen: zweige von bestehendem buchs abschneiden und im winter in die erde stecken. kostet nix.
trotzdem viele grüße nach AT :-)
Hallo Daniel.
Ja wir haben es schon ausprobiert und geblieben ist nur der Lavendel. Da wir mehrere Katzen besitzen und diese sich mit Wonne in Petersilie, Thymian, Basilikum und Rosmarin gewälzt haben, mussten wir mit den duftenden Kräutern auf den Balkon ziehen. Die Katzen rochen zwar sehr fein aber die Kräuter sahen hinterher mehr als traurig aus. Der Lavendel hält den Attacken wunderbar stand und sieht auch schmuck aus.
Basilikum und Schnittlauch sind ja sehr leicht selbst zu säen und bei den Mengen die wir im Sommer essen, können wir eigentlich gar nicht genug davon haben. Die Kosten halten sich hier sehr in Grenzen.
Buchs – wer ihn mag kann ihn leicht selbst vermehren, wie du schon erwähnt hast, aber wer sich nicht mit Buchskrankheiten und Formschnitt beschäftigen will hat mit den Kräutern eine köstliche und duftende Lösung gefunden. Und wir GartenGnome lieben eben Kräuter, im Sommer sind sie ein absolutes Muss am Teller. :o)
Liebe Grüße
Pandea
Rosmarin lässt sich im übrigen genau wie Lavendel und Buchsbaum auch im Herbst über Stecklinge vermehren.
Zumindest gingen bei mit je 2 von 4 Stecklingen an.
Das Problem beim Rosmarin kann jedoch der Winter sein. Im letzten Winter sind mir alle (3jährigen)Rosmarinpflanzen erfrohren.
Trotzdem werde ich es nochmal versuchen. Werde mal nett beim Nachbarn fragen, dessen Rosmarin Busch ist nämlich wunderbar durch den Winter gekommen. Vielleicht eine andere Sorte? Oder vielleicht waren meine Büsche auch Importware aus südlicherern Gefilden.
Rosmarin lässt sich im übrigen genau wie Lavendel und Buchsbaum auch im Herbst über Stecklinge vermehren.
Zumindest gingen bei mit je 2 von 4 Stecklingen an.
Das Problem beim Rosmarin kann jedoch der Winter sein. Im letzten Winter sind mir alle (3jährigen)Rosmarinpflanzen erfrohren.
Trotzdem werde ich es nochmal versuchen. Werde mal nett beim Nachbarn fragen, dessen Rosmarin Busch ist nämlich wunderbar durch den Winter gekommen. Vielleicht eine andere Sorte? Oder vielleicht waren meine Büsche auch Importware aus südlicherern Gefilden.