Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Schwammerl und Pilzzucht | Veröffentlicht am 17. August 2011
Schwammerl (Pilze) kann man nicht nur im Wald suchen, man kann sie auch ohne großen Aufwand im eigenen Garten anbauen. Besonders gut eignen sich Gärten, in denen es schattige, feuchte Winkel gibt, wo man die Pilze heranziehen kann. Nicht jede Pilzart ist gleichermaßen einfach zu ziehen – Wir GartenGnome haben es dieses Jahr versucht.
Auf der diesjährigen Pflanzen-Raritätenbörse in Wien erstanden wir einen Sack Pilzbrut und ließen uns von den Händlern beraten. Im Mai starteten wir dann unser Experiment und impften Baumstämme mit dem Mycel des Rosa Seitling (Rosenseitling oder auch Pink Oyster / Pleurotus salmoneo-stramineus). Nun im August ist es soweit und die ersten Pilzhüte des Rosa Seitling strecken sich aus dem Stamm der feuchten Steinmauer im Schattengarten entgegen.
Verfasst von Pandea und Buddler | Kategorie: Allgemein | Veröffentlicht am 6. August 2011
Johan Baptista van Helmont (1580 – 1644) führte dereinst das berühmte Weiden-Experiment durch, bei dem er einen Weidenschößling unter kontrollierten Bedingungen wachsen ließ. Dabei entdeckte er, dass die Pflanze zwar an Gewicht zulegte, dass aber nur ein sehr geringer Teil der zugelegten Masse aus der Erde entnommen wurde, in der die junge Weide wuchs. Nach damaligem Wissenstand lag es zwar nahe, dass die Weide zu einem hohen Prozentsatz aus Gießwasser bestehen müsse, heute wissen wir es aber besser: Viele weitere Nährstoffe produzieren Pflanzen durch Photosynthese und absorbieren sie aus der Luft.
Trotz des scheinbar geringem Bedarfs an Nährstoffen aus dem Boden benötigen Pflanzen diese unbedingt. Je nach Pflanzenart, besteht unterschiedlich viel Nährstoffbedarf. Für viele Pflanzen wie Obstbäume etc. muss man nicht zwingend Düngen auch wenn es keineswegs schaden kann, da für sie der Nährstoffgehalt des Bodens oft ausreicht, bei vielen Kulturpflanzen im Gemüsebeet sollte man den Boden aber mit Nährstoffen anreichern.
Kunstdünger versuchen alle nach wissenschaftlichem Stand benötigten Nährstoffe zur Verfügung zu stellen, doch bekanntlich ist die Wissenschaft auch in diesem Bereich noch relativ ahnungslos. Bisher war alles was uns vom Kunstdünger geblieben ist vergiftetes Wasser und belastete Böden, sowie Pflanzenzüchtungen, die ohne unnatürlich hohe Nährstoffzufuhr nicht überleben können.
Wer gesunde Pflanzen auf gesundem Grund wachsen lassen will, der sollte auf natürliche Düngemittel zurückgreifen. Hier möchten wir nun aufzählen, wie man seinen Garten natürlich düngen kann. Es gibt mehr Öko-Alternativen als man denkt, doch auch hier sollte man wachsam sein:
Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Doktor GartenGnom, Gartenbewohner | Veröffentlicht am 27. Juli 2011
Ende Mai landete im Mail-Postfach des GartenGnoms ein E-Mail einer Produktionsfirma, die Teilnehmer für eine Sendung im ZDF-Wissensmagazin Terra Xpress suchte. Gesucht wurden Gartenbesitzer mit einer »Maulwurfplage«, bei denen man Mittel zur Maulwurfbekämpfung testen könne. Diesen Aufruf können wir nicht unterstützen – in unserem Garten dürfen Maulwürfe nach Herzenslust buddeln! Auch viele andere Tiere sind in unserem Garten herzlich willkommen.
Alle Lebewesen haben ihren Platz in dieser Welt und wenn der Mensch sie nicht gerade in Regionen verschleppt, wo diese Lebewesen invasiv werden können, so sollte man sie und ihren Lebensraum auch respektieren. Wir können aber auch weiter gehen und Wiedergutmachung leisten, indem wir den Tieren auch wieder Lebensraum zurückgeben. Wilde Kräuterwiesen und Sträucher braucht man nur unberührt wachsen lassen. Auch Nistkästen, Wohnkästen und Häuschen für diverse Tiere kann man im Garten aufstellen bzw. aufhängen.
Verfasst von Pandea | Kategorie: Blüh- und Zierpflanzen, Doktor GartenGnom | Veröffentlicht am 28. Juni 2011
Schon lange war ich auf der Suche nach einer weißen Kalla für eine Freundin. Vor ein paar Tagen sah ich ein paar Zimmerkallas und obwohl keine Weiße dabei war, nahm ich gleich wieder eine handvoll für uns und auch für meine Freundin mit. Es werden vor allem drei Zantedeschia-Arten als Zimmerpflanzen angeboten. Man kann sie anhand der Blühzeit, der Wurzelorgane und dem Aussehen der Blätter unterscheiden.
Die winterblühende (ab Dezember bis Mai) Zimmerkalla »Zantedeschia aethiopica« hat fleischige Rizome sowie weißen Blüten, die eigentlich Hochblätter sind. Nur diese Art besitzt Rizome, die anderen Arten haben Knollen. Zantedeschia elliottiana blüht ab Juni und hat pfeilförmige, grüne Blätter mit weißen Flecken. Wenn man sie gegen das Licht hält sieht man, wie durchscheinend diese Flecken sind. Die Zantedeschia aethiopica besitzt weiße, gelbe und rosafarbene Hochblätter. Im Gegensatz zu anderen Callas blüht diese Art nicht im Winter, sondern im Sommer.
Weiters gibt es noch die Zimmerkalla »Zantedeschia rehmannii« mit reingrünen Blättern, die ebenfalls ab Juni in den Farben Weiß und Rosa blüht.
Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Buch und Medien, Events und Aktionen, Prudukte, Geschenkideen | Veröffentlicht am 21. Juni 2011
Die elf Folgen der Garten-Serie »Der wilde Gärtner« wurden inzwischen im Fernsehen ausgestrahlt und die Serie hat großen Anklang gefunden. Die Fans der Serie verlangen nach einer zweiten Staffel, doch wenn man den ORF zu diesem Thema anschreibt erhält mal als Antwort lediglich die Standard-Antwort »Derzeit liegen uns keine Informationen bezüglich einer weiteren Staffel „Der wilde Gärtner“ vor«. Es wird also vorerst keine zweite Staffel von Roland Düringers TV-Serie geben.
Dennoch gibt es auch ein Leben nach der Fernsehserie. Xandl Schmidhammer, »Da Gärtner« aus der Serie, hält Vorträge bei Gärtnereien und gibt Konzerte. Online und in Gärtnereien kann man T-Shirts erstehen und auch die DVDs sind inzwischen im Handel erhältlich. Wer die Serie im Detail Revue passieren lassen will und auf zusätzliche Informationen aus ist, der kann nun auch im Buch zur Serie nachlesen.
Verfasst von Pandea und Buddler | Kategorie: Allgemein, Events und Aktionen | Veröffentlicht am 20. Juni 2011
Irre – Der GartenGnom Garten-Weblog feiert heute bereits seinen 2. Geburtstag! In Kürze werden wir außerdem 100.000 eindeutige Seitenbesucher seit dem Start feiern können. Davon besuchen über 1.000 Besucher regelmäßig den Weblog. Wir bemühen uns immer um gute Recherche und Artikel die sowohl Euch interessieren, als auch unsere Überzeugungen zu naturnahem Gärtnern und Umweltschutz vermitteln.
Wir GartenGnome wollen uns hiermit bei allen unseren Lesern bedanken, die uns seither die Treue halten!
Auch für das dritte Jahr haben wir uns viele gute Vorsätze gemacht und auch bereits viele weitere Ideen für neue interessante Artikel notiert. Dennoch würden wir uns über Kommentare freuen, in denen ihr uns Fragen stellt, uns Hinweise für mögliche Artikel gebt oder einfach Wünsche und Kritik an uns los werdet. Das funktioniert selbstverständlich auch über unser E-Mail Formular.
Zur Feier gibt es demnächst auch Geschenke für Euch, denn wir konnten für unsere Leser ein paar schöne und interessante Bücher organisieren. Wir werden in nächster Zeit also die Bücher vorstellen und dazu auch jeweils ein Exemplar verlosen. Mehr dazu erfahrt ihr in Kürze.
Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Guerilla Gardening | Veröffentlicht am 5. Juni 2011
Im GartenGnom-Weblog haben wir hin und wieder schon einmal das Thema Guerilla Gardening angeschnitten. Die Website besitzt sogar eine eigene Kategorie für das Thema. Trotzdem konnten wir uns bisher nicht aufraffen, das Thema selbst zum Artikel zu machen. Das soll sich nun ändern.
Aus dem Hobby »Garten«, das einst als Tätigkeit für Pensionisten galt, wird mehr und mehr ein neuer Trend mit unglaublich vielen Facetten. Was tut man aber, wenn man zwar den Ruf des Gartens verspürt, aber nicht einmal einen Balkon besitzt? Eine Möglichkeit wäre es, die ganze Welt als riesigen Garten anzusehen. Dort, wo der Mensch diesen Garten durch Städte und Dreck verwüstet, kann man der Natur wieder auf die Sprünge helfen.
Ursprünglich wurde Guerillagärtnerei oder Guerilla Gardening als stiller politischer Protest und ziviler Ungehorsam gesehen, mittlerweile hat sich das “verbotene” Gärtnern beinahe schon zum Trend für die urbane Verschönerung gemausert. Dennoch ist Guerilla Gardening weiterhin auch ein umstrittenes Thema, nicht nur weil es rechtlich gesehen problematisch ist.
Was aber ist Guerilla Gardening denn nun eigentlich? In diesem Artikel wollen wir das Thema gerne beginnen. Aufgrund der unzähligen Facetten und der zahlreichen Methoden werden wir aber sicherlich mit der Zeit noch viele spezifischere Artikel nachreichen.
Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Prudukte, Geschenkideen | Veröffentlicht am 1. Juni 2011
Apps gibt es mittlerweile für Mobiltelefone, Tablets und Computer aller Art. Die kleinen Programme sind zumeist für einen netten Zeitvertreib gut, aber manche Apps können einen echten Mehrwert bieten. Lange sind wir schon auf der Suche, nach brauchbaren Programmen, die bei der Gartenplanung oder der Gartengestaltung, etc. helfen könnten. Leider gibt es scheinbar nur wenige Apps zu diesem Thema und die sind überdies noch eher uninteressant.
Kürzlich erhielten wir ein Mail vom Schweizer Gartencenter »Zulauf«, das eine neue iPhone-Garten-App ankündigte. Wir GartenGnome besitzen Android-Smartphones – also borgten wir uns ein Gerät zum Testen der App aus. Nach der Installation über den iTunes App Store von Apple sahen wir uns die Software näher an.