GartenGnom - der Garten-Blog für Pflanzenfreunde

EHEC Keime – Gedanken zu Gemüse aus Garten und der Region

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Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Allgemein | Veröffentlicht am 29. Mai 2011

Gleich vorweg: Wir wollen hier weder auf dem jährlichen Panik-Hype der Seuchenmeldungen schwimmen oder Panik verbreiten. Ganz im Gegenteil – wir haben Informationen zum Thema zusammengesammelt und uns wieder einmal unsere eigenen Gedanken zu dem Thema gemacht.

Bis jetzt gibt es bereits einige Todesopfer und ca. 1.000 Erkrankungen am EHEC-Erreger in Deutschland. Unter Verdacht stehen spanische Salatgurken, doch ist noch immer nicht sicher, woher die Keime tatsächlich stammen. Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) ist ein Darmbakterium, das beim Menschen zu blutigen Durchfallerkrankungen und Nierenschäden führen kann. Anders als bei vielen anderen Bakterien genügen schon 10 bis 100 Bakterien, um eine Erkrankung auszulösen. Das Stäbchenbakterium EHEC ist verwandt mit Escherichia coli (E. coli), das im menschlichen Darm als symbiotische Lebensform der Darmflora bei unserer Verdauung hilft.

Rundherum hört man bereits, dass Gemüse in den Regalen und auf den Märkten verschmäht wird. Es ist sogar schon von großen wirtschaftlichen Schäden für Obst- und Gemüsehandel und am Ende natürlich auch für die Bauern die Rede. Als ich am Samstag im Supermarkt einkaufen war, waren auch hier in Österreich die Gemüse- und Obstregale so voll wie sonst nie vor dem Wochenende. Dabei sah ich mehr österreichische Ware denn je zuvor in den Regalen liegen. Es ist ganz klar, dass diese Krankheitswelle auch schlimme Folgen für die österreichische Landwirtschaft haben kann.

Der Bakterienstamm ist äußerst resistent gegen Antibiotika. Damit ein Selektionsdruck zustande kommt, der die Vermehrung resistenter Stämme begünstigt, müssen die Bakterien aber bereits Antibiotika ausgesetzt gewesen sein. Uns stellt sich nun die Frage: Muss man hier den Methoden der landwirtschaftlichen Tierhaltung Schuld zuweisen? Außerdem fragen wir uns wie so viele andere, was man tun kann um sich möglichst nicht anzustecken.

Rhododendronzikaden – Wenn der Rhododendron »rostet«

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Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Doktor GartenGnom, Gartenbewohner | Veröffentlicht am 28. Mai 2011

rhododendronzikade-001Wieder einmal haben wir kleine Wesen aufgespürt, die den Garten unsicher machen. Bereits in den letzten Jahren haben wir ihnen nachgespürt, doch erst letztes Jahr wurden wir fündig. Beim gemütlichen Sonntags-Kaffee am Balkon hörten wir Geräusche, wie wir sie bisher nur aus dem Urlaub kannten – Das dauerhafte Zirpen von Zikaden. Da das Geräusch nur schwer zu orten war, entdeckten wir erst drei Jahre nach dem ersten Auftreten die Herkunft.

Die Rhododendren verfärbten sich an einigen Stellen, als würden sie »rosten«. Ich untersuchte also die Blätter und sah an manchen Blatträndern kleine weiße Käfer, die bei genauerem Hinsehen flink um den Blattrand auf die Blattunterseite verschwanden. Es waren junge Rhododendronzikaden, die bereits fleißig begonnen hatten, die Pflanzen anzusaugen.

Paradise Oskar: »Da da Dam« – Unser Eurovision Song Contest 2011 – Favorit

Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Events und Aktionen | Veröffentlicht am 14. Mai 2011

Paradis Oskar - Finland - Eurovision Song Contest 2011Gleich der erste Teilnehmer des Eurovision Song Contest 2011 in Düsseldorf war der Favorit von uns GartenGnomen! Im Lied »Da da Dam« singt der Finne Paradise Oskar (eigentlich Axel Ehnström) von einem kleinen Jungen namens Peter, der in der Schule lernt, dass die Welt zugrunde geht. Daraufhin macht er sich auf, die Welt zu retten.

Endlich einmal wieder ein Song Contest – Beitrag mit einer Aussage und noch dazu auch noch komplett von Paradise Oskar geschrieben und komponiert. Den Namen entlieh sich der 20 Jahre alte finnische Musiker aus einem Kinderbuch von Astrid Lindgren »Rasmus und der Landstreicher« aus dem Jahr 1956. In diesem Buch freundet sich ein Waisenjunge mit dem gutmütigen, Akkordeon spielenden Landstreicher Paradies-Oskar an.

Sonnenblumen säen: Eine Guerilla-Gardening Aktion zieht um die Welt

Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Guerilla Gardening | Veröffentlicht am 11. Mai 2011

SonnenblumeAm 1. Mai war der International Sunflower Guerrilla Gardening Day 2011, doch aktuell wird auch auf Facebook dazu aufgerufen, es am Sonntag dem 15. Mai 2011 ein zweites Mal überall Sonnenblumensamen zu pflanzen.

Der Sonnenblumentag am 1. Mai hat jedenfalls besonders im Netz viel Fürsprache erhalten. Der Aufruf zum Guerilla Gardening ist zwar nicht der einzige, aber einer der wenigen konkreten. Saatgut ist einfach zu bekommen, denn bereits in der nächsten Tierhandlung oder im Bauhaus erhält man Sonnenblumensamen ohne Ende.

Mit einfachem Aufstreuen ist es meist aber nicht getan, denn besonders in den Städten lauern Feinde und Bedrohungen an allen Ecken.

Der GartenGnom auf Platz 3 der Garten-Superblogs 2011

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Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Allgemein | Veröffentlicht am 8. Mai 2011

Superblogs 2011 - 3. PlatzLiebe Leser, danke für all Eure Stimmen bei der Wahl zum Superblog 2011 – Kategorie »Garten«! Ich melde mich ein wenig verspätet, da die Zeit momentan ein wenig knapp ist. Wie wir bereits in unserem Artikel »Stimmt ab und wählt GartenGnom.net zum Garten-Superblog 2011!« beschrieben haben, wurden wir zur Wahl zum Superblog 2011 nominiert und nahmen vom 1. bis zum 7. April 2011 an der Abstimmung Teil.

Wir freuen uns nun, kund geben zu können, dass GartenGnom.net in der Kategorie »Garten« den dritten Platz errungen hat. Nun haben wir auch unseren Gewinn, sowie eine Urkunde erhalten.

Das war die 10. Pflanzen-Raritätenbörse in Wien (2011)

Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Gartenkalender | Veröffentlicht am 24. April 2011

Pflanzenraritätenbörse 2011 in WienAuch dieses Jahr waren wir GartenGnome wieder auf der Pflanzen-Raritätenbörse (15. bis 17. April 2011), die seit 2002 jedes Jahr im Wiener Botanischen Garten stattfindet.

Dieses Jahr feierte der Pflanzenmarkt sein 10. Jubiläum! Wie bereits im Vorjahr berichtet sind uns besonders die Stände des Vereins ARCHE NOAH wichtig, da so einige interessante und rare Gemüsesorten als vorgezogene Pflänzchen den Weg bis nach Wien finden. Aber auch die restlichen Stände sind überaus interessant für alle Pflanzenliebhaber und Gartenbegeisterten. Pflänzchen von unzähligen Paradeisersorten (Tomatensorten), Gurken, Zucchini, Kürbissen und vielem mehr. Mehr zur Raritätenbörse, dem Pflanzenmarkt und unseren Einkäufen berichte ich in diesem Artikel.

Pflanzplan: Beet im lichten Schatten (Rosa/Weiß)

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Verfasst von Pandea | Kategorie: Blüh- und Zierpflanzen, Tipps und Tricks | Veröffentlicht am 20. April 2011

Pflanzplan - Lichter SchattenWer denkt, dass bunte Blütenpracht nur an sonnigen Standorten verzaubern kann, der irrt. Auch schattigere Orte im Garten können noch im Blütenmeer versinken. In diesem Artikel will ich den lichten Schatten als Standort für unser Beet behandeln und ein Pflanz-Beispiel bieten. Wer also noch ein Fleckchen im lichten Schatten des Gartens frei hat und noch unschlüssig ist was dort gepflanzt werden soll, kann sich bei unserem Pflanzplan vielleicht die eine oder andere Idee holen.

Rosa- und Weißtöne sollen die Farben des hier geplanten Beetes sein. Die gewählten Pflanzen gibt es aber auch in anderen Farben. So kann das Beet je nach Geschmack gestaltet werden. Hier folgt der Pflanzplan mit entsprechender Erklärung. Danach erfahrt ihr mehr über die entsprechenden Pflanzen und was es zu beachten gilt.

Hätte nachhaltige Landwirtschaft die Katastrophe bei Rostock verhindert?

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Verfasst von Der Buddler | Kategorie: Allgemein | Veröffentlicht am 10. April 2011

Wir waren schockiert, als wir am 8. April im Radio von der Massenkarambolage bei Rostock in Deutschland gehört haben. Der heftige Wind verwehte dort massenhaft Sand der umliegenden Felder und nahm dabei den Autofahrern auf der Autobahn 19 die Sicht. Doch wie kam es zu einer solchen Sandwolke überhaupt?

Im Fernsehen sahen wir schließlich sehr eindrucksvolle Luftaufnahmen der Autobahn und der Felder zu beiden Seiten derselben. Regenwurmfriedhof würde es noch nicht ganz treffen. Die riesigen, frisch gepflügten Flächen sind totes Land, das sicherlich – so vermute ich – durch ewigen Kunstdünger- und Pestizideinsatz zu einer toten Wüste umgewandelt wurde. Kein Wunder, dass diese Felder der Erosion derart offen ausgesetzt sind. Nicht einmal eine Wildhecke konnte die Sandwolke stoppen, denn die Felder grenzen ohne Hindernis unmittelbar an die Autobahn. Hätte man die Katastrophe also mit nachhaltiger Landwirtschaft verhindern können?