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	<title>Tiere im Garten Archive - GartenGnom</title>
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	<title>Tiere im Garten Archive - GartenGnom</title>
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		<title>Marienkäfer: Geliebte Helfer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Buddler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jun 2017 13:14:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tiere im Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Marienkäfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder von uns kennt Marienkäfer. Diese kleinen, halbkugeligen roten Käfer mit den schwarzen Punkten. Vielen ist auch bekannt, dass die Käfer wahre Blattlaus-Vernichter sind. Weniger bekannt ist jedoch, dass es auch Marienkäfer mit anderen Farben gibt, dass heimische Marienkäfer bedroht sind und wie eine Marienkäferlarve aussieht. Das Leben eines Marienkäfers: Vom Ei bis zum Käfer [&#8230;]</p>
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<p>Jeder von uns kennt Marienkäfer. Diese kleinen, halbkugeligen roten Käfer mit den schwarzen Punkten. Vielen ist auch bekannt, dass die Käfer wahre Blattlaus-Vernichter sind. Weniger bekannt ist jedoch, dass es auch Marienkäfer mit anderen Farben gibt, dass heimische Marienkäfer bedroht sind und wie eine Marienkäferlarve aussieht.<br></p>



<span id="more-2885"></span>


<h2 class="wp-block-heading" id="das-leben-eines-marienkaefers-vom-ei-bis-zum-kaefer">Das Leben eines Marienkäfers: Vom Ei bis zum Käfer</h2>


<p>Wer im Garten aufmerksam ist, der findet nicht nur die kleinen Käfer. Die Glücksbringer hinterlassen auch überall ihre Spuren. Die leuchtend gelben Eier sind unverkennbar. Die gefräßigen Larven sehen nicht nur gefährlich aus, sie sind auch der Tod vieler tausender Blattläuse. Die Puppen leuchten auf den Blättern und kündigen den kommenden Marienkäfer an.</p>



<p>Ein Käferleben beginnt mit einem gelben Ei unter vielen. Zwischen Ende April und Anfang Mai legt ein Marienkäfer-Weibchen bis zu 400 Eier ab. Das geschieht verteilt in Grüppchen von 10 bis 60 Stück. Man findet diese Gelege meist an Blattunterseiten, an Nadeln, aber auch in Rinden-Ritzen nahe der Nahrung.</p>



<figure class="wp-block-image"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1280" height="800" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefereier-01.jpg" alt="" class="wp-image-13013" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefereier-01.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefereier-01-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefereier-01-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefereier-01-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefereier-01-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><figcaption>Marienkäfer Eier an der Unterseite eines Blattes.</figcaption></figure>



<p>Die Eier benötigen etwa fünf bis zehn Tage zur Entwicklung. Gegen Ende der Entwicklung verfärben sich die Eier zu einem graugelben Farbton. Teilweise sieht man bereits die Larven durchscheinen. Kurz darauf schlüpfen die Marienkäferlarven alle gleichzeitig. Etwa einen Tag lang verharren die kleinen Larven noch auf ihren Eiern um sich vollständig auszudehnen und ihre Hülle erhärten zu lassen.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-04.jpg" alt="" class="wp-image-13026" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-04.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-04-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-04-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-04-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-04-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><figcaption>Marienkäfer-Larve</figcaption></figure>



<p>Danach verteilen sich die kleinen Tierchen über die Pflanze und in der gesamten Umgebung. Während des Larvenstadiums von&nbsp;30 bis 60 Tagen wachsen die Marienkäferlarven. Da ihre starre Haut ein Ausdehnen nicht erlaubt, müssen sie sich in dieser Zeit je nach Art drei bis vier Mal häuten.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-05.jpg" alt="" class="wp-image-13035" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-05.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-05-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-05-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-05-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-05-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><figcaption>Die Häutung einer Marienkäferlarve.</figcaption></figure>



<p>Marienkäferlarven sehen je nach Art und Entwicklungsgrad etwas unterschiedlich aus. Sie sind zwischen&nbsp;1,5 und 15 Millimeter lang. Meist sind die Larven Schwarz, blaugrau, braun oder manchmal sogar gelb gefärbt. Typisch sind gelbe oder orangefarbene Flecken. Manche Larven sind glatt, andere haben schwarze oder rote&nbsp;„Warzen“ über den Körper verteilt und einige besitzen sogar Auswüchse, die wir Dornen aussehen.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-03.jpg" alt="" class="wp-image-13016" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-03.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-03-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-03-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-03-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-03-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><figcaption>Marienkäferlarve</figcaption></figure>



<p>Die Larven sind gefräßige Räuber. Hauptsächlich ernähren sich Marienkäfer als Larve wie auch als Käfer von Blattläusen und Schildläusen. Gibt es genügend Läuse, fressen die Larven bis zu 50 Stück pro Tag. In einem gesamten Marienkäferleben werden so mehrere Tausend Läuse vertilgt. Deshalb zählen Marienkäfer unter Gärtnern und bei Landwirten als besonders hilfreiche und wertvolle Nützlinge. Daneben vertilgen Marienkäfer Spinnmilben, Wanzen, Blattwespen und mehr.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-02.jpg" alt="" class="wp-image-13015" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-02.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-02-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-02-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-02-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-02-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><figcaption>Marienkäferlarve</figcaption></figure>



<p>Es gibt sogar Arten, die sich wie der Sechzehnpunkt und der Zweiundzwanzigpunkt Marienkäfer von Schimmelpilzen wie zB. Mehltau ernähren. Andere Arten, wie der Vierundzwanzigpunkt Marienkäfer ernähren sich pflanzlich. Wenn Nahrung knapp wird, dann ernähren sich jedoch auch räuberische Nützlinge von pflanzlicher Nahrung wie Früchten oder Pollen.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-01.jpg" alt="" class="wp-image-13014" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-01.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-01-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-01-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-01-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaeferlarve-01-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><figcaption>Marienkäferlarve</figcaption></figure>



<p>Schließlich klebt sich die Larve mit dem Hinterleib an ein Blatt. Nun verpuppt sich die Marienkäferlarve in einer Mumienpuppe. Das ist übrigens recht ungewöhnlich für Käfer. Die Puppe kann gelb, orangefarben, dunkelbraun, hellbraun, rotbraun oder grau sein. Die Farbe wird dabei auch von der Umgebungstemperatur beeinflusst. Die Mumienpuppe des Marienkäfers bleibt beweglich. Berührt man die Puppe, so richtet sich sich auf. Je weiter entwickelt die Puppe ist, desto kräftiger wird ihre Farbe.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-puppe-01.jpg" alt="" class="wp-image-13012" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-puppe-01.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-puppe-01-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-puppe-01-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-puppe-01-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-puppe-01-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><figcaption>Marienkäfer-Puppe</figcaption></figure>



<p>Nach&nbsp;sechs bis neun Tagen schlüpft der fertige Käfer. Kurz nach dem Schlüpfen ist der Käfer noch hell gefärbt und meist sind noch keine Flecken sichtbar. Erst muss er sich noch dehnen und härten. Nach ein paar Stunden zeigt sich die eigentlich Farbgebung und auch die Punkte werden sichtbar.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-puppe-02.jpg" alt="" class="wp-image-13034" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-puppe-02.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-puppe-02-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-puppe-02-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-puppe-02-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-puppe-02-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><figcaption>Marienkäfer-Puppen und frisch geschlüpfter Marienkäfer.</figcaption></figure>



<p>Marienkäfer vermehren sich in unserem Klima üblicherweise zweimal im Jahr. Die zweite Generation schlüpft zwischen Juli und August. Die Käfer überwintern. Dazu suchen sie gerne Zuflucht an Hausfassaden oder im Gebäude-Inneren. Im Frühjahr werden diese Käfer dann die Eier für die erste Generation des Neuen Jahres legen. Meist leben die Käfer nicht länger als ein Jahr.</p>


<h2 class="wp-block-heading" id="die-bunte-vielfalt-der-marienkaefer">Die bunte Vielfalt der Marienkäfer</h2>


<p>Marienkäfer werden aufgrund ihrer Nützlichkeit geschätzt, weshalb sie auch als Glückssymbol gelten. Es gibt einen unglaublichen Artenreichtum. Alleine in Europa gibt es 75 Gattungen mit über 200 Arten und Unterarten. Weltweit gibt es über 6.000 Arten. Marienkäfer begegnen uns somit in den unterschiedlichsten Farbgebungen und mit vielen verschiedenen Punktzahlen. Die Benennung der Käfer findet häufig nach der Punktzahl statt, die allerdings nicht bei jedem Käfer einer Art tatsächlich dieser Zahl entspricht.</p>



<div class="wp-block-image wp-image-13009 size-large"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-03.jpg" alt="" class="wp-image-13009" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-03.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-03-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-03-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-03-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-03-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><figcaption>Siebenpunkt-Marienkäfer</figcaption></figure></div>



<p>Besonders bekannt als heimischer Marienkäfer ist der Siebenpunkt-Marienkäfer. Seitdem die asiatischen Harlekin-Marienkäfer in Europa als Schädlingsbekämpfer freigelassen wurden, werden heimische Arten leider dezimiert. Die Asiatischen Marienkäferlarven fressen leider auch Eier, Larven und Puppen anderer Marienkäferarten.&nbsp;Diese Marienkäfer erkennt man am M-förmigen Muster am Kopfschild sowie an den meist 19 Punkten.</p>



<div class="wp-block-image wp-image-13008 size-large"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-02.jpg" alt="" class="wp-image-13008" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-02.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-02-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-02-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-02-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-02-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><figcaption>Asiatischer Harlekin-Marienkäfer</figcaption></figure></div>



<p>Eine Art, die sich bei uns im Garten seit Jahren häufig zeigt, ist die schwarze Variante des <a href="https://www.gartengnom.net/schwarze-zweipunkt-marienkaefer/">Zweipunkt-Marienkäfers</a>. Sie haben sich bei uns bisher als sehr hilfreich hervorgetan, indem sie zum Beispiel in großer Zahl <a href="https://www.gartengnom.net/marienkaefer-gegen-tannenstammlaeuse/">Tannenstammläuse bekämpft</a> haben.</p>



<div class="wp-block-image size-large wp-image-13010"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-04.jpg" alt="" class="wp-image-13010" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-04.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-04-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-04-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-04-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-04-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><figcaption>Schwarze Variante des Zweipunkt Marienkäfers.</figcaption></figure></div>



<p>Auch der Sechzehnfleck-Marienkäfer zeigte sich bereits bei uns im Garten und wir hoffen, dass er sich öfter bei uns zeigt. Anders als viele andere Artgenossen ernähren sich diese Marienkäfer nicht von Blattläusen, sondern von Pilzen wie Mehltau. Tauchen diese Helfer auf, können sie Mehltaubefall von Pflanzen rasch abwenden.</p>



<div class="wp-block-image size-large wp-image-13017"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-06.jpg" alt="" class="wp-image-13017" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-06.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-06-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-06-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-06-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/06/marienkaefer-06-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><figcaption>Sechzehnfleckiger Marienkäfer (Halyzia sedecimguttata), auch Sechzehnfleckiger Pilz-Marienkäfer genannt.</figcaption></figure></div>



<p>Wie du Marienkäfer anlockst erfährst du im Artikel:&nbsp;„<a href="https://www.gartengnom.net/marienkaefer-blattlaeuse/">Marienkäfer zur Blattlausbekämpfung anlocken</a>“.</p>


<h2 class="wp-block-heading" id="feinde-von-marienkaefern">Feinde von Marienkäfern</h2>


<p>Marienkäfer haben einige natürliche Feinde wie die&nbsp;Marienkäfer-Brackwespe, die als Parasit vom Marienkäfer lebt, bis sie schlüpft. Viel häufiger trifft man aber auf&nbsp;Ameisen, die die Blattläuse melken und beschützen. Somit gehören Marienkäfer zu den erklärten Feinden der Ameise und werden daher auch bekämpft.Marienkäferlarven besitzen daher einen Panzer aus Wachs, der gegen Ameisen einen gewissen Schutz bietet. Auch Vögel, Frösche und Reptilien verspeisen manchmal die doch sehr bitter schmeckenden Käfer.</p>



<p>Auch&nbsp;asiatische Marienkäfer&nbsp;können wie erwähnt durch ihre rasche Vermehrung und das sehr rasche Vertilgen von Futterquellen zu einer Bedrohung für einheimische Marienkäfer-Populationen werden. Ein großes Problem für einheimische Marienkäfer ist, dass die asiatischen Käfer in ihren Körperflüssigkeiten auch Mikrosporiden, also pilzähnliche Einzeller, tragen. Die asiatischen Marienkäfer sind gegen diese Parasiten immun, allerdings finden sie sich auch in den Eiern der Käfer. Frisst nun ein einheimischer Käfer die Eier, was durchaus häufig vorkommt, so infiziert er sich und stirbt (Quelle: <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article116267456/Wie-asiatische-Marienkaefer-deutsche-Verwandte-toeten.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Welt</a>).</p>
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		<title>Larven in der Erde: Engerlinge von Rosenkäfer, Maikäfer oder Junikäfer?</title>
		<link>https://www.gartengnom.net/larven/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Die GartenGnome]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Apr 2017 22:10:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tiere im Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Engerling]]></category>
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		<category><![CDATA[Larve]]></category>
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		<category><![CDATA[Rosenkäfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr, wenn wir die ausgelaugte Pflanzerde aus den Tomaten-Trögen holen, um sie mit frischem Kompost anzureichern, finden wir in der alten Erde eine Menge dicker Larven, auch Engerlinge genannt. Bitte tötet diese Larven nicht. Nicht alle sind sogenannte Schädlinge und alle haben eine Daseinsberechtigung! In diesem Artikel beantworten wir einige der häufigsten Fragen: Wie erkennt [&#8230;]</p>
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<p>Jedes Jahr, wenn wir die ausgelaugte Pflanzerde aus den Tomaten-Trögen holen, um sie mit frischem Kompost anzureichern, finden wir in der alten Erde eine Menge dicker Larven, auch Engerlinge genannt. Bitte tötet diese Larven nicht. Nicht alle sind sogenannte Schädlinge und alle haben eine Daseinsberechtigung! In diesem Artikel beantworten wir einige der häufigsten Fragen: Wie erkennt man, aus welcher Larve sich welcher Käfer entwickeln wird? Sind die Larven schädlich, neutral oder gar nützlich? Was soll man mit den gefundenen Larven tun?</p>



<span id="more-12694"></span>


<h2 class="wp-block-heading" id="engerlinge-identifizieren-welche-larve-ist-das">Engerlinge identifizieren: Welche Larve ist das?</h2>


<p>Bei der Gartenarbeit, besonders in Naturgärten und naturbelassenen Regionen, finden sich öfters dicke weiße Larven, auch Engerlinge genannt. Das sind Larven von Blatthornkäfern. Man findet sie besonders oft in der Erde, im Kompost oder im Rasen. Meistens handelt es sich um Engerlinge von einer von drei Arten: Rosenkäfer, Maikäfer oder Junikäfer. Diese Drei Arten ähneln sich sehr stark, weshalb auch im Internet häufig hitzige Diskussionen dazu geführt werden, um welche Art es sich nun handelt.</p>



<p>Zu den Blatthornkäfern zählen über 27.000 Arten. Die meisten davon sind jedoch entweder in Europa weniger verbreitet oder spielen für uns Gärtner keine große Rolle. Deshalb werden wir sie in diesem Artikel nicht weiter erwähnen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1087" height="680" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2020/03/larvenvergleich-02.jpg" alt="" class="wp-image-14080" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2020/03/larvenvergleich-02.jpg 1087w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2020/03/larvenvergleich-02-980x613.jpg 980w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2020/03/larvenvergleich-02-480x300.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1087px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption">Rosenkäferlarve (links) und Maikäferlarve (rechts)</figcaption></figure>


<h3 class="wp-block-heading" id="rosenkaefer">Rosenkäfer</h3>


<p>Rosenkäfer-Larven sind am Vorderkörper schlanker als am Hinterkörper. Der Körper ist weiß, besitzt aber auch grau-schwarze Schattierungen. Ihre Stummelbeinchen&nbsp;sind klein und wirken schwach, leisten ihnen bei der Fortbewegung durch die Erde aber gute Dienste.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone wp-image-13510 size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/05/larvenstadien-01.jpg" alt="" class="wp-image-13510" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/05/larvenstadien-01.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/05/larvenstadien-01-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/05/larvenstadien-01-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/05/larvenstadien-01-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/05/larvenstadien-01-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Entwicklungsstadien des Rosenkäfers.</em></figcaption></figure>



<p>Große Engerlinge im Kompost und im Gemüsebeet sind fast immer Rosenkäferlarven. Sie ernähren sich großteils von abgestorbenem Pflanzenmaterial. Nur, wenn tote Pflanzenteile zur Neige gehen, wenden sich die Engerlinge auch lebenden Wurzeln zu. <strong>Üblicherweise sind diese Larven also wertvolle Nützlinge!</strong></p>



<p>Sieht man sich die Entwicklungsstadien der Käfer an, sieht man, dass sie den <strong>Großteil ihres Lebens als Larve</strong> in der Erde verbringen. Erst nach 2-3 Jahren verpuppen sie sich. Für ihre Verpuppung im Herbst stellen die Engerlinge einen Kokon aus einer Lehm- und Holzmasse her. Der Eingang der sogenannten Wiege wird mit einem Sekret verschlossen. Nach 2-3 Wochen schlüpfen die Käfer, verbleiben aber noch bis zum Frühjahr in der Erde.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="750" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/04/rosenkaefer-larven-01-1200x750.jpg" alt="Rosenkäferlarven im Beet" class="wp-image-12721" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/04/rosenkaefer-larven-01-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/04/rosenkaefer-larven-01-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/04/rosenkaefer-larven-01-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/04/rosenkaefer-larven-01-1080x675.jpg 1080w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/04/rosenkaefer-larven-01.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Rosenkäferlarven im Beet</em>.</figcaption></figure>



<p>Wer solche Larven findet, der kann sie einfach auf lockere Erde im Freiland legen, wo es bestimmt genügend tote Pflanzen- und Holzreste gibt. Wer selbst&nbsp;<a href="https://www.gartengnom.net/komposter-und-kompostieren/">Kompost</a>&nbsp;anlegt, der kann die Larven auch auf diesen setzen. Die Larven sind ausgezeichnete Helfer beim Erzeugen von gutem Kompost.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="750" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/04/rosenkaefer-01-1200x750.jpg" alt="" class="wp-image-12720" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/04/rosenkaefer-01-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/04/rosenkaefer-01-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/04/rosenkaefer-01-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/04/rosenkaefer-01-1080x675.jpg 1080w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/04/rosenkaefer-01.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rosenkäfer</figcaption></figure>



<p>Das eigentliche Käfer-Dasein der Rosenkäfer dauert nur wenige Monate an. Ihre Flugzeit findet zwischen Mai und August statt.</p>



<p>Die schön metallisch-grün schillernden Rosenkäfer gelten in Deutschland teils als „vom Aussterben bedroht“ oder zumindest als stark gefährdet. Die Käfer selbst richten kaum schaden an. Sie treten auf den Blüten von Rosen, aber auch an Eberesche, Holunder, Weißdorn, Kirsche, Schneeball und Zwetschke (Pflaume) auf.</p>



<p>Hin und wieder zeigt sich leichter Blütenfraß durch die Käfer. Meist fallen diese Käfer aber nicht unangenehm auf.<ins></ins></p>


<h3 class="wp-block-heading" id="maikaefer-und-junikaefer">Maikäfer und Junikäfer</h3>


<p>Engerlinge von Maikäfern sind über ihre Länge hinweg ungefähr gleich dick. Sie sind zudem leicht gelblich gefärbt. Die Beine der Maikäfer-Larven sind im Vergleich zum Rosenkäfer stark, lang und ihre Gelenk-Knicke sind deutlich sichtbar. Die Engerlinge besitzen&nbsp;kräftige und deutliche Mandibeln. So nennt man die Beißwerkzeuge am Kopf.</p>



<p>Auch die Laven der Junikäfer haben einen gleichförmig dicken Körper und eine gelbliche Färbung. Sie sind den Engerlingen des Maikäfers so&nbsp;ähnlich, dass sie von Laien von diesen auch nicht unterschieden werden können.<ins></ins></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="750" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2020/04/maikaefer-02-1200x750.jpg" alt="Maikäferlarve auf der Wiese" class="wp-image-14146" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2020/04/maikaefer-02-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2020/04/maikaefer-02-980x613.jpg 980w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2020/04/maikaefer-02-480x300.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Maikäferlarve auf der Wiese</em>.</figcaption></figure>



<p>Maikäferlarven und Junikäferlarven findet man nur selten in der Erde, da diese Käfer zwar inzwischen wieder häufiger auftreten, aber trotzdem noch immer sehr selten sind. Diese Larven ernähren sich von lebenden Wurzeln. Haben sich die Tiere im Rasen breit gemacht, zeigen sich vergilbte Stellen im Rasen, die einen Hinweis auf eine Larve geben können.</p>



<p>Maikäfer mit ihren markanten Fühlern, den braunen Flügeldecken und den dreieckigen weißen Seiten galten früher durch ihre Massenflüge zur Abenddämmerung als Schrecken der Landwirtschaft, besonders an Laubbäumen wie zB. Apfelbäumen. Deshalb wurden diese Käfer nahezu ausgerottet. Langsam kommen sie aber zurück.</p>



<p><strong>Bitte lasst auch diese Larven am Leben, auch wenn es sich nicht gerade um Nützlinge handelt. Mai- und Junikäfer sind sehr selten geworden. Freuen wir uns, dass es sie noch gibt!</strong>&nbsp;Legt sie einfach an eine Ecke des Gartens, wo sie weniger stören, wenn sie ein wenig an den Wurzeln knabbern.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="750" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/04/maikaefer-01-1200x750.jpg" alt="" class="wp-image-12719" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/04/maikaefer-01-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/04/maikaefer-01-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/04/maikaefer-01-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/04/maikaefer-01-1080x675.jpg 1080w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/04/maikaefer-01.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption class="wp-element-caption">Maikäfer</figcaption></figure>


<h3 class="wp-block-heading" id="dernbspfortbewegungstest">Der Fortbewegungs-Test</h3>


<p>Larven von Rosenkäfer, Maikäfer und Junikäfer kann man angeblich unterscheiden, indem man die Engerlinge auf eine flache Unterlage wie zum Beispiel auf eine Fliese legt. Nun wartet man, bis sie sich bewegen. Rosenkäferlarven bewegen sich&nbsp;demnach&nbsp;auf dem Rücken liegend, wie eine Raupe fort. Maikäferlarven bewegen sich gekrümmt und seitlich liegend davon. Lediglich Junikäferlarven sollen sich strecken und wegkrabbeln. Die eigenwillige Fortbewegung auf dem Rücken der Rosenkäferlarve identifiziert diese sehr klar.</p>



<p>Dieses Video zeigt eine Rosenkäfer-Larve bei der Fortbewegung:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

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		<title>Die Haselmaus – das Tier des Jahres 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pandea]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Mar 2017 19:52:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tiere im Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Bilch]]></category>
		<category><![CDATA[Haselmaus]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner">Dieser etwa daumengroße Winzling im Garten hat es uns GartenGnomen besonders angetan: die Haselmaus. Die wenigsten haben das Glück, eine Haselmaus im Garten zu Gesicht zu bekommen. Das liegt zum einen an ihren Gewohnheiten: Die flauschigen Winzlinge sind nachtaktiv. Es ist meist nur möglich, die Anwesenheit der scheuen Haselmaus anhand charakteristisch angeknabberter Haselnüsse nachzuweisen. Wer sich wie wir unter Haselnusssträuchern auf die Suche macht, kann mit Glück solche Beweise aufspüren. Leider gibt es aber noch einen weiteren Grund, dass man sie kaum zu sehen bekommt. Haselmäuse sind stark gefährdet.<span id="more-4517"></span></p>
<h2>Haselmäuse im Garten</h2>
<p>Die Haselmaus ist eigentlich keine Maus. Sie ist ein dämmerungsaktives und nachtaktives Nagetier aus der Familie der Bilche. Zu seinen Verwandten gehören so bekannte Tiere wie Siebenschläfer, Baumschläfer und Gartenschläfer.</p>
<p>In Deutschland ist sie Tier des Jahres 2017. Damit soll auf die große Bedrohung dieser Tierart hingewiesen werden. Haselmäuse sind in vielen Gegenden bereits selten geworden oder komplett verschwunden. Schuld ist die Vernichtung ihrer natürlichen Lebensräume. Der Lebensraum für die kleine scheue Haselmaus muss einige Voraussetzungen erfüllen, damit sie sich im Garten wohl fühlt. Es muss die Möglichkeit geben, von Strauch zu Strauch zu klettern, ohne den Boden berühren zu müssen, wenn sie sich durch den Garten fortbewegen möchte. Bäume, Sträucher, Hecken und Büsche mögen diese Bilche sehr. Freie Flächen wie Wiesen oder Rasen, meiden sie, da die Gefahr zu groß wäre, dass die Winzlinge ihren Fressfeinden zum Opfer fallen. Wer einen Garten am Waldrand wie wir besitzt, der hat gute Chancen, auch Haselmäuse als Gartenbewohner anzulocken. Viele Sträucher helfen den Bilchen. Auch Nistkästen werden von Haselmäusen gerne als Behausung genutzt.</p>
<p>Wer in seinem Garten Haselmäuse beherbergen möchte, muss für ein ausreichend großes und abwechslungsreiches Futterangebot im Frühjahr und Herbst sorgen. Im Frühjahr fressen die kleinen Bilche Knospen, Blüten, Pollen und Insekten. Ab Sommer erweitert die Haselmaus ihren Speiseplan um Himbeeren, Brombeeren, Kirschen und Wildkirschen, Haselnüsse, Eicheln sowie Bucheckern. Wenn sie die Möglichkeit bekommen, dann freuen sie sich, wie wir in unserem Garten, über Johannisbeeren (Ribisel).</p>
<p><em>Foto: Naturecolors &#8211; Fotolia</em></div>
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		<title>Eine Gottesanbeterin im Garten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Buddler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Aug 2016 13:09:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tiere im Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Fangschrecke]]></category>
		<category><![CDATA[Gottesanbeterin]]></category>
		<category><![CDATA[Mimikry]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fangschrecken mit ihrer erstaunlichen Fähigkeit zur Mimikry sind unglaublich faszinierend. Einige sehen aus wie dürre Äste, Blätter oder sogar Blüten. Europäische Gottesanbeterinnen sind die einzigen Vertreterinnen dieser Tier-Ordnung in Mitteleuropa. Dass man nur sehr selten eine Gottesanbeterin in der Natur entdeckt, liegt nicht nur an ihrer ausgezeichneten Tarnung, sondern auch daran, dass sie sehr selten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fangschrecken mit ihrer erstaunlichen Fähigkeit zur Mimikry sind unglaublich faszinierend. Einige sehen aus wie dürre Äste, Blätter oder sogar Blüten. Europäische Gottesanbeterinnen sind die einzigen Vertreterinnen dieser Tier-Ordnung in Mitteleuropa. Dass man nur sehr selten eine Gottesanbeterin in der Natur entdeckt, liegt nicht nur an ihrer ausgezeichneten Tarnung, sondern auch daran, dass sie sehr selten geworden sind. Die Fangschrecken stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.<span id="more-11453"></span></p>
<h2>Fangschrecke als Sommertourist in unseren Gärten</h2>
<p>In Österreich, der Schweiz und in Deutschland sind Europäische Gottesanbeterinnen (Mantis religiosa) meist nur vereinzelte Sommertouristen. Die Tiere finden sich üblicherweise besonders im Mittelmeerraum. Durch den Klimawandel werden sie aber auch langsam bei uns heimisch, wie zum Beispiel in Kärnten. Gottesanbeterinnen lieben Trockenheit und Wärme. Kärntens Magerwiesen sind zu einem begehrten Lebensraum geworden.</p>
<p>Wir haben im Garten zuvor noch keine Gottesanbeterin gesehen. Da die Sommer aber immer heißer werden, könnten die Begegnungen vielleicht häufiger werden. Auch dieses Exemplar verstand es, sich ausgezeichnet zu tarnen, weshalb wir das Insekt beinahe nicht entdeckt hätten.</p>
<h2>Gottesanbeterinnen sind Meister der Tarnung</h2>
<p>Europäische Gottesanbeterinnen sind recht große Insekten. Männchen erreichen eine Körperlänge von 6 Zentimetern, Weibchen werden maximal 7,5 Zentimeter lang. Mystisch und etwas gruslig sehen die Lauerjäger mit ihren, wie zum Beten gefalteten Vorderbeinen schon aus, aber Angst braucht man vor ihnen dennoch nicht haben. Gefährlich sind Gottesanbeterinnen lediglich für andere Insekten.</p>
<p>Die Insekten tarnen sich einerseits durch ihre Färbung, die von Grasgrün bis zu Brauntönen verläuft. Mit jeder Häutung kann eine Gottesanbeterin eine neue Farbvariante annehmen, die ihrer Umgebung am ehesten entspricht.</p>
<p>Für die Jagd verharren Gottesanbeterinnen lange Zeit regungslos und mit gespannten und nach oben gefalteten Fangbeinen. Dabei halten sie sich am liebsten im Pflanzendickicht auf, da sie dort besonders gut getarnt sind. Rundum haben die Insekten immer alles perfekt im Blick. Nur Gottesanbeterinnen können, mit Ausnahme zweier anderer Insekten (der Kamelhalsfliege und der Fanghafte) ihren Kopf um 180 Grad drehen. Krabbelt oder fliegt ahnungslose Beute vor die Gottesanbeterin, lässt diese ihre Fangbeine blitzschnell nach vorne schnellen um ihr Opfer zu packen.</p>
<p>Gefressen werden allerhand Insekten von Ameisen bis zur Heuschrecke und Spinnentiere. Bei Nahrungsmangel wird nach der Paarung auch schon mal das Männchen gefressen.</p>
<h2>Eiablage im Herbst</h2>
<p>Jetzt im Spätsommer und später im Herbst sind auch die Männchen der Gottesanbeterin unterwegs. Nach der Begattung legt die weibliche Gottesanbeterin ihre Eier in einer sogenannten Oothek an Blättern oder Halmen ab. Die Oothek ist eine Schaummasse mit 100 bis 200 Eiern, die am Ablageort erhärtet. Während die erwachsenen Tiere durch die Kälte von Spätherbst und Winter verenden, überwintern die Embryonen in der schützenden Oothek, aus der sie im kommenden Frühjahr schlüpfen.</p>
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		<title>Fenster für Vögel ungefährlich machen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pandea]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2016 10:42:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tiere im Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Fenster]]></category>
		<category><![CDATA[Vogel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fenster und Glasflächen, wie zum Beispiel die von Wintergärten können für Vögel zur tödlichen Falle werden. Vögel nehmen das Glas nicht als Hindernis wahr. Für sie gibt es nur das, was dahinter liegt, oder aber das, was sich darin spiegelt – die Reale und die gespiegelte Welt unterscheiden sich für das Vogelauge nicht. Daher ist es [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fenster und Glasflächen, wie zum Beispiel die von Wintergärten können für Vögel zur tödlichen Falle werden. Vögel nehmen das Glas nicht als Hindernis wahr. Für sie gibt es nur das, was dahinter liegt, oder aber das, was sich darin spiegelt – die Reale und die gespiegelte Welt unterscheiden sich für das Vogelauge nicht. Daher ist es wichtig, Vögeln eine Hilfestellung bereitzustellen um nicht gegen eine Scheibe zu flattern.<span id="more-11416"></span></p>
<h2>Fenster vogelsicher machen</h2>
<p>Ein tollkühner Flug gegen eine Fensterscheibe reicht aus um einem Vogel eine tödliche Gehirnerschütterung oder einen Genickbruch zu bescheren. Es ist also wichtig, Glasflächen zu strukturieren und besser sichtbar zu machen. Die einfachste Methode ist es zwar, Fenster einfach nicht mehr zu putzen. Dazu wird aber vermutlich kaum jemand bereit sein. Was kann man also tun, um dennoch mehr Sicherheit für Vögel zu schaffen?</p>
<p>Gemusterte Insektenschutznetze, Bänder, Jalousien, Vorhänge, Perlenvorhänge, Fensterbilder und Beklebungen machen Fenster sichtbarer.</p>
<p><strong>VORSICHT</strong>: Die oft angepriesenen Raubvogel-Aufkleber, die aufgrund ihrer abschreckenden Silhouetten besonders wirkungsvoll sein sollen, sind eher wirkungslos. Solange sich die Schatten nicht bewegen, ist der Aufkleber lediglich ein weiteres Struktur-gebendes Element und löst kein Fluchtverhalten aus. Ein einziger Aufkleber auf einer riesigen Glaswand bringt nur wenig.</p>
<h2>Neuanschaffung: Vogelsicheres Glas</h2>
<p>Für den Bau neuer Wintergärten oder die Anschaffung eines neuen großen Fensters empfehlen wir, diese ab einer gewissen Fenstergröße gleich mattiert, sandgestrahlt, oder mit Matt-Beklebung zu kaufen. Besonders wirksam sind breitere Streifen in geringem Abstand. Auch Fenstergitter und Sprossenfenster helfen, Fenster ungefährlicher zu machen.</p>
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		<title>Keine Angst vor der Gespinstmotte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Die GartenGnome]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2016 06:31:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tiere im Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Gespinstmotte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Derzeit werden Büsche und Bäume in Gärten und Parks wieder mit grau-weißen Schleiern versponnen. Da es immer wieder Warnungen vor dem Eichenprozessionsspinner gibt, ist die Sorge groß, dass es sich um das Werk dieser Tiere handelt. Sieht man allerdings genauer hin, so entdeckt man eine ganz andere Art. Auch wir hatten nun eine Begegnung mit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit werden Büsche und Bäume in Gärten und Parks wieder mit grau-weißen Schleiern versponnen. Da es immer wieder Warnungen vor dem Eichenprozessionsspinner gibt, ist die Sorge groß, dass es sich um das Werk dieser Tiere handelt. Sieht man allerdings genauer hin, so entdeckt man eine ganz andere Art. Auch wir hatten nun eine Begegnung mit den Raupen der Gespinstmotte.<span id="more-5887"></span></p>
<p><div id="attachment_11177" style="width: 809px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11177" class="wp-image-11177 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2016/05/gespinstmotte-002.jpg" alt="Gespinst der Gespinstmotte" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2016/05/gespinstmotte-002.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2016/05/gespinstmotte-002-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-11177" class="wp-caption-text">Gespinst der Gespinstmotte</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Harmlose Gespinstmotten</h2>
<p>Jetzt im Mai kann man immer wieder auf das Werk der Gespinstmotten treffen. Bei genauerem Hinsehen findet man in den grau-weißen „Spinnweben“ auch die gelblichen Raupen mit schwarzen Punkten. Die Raupen dieses Schmetterlings sowie ihre geisterhaften Schleier, mit denen sie ganze Bäume und Büsche umhüllen können, sind glücklicherweise harmlos. Mit ihrem Spinnwerk schützen sich die Raupen vor Fressfeinden – hauptsächlich vor Vögeln. Noch fressen sich die Raupen an den umsponnenen Pflanzen satt. Im Juni werden sich die Tiere schließlich verpuppen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div id="attachment_11178" style="width: 809px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11178" class="size-full wp-image-11178" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2016/05/gespinstmotte-003.jpg" alt="Raupen der Gespinstmotte" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2016/05/gespinstmotte-003.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2016/05/gespinstmotte-003-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-11178" class="wp-caption-text">Raupen der Gespinstmotte</p></div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.gartengnom.net/gespinstmotte/">Keine Angst vor der Gespinstmotte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.gartengnom.net">GartenGnom</a>.</p>
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		<title>Igel-Auswilderungsvoliere im GartenGnom-Garten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Buddler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2015 22:18:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tiere im Garten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im letzten Sommer besuchte uns ein Igel, der wie wir leider feststellen mussten, verletzt war. Wir hatten eine Kamera gegenüber der Futterstelle angebracht und konnten auf den Bildern sehen, wie er sich aufgrund eines stark geschwollenen Hinterbeins nur hinkend fortbewegen konnte. Wir brachten den Igel also rasch zu den Spezialisten der Wildtierhilfe Wien, die sich nun um [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten Sommer <a href="https://www.gartengnom.net/igel/">besuchte uns ein Igel</a>, der wie wir leider feststellen mussten, verletzt war. Wir hatten eine Kamera gegenüber der Futterstelle angebracht und konnten auf den Bildern sehen, wie er sich aufgrund eines stark geschwollenen Hinterbeins nur hinkend fortbewegen konnte. Wir brachten den Igel also rasch zu den Spezialisten der <a href="http://www.wildtierhilfe-wien.at/">Wildtierhilfe Wien</a>, die sich nun um den kleinen Gesellen kümmerten. Obwohl alles Mögliche getan wurde, starb das stachelige Tier leider.</p>
<p>Während unser Igel bei der Wildtierhilfe versorgt wurde, planten und errichteten wir eine Auswilderungsvoliere, um dem Igel in seiner Heimat die Auswilderung nach seiner Genesung zu ermöglichen. Da unser Igel jedoch kurz vor der Fertigstellung des Geheges verstarb, stellten wir die Voliere danach für andere Pfleglinge der Wiener Wildtierhilfe fertig. Die ersten Gäste haben bereits in unserem Garten überwintert.<span id="more-9801"></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-10068 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0021.jpg" alt="Auswilderungsvoliere für Igel im Garten der GartenGnome." width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0021.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0021-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<h2>Wildtiere sind nicht zum Kuscheln da</h2>
<p>Wildtiere wie Igel sind zwar außerordentlich süß und besitzen oft nur wenig Scheu gegenüber Menschen. Dennoch darf man sie nie als Haustier betrachten. Wenn Igel hilfsbedürftig sind, dann darf nicht eigenmächtig herumgedoktert werden − es muss eine igelerfahrene Wildtier-Auffangstation oder ein wildtierkundiger Tierarzt zu Rate gezogen werden. Dazu wollen wir bei Gelegenheit noch einen eigenen Artikel verfassen.</p>
<p>Ich will an dieser Stelle noch ausdrücklich darauf hinweisen, dass es verboten ist, Wildtiere wie Igel in Gefangenschaft zu halten! Eine Ausnahme stellt lediglich die kontrollierte Pflege und Vorbereitung auf die Auswilderung unter Aufsicht von Fachleuten dar.</p>
<p>Da wir nun regelmäßig Igel auf die Auswilderung vorbereiten werden, müssen auch wir ein gesundes Maß an Kontakt mit den Igeln und Abstand zu den Tieren waren. Grundsätzlich gilt, dass wir so wenig Kontakt mit den Tieren haben sollten und Störungen auf ein Mindestmaß beschränkt werden müssen. Dennoch müssen wir auch Kontrolle ausüben, indem wir regelmäßig Füttern, Kot entfernen und aus der Ferne bzw. mit Wildtierkameras beobachten.</p>
<h2>Auswilderung von Wildtieren</h2>
<p>Tiere in der „Auswilderung“ bzw. „Ausgewöhnung“ sollen nach einer Zeit der Gefangenschaft wieder an das Leben in freier Natur gewöhnt werden. Igel, die von einer Wildtierstation oder Igelhilfe gesund gepflegt wurden, sollten möglichst rasch wieder in die Natur entlassen werden. Besonders bei Jungtieren oder Tieren nach einer langen Behandlung ist diese Entlassung in die freie Wildbahn unter kontrollierten Bedingungen wichtig. Dafür wird ein Gehege benötigt.</p>
<p>Wenn man sich sicher sein kann, dass sich die Igel wieder in freier Natur zurechtfinden, sie ihren Tag-Nacht-Rythmus wieder gefunden haben und auch alles Weitere in Ordnung scheint, können die Igel aus der Auswilderungsvoliere gelassen werden. Natürlich ist eine fachgerechte Auswilderung eine komplexe Sache, bei der viele Aspekte berücksichtigt werden müssen. Daher begleitet uns die Wildtierhilfe mit Rat und Tat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-10087 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igel-0021.jpg" alt="Igel bei der Wanderung durch die Gärten." width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igel-0021.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igel-0021-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<h2>Wir bauen eine Auswilderungsvoliere</h2>
<p>Nachdem wir GartenGnome mit der Wiener Wildtierhilfe vereinbart hatten, dass wir sie bei der Auswilderung unterstützen können, machten wir uns an die Planung. Das Gehege sollte eine Fläche von zumindest 6m² besitzen, unser Gehege umfasst etwa 9m². Da Igel üblicherweise Einzelgänger sind, kann auch ein sehr großes Gehege je nach Temprament der Tiere manchmal nur einen einzigen Igel aufnehmen.</p>
<h3>Passenden Platz suchen</h3>
<p>Zuerst mussten wir in unserem Garten einen Flecken suchen, den wir für dieses Projekt entbehren konnten. Da unser Garten sehr verwinkelt ist, wir aber so viel Fläche wie möglich ausnutzen wollten, musste auch der Grundriss sehr individuell ausfallen.</p>
<h3>Plan erstellen</h3>
<p>Wir erstellten also einen Plan um den Materialbedarf zu berechnen und um die Auswilderungsvoliere wie geplant zu errichten.</p>
<p><div id="attachment_10072" style="width: 809px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10072" class="wp-image-10072 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0031.jpg" alt="Plan des Igel-Auswilderungsgeheges" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0031.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0031-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-10072" class="wp-caption-text">Plan des Igel-Auswilderungsgeheges</p></div></p>
<p>Damit wir uns das fertiggestellte Gehege besser vorstellen konnten, erstellte ich noch 3D-Skizzen. Die längste Seite erhielt schließlich eine Länge von über 4,5m und die Fläche beträgt über 8,5m². Unter dem Dachfirst ist das kleine Gebäude über 1,80m hoch, weshalb man hier auch stehen kann.</p>
<p><div id="attachment_10073" style="width: 809px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10073" class="wp-image-10073 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0041.jpg" alt="3D-Plan des Igel-Auswilderungsgeheges" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0041.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0041-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-10073" class="wp-caption-text">3D-Plan des Igel-Auswilderungsgeheges</p></div></p>
<h3>Material einkaufen</h3>
<p>Aufgrund des Plans kann man nun einen Einkaufszettel erstellen. Hier als Beispiel unsere Liste:</p>
<ul>
<li>Einschlaghülsen aus Metall (13 Stück)</li>
<li>Kanthölzer 9x9cm, Höhe 100cm (9 Stück)</li>
<li>Kanthölzer 9x9cm, Höhe 180cm (4 Stück)</li>
<li>Kanthölzer 4x4cm, diverse Längen (8 Stück)</li>
<li>Kanthölzer für Verkleidungen und Türe</li>
<li>Scharniere (2 Stück)</li>
<li>Riegel (mind. 1 Stück)</li>
<li>Türknauf</li>
<li>Volierendraht verzinkt (Maschenweite ca. 12mm)</li>
<li>Hasendraht verzinkt (Maschenweite ca. 2x2mm)</li>
<li>Draht zum Verbinden der Gitter</li>
<li>Schrauben, Klammern für Druckluft-Klammergerät</li>
</ul>
<h3>Baugrund abstecken</h3>
<p>Zuerst wurde der Baugrund mit Hölzchen und Schnur abgesteckt.</p>
<h3>Bodenanker für Steher</h3>
<p>Danach schlugen wir die Einschlaghülsen (Bodenanker) an den vorgesehenen Punkten ein und überprüften die korrekte Einschlagtiefe mit Maßband und Wasserwaage.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10075" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0051.jpg" alt="Igel Auswilderungsvoliere: Die Bodenanker für die Holz-Steher werden eingeschlagen." width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0051.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0051-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<h3>Aushub</h3>
<p>Da die Voliere auch unter der Erde aus- und einbruchsicher gemacht werden musste, wurde die Grasnarbe vorsichtig abgestochen und neben der künftigen Voliere aufgestapelt. In unserem Garten konnten wir in diesem Fall leider nicht sehr tief graben. Wem es möglich sein sollte, sollte zumindest bis zu einer Tiefe von etwa 20cm graben.</p>
<h3>Steher befestigen</h3>
<p>In die Bodenanker wurden nun die Steher geschraubt. Dabei versicherten wir uns immer wieder mit Keilen und Wasserwaage, dass die Steher möglichst gerade standen.</p>
<h3>Bodenschutz</h3>
<p>Damit der Igel nicht nach Außen und andere Tiere nicht in die Voliere gelangen können, legten wir nun die Baugrube mit Hasendraht aus. Die Seiten ließen wir etwas überlappen und verbanden sie mit Draht. An den Kanten der ausgehobenen Grube brachten wir Volierendraht an, der zu einem L-Profil gebogen war und so einen nahtlosen Übergang zwischen Bodenschutz und dem übrigen Volierengitter gewährleistet. Auch der Volierendraht wurde durch Drahtstücke mit dem Hasendraht am Boden verbunden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10077" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0061.jpg" alt="Um das Igel-auswilderungsgehege rundum ausbruchsicher zu machen, wird auch im Boden ein Gitter angebracht." width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0061.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0061-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<h3>Verstrebungen und Dachsparren</h3>
<p>Nun wurden alle Verstrebungen und auch die Zargen für die Dachkonstruktion in Gehrung gesägt und verschraubt.</p>
<h3>Aushub zurück in die Voliere</h3>
<p>Nun ist es an der Zeit, die Grasnarbe wieder an den alten Platz zurück zu bringen. Wir legten also die ausgestochenen Rasenziegel in die Grube auf den verlegten Hasendraht.</p>
<h3>Volierendraht anbringen</h3>
<p>Nachdem das hölzerne Grundgerüst fertig gestellt war und der Boden der Voliere wieder mit Gras bedeckt war, brachten wir mit einem Tacker den Volierendraht an der Konstruktion an. Dabei achteten wir auf die ausreichende Überlappung mit dem hochgezogenen L-Profil, das den Verbund mit dem Bodenschutz herstellt. Eine möglichst optimale Verteilung der Gitterbahnen sowie deren Überlappungen und ihr Verbund mit Drahtstücken war zwar knifflig, aber durchaus machbar.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10079" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0071.jpg" alt="Nachdem das hölzerne Grundgerüst fertig gestellt war, brachten wir mit einem Tacker den Volierendraht an der Konstruktion an." width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0071.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0071-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<h3>Verletzungsrisiken minimieren</h3>
<p>Um die Verletzungsgefahr für Tier und Mensch zu minimieren, entfernten wir alle scharfkantigen Grate mit einer Feile sowie alle überstehenden Drahtenden mit einem Seitenschneider. Alle Kanten der Drahtbahnen die entlang der Steher und Kanthölzer verlaufen wurden mit einem Versenker tiefer ins Holz geschlagen. Einige Überlappungen wurden zusätzlich mit dünnen Kanthölzern verblendet.</p>
<h3>Türkonstruktion</h3>
<p>Die Türe wurde ebenfalls aus, in Gehrung geschnittenen Kanthölzern gefertigt, an die ebenfalls der Volierendraht getackert wurde. Hier gilt es besonders, auf eine stabile und verzugsfreie Konstruktion zu achten. Die Scharniere müssen die Last tragen können. Auch an eine Verriegelung sollte unbedingt gedacht werden.</p>
<h2>Igelgerechte Innenarchitektur</h2>
<p>Nun geht es an die Gestaltung des Innenlebens der Voliere. Versteckmöglichkeiten, Reisighaufen, große Äste, steinerne Hindernisse, etc. schaffen ein natürlicheres Umfeld, das den künftigen Bewohnern fürs Erste einige Beschäftigung bieten wird.</p>
<p>Igel sind Einzelgänger, allerdings kommen viele von ihnen auch eine Zeit lange mit Artgenossen aus. Da es der Wildtierhilfe besonders im Herbst an ausreichend Möglichkeiten zur Unterbringung und Auswilderung mangelt, sollten in unserer Voliere gleich zwei gesundete Igel überwintern um auf ihre Auswilderung im Frühjahr vorbereitet zu werden. Dementsprechend benötigten wir genügend Versteckmöglichkeiten und Häuschen zur Überwinterung, damit sich die Igel zur Not auch aus dem Weg gehen können.</p>
<p>In der Tierhandlung kauften wir Unterstände, Holz-Tunnel und Häuschen für Nager. Von Vivara erstanden wir zwei Überwinterungshäuschen. Aus dem Wald holten wir uns Reisig, dicke Äste, Baumwurzeln, Zapfen, Steine und mehr um eine möglichst abwechslungsreiche und natürliche Umgebung zu schaffen. Im Spätherbst sammelten wir schließlich mehrere Säcke Laub und trockene Gräser für die Überwinterung der kleinen Stachelpelze.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10084" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0091.jpg" alt="Inneneinrichtung des Igel-Auswilderungsgeheges." width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0091.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0091-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<h2>Die Überwinterung der Igel</h2>
<p>Letzten Herbst war es dann soweit und zwei Mitarbeiter der Wiener Wildtierhilfe besuchten uns. Mit dabei hatten sie zwei Igel, die von der Wildtierhilfe gesund gepflegt worden waren und nun in der eben fertig gestellten Auswilderungsvoliere überwintern sollten.</p>
<p>Die beiden Igel erkundeten munter das Gehege und suchten sich schließlich ein Versteck. Glücklicherweise kamen beide gut miteinander aus. Das überprüften wir auch mit Wildtierkameras. Bis zum Winter legten die beiden Tiere noch ordentlich an Gewicht zu. Wir waren überrascht, wieviel Laub, Gräser, Heu und mehr die Igel in ihre Überwinterungs-Quartiere verbauten. Ein Igel baute sein Nestchen ganz nach Plan in einem der Igelhäuser. Der andere ignorierte das Angebot und baute sich gleich neben dem Häuschen einen Haufen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10085" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0101.jpg" alt="Igel in Überwinterungshäuschen und Haufen im Auswilderungsgehege." width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0101.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0101-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<p>Während den Wintermonaten deckten wir das Gehege mit einer Plane ab. Darunter hatten es die Igel auch über die sehr regenreichen Wintermonate trocken. Bald verkrochen sich die beiden Igel in ihren Winterquartieren und traten am 25. November ihren langen Schlaf an. Zur Sicherheit stand den den gestachelten Tierchen immer ein wenig Trockenfutter und Wasser bereit.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10086" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igel-0011.jpg" alt="Igel beim Schlaf in seinem Überwinterungshäuschen." width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igel-0011.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igel-0011-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
<p>Am 18. März bekam der erste Igel Hunger und fraß ein wenig. Ab 21. März waren dann beide Igel wieder munter auf den Beinen. Unter Anleitung der Experten von der Wiener Wildtierhilfe wogen wir die Igel vor dem Winterschlaf und danach um festzustellen, ob das Gewicht für den Winterschlaf ausreichte und wieviel Gewicht die Beiden über die Wintermonate verloren.</p>
<h2>Ab in die Wildnis – Die Auswilderung</h2>
<p>Im April war es dann soweit und die Igel konnten in die Freiheit entlassen werden. Wir stellten ihnen zwar noch eine Zeit lang Futter und Wasser in ein Katzensicheres Igelfutterhaus, aber der Freiheitsdrang war wohl zu groß. Wir hoffen, dass sie ein neues Revier gefunden haben, in dem sie nun ein schönes Leben führen können.</p>
<p>Zwischen August und September werden wir voraussichtlich die nächsten Auswilderungs-Kandidaten erhalten. Wir freuen uns bereits darauf, weiteren Igeln bei ihrer Wiedereingewöhnung und Entlassung in die Freiheit zu helfen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10083" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0081.jpg" alt="Ein Igel im Auswilderungsgehege." width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0081.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2015/07/igelgehege-0081-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /></p>
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		<item>
		<title>Igel – Kleine Fabeltiere in unserem Garten</title>
		<link>https://www.gartengnom.net/igel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Buddler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2014 20:44:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tiere im Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbnora]]></category>
		<category><![CDATA[Braunbrustigel]]></category>
		<category><![CDATA[Hecke]]></category>
		<category><![CDATA[Igel]]></category>
		<category><![CDATA[Igelhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Igelheim]]></category>
		<category><![CDATA[Stacheligel]]></category>
		<category><![CDATA[Swineigel]]></category>
		<category><![CDATA[Westigel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die meisten Menschen kennen sie nur aus Büchern, manch einem Städter mag ein putziges Tierchen mit Stacheln auf dem Rücken wie ein Fabeltier erscheinen und doch gibt es sie noch. Auch wir haben Igel im Garten, allerdings sind sie sehr scheu und zudem noch nachtaktiv, weshalb wir nur von Zeit zu Zeit ein Tier zu Gesicht [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Menschen kennen sie nur aus Büchern, manch einem Städter mag ein putziges Tierchen mit Stacheln auf dem Rücken wie ein Fabeltier erscheinen und doch gibt es sie noch. Auch wir haben Igel im Garten, allerdings sind sie sehr scheu und zudem noch nachtaktiv, weshalb wir nur von Zeit zu Zeit ein Tier zu Gesicht bekommen.</p>
<p>Neuerdings besuchen uns, vielleicht auch weil unsere Wildhecken nun bereits beachtliche Ausmaße erreichen, immer regelmäßiger ein paar Igel und wir wollen Euch natürlich daran teilhaben lassen.<span id="more-2146"></span></p>
<h2>Absätze</h2>
<ul>
<li><a href="#Igel">Igel &#8211; Die Fabeltiere in unserem Garten</a></li>
<li><a href="#Igel-Leben">Das verborgene Leben der Igel</a>
<ul>
<li><a href="#Igel-Nahrung">Igel-Nahrung</a></li>
<li><a href="#Lebensraum">Lebensraum</a></li>
<li><a href="#Gefaehrdung">Abwehrverhalten und Gefährdung</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="#igelfreundlicher-Garten">Ein igelfreundlicher Garten</a>
<ul>
<li><a href="#Hecke">Eine Hecke für das Heckenschwein</a></li>
<li><a href="#Gefahren">Gefahren für Igel im Garten</a></li>
</ul>
</li>
</ul>
<h2><a id="Igel"></a>Igel – Die Fabeltiere in unserem Garten</h2>
<p>Schon als Kind, das in der Großstadt aufwuchs, kamen mir Igel wie Fabeltiere vor. Kleine süße Pelztierchen, die am Rücken pieksende Stacheln tragen und sich bei Gefahr zu einer Stachelkugel zusammenrollen können sind ja auch nicht alltäglich anzutreffen. Bei meinen Großeltern am Land zeigte mir mein Großvater einmal eine Igeldame, die kurz zuvor Junge zur Welt gebracht hatte. Mit ihren frisch gebackenen Babies versteckte sich die Igelmutter unter einem Holzstoß. Die Stacheln der kleinen Igelkinder waren noch ganz elastisch und hell. Nun lebe ich schon längere Zeit auf dem Land und habe auch hin und wieder einen Igel im Unterholz huschen gesehen. Trotzdem bleiben die scheuen Wesen üblicherweise eher Garten-Geister, die man nie genau betrachten kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-12671" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-02-1200x750.jpg" alt="" width="1080" height="675" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-02-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-02-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-02-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-02-1080x675.jpg 1080w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-02.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></p>
<p>In den alten Fabeln heißen Igel „Arbnora“ oder, wie in der Fabel vom Hasen und dem Igel „Swineigel“, die ängstliche und introvertierte, aber durchaus schlaue Wesen darstellen. Diese Eigenschaften treffen wohl auch auf die Igel in unserem Garten zu. Im Frühjahr wunderten wir uns, weshalb in unserer Boden-Futterstation für Gartenvögel die mit Mehlwürmern gefüllte Schale über Nacht regelmäßig geleert wurde. Wir stellten also Wildtierkameras auf, die Aufnahmen vom nächtlichen Geschehen machten. So sahen wir, wie mehrere Igel sich mit viel Mühe und Geschick durch die Gitterstäbe der Bodenstation zwängten um an die begehrten Snacks zu gelangen. Da dieser Käfig für Igel gefährlich werden kann, haben wir schließlich die Mehlwürmer über Nacht aus der Futterstation entfernt.</p>
<h2><a id="Igel-Leben"></a>Das verborgene Leben der Igel</h2>
<p>Wenn man in Europa von Igeln spricht, meint man üblicherweise Stacheligel. Im deutschsprachigen Raum trifft man eigentlich nur auf die Unterart der Kleinohrigel und noch ganauer auf Braunbrustigel (auch Westigel bzw. Westeuropäischer Igel). Östlich von Österreich beginnen auch die Terretorien der Nördlichen Weißbrustigel.</p>
<p>Igel zählen zu den ältesten Säugetierformen. Ihr Stammbaum reicht über 60 Millionen Jahre in die Vergangenheit zurück. In ihrer heutigen Form gibt es Igel bereits seit ca. 15 Millionen Jahren. Noch vor rund 10 Millionen Jahren lebte im heutigen Süditalien auch der Riesenigel Deinogalerix mit einer Körperlänge von ca. 60 Zentimetern. Er besaß noch keine Stacheln, dafür aber einen Schwanz wie die heutigen Rattenigel. Bestimmt sah dieser Urigel nicht so putzig aus, allerdings dürfte auch er sich hauptsächlich von Insekten ernährt haben.</p>
<p>Das wohl auffallendste Merkmal der heutigen Westigel sind ihre Stacheln: diese sind eigentlich 6.000 bis 8.000 hohle und verhärtete Haare, die Kopfoberseite und Rücken bedecken. Bei Gefahr rollen sich die Igel zusammen und richten ihre Stacheln auf, so dass alle Seiten vom dichten Stachelkleid geschützt werden.</p>
<h3><a id="Igel-Nahrung"></a>Igel-Nahrung</h3>
<p>Igel sind nachtaktiv und fressen hauptsächlich Insekten. Sie fressen beispielsweise Käfer und Käferlarven, Larven von Nachtfaltern und Schnaken sowie Spinnen, Regenwürmer, Hundertfüssler, Tausendfüssler und Schnecken. Gerade für Gärtner wird immer hervorgehoben, dass Igel Schnecken vertilgen, was sie zwar tatsächlich tun, aber ihre Leibspeise dürften sie nicht gerade sein.</p>
<p>Pflanzliche Nahrung wird wohl eher zufällig aufgenommen, beispielsweise weil Würmer im Apfel stecken. Igel scheinen auch hin und wieder ordentlich Gusto auf süßes Obst wie Äpfel oder Birnen zu verspüren. Alle verspeisten Pflanzenteile scheinen jedoch nahezu unverdaut wieder ausgeschieden zu werden, weshalb diese Art der Nahrung dem Igel im Besten Fall Feuchtigkeit zuführt oder auch das eine oder andere Insekt, das sich in der Frucht breit gemacht hatte.</p>
<p>Wenn Igel nicht gerade abgemagert aufgefunden werden, sollte man sie nicht füttern. Kein noch so gut abgestimmtes und teures Igelfutter kann die natürlich aufgenommene Nahrung ersetzen. Gerade Igeltrockenfutter sind sogar in den meisten Fällen totaler Blödsinn. Igel sind Insektenfresser und können Nüsse, Früchte und Getreide nicht verwerten. Gerade diese Füllstoffe sind aber in den meisten im Handel erhältlichen Futtermitteln enthalten.</p>
<p>Will man Igeln dennoch besonders im Frühjahr, wenn der Winterspeck verschwunden ist und im Herbst, wenn der Winterspeck der Igel wieder aufgebaut werden muss Zufüttern, dann gilt es Folgendes zu beachten:</p>
<h4>Was darf gefüttert werden?</h4>
<ul>
<li><span style="color: #9bb05b;"><strong>✔ Katzenfutter</strong></span> mit hohem Fleischanteil, ohne Zucker, ohne Gemüse, ohne Getreide und ohne Gelee.</li>
<li><span style="color: #9bb05b;"><strong>✔ Insekten</strong></span> idealerweise frisch oder gefroren, zur Not aber auch getrocknet kann man in Maßen zum Hauptfutter gereicht werden.</li>
<li><span style="color: #9bb05b;"><strong>✔ Hackfleisch</strong></span> (Faschiertes): ca. 30g ohne Pflanzenfett und ungewürzt anbraten und abkühlen lassen.</li>
<li><span style="color: #9bb05b;"><strong>✔ Rührei</strong></span>: Ein ungewürztes Ei ohne Pflanzenfett ungewürzt kann man hin und wieder, aber bitte nicht zu oft als kleine Leckerei dazustellen.</li>
<li><span style="color: #9bb05b;"><strong>✔ Wasser</strong></span> sollte immer in einer Schale mit niedrigem Rand bereit stehen.</li>
</ul>
<h4>Was darf nicht gefüttert werden?</h4>
<ul>
<li><span style="color: #b54848;"><strong>✘ Milch</strong></span> darf Igeln keinesfalls gegeben werden. Igel haben eine Laktoseintoleranz. Sie können also Milchzucker nicht abbauen und verwerten. Das hat Durchfall und möglicherweise sogar den Tod zur Folge.</li>
<li><span style="color: #b54848;"><strong>✘ Obst</strong></span> und Dörrobst (zB. Rosinen, Cranberries, etc.) ist für Igel reiner Füllstoff und zumeist auch noch viel zu süß.</li>
<li><span style="color: #b54848;"><strong>✘ Gemüse</strong></span> kann von Igeln wie Obst nicht verwertet werden und ist reiner Füllstoff.</li>
<li><span style="color: #b54848;"><strong>✘ Nüsse</strong></span> sind ebenfalls unnötiger Füllstoff. Die Nüsse findet man im Kot meist unverändert wieder.</li>
<li><span style="color: #b54848;"><strong>✘ Honig</strong></span> ist nicht nur unnötig, sondern enthält auch viel Zucker. Wildtierhilfen und Igelstationen müssen daher leider immer häufiger Igel mit Zahnproblemen behandeln.</li>
<li><span style="color: #b54848;"><strong>✘ Getreide</strong></span> wie Haferflocken, Weizenkleie etc. wird von Igeln ebenfalls nicht benötigt.</li>
<li><span style="color: #b54848;"><strong>✘ Bäckereierzeugnisse</strong></span> wie Semmelwürfel oder Semmelbrösel sind nicht nur unnötig, sie können auch im Magen der Igel gefährlich quellen.</li>
<li><span style="color: #b54848;"><strong>✘ Speck</strong></span> enthält viel zu viel Fett und ist oft gesalzen.</li>
<li><span style="color: #b54848;"><strong>✘ Knochen</strong></span>: Gekochte Hühnerschenkel mit Knochen, Hühnerknochen und andere Knochen benötigen Igel nicht zur Zahnreinigung. Das wird im Internet leider oft so angeführt. Im Gegenteil können Knochen zu Zahnschäden führen. Kleine Knochenstücke können außerdem verschluckt werden, was im Verdauungstrakt gefährlich werden kann.</li>
</ul>
<h3>Lebensraum</h3>
<p>Ursprünglich lebten die dämmerungs- und nachtaktiven Igel wahrscheinlich in kleinräumigen, reich strukturierten Kulturlandschaften mit Sträuchern und allerlei Gehölzen, Böschungen und artenreichen Wiesen. Der Mensch hat die Landschaft aber derart umgestaltet und verarmt, dass Igel gezwungen waren zumindest teilweise zum Kulturfolger zu werden. Graswüsten, begradigte Gewässer mit betonierten Böschungen und riesige Monokulturen bieten Igeln keinen Lebensraum mehr.</p>
<p>Nun leben Igel meist in durchgrüntem Siedlungsraum, wo Nistgelegenheiten und Nahrungsangebot in Naturgärten ineinander übergehen. Leider ist es gerade hier für Igel sehr gefährlich, denn auf ihren weiten Streifzügen werden jedes Jahr unzählige Igel überfahren oder kommen durch andere Gefahren der menschlichen Zivilisation ums Leben.</p>
<p>Wie man Igeln ein behagliches Zuhause bereitet, beschreiben wir im Absatz »<a href="#igelfreundlicher-Garten">Igelfreundlicher Garten</a>«.</p>
<h3><a id="Gefaehrdung"></a>Abwehrverhalten und Gefährdung</h3>
<p>Igel haben ihr Stachelkleid als Schutzmechanismus perfektioniert und besitzen daher kein ausgeprägtes Fluchtverhalten. Das konnten wir auch bereits im Garten beobachten. Kommen wir einem Igel zu nahe, zeigt er seinen stacheligen Rücken. Wirkt das nicht sofort, sieht er sich kurz um und flieht zum nächsten Unterschlupf wo er still verharrt. Ganz nach dem Motto „Wenn ich dich nicht sehe, kannst du mich auch nicht sehen“ bleibt der Igel beispielsweise unter einem Vorsprung hocken und wartet ab. Da der Igel sich aber nicht einmal einen Meter weit entfernt hat, kann man ihn ganz leicht aufspüren. Würden wir uns zu aufdringlich nähern und versuchen, ihn anzufassen, würde er sich dann wohl auch zur Kugel zusammenrollen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-12674" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-05-1200x750.jpg" alt="" width="1080" height="675" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-05-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-05-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-05-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-05-1080x675.jpg 1080w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-05.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></p>
<p>Diese lange Reaktionszeit ist für Igel leider eine große Gefahr. Gegen Fressfeinde ist das Stachelkleid ein wirksames Mittel und schnelles Fluchtverhalten daher unnötig. Unsere Katzen haben großen Respekt vor dem kleinen stacheligen Tier und bleiben ihm lieber fern. Im Straßenverkehr oder bei Herannahen eines Rasenmähers kostet vielen Igeln diese gemächliche Vorgehensweise wertvolle Minuten und somit oft das Leben.</p>
<p>Auf der Roten Liste werden Igel als gefährdet eingestuft. Der Bestand ist vor allem aufgrund des Verlusts seines Lebensraums rückläufig. Igel sind durch EU-Recht und Landes-Naturschutzrecht geschützt.</p>
<h2><a id="igelfreundlicher-Garten"></a>Ein igelfreundlicher Garten</h2>
<p>Naturnah gestaltete Gärten sind ein idealer Lebensraum für Igel. Ein solcher Garten bietet den Igeln ausreichend Insekten als Futterquelle sowie Unterschlupf und Nistmöglichkeiten in verwilderten Gartenbereichen. Wildhecken und Naturwiesen (Blumenwiesen) sind Pflicht. Chemische Pflanzenschutzmittel, <a title="Finger weg von Glyphosat (Roundup)" href="https://www.gartengnom.net/glyphosat/">Unkrautvernichtungsmittel</a> und <a title="Blaukorn gehört nicht in den Naturgarten" href="https://www.gartengnom.net/blaukorn-gehort-nicht-in-den-biogarten/">Kunstdünger</a> haben in einem Naturgarten nichts verloren. Im Gegenzug danken Igel es den Gartenbesitzern durch ihre Anwesenheit und durch das Vertilgen von Unmengen an Insekten und auch der einen oder anderen Schnecke.</p>
<h3><a id="Hecke"></a>Eine Hecke für das Heckenschwein</h3>
<p lang="en" xml:lang="en">Im englischen heißen Igel „hedgehog“, also Heckenschwein. Das Schwein im Namen soll angeblich von der schweineartigen Nase des Igels herrühren. Wer jedoch schon einmal einen Igel gesehen hat, wird das so nicht bestätigen können. Unsere liebe GartenGnomin <a href="/author/pandea/">Pandea</a> verglich die Igelnase mit einer schwarzen Olive, was ich auch viel zutreffender finde. Der erste Namensteil, die Hecke ist aber tatsächlich ein wichtiges Element im Leben eines Igels.</p>
<p lang="en" xml:lang="en">In Hecken aus heimischen Sträuchern finden Igel reichlich Nahrung und Nistmöglichkeiten. Außerdem sind Hecken ideale igelfreundliche Gartenbegrenzungen, da sie hier problemlos hindurchwandern können, wogegen ihnen ein Zaun den Weg für ihre ausgedehnten Wanderschaften versperrt. Holler (Holunder), Dirndl (Kornelkirsche), Heckenrosen (zB. Hagebutte), Hasel, Eberesche, Felsenbirne und andere sind ideale heimische Sträucher für eine gemischte und igelfreundliche Hecke.</p>
<p lang="en" xml:lang="en">Asthaufen und Steinhaufen sowie Trockenmauern mit vielen Ritzen und Spalten bieten Igeln ein reichhaltiges Insektenbuffet. In Holzhaufen und Laubhaufen finden Igel Unterschlupf und Nistmaterial. Verwilderte Ecken sind ein wahres Igelparadies!</p>
<p lang="en" xml:lang="en"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-12672" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-03-1200x750.jpg" alt="" width="1080" height="675" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-03-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-03-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-03-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-03-1080x675.jpg 1080w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-03.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></p>
<h3><a id="Gefahren"></a>Gefahren für Igel im Garten</h3>
<p>Ein Naturgarten in dem alle Tiere Nahrung und ein Zuhause finden können, muss natürlich <strong>ohne Pestizide und Kunstdünger</strong> auskommen. Dennoch gibt es einige Punkte, die auch Naturgarten-Besitzern bewusst sein sollten, wenn es um Igel geht:</p>
<p><a id="Schneckenkorn"></a>Auch von <strong>Schneckenkorn</strong> sollte man die Finger lassen. Komplett tabu sind Produkte mit dem Wirkstoff Methiocarb (Mesurol), da es Igel und andere Tiere direkt oder indirekt über das Fressen von getöteten Schnecken vergiftet. Metaldehyd (Limatex, Limex) ist zwar für Igel unbedenklich, es kann aber andere Tiere vergiften. Eisen-III-Phosphat (Ferramol) scheint das derzeit unbedenklichste Präparat zu sein. Dennoch sollte man zur Schneckenbekämpfung besser auf natürliche Feinde wie Vögel, Egelschnecken oder eben auch unsere lieben Igel setzen und auf die chemische Keule verzichten.</p>
<p><strong>Motorsensen</strong> und <strong>Fadenmäher</strong> stellen eine große Gefahr für Igel im Garten aber auch in Parks und an anderen Orten wo Stadtgärtner solche Geräte einsetzen dar. Jährlich werden viele Igel durch Tellermäher oder Fadenmäher getötet. Wenn man auf solche Geräte nicht verzichten will oder kann, sollte man zuvor zumindest alle zu mähenden Bereiche des Gartens absuchen. Besonders an Randzonen zwischen Rasen und Hecke ist viel Achtsamkeit geboten. Auch <strong>Rasenmähroboter</strong> stellen eine Gefahr dar, da Igel nicht fliehen, sondern sich zusammenkugeln.</p>
<p><strong><a id="Laubsauger"></a>Laubsauger</strong> können nicht nur die Futtertiere, sondern manchmal ganze Igel einfach einsaugen. Wenn man das Laub entfernen will, sollte man es mit elastischem Laubrechen und den Händen tun. Lasst zumindest in einer Ecke des Gartens auch einen Laubhaufen liegen. Laub lässt sich auch prima als Winterschutz für Pflanzen und als Mulch für <a title="Rhododendren – Freunde des Waldes" href="https://www.gartengnom.net/rhododendren/">Rhododendren</a> einsetzen. Absolut verboten ist es, <strong>Laubhaufen anzuzünden</strong> oder einfach hineinzuspringen, so lustig es auch sein mag, sich durchs Laub zu wühlen.</p>
<p><a id="Sonnwendfeuer"></a>Jedes Jahr bedeuten <strong>Sonnwendfeuer</strong> den Tod vieler Igel, Mäuse, Insekten, Blindschleichen, Kröten, Eidechsen und Vögel, die im aufgeschichteten Holz Schutz suchen. Besonders Igel, die sich auf ihren Stachelschutz verlassen, lassen sich nicht durch Lärm vertreiben. Sie kugeln sich in ihrem Nest einfach zusammen. Mit der richtigen Anordnung des Sonnwendfeuer-Haufens kann man angeblich viele Tiere abhalten, Schutz im Haufen zu suchen und es wird auch bereits versucht, die tierischen Bewohner mit Ultraschallgeräten zu vertreiben. Wer wirklich vermeiden will, mit dem Sonnwendfeuer auch zahlreiche Tiere zu opfern, sollte den Haufen kurz vor dem Feuer neu aufschichten, oder das große Feuer einfach bleiben lassen und stattdessen einfach ein kleines Lagerfeuer entfachen.</p>
<p><strong><a id="Gruben"></a>Offene Schächte</strong> (Lichtschächte), <strong>Baugruben</strong> und andere <strong>steilwandigen Gruben</strong> oder Abstufungen im Garten sollten ausreichend abgesperrt oder abgedeckt werden, damit  Igel und andere Tiere nicht hineinfallen können. Zur Not sollte man zumindest für alle überlebenden Tiere eine Ausstiegshilfe anbieten. Dasselbe gilt übrigens auch für Swimming-Pools, Gartenteiche mit rutschiger oder steiler Kante und Zisternenschächte. Keine optimale Abdeckung von Schächten (zB. von Lichtschächten) sind <strong>Metallgitter</strong>. Igelstationen beklagen jedes Jahr, dass sich zahlreiche Igel die Beine beim Überqueren solcher Gitter-Fallen brechen. Lichtschächte sollten daher besser mit Abdeckvliesen gesichert werden.</p>
<p><strong><a id="Hindernisse"></a>Hindernisse</strong> wie hohe Stufen, Bordsteine, Mauern oder Zäune die bis zum Boden reichen, sind für Igel <strong>unüberwindbare Begrenzungen</strong>. Zu großmaschige Drahtzäume können für Igel zur Todesfalle werden, da sie sich durch die Maschen zwängen und dort stecken bleiben. Die kleinen Stacheltiere durchwandern üblicherweise ein Territorium, das im Schnitt eine Fläche von 20 Hektar umfasst! Ein Garten alleine ist da nicht genug.</p>
<p><strong><a id="Netze"></a>Netze, Gitter, Plastikfolien und Drahtgeflechte</strong> sind für Igel ein Risiko, da sie sich mit ihrem Stachelkleid sehr leicht darin verfangen und ohne fremde Hilfe nicht mehr herauskommen. Wer also seine Obststräucher mit Vogelschutznetzen bis zum Boden abdeckt, läuft auch Gefahr, dass er damit Igel fängt. Leider geraten viele Igel, die sich verheddert haben in Panik und strangulieren sich schlussendlich selbst, bevor sie gefunden werden. Alle Netze müssen daher straff gespannt werden. Die überschüssigen Netzenden sind feinsäuberlich aufzurollen und zu befestigen. Unbenutzte Drahtgeflechte, Gewebe, Netze und Folien dürfen daher ebenfalls nicht im Garten liegen gelassen oder gelagert werden.</p>
<p><strong><a id="Ultraschall"></a>Katzenschreckgeräte, Marderabwehr und Wühlmausbekämpfung</strong>, die auf Tönen im <strong>Ultraschallbereich</strong> basieren sind auch für Igel und viele andere Tiere zu vernehmen. Sogar junge Menschen und manche Erwachsene können die Töne dieser Geräte hören. Auch wir GartenGnome leiden oft unter den hohen Pfeiftönen, die solche Geräte von sich geben. Wie unangenehm müssen solche Geräusche dann erst für Igel sein, die ein ungemein feines Gehör besitzen? Lasst also bitte die Finger von Ultraschall-Abwehrgeräten jeder Art.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-12673" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-04-1200x750.jpg" alt="" width="1080" height="675" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-04-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-04-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-04-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-04-1080x675.jpg 1080w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2014/08/igel-04.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></p>
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		<title>Marienkäfer zur Blattlausbekämpfung anlocken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Buddler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2013 09:15:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tiere im Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Marienkäfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf Facebook wurde uns kürzlich folgende Frage gestellt: „Liebe Gnome, ich brauche dringend Hilfe. Ich hab meinen ersten richtigen Blühbalkon mit Obst und Blumen und Gemüse und allem drum und dran. Hab&#8216; im Winter euren Blog auswendig gelernt, und alles gedeiht hervorragend. Und jetzt kommts: Leider haben Blattläuse den Weg zu mir in den ersten Stock [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Facebook wurde uns kürzlich folgende Frage gestellt: „Liebe Gnome, ich brauche dringend Hilfe. Ich hab meinen ersten richtigen Blühbalkon mit Obst und Blumen und Gemüse und allem drum und dran. Hab&#8216; im Winter euren Blog auswendig gelernt, und alles gedeiht hervorragend. Und jetzt kommts: Leider haben Blattläuse den Weg zu mir in den ersten Stock gefunden, und da ich einiges gepflanzt habe, werd ich sie mit Brennnesseltee allein nicht mehr los. Liebe Gnome, wie kann ich Marienkäfer effektiv anlocken, damit die kleinen Kumpel mir da raushelfen? Habt ihr vielleicht Insidertipps?“.</p>
<p>Wie kann man nun also Marienkäfer in den Garten, oder auf den eigenen Balkon locken? Ich nahm diese Anfrage gleich als Anlass, einen Artikel zu diesem Thema zu verfassen und ich muss gestehen, dass sich die Recherchen hierzu schwieriger gestalteten, als ich zu Beginn annahm.<span id="more-6386"></span></p>
<h2>Marienkäfer und Blattläuse im GartenGnom-Garten</h2>
<p>Bevor ich mich in das Thema vertiefe, will ich erst noch auf andere Artikel im GartenGnom-Weblog hinweisen, die sich ebenfalls mit den Themen »Marienkäfer« und »Blattläuse« befassen und somit Informationen und Lösungsansätze liefern könnten. Im Artikel »<a title="Blattläuse – Wie wird man sie mit natürlichen Mitteln los?" href="https://www.gartengnom.net/blattlause-wie-wird-man-sie-los/">Blattläuse – Wie wird man sie mit natürlichen Mitteln los?</a>« haben wir Maßnahmen gegen Blattlausbefall aufgeführt. Warum ihr euch keine asiatische Marienkäfer absichtlich in den Garten holen solltet, könnt ihr in diesem Artikel durchlesen: »<a title="Käfersaft: asiatische Marienkäfer im Obst" href="https://www.gartengnom.net/kaefersaft-asiatische-marienkaefer-im-obst/">Käfersaft: asiatische Marienkäfer im Obst</a>«. Im Artikel »<a title="Marienkäfer gegen Tannenstammläuse – Der Naturgarten heilt sich selbst" href="https://www.gartengnom.net/marienkaefer-gegen-tannenstammlaeuse/">Marienkäfer gegen Tannenstammläuse – Der Naturgarten heilt sich selbst</a>« haben wir unsere Beobachtungen zur Selbstregulierung der Verhältnisse zwischen Schädlingen und Nützlingen in unserem eigenen Garten dokumentiert.</p>
<p><div id="attachment_8571" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8571" class="wp-image-8571 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/07/marienkaefer-0021.jpg" alt="Siebenpunkt Marienkäfer" width="800" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/07/marienkaefer-0021.jpg 800w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/07/marienkaefer-0021-614x408.jpg 614w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-8571" class="wp-caption-text">Europäischer (einheimischer) Siebenpunkt Marienkäfer</p></div></p>
<p>Natürlich haben auch wir GartenGnome Blattläuse im Garten, doch bei uns dauert es glücklicherweise nie lange, bis sich auch die ersten Marienkäfer, Marienkäfer-Larven und andere Fressfeinde der Blattläuse zeigen. Das liegt zum Einen an unserem eigenen Naturgarten, zum Anderen aber auch daran, dass sich unser Garten inmitten eines Europaschutzgebietes befindet. In unserem Garten können wir den nützlichen Käfern helfen, indem wir eine Vielzahl an Pflanzen einfach wachsen und gedeihen lassen – manche Bereiche unseres Gartens dürfen somit eher frei wachsen und bieten vielen Tieren Schutz, Nahrung und einen Lebensraum.</p>
<p>Finden wir nun eine Pflanze, auf der sich Blattläuse niedergelassen haben, so gibt es mehrere Möglichkeiten, was wir tun können. Oftmals trifft es bei uns nämlich nicht unsere Zierpflanzen und auch nicht unser Obst oder das Gemüse. Viel lieber scheinen den Blattläusen die einen oder anderen »Unkräuter« (Wildkräuter) zu schmecken. Die beobachten wir dann und üblicherweise finden wir auf den befallenen Stängeln auch bald Marienkäfer oder deren Larven. Sollten sich dann auch Läuse auf unseren Nutzpflanzen oder Zierpflanzen zeigen, so sind die Marienkäfer nicht weit. Wenns uns dann zu lange dauert, wissen wir, wo wir die roten Käferlein finden und tragen sie kurzerhand zu den befallenen Pflanzen.</p>
<p>Da ein einziger Marienkäfer in seinem Leben von der Larve über sein Käfer-Dasein hinweg mehrere hundert Blattläuse vertilgen kann, sind wir die lästigen Läuse die den Pflanzen ihre Säfte absaugen auch bald wieder los.</p>
<p><div id="attachment_8573" style="width: 809px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8573" class="wp-image-8573 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/07/marienkaefer-0041.jpg" alt="Dunkle Variante des Zweipunkt-Marienkäfers." width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/07/marienkaefer-0041.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/07/marienkaefer-0041-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-8573" class="wp-caption-text">Dunkle Variante des Zweipunkt-Marienkäfers.</p></div></p>
<h2>Marienkäfer anlocken</h2>
<p>Leider verkommen viele Gärten zu trostlosen, toten Flächen aus penibel kurz geschnittenem Rasen und gepflegten Buchsbaum-Kugeln. Wessen Garten von solchen Gärten umgeben ist, der wird es schwer haben, genügend Nützlinge wie Marienkäfer in den Garten zu locken. Ebenso kann es sich verhalten, wenn man versucht, im grauen Großstadt-Dschungel ein wenig Natur auf den Balkon zu zaubern. Nützlinge sind dann oft fern, sogenannte Schädlinge aber leider nicht und oft vermehren sich diese besonders hier hervorragend.</p>
<h3>Gifteinsatz ist Tabu</h3>
<p>Ganz klar sollte sein, dass Pestizide im Naturgarten nichts verloren haben. Marienkäfer reagieren zwar nicht stärker als zum Beispiel Blattläuse auf die Gifte, allerdings gibt es dennoch einen großen Unterschied. Blattläuse vermehren sich rasend schnell, wodurch sich die Population nach einem Gifteinsatz sofort erholen kann. Marienkäfer hingegen haben nur wenige Vermehrungsperioden und zusätzlich nehmen sie eine große Zahl an vergifteten Beutetieren auf, was die Gift-Konzentration extrem erhöht. Marienkäfer sind also einer viel höheren Dosis als die vergifteten Beutetiere ausgesetzt.</p>
<h3>Marienkäfer mit Futter ködern</h3>
<p>Marienkäfer lassen sich am einfachsten mit Futter – also zB. mit Pflanzenläusen wie Blattläusen oder Spinnmilben – ködern. Wer die nötige Fläche hat, sollte also wilde Bereiche ganz natürlich wachsen lassen. Dort dürfen dann auch Blattläuse leben.</p>
<p>Marienkäfer ernähren sich aber auch noch von Pollen. Besonders gerne dürften Marienkäfer <strong>Dill</strong>, <strong>Fenchel</strong>, <strong>Kümmel</strong>, <strong>Echter Koriander</strong>, <strong>Schnittlauch</strong> und <strong>Kamille</strong> haben. Das Gute daran ist, dass man diese Kräuter dann auch selbst in der Küche verarbeiten kann. Außerdem stehen <strong>Schafgarbe</strong>, <strong>Ringelblume</strong>, <strong>Löwenzahn</strong>,  <strong>Senf</strong>, <strong>Buchweizen</strong>, <strong>Kosmee</strong>, <strong>Strandflieder</strong>, <strong>Steinkraut</strong> und <strong>Klatschmohn</strong> bei Marienkäfern hoch im Kurs. Wichtig ist hier allerdings, dass all diese Kräuter auch blühen dürfen!</p>
<p><div id="attachment_8575" style="width: 809px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8575" class="size-full wp-image-8575" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/07/marienkaefer-eier-0011.jpg" alt="Marienkäfer-Eier" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/07/marienkaefer-eier-0011.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/07/marienkaefer-eier-0011-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-8575" class="wp-caption-text">Marienkäfer-Eier</p></div></p>
<h3>Andere natürliche Feinde der Blattlaus</h3>
<p>Nicht nur Marienkäfer haben Blattläuse zum Fressen gern. Auch Florfliegenlarven, Larven von Scheinfliegen (Schwebfliegen), Raubwanzen, Orhwürber usw. vertilgen Blattläuse und sogar Vögel machen sich besonders bei stärkerem Befall über die Läuse her.</p>
<p><div id="attachment_8576" style="width: 809px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8576" class="wp-image-8576 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/07/marienkaefer-larve-0011.jpg" alt="Marienkäfer-Larve" width="799" height="532" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/07/marienkaefer-larve-0011.jpg 799w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2013/07/marienkaefer-larve-0011-613x408.jpg 613w" sizes="(max-width: 799px) 100vw, 799px" /><p id="caption-attachment-8576" class="wp-caption-text">Marienkäfer-Larve</p></div></p>
<h3>Marienkäfer kaufen</h3>
<p>Auch Marienkäfer kann man käuflich erwerben. Eine einfache Suchabfrage auf Google liefert bereits mehrere Such- und Werbeergebnisse. Beim Kauf der Marienkäferlarven sollte man darauf achten, einheimische Käfer zu erstehen.</p>
<p>Auch andere Arten helfen und so kann man neben Marienkäferlarven oft auch Larven von Florfliegen erwerben. Diese sind zwar nicht so auf Blattläuse spezialisiert, wie zB. Zweipunkt-Marienkäfer, aber dafür fressen sie in kurzer Zeit einen großen Teil der Plage auf. Kombiniert man nun Florfliegenlarven und Marienkäferlarven, so ergibt sich eine nachhaltige Säuberung von Blattläusen.</p>
<h2>Wissenswertes rund um Marienkäfer</h2>
<h3>Einheimische Marienkäfer</h3>
<p>Einheimische Marienkäfer sind nicht alleine rot mit schwarzen Tupfen, sondern können auch orange oder sogar gelblich sein. Auch die Anzahl der Punkte kann von keinem Punkt bis zu 15 Punkten oder sogar komplett schwarz gefärbten Käfern reichen. Zweipunkt-Marienkäfer können auch invers, also schwarz mit roten Punkten, gefärbt sein.</p>
<p>Mehr über Marienkäfer findest du in unserem Artikel: „<a href="https://www.gartengnom.net/marienkaefer/">Marienkäfer – Geliebte Helfer</a>“.</p>
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		<title>Bodenlebewesen (Edaphon) und Humus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pandea]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2013 21:34:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder Gartenbesitzer hat mit ihm zu tun und ohne ihn wäre ein Garten kein Garten. Der Boden ist das größte Kapital des Gärtners und gerade er wird von vielen Gartenbesitzern schändlich vernachlässigt oder gar misshandelt. Es lohnt sich einmal darüber nachzudenken, was sich unter unseren Füßen im Gartenboden so regt, welche Lebewesen hier ihre Arbeit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Gartenbesitzer hat mit ihm zu tun und ohne ihn wäre ein Garten kein Garten. Der Boden ist das größte Kapital des Gärtners und gerade er wird von vielen Gartenbesitzern schändlich vernachlässigt oder gar misshandelt. Es lohnt sich einmal darüber nachzudenken, was sich unter unseren Füßen im Gartenboden so regt, welche Lebewesen hier ihre Arbeit verrichten und welche Prozesse bloße Erde zu Leben-spendendem Boden machen. Nur wenn der Boden voller Leben ist, wird er uns mit seinen Früchten Freude bereiten.<span id="more-428"></span></p>
<p>Ein gesunder Boden ist erfüllt von Leben. Hebt man eine Hand voll gesundem Humus auf, so hält man in ebendieser Hand mehr Lebewesen, als es Menschen auf der Erde gibt. Hebt man eine Hand voll Ackerboden aus einem herkömmlichen landwirtschaftlichen Betrieb, so hält man vermutlich nicht ein einziges lebendiges Wesen in der Hand. Gesunder Humus bringt nicht nur gesündere Pflanzen hervor, er ist überdies weitaus pflegeleichter und widerstandsfähiger als toter Boden. Es zahlt sich also aus, sich mit dem Leben in unseren Böden zu beschäftigen.</p>
<h2>Humus</h2>
<p>Humus (lateinisch für Erdboden) ist die tote organische Substanz des Bodens. Nur durch die Aktivität der Bodenlebewesen kann es Humus und damit einen gesunden Boden geben, der Pflanzen alle nötigen <a title="Nährstoffe für Pflanzen: Was brauchen Pflanzen zum leben?" href="https://www.gartengnom.net/naehrstoffe-fuer-pflanzen/">Nährstoffe</a> liefert. In gesundem Boden wachsen nicht nur gesunde Pflanzen – Humus ist auch in der Lage, große Mengen CO<sub>2</sub> zu binden.</p>
<h2>Edaphon &#8211; der Boden lebt</h2>
<p>Edaphon (griechisch edaphos = Erdboden) bzw. Bodenlebewesen umfassen alle im Boden lebenden Organismen. Dabei wird zwischen pflanzlichen (Bodenflora) und tierischen (Bodenfauna) Lebewesen unterschieden.</p>
<h3>Bodenflora</h3>
<p>Zur Bodenflora zählen Pilze, Bakterien, Algen und Flechten, die sich vornehmlich von totem organischen Material ernähren. Sie sind verantwortlich für die Zersetzung und Mineralisation und verwandeln sie nach und nach in wertvollen, fruchtbaren Humus (Humifizierung). Erst durch die Umsetzung der Stoffe stehen diese den Pflanzen zur Verfügung.</p>
<p>Der gebräuchliche Begriff „Bodenflora“ ist eigentlich nicht ganz korrekt, denn biologisch-systematisch handelt es sich zwar nicht um tierische, aber auch nicht zur Gänze um pflanzliche Organismen. Bakterien, Strahlenpilze, Pilze, Algen und Flechten zählen somit zwar zur Boden- bzw. Mikroflora, sind jedoch auch keine Pflanzen.</p>
<p>Unterirdische Organe höherer Pflanzen – gemeinhin Wurzeln genannt – werden nicht zur Bodenflora gezählt.</p>
<h3>Bodenfauna</h3>
<p>Wie auch die Bodenflora ist auch die Bodenfauna für die Zerkleinerung und Zersetzung von Pflanzenteilen und Tierleichen verantwortlich. Zur Bodenfauna zählt man zB. Regenwürmer, Asseln, Fadenwürmer, Amöben, Käfer, Milben, Springschwänze, Bärentierchen, Hundertfüßer und Tausenfüssler aber auch Maulwürfe zusammen. Die Tiere des Bodens werden nach ihrer Größe in Mikrofauna, Mesosauna, Makrofauna und Megafauna, oder aber nach ihrer Lebensform in Bodenhafter, Bodenschwimmer, Bodenkriecher und Bodenwühler unterteilt.</p>
<p>Die Bodenfauna erfüllt aufgrund ihrer Mobilität aber auch einen weiteren wichtigen Zweck. Grabende und kriechende Lebewesen wie Maulwürfe oder Regenwürmer vermengen, lockern und belüften den Boden, so dass eine stabile und belebte Bodenstruktur entsteht. Die Erde wird vermischt und mit feinen Tonteilchen vermengt. In etwa 100 m² Boden findet man ca. 10 bis 40 Kilogramm Regenwürmer, die an die 2,5 Tonnen Boden über ihren Darm mit Mikroorganismen beleben (Regenwurmhumus).</p>
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