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	<title>GartenGnom</title>
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	<description>Im Naturgarten zuhause!</description>
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	<title>GartenGnom</title>
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		<title>Tulpen und Narzissen: Nur Blätter aber keine Blüten. Woran liegt das?</title>
		<link>https://www.gartengnom.net/tulpen-keine-blueten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pandea]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Apr 2019 19:40:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pflanzen und Pilze]]></category>
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<p>Manche Gärtner sind im Frühjahr geknickt wenn die geliebten Frühlingsblüher, die schon sehnlichst erwartet werden, einfach nicht blühen. Nur Blätter und keine Blüte, woran liegt das denn und was kann man da tun?</p>


<h2 class="wp-block-heading" id="moegliche-ursachen-sind">Mögliche Ursachen sind:</h2>

<h3 class="wp-block-heading" id="1-blaetter-viel-zu-frueh-im-vorjahr-abgeschnitten">1. Blätter viel zu früh im Vorjahr abgeschnitten</h3>


<p> Der häufigste Grund warum die Tulpen ohne Blüten bleiben. Leider sehen die Blätter von verblühten Frühlingsblühern nicht sehr schick aus, sie hängen schlapp herunter und werden gelblich. So manchen Gärtner stört das sehr und die Blätter werden abgeschnitten. Das bitte auf keinen Fall machen!</p>



<p>Die Blätter erst abschneiden, wenn sie vollkommen gelb und trocken sind. Die Zwiebeln von Tulpen, Narzissen und Co ziehen nach dem Verblühen die restlichen Nährstoffe aus den Blättern ein, um genug Kraft fürs nächste Jahr zu sammeln. Wer die Blätter früher abschneidet schadet der Tulpe.</p>


<h3 class="wp-block-heading" id="2-fehlende-duengung">2. Fehlende Düngung</h3>


<p>Viele Gärtner sind immer noch der Meinung, Tulpe, Narzisse und Hyazinthe brauchen gar keine Pflege oder Düngung. Das stimmt nicht. Im Herbst etwas <a href="https://www.gartengnom.net/komposter-und-kompostieren/">Kompost </a>direkt beim Pflanzen neuer Zwiebelblumen oder im Frühjahr etwas organischen Dünger gibt Kraft zum Blühen. Während der Blüte freuen sich die Pflanzen auch über Regenwasser mit <a href="https://www.gartengnom.net/bio-fluessigduenger/">Pflanzenjauche</a>.</p>


<h3 class="wp-block-heading" id="3-samenstaende-im-vorjahr-nicht-abgeschnitten">3. Samenstände im Vorjahr nicht abgeschnitten</h3>


<p>Samenbildung zehrt sehr an der Kraft der Frühlingsblüher, darum direkt nach dem Verblühen den Samenstand abschneiden damit die Frühlingsblüher keine Kraft in Samenproduktion stecken.</p>


<h3 class="wp-block-heading" id="4-falscher-standort">4. Falscher Standort</h3>


<p>Wenn Tulpe oder Narzisse im ersten Frühjahr schon nicht blüht, kann es sein, dass ihnen der <a href="https://www.gartengnom.net/licht-ins-dunkel-absonnig-halbschattig-schattig/">Standort </a>nicht gefällt. Entweder ist es zu schattig und kalt oder zu trocken oder einfach zu nass. Ein sonniger bis halbschattiger Standort und lockerer nährstoffreicher Boden gefällt ihnen besonders gut.</p>


<h3 class="wp-block-heading" id="5-zu-viele-tochterzwiebeln">5. Zu viele Tochterzwiebeln</h3>


<p>Zu viele Tochterzwiebeln an der Mutterzwiebel rauben einfach Kraft und <a href="https://www.gartengnom.net/naehrstoffe-fuer-pflanzen/">Nährstoffe</a>. Brutzwiebeln sind jedoch ein Grund zur Freude da man so seine Frühblüher leicht vermehren kann. Einfach die Zwiebeln ausgraben und die Brutzwiebeln von der Mamazwiebel trennen und woanders einpflanzen. Am besten macht man das im Herbst wenn man Frühlingsblüher pflanzt.</p>


<h3 class="wp-block-heading" id="6-wuehlmaeuse">6. Wühlmäuse</h3>


<p>Leider schmecken Wühlmäusen Blumenzwiebeln sehr gut. Da kann Gärtner nur entweder auf Pflanzkübel am Balkon ausweichen oder die Blumenzwiebeln in selbstgebastelte Drahtgebilde pflanzen, die man mit etwas Geschick aus Hasendraht selbst zusammen basteln kann.</p>



<p>Die im Handel angeboteten Pflanzkörbe und Pflanzschalen für Frühlingsblüher sind bei uns komplett durchgefallen, da die Wühlmäuse einfach oben in diese Pflanzschale hineingekrabbelt sind. Die selben Pflanzschalen kombiniert mit einem Drahtgeflecht darüber, kann aber funktionieren. Bitte auf jeden Fall darauf achten, dass keine spitzen Drahtstücke wegstehen! Daran können sich Gärtner und Tiere verletzen.</p>



<p>Bitte seht auch von Gift im Garten ab. Um eure Pflanzen zu schützen, setzt besser auf Nützlinge und Fressfeinde von Wühlmäusen wie Katze, Fuchs, Wiesel, Dachs, Marder, Eule sowie andere Greifvögel. Um Greifvögel anzulocken kann man Sitzstangen montieren, von denen aus sich die Raubvögel auf ihre Beute stürzen können. Auch spezielle Nisthilfen kann man für sie anbringen.</p>


<h3 class="wp-block-heading" id="7-narzissenfliege">7. Narzissenfliege</h3>


<p>Die Larven der Narzissenfliege fressen hauptsächlich die Zwiebeln von Narzissen. Befallen werden aber auch Tulpen, Kaphyazinthen, Schneeglöckchen, Märzenbecher, Iris und Lilien.</p>



<p>Das Weibchen legt die Eier bevorzugt in die Kelche von Narzissen. Die Maden arbeiten sich in die Blumenzwiebel vor und fressen diese auf. In der Zwiebel überwintern die Larven der Narzissenfliege auch.</p>



<p>Die Zwiebeln werden matschig und hohl. Je nach Schädigung der Pflanze treibt sie im nächsten Jahr nur mehr mäßig aus, oder gar nicht mehr. Die befallenen Knollen müssen alle ausgegraben und im Hausmüll entsorgt werden (nicht auf den Kompost!).</p>



<p>Schon beim Pflanzen neuer Zwiebeln sollte man diese immer gut kontrollieren. Weiche Blumenzwiebeln sollte man genau ansehen und nicht einpflanzen. Im kommerziellen Anbau werden die Zwiebeln in ein Wasserbad gelegt ‒ für 2 Stunden bei 42-43 Grad. So sterben die Larven in der Zwiebel ab. Das ist privat nur schwer machbar bzw. sehr aufwendig.</p>


<h3 class="wp-block-heading" id="8-zwiebelbasalfaeule-bei-narzissen">8. Zwiebelbasalfäule bei Narzissen</h3>


<p>Die Zwiebelbasalfäule betrifft vor allem Narzissen und wird von einem Pilz verursacht. Die Pilzsporen sitzen in den Zwiebelschalen und können sich gut vermehren, wenn die Narzissen-Zwiebeln zu warm gelagert werden. Bei gepflanzten Narzissen führt dieser Pilz dazu, dass die Blätter frühzeitig vergilben und absterben, die Narzisse bleibt dann ohne Blüte. Bei schwerem Pilzbefall kann sogar die Knolle komplett wegfaulen.</p>



<p>Wenn man den Pilz im Garten hat, dann sollte man die verseuchten Pflanzen ausgraben und wegwerfen. An deren Stelle sollte man mindestens fünf Jahre lang keine Zwiebelblumen mehr pflanzen, da der Pilz einige Jahre im Boden weiterlebt.</p>



<p>Düngung mit kaliumreichem organischen Dünger wie zum Beispiel Beinwelljauche kann den Befall vermindern. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann auf Zwiebelbasalfäule resistente Sorten zurückgreifen. Dazu zählen Engelstränen-Narzissen (Narcissus triandrus), Jonquille (Narcissus jonquilla), die prächtigen Strauß-Narzissen oder Bukett-Narzissen (Narcissus tazetta).</p>



<p>Vor dem Pflanzen neuer Zwiebeln sollte man immer kontrollieren, ob sie Schäden oder Schimmel aufweisen. Diese Pflanzen dann in den Hausmüll werfen. </p></div>
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		<title>Buchvorstellung: Erfolgreich Gärtnern im Rhythmus der Natur</title>
		<link>https://www.gartengnom.net/buchvorstellung-gaertnern-rhythmus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Der Buddler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jun 2018 01:25:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch und Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Garten hat immerzu etwas mit dem Wetter, dem Standort und mit dem Verlauf der Jahreszeiten zu tun. Wer zur falschen Zeit sät, schneidet, pflanzt, erntet und stets versucht, gegen die natürlichen Verläufe der Natur zu arbeiten, der wird häufig einen Kampf gegen den Garten führen. Wer hingegen weiß, wie das phänologische Gartenjahr verläuft und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Garten hat immerzu etwas mit dem Wetter, dem Standort und mit dem Verlauf der Jahreszeiten zu tun. Wer zur falschen Zeit sät, schneidet, pflanzt, erntet und stets versucht, gegen die natürlichen Verläufe der Natur zu arbeiten, der wird häufig einen Kampf gegen den Garten führen. Wer hingegen weiß, wie das phänologische Gartenjahr verläuft und wann der beste Zeitpunkt für bestimmte Arbeiten gekommen ist, kann die Natur für sich arbeiten lassen.<span id="more-13810"></span></p>
<h2>Das zyklische Gartenbuch</h2>
<p>Gartenbücher sind üblicherweise nach Tätigkeiten oder nach Pflanzenarten sortiert. Eine chronologische Reihenfolge wie bei dem 2018 erschienenen Buch „Erfolgreich Gärtnern im Rhythmus der Natur” findet man allerdings eher selten. Ein erster Blick ins Inhaltsverzeichnis verrät bereits, dass dieses Buch anders ist: Vorfrühling, Erstfrühling, Vollfrühling, Frühsommer, Hochsommer, Spätsommer, Frühherbst, Vollherbst, Spätherbst und Winter.</p>
<p>Gleich im Vorwort geht der Autor Stephan Waska darauf ein, dass eine bloße Einteilung nach Datum oder Monat nicht zielführend ist, da sich die Jahreszeiten in verschiedenen Regionen Europas und von Jahr zu Jahr zu unterschiedlichen Zeitpunkten einstellen. Die Natur richtet sich nicht streng nach dem Kalender, sondern vielmehr nach dem aktuell vorherrschenden Klima, das von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich ausfallen kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13837 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-002.jpg" alt="" width="1280" height="800" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-002.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-002-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-002-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-002-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-002-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></p>
<p>Alle zehn Jahreszeiten-Kapitel werden wiederum in weitere drei Unterkapitel untergliedert: Ziergarten, Obstgarten und Gemüsegarten. Da hier nach zeitlichen Abläufen gegliedert wird, kann es durchaus häufig vorkommen, dass ein und die selbe Pflanze mehrmals im Buch erwähnt wird und dass gewisse Tätigkeiten sich in Variationen wiederholen.</p>
<p>Dies ist ein Praxisbuch, dass man sich zur Vorbereitung jeder Jahreszeit vornehmen kann. Plant man mit anderen Gartenbüchern je nach Pflanze oder Tätigkeit für ein gesamtes Jahr, nimmt man sich dieses Buch am Besten immer wieder über den Jahresverlauf hinweg vor um die jeweils aktuelle oder kommende Jahreszeit vorzubereiten. Damit ist dieses Buch ein bisschen wie ein ewiger Gartenkalender und dauerhafter Begleiter eines Gärtners zu verstehen. Ein durchaus interessanter Ansatz.</p>
<h2>Ein Blick in den Inhalt des Buches</h2>
<p>Auch wenn das Cover des Buches eher nach der Facharbeit eines Gymnasiasten aussieht: Im Inneren verbirgt sich ein übersichtlich und durchdacht gestaltetes Werk. Die Gliederung ist verständlich, die Navigation durch das Buch gestaltet sich einigermaßen übersichtlich und die Inhalte sind durchaus interessant und hilfreich. Garten-Neulingen wie auch Profis bringt dieses Buch die großartige Chance, den Garten und die natürlichen Abläufe darin besser zu verstehen. Neulinge erhalten überdies eine Menge nützlicher Tipps inklusive Detailskizzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13839 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-004.jpg" alt="" width="1280" height="800" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-004.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-004-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-004-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-004-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-004-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></p>
<p>Gleich am Cover findet man ein Jahresrad der phänologischen Jahreszeiten mit einer ungefähren Zuordnung der Monate. Das Vorwort verrät in einem kurzen Abriss, was die zehn phänologischen Jahreszeiten ausmacht und weshalb sie für Gärtner wichtiger sein sollten, als Zuordnungen nach Datum und Monat. Noch mehr Details zur jeweiligen Jahreszeit erhält man in der Einleitung zu jedem Kapitel.</p>
<p>Jedes Kapitel erhielt als grobe Gliederung die Unterkapitel „Ziergarten“, „Obstgarten“ und „Gemüsegarten“. Die darin behandelten Themen variieren stark nach jeweiliger Jahreszeit. Von Schnitt-Tipps, Pflanz-Hinweisen und Anmerkungen zu diversen Pflanzen über Dünge-Tricks bis hin zur Schädlingsbekämpfung findet man hier ein buntes Gemisch an Informationen. Angereichert werden die Seiten mit umfangreichen Tabellen, Fotos, Skizzen und Diagrammen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13838 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-003.jpg" alt="" width="1280" height="800" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-003.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-003-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-003-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-003-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-003-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></p>
<h2>Stephan Waska: Über den Autor</h2>
<p>Stephan Waska schloss seine Gärtnerlehre ab und absolvierte anschließend die Höhere Bundeslehranstalt für Gartenbau in Schönbrunn (Wien, Österreich). Über 30 Jahre lang war Waska als Berater zu den Themenbereichen Landwirtschaft und Gartenbau für Unternehmen in Österreich und Deutschland tätig. Seit nunmehr 17 Jahren veröffentlichte er zahlreiche Artikel in der Fachpresse.</p>
<p>Der Autor des Buchs „Erfolgreich Gärtnern im Rhythmus der Natur“ lebt in Bruck an der Mur in der Steiermark (Österreich). In den vergangenen 17 Jahren sammelte Waska Niederschriften und zahlreiche Bilder. Im April dieses Jahres veröffentlichte Stephan Waska schließlich sein Werk.</p>
<p>Ein Dorn in unseren Augen ist, in welcher Weise sich der Autor bisher für chemische Pflanzenschutzmittel stark gemacht hat. Bei Diskussionen rund um ein mögliches Verbot des Herbizids „<a href="https://www.gartengnom.net/glyphosat/">Glyphosat</a>“ machte sich Stephan Waska für das Pestizid stark. Als „Experte“ vom Gartenbauverein Bruck an der Mur meinte er, dass von den derzeit am Markt erhältlichen chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln für die KonsumentInnen keine Gefahr ausgehe. Seine Aussagen gingen sogar noch weiter. So meinte er, dass heutige Pestizide sogar harmloser seien, als Geschirrspülmittel. Ihre Giftigkeit wäre laut Waska vergleichbar mit Kochsalz, Haarshampoo oder Haarfärbemittel (<a href="http://steiermark.orf.at/news/stories/2589314/" target="_blank" rel="noopener">Quelle: ORF Steiermark</a>). Für Tiere und Pflanzen seien diese Substanzen ungefährlich und die Pflanzenschutz-Industrie hätte hier schon lange auf umweltfreundlichere Substanzen umgestellt (<a href="http://steiermark.orf.at/news/stories/2583664/" target="_blank" rel="noopener">Quelle: ORF Steiermark</a>).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13840 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-005.jpg" alt="" width="1280" height="800" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-005.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-005-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-005-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-005-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/06/buch-rhythmus-natur-005-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></p>
<h2>Kritik und Fazit von den GartenGnomen</h2>
<p>Gleich vorweg: Als Naturgärtner haben wir im Normalfall nichts für chemische Düngung, Pestizide und tierquälerische Methoden der Schädlingsbekämpfung übrig. Der Autor zeigt im Buch, dass er durchaus viel Bewusstsein für natürliche Schädlingsbekämpfung, Düngung etc. hat, er versucht aber auch, konventionelle Ansätze mit einfließen zu lassen.</p>
<p>Dass hier auch von Wühlmaus-Zangenfallen, Spritzmitteln, chemischen Düngemitteln (Mineral-Volldünger, Langzeitrasendünger, etc.) die Rede ist, widerstrebt uns daher. Da hilft es wenig, wenn zumindest der Rat erfolgt, zu bienenungefährlichen Mitteln zu greifen. Man muss dem Autor aber anrechnen, dass er zumindest öfter Alternativen wie Schachtelhalmtee aufzeigt oder darauf hinweist, dass man solche Mittel nicht blind in jeder Situation anwenden sollte. Ebenfalls löblich ist, dass er zu Ersatz von <a href="https://www.gartengnom.net/torf-im-garten-toetet/">Torf</a> rät.</p>
<p>Einerseits freut uns die für Gärtner sehr interessante Herangehensweise, den Garten nach seinen zeitlichen Abfolgen ohne Monats-Einteilung zu behandeln. Andererseits erscheinen viele Inhalte ein wenig unfertig. Es wirkt wie ein Zettelkasten, den man ausgekippt und dessen viele Schnipsel, Abrisse und Haftnotizen man irgendwann einmal auf einer Tafel sortiert und aufgeklebt hat. Es ist ein Buch zum Blättern und Schmökern. Man findet viele interessante Tipps und Hinweise, jedoch gehen die Texte selten ins Detail. Das muss aber auch nicht sein, denn dafür gibt es schon so viele andere Bücher. „Erfolgreich Gärtnern im Rhythmus der Natur“ erhebt unserer Meinung nach gar keinen Anspruch auf Vollständigkeit und will auch kein umfassendes Gartenhandbuch sein. Das gibt es bereits zur Genüge. Der Autor will mit diesem Buch vor allem Erfahrungen aus seinem Leben als Gärtner veröffentlichen und das auf eine ganz besondere Art.</p>
<p>Übrigens: Schön für uns als Österreicher ist, dass die gebräuchlichsten österreichischen Namen der Pflanzen in Klammern angeführt werden. Zwar sind wir es inzwischen gewohnt, in Büchern nur die deutschen Bezeichnungen zu finden und im Normalfall kennen wir hier auch diese. Es ist aber dennoch nett, auch einmal ein Buch mit österreichischen Bezeichnungen zu finden.</p>
<p><a href="https://www.gartengnom.net/link/erfolgreich-gaertnern-im-rhythmus-der-natur" target="_blank" rel="noopener">Erfolgreich Gärtnern im Rhythmus der Natur</a><br />
<a href="https://www.gartengnom.net/link/stephan-waska" target="_blank" rel="noopener">Stephan Waska</a><br />
Quelle &amp; Meyer Verlag<br />
ISBN: 978-3-494-01740-2</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Forsythie: wertlose gelbe Blütenpracht</title>
		<link>https://www.gartengnom.net/forsythie/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pandea]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2018 07:20:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pflanzen und Pilze]]></category>
		<category><![CDATA[Forsythie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Forsythien gehören zu den ersten blühenden Sträuchern im Frühling. Früh im Jahr hüllt sich der Strauch über und über in leuchtend gelbe Blüten. Viele denken, diese Blüten würden Bienen erste Nahrung im Jahr bieten, doch die Forsythie hat sogenannte trockene Blüten. Das heißt, die Blüten haben weder Nektar noch Pollen. Sie bieten keinerlei Nahrung für [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Forsythien gehören zu den ersten blühenden Sträuchern im Frühling. Früh im Jahr hüllt sich der Strauch über und über in leuchtend gelbe Blüten. Viele denken, diese Blüten würden Bienen erste Nahrung im Jahr bieten, doch die Forsythie hat sogenannte trockene Blüten. Das heißt, die Blüten haben weder Nektar noch Pollen. Sie bieten keinerlei Nahrung für Bienen und Hummeln.<span id="more-13736"></span></p>
<h2>Forsythie – Zierstrauch ohne Nutzen</h2>
<p>Die Forsythie wird auch Goldflieder, Garten-Forsythie oder Goldglöckchen genannt und ist eine gezüchtete <a href="https://www.gartengnom.net/f1-hybride/">Hybride</a>. Sie gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae). Der Strauch bietet Insekten kein Futter, weil die Pflanze weder Nektar noch Pollen produziert und auch keine Früchte trägt. Vermehrt wird die Forsythie durch Stechlinge und Absenker. Das leuchtende Gelb verspricht <a href="https://www.gartengnom.net/der-bienenfreundliche-blumenkasten/">Bienen und Hummeln</a> Futter und so verbrauchen die Tiere wertvolle Energie um zu den gelben Blüten zu fliegen die weder Pollen noch Nektar bereithalten.</p>
<p>Wer aus ästhetischen Gründen keinesfalls auf eine Forsythie im Garten verzichten will, sollte die Forsythien Sorte „Beatrix Farrand” wählen. Sie ist die einzige Forsythien-Sorte, die zumindest etwas Pollen produziert.</p>
<p>Zusätzlich sollten noch reichlich echte Bienenfutterpflanzen gepflanzt werden, damit der Garten das hält, was die knallgelbe Forsythie verspricht: ein guter Futterplatz für Bienen und Hummeln. Viel Nektar und Pollen bieten zum Beispiel die japanische Scheinquitte, die Weide, Zieräpfel, diverse Obstbäume usw. Mehr Bienenweiden findet man in unserem <a href="https://www.gartengnom.net/bienenkalender/">Kalender der Bienenweiden</a>.</p>
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		<title>Setagayapark: Kirschblüte im japanischen Garten in Wien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Buddler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Apr 2018 18:24:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Japanischer Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Kirschblüte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.gartengnom.net/setagayapark/">Setagayapark: Kirschblüte im japanischen Garten in Wien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.gartengnom.net">GartenGnom</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner">Wir haben bereits darauf gehofft und in den sozialen Netzwerken nach ersten Hinweisen auf den Beginn der Kirschblüte gelauert. Nun ist es soweit. Bereits vor drei Tagen kamen die ersten Meldungen über das Erblühen der Kirschbäume. Dieses Wochenende musste es also sein. Endlich ist es soweit. Der Frühling ist da und damit auch die Kirschblüte. Es gibt nur einen Ort abseits des eigenen Gartens, an dem man diese rosarote Blütenpracht genießen sollte: In einem japanischen Garten.<span id="more-13701"></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13705 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-002.jpg" alt="Kirschblüte und Stein-Pagode" width="1280" height="800" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-002.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-002-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-002-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-002-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-002-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></p>
<p>Zeitig haben wir uns also gestern auf den Weg in die Stadt gemacht, um die ersten Besucher im wiener Setagayapark zu sein. Dieser nach dem Stadtteil in Tokyo benannte Garten wurde vom Gartengestalter Ken Nakajima geplant und 1992 eröffnet. Der Garten soll eine idealisierte japanische Landschaft als Miniatur zeigen. Auf einer leichten Anhöhe findet sich die Quelle. Ein kleines Bächlein schlängelt gemächlich abwärts, wird zu einem größeren Gewässer, rauscht einen Wasserfall hinab und mündet schließlich in einen großen Teich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13707 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-004.jpg" alt="Japanisches Teehaus und Kirschblüte" width="1280" height="800" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-004.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-004-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-004-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-004-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-004-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></p>
<p>Bambustor, große Steine, Pagoden, Quellbecken, Bambuszäune, Teehaus und mehr sind typische Elemente, die den japanischen Stil des Gartens unterstreichen. Besonders eindrucksvoll ist jedoch die Bepflanzung. Kirschbäume, Bambus, Magnolien, Pfingstrosen, Forsythien, Efeu, Farne, Moos, Schwertlilien, Zwergahorn und viele mehr bieten zu jeder Jahreszeit ein eindrucksvolles Erlebnis für Auge, Nase und Ohr.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13708 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-005.jpg" alt="Teich vor dem Teehaus" width="1280" height="800" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-005.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-005-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-005-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-005-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-005-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></p>
<p>Empfangen wird man von einem gewaltigen Bambustor im Tokusabari-Stil. Es ist dem Shugakuin Palace Garden nachempfunden. Gleich neben dem Einganstor steht ein Stein mit der Inschrift „Furomon“ auf Japanisch. Diese Inschrift soll dem Besucher signalisieren, dass er das Paradies betritt. Dahinter empfängt die Besucher ein japanisches Teehaus und ein großer Teich mit Kois und Schildkröten. Zu beiden Seiten des Teichs schlängeln sich Pfade nach oben, die immer wieder durch Brücken miteinander verbunden sind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13706 size-full" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-003.jpg" alt="Brücke, Pagode und Kirschblüte" width="1280" height="800" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-003.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-003-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-003-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-003-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/04/japangarten-003-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></p>
<p>Wir besuchen den Setagayapark gerne immer wieder über den Jahresverlauf um den Wandel der Vegetation zu erleben. Wenn ihr in der Nähe seid oder Wien einen Besuch abstattet, dann ist dieser Garten auf jeden Fall einen Besuch wert.</p>
<p><strong>Adresse</strong>: Hohe Warte 8, 1190 Wien<br />
<strong>Öffnungszeiten</strong>:</p>
<ul>
<li>April und September: 7-20 Uhr</li>
<li>Mai, Juni, Juli, August: 7-21 Uhr</li>
<li>Oktober: 7-19 Uhr</li>
</ul>
<p><strong>Wintersperre</strong>: 1. November bis einschließlich 31. März (sowie bei winterlichen Verhältnissen).</div>
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		<title>Tipps für den Pflanzenkauf: Was sollte man beachten?</title>
		<link>https://www.gartengnom.net/pflanzenkauf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pandea]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Apr 2018 20:44:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grundlagen und Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Gärtnerei sehen Pflanzen auf den ersten Blick wunderschön, perfekt und gesund aus. Besonders von der großen Masse und Auswahl an berauschenden Blüten, Düften, Formen und Farben wird man schnell überwältigt. Kauft man aber Pflanzen, die viele Jahre, ja vielleicht sogar Jahrzehnte Freude bringen sollen, dann empfiehlt es sich, einen genaueren Blick zu riskieren. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Gärtnerei sehen Pflanzen auf den ersten Blick wunderschön, perfekt und gesund aus. Besonders von der großen Masse und Auswahl an berauschenden Blüten, Düften, Formen und Farben wird man schnell überwältigt. Kauft man aber Pflanzen, die viele Jahre, ja vielleicht sogar Jahrzehnte Freude bringen sollen, dann empfiehlt es sich, einen genaueren Blick zu riskieren.</p>
<p>In diesem Artikel will ich ein paar hilfreiche Tipps und Tricks für den Pflanzenkauf zusammenfassen.</p>
<p><span id="more-13573"></span></p>
<h2>1. Der richtige Zeitpunkt</h2>
<p>Frühling und Herbst sind die sinnvollsten Pflanzzeiten, auch wenn es in den Gartencentern auch über das restliche Jahr stets unzählige Pflanzen zu kaufen gibt.</p>
<p>Einjährige Pflanzen wie zum Beispiel Kräuter kann man oft schon im Februar beim Supermarkt um die Ecke erstehen. Für das Fensterbrett in der Küche ist das auch ok. Ins Freie sollte man diese Pflanzen aber hierzulande besser erst nach den <a href="https://www.gartengnom.net/eisheilige/">Eisheiligen</a> setzen. Es empfiehlt sich also nicht zu früh zuzuschlagen, wenn man nicht gerade über einen Wintergarten oder ein Glashaus verfügt, in dem man die Zeit überbrücken kann.</p>
<p>Gehölze und Stauden können zwar von Frühling bis Sommer gepflanzt werden. Es empfiehlt sich trotzdem in erster Linie der Herbst und als zweitbeste Möglichkeit der Frühling als idealste Pflanzzeit. Zur Herbstpflanzung ist der Boden noch warm und das Wurzelwachstum kann sofort einsetzen. Im Frühling sind die frisch gesetzten Pflanzen dann bereits fest verwurzelt und haben damit einen Startvorteil. Wurzelnackte Ware wie Obstbäumchen oder Rosen werden nur im Herbst gepflanzt.</p>
<h2>2. Planung und Information</h2>
<p>Sind Pflanzen für das eigene Klima im Garten geeignet? Welche Standorte stehen den Pflanzen zur Verfügung? Brauche ich ungiftige Pflanzen für Kinder und Haustiere? … Vor einem Pflanzeneinkauf sollte man idealerweise zuhause einmal Vorbereitungen treffen. Wer vorher gut plant und Listen anfertigt, kann daheim in aller Ruhe recherchieren und sich noch einmal die möglichen Standorte im Garten vor Ort ansehen.</p>
<p>Sobald man einmal in der Gärtnerei steht, lädt eine Übermacht an vielerlei Blüten und üppigem Blattwerk zu Spontankäufen ein. Daheim angekommen steht man im schlechtesten Fall mit völlig ungeeigneten Pflanzen da, für die man erst einmal einen halbwegs brauchbaren Standort finden muss.</p>
<p>Sollte man sich doch vor Ort noch einmal informieren müssen, dann findet man in guten Gärtnereien auch stets die nötige Beratung. Leider gibt es aber nicht überall die gewünschte Fachberatung oder die Mitarbeiter im Gartencenter sind mit dem Ansturm der Einkäufer zur Pflanz-Saison schlichtweg überfordert. In diesem Fall sind Smartphone und mobiles Internet unsere Freunde.</p>
<p>Dann gibt es auch noch diese kleinen Pflanzenschildchen, die nicht nur Bild und Name der Pflanze aufgedruckt haben, sondern auch noch weitere Informationen. Üblicherweise findet man darauf auch noch Informationen zu Pflanzzeit, Wuchshöhe, Blütezeit, Blütenfarbe und zum Standort. Diese Angaben sind leider eher Richtwerte und oft nur ungenau oder auch gar nicht brauchbar. Ja – es kommt sogar oftmals vor, dass sich sogar der deutsche Pflanzenname als falsch herausstellt. Wenn wir es wirklich genau wissen wollen, suchen wir im Internet nach dem ebenfalls angegebenen lateinischen Namen und gelangen so zu wirklich brauchbaren Informationen.</p>
<h2>3. Die Pflanze über der Erde</h2>
<p>Keine Sorge, eine Pflanze muss beim Kauf nicht perfekt aussehen. Einzelne abgeknickte Triebe oder vereinzelte welke Stellen sind kein Problem, solange die Pflanze selbst kräftig und gesund ist.</p>
<p>Kränkliche Pflanzen, oder solche die bereits einiges mitmachen mussten, sind nicht sehr widerstandsfähig und machen dann voraussichtlich nur wenig Freude. Dünne, helle und besonders lange Triebe deuten darauf hin, dass sich die Pflanze zu lange an einem ungünstigen Standort befand. Auch matte Blätter sind kein gutes Zeichen.</p>
<p>Ein Blick auf Verzweigungen, Blattachseln und unter Blätter und Blüten verrät, ob die Pflanze an Schädlingsbefall oder Krankheiten leidet. Hat eine Pflanze fleckige und gekräuselte Blätter, Gespinste oder klebriger Belag? In diesem Fall sollte man die Finger von der Pflanze und auch von ihren Nachbarn lassen.</p>
<p>Schwirren kleine schwarze <a href="https://www.gartengnom.net/trauermuecken-in-anzuchterde/">Trauermücken</a> um die Pflanzen? Leider ist Pflanzerde immer häufiger mit Trauermückenlarven verseucht, die sich an den Wurzeln gütlich tun. Gerade bei teureren Pflanzen würde ich generell vom Kauf abraten, wenn es um sie herum nur so schwirrt. Bei Aktionsware wage ich aber meistens den Kauf, wenn die Pflanzen ansonsten noch gesund aussehen. Mit Gelbtafeln ist den Mücken kurzfristig beizukommen und sobald die Pflanzen ins Freie kommen, sind Trauermücken dank unserer Nützlingsarmee im Garten kein Problem mehr. Daher stellen wir auch befallene Zimmerpflanzen für einige Zeit nach Draußen.</p>
<p>Bei Rosenstöcken gibt es Qualitätsmerkmale, die man kennen sollte. Edlere und teurere Rosenstöcke in A-Qualität besitzen mindestens drei gut entwickelte Haupttriebe, die direkt aus der Veredelungsstelle entspringen. Bei B-Qualität müssen mindestens zwei gut entwickelte Haupttriebe vorhanden sein. Veredelungsstelle und Triebe müssen gesund und unbeschädigt sein. Ein Alarmsignal sind abgestorbene und eingetrocknete Rindenpartien besonders an den Haupttrieben.</p>
<p>Bei älteren Rosenstöcken, Hochstammrosen und vor allem bei mehrjährigen Obstbäumen sollte auf einen <a href="https://www.gartengnom.net/obstbaumschnitt/">korrekten Schnitt</a> geachtet werden.</p>
<h2>4. Unter der Erde: Der Wurzelballen</h2>
<p>Beim Pflanzenkauf betrachtet kaum jemand den Wurzelballen. Gerade dieser sagt aber sehr viel über die Gesundheit der Pflanze aus. Man sollte sich nicht von üppiger Blütenpracht und wucherndem Grün ablenken lassen. Profis wissen, dass besonders bei Stauden der Blick auf den Wurzelballen beim Pflanzenkauf wohl die wichtigste Kontrollmethode ist. Man sollte also keine Angst haben, die Pflanze vorsichtig aus dem Topf zu ziehen.</p>
<p>Wenn es sich nicht gerade um eine wasserliebende Pflanze handelt oder die Pflanze eben erst stark gegossen wurde, sollte die Erde nicht triefend nass sein. Ein fauliger Morastgeruch verrät, wenn Erde schon sehr lange feucht gehalten wurde. In diesem Fall ist damit zu rechnen, dass das Wurzelwerk bereits verfault ist und die Pflanze nicht mehr ausreichend versorgen kann. Die Pflanze dürfte dann auch bereits kränkeln und gelbliche Blätter zeigen.</p>
<p>Trockene Erde ist hingegen nicht zwangsweise ein Problem. Sehr trockene, staubige Erde ist aber ein deutliches Zeichen, dass die Pflanzen sehr lange Zeit nicht gegossen wurden.</p>
<p>Die Wurzeln verraten, wie es der Pflanze wirklich geht. Junge, weiße Wurzelspitzen finden sich normalerweise nur bei gesundem Wurzelwerk. Bei gut durchwurzelten Ballen wachsen auch feine Wurzelfasern aus den unteren Ablauflöchern des Pflanzgefäßes. Sieht man im unteren Bereich des Wurzelballens allerdings viele braune Wurzeln, ist das kein gutes Zeichen.</p>
<p>Lange weiße Wurzelstränge am unteren Topfrand verraten, dass die Pflanze wohl etwas zu lange nicht umgetopft wurde. Solche Pflanzen sind zwar keine schlechte Ware, allerdings sollte man bedenken, dass sich diese Pflanzen mit dem Anwurzeln schwerer tun werden.</p>
<h2>5. Die Herkunft</h2>
<p>Pflanzen, die in der Region aufgezogen wurden sind auch besser an das entsprechende Klima angepasst und mussten keinen Stress durch Transport und Lagerung erleiden. An solchen Pflanzen wird man oft mehr Freude haben.</p>
<p>Es empfiehlt sich, eher zu Bio-Pflanzen zu greifen, besonders wenn es sich um Kräuter, Gemüsepflanzen oder Obstpflanzen handelt. Viel zu oft sind Pflanzen im Handel stark mit unzähligen Pestiziden behandelt, die auch lange Zeit auf und in der Pflanze verbleiben. Kräuter im Topf werden dann auf dem Pflanzschild gerne einmal mit dem Hinweis „nicht für den Verzehr geeignet“ versehen, was wirklich widersinnig ist.</p>
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		<title>Holz-Paletten: Sind sie wirklich giftig?</title>
		<link>https://www.gartengnom.net/holzpaletten-giftig/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Buddler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Mar 2018 20:06:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grundlagen und Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Europalette]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenmöbel]]></category>
		<category><![CDATA[Holzpalette]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Holzpaletten sind begehrtes Verpackungsmaterial. Aktuell gibt es sogar einen Europaletten-Mangel, weshalb der Wert pro Palette teils über 10 Euro gestiegen ist. Begehrt sind Holz-Paletten auch als Baumaterial für günstige Gartenmöbel, die inzwischen in vielen Gärten zu finden sind. Immer wieder wird in Online-Diskussionen gewarnt, dass solche Paletten aufgrund der Pestizidbehandlung giftig wären. Wir haben recherchiert, ob [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Holzpaletten sind begehrtes Verpackungsmaterial. Aktuell gibt es sogar einen Europaletten-Mangel, weshalb der Wert pro Palette teils über 10 Euro gestiegen ist. Begehrt sind Holz-Paletten auch als Baumaterial für günstige Gartenmöbel, die inzwischen in vielen Gärten zu finden sind.</p>
<p>Immer wieder wird in Online-Diskussionen gewarnt, dass solche Paletten aufgrund der Pestizidbehandlung giftig wären. Wir haben recherchiert, ob das stimmt.</p>
<p><span id="more-13399"></span></p>
<h2>Sind Holzpaletten geeignet für den Garten?</h2>
<p>Grundsätzlich kling der Gedanke des Recycling bzw. Upcycling nach einer guten Sache. Anstatt Verpackungsmaterial einfach wegzuwerfen oder zu verbrennen, wird es einem neuen Zweck zugeführt. Es gibt nahezu unbegrenzte Ideen und Einsatzzwecke für diese Paletten.</p>
<p>Hochbeete, Gartenliegen, Stühle, Tische und noch einiges mehr wird in vielen Gärten aus Holzpaletten gebaut. Dabei scheinen viele Gartenbesitzer sehr unbedarft mit diesem Rohstoff umzugehen. Unter den meisten Bildern und Videos zu Holz-Paletten im Garten, die im Netz veröffentlicht werden, findet sich mindestens ein Kommentar, der vor den Pestiziden warnt, mit denen das Holz vermutlich behandelt wurde. Aber stimmt das eigentlich?</p>
<p>Auf jeder Palette sollte ein eingebranntes Siegel zu finden sein. Auf der linken Seite befindet sich das IPPC-Symbol (Internationales Pflanzenschutzübereinkommen) in Form einer Kornähre. Rechts davon findet man zuerst das Länder- und teils auch ein Regions-Kürzel (Länderkennung nach ISO 3166). Danach folgt eine amtliche Registriernummer.</p>
<p><div id="attachment_13410" style="width: 1090px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13410" class="wp-image-13410 size-large" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/ippc-siegel-001-1200x750.jpg" alt="IPPC-Brandzeichen" width="1080" height="675" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/ippc-siegel-001-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/ippc-siegel-001-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/ippc-siegel-001-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/ippc-siegel-001-1080x675.jpg 1080w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/ippc-siegel-001.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><p id="caption-attachment-13410" class="wp-caption-text">IPPC-Brandzeichen an einer Euro-Palette. Diese Palette stammt aus Litauen (LT) und wurde Hitzebehandelt (HT).</p></div></p>
<p>Für alle, die die Palette weiter verwenden wollen ist jedoch das Symbol ganz unten im Brandzeichen wichtig. Hier sollte das Kürzel <strong>HT</strong>, <strong>PCP-HT</strong>, <strong>FCC-HT</strong> oder <strong>KD</strong> zu finden sein! HT steht für „Heat Treatment“, also für Hitzebehandlung.</p>
<p>Folgende Kürzel sind möglich:</p>
<ul>
<li>HT: Hitzebehandlung (Heat Treatment)</li>
<li>PCP-HT: Hitzebehandlung (Portable Chamber Process)</li>
<li>FCC-HT: Hitzebehandlung (Fast Container Connector)</li>
<li>KD: Hitzebehandlung (Kiln-Dried)</li>
<li>MB: Methylbromid bzw. Brommethan (Methyl Bromide)</li>
</ul>
<p>Methylbromid ist ein billiges, farbloses und leicht zu nutzendes Gas. Es schädigt biologische Organismen und greift die Ozonschicht an. Die Paletten oder auch ganze Warenladungen werden damit im Container oder in einem Zelt begast. Die Behandlung mit Methylbromid ist in der EU seit 2010 verboten. In einigen anderen Ländern wie zB. Deutschland erfolgte ein Verbot bereits davor.</p>
<p>In anderen Ländern wie zum Beispiel in den USA, China, etc. ist der Einsatz von Brommethan und vielen anderen Pestiziden, hauptsächlich Insektiziden und Fungiziden, weiterhin erlaubt. Von der Verwendung von Holz-Paletten aus dem EU-Ausland sollte man also absehen. Ebenso empfiehlt es sich von sehr alten europäischen Paletten die Finger zu lassen.</p>
<p>[amazon_link asins=&#8217;B00IYFLDXQ,B06XR42DQD,B074P21R8T,B06XD99MD7,B074MZMPGD,B01DWECPE4&#8242; template=&#8217;ProductCarousel&#8216; store=&#8217;gartdergart-21&#8242; marketplace=&#8217;DE&#8216; link_id=&#8217;a0e64c60-32ca-11e8-8cde-ab43066273bd&#8216;]</p>
<h2>Sind hitzebehandelte Paletten wirklich ungefährlich?</h2>
<p>Bei hitzebehandelte Holzpaletten handelt es sich um Holz ohne Extras. Sie müsste also bedenkenlos eingesetzt werden können. Trotzdem ist es nicht verkehrt, Vorsicht walten zu lassen, denn die Paletten werden häufig mehrfach verwendet. Habt ihr auf einer solchen Holz-Palette also Bodenplatten geliefert bekommen, könnten zuvor auch Fässer mit Chemikalien transportiert worden sein. Die Paletten haben davor auch eventuell in schmutzigen Containern und Lagerhallen gestanden. Daneben gibt es leider auch gefälschte Europaletten – diese erkennt man oft am fehlenden Siegel, oder an seltsam aussehenden Siegeln.</p>
<p>Es ist also gut möglich, dass schädliche Stoffe ausgelaufen sind oder die Paletten bei der Lagerung kontaminiert wurden. Gibt es auf der Palette also seltsame Flecken, riechen sie komisch oder sehen die Siegel gefälscht aus, sollte man sicherheitshalber die Finger davon lassen.</p>
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		<item>
		<title>Sanfter Obstbaumschnitt</title>
		<link>https://www.gartengnom.net/obstbaumschnitt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Buddler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2018 21:26:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grundlagen und Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Obstbaumschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Schnitt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.gartengnom.net/?p=13287</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich muss zugeben, dass wir uns lange vor dem Obstbaumschnitt gedrückt haben. Alle Bäumchen, die wir gepflanzt haben, überließen wir ihrem natürlichem Wachstum. Unser Leitmotiv als Naturgärtner ist schließlich, so wenig in die Natur einzugreifen, wie nötig. Da wir aber natürlich dennoch auf das gute Obst gefreut hatten, dann aber vom Ertrag und der Qualität [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.gartengnom.net/obstbaumschnitt/">Sanfter Obstbaumschnitt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.gartengnom.net">GartenGnom</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich muss zugeben, dass wir uns lange vor dem Obstbaumschnitt gedrückt haben. Alle Bäumchen, die wir gepflanzt haben, überließen wir ihrem natürlichem Wachstum. Unser Leitmotiv als Naturgärtner ist schließlich, so wenig in die Natur einzugreifen, wie nötig. Da wir aber natürlich dennoch auf das gute Obst gefreut hatten, dann aber vom Ertrag und der Qualität enttäuscht wurden, erkannten wir, dass der Obstbaumschnitt ein wichtiger Faktor sein musste.</p>



<p>Ich begann also zu recherchieren, kaufte Bücher, besuchte einen Kurs und hatte Gespräche mit Fachleuten. Nun bin ich überzeugt davon, dass ich den Bäumchen und Bäumen ab nun mit Schere und Säge zuleibe rücken werde. Natürlich wollen wir auch hier das Auge der Naturgärtner walten lassen und möglichst sanft und schonend vorgehen.</p>



<span id="more-13287"></span>


<h2 class="wp-block-heading" id="wuchsgesetze">Die Wuchsgesetze</h2>


<p>Obstbaumschnitt ist weder eine Geheimwissenschaft noch sonderlich kompliziert, wenn man die zugrunde liegenden Prinzipien einmal verstanden hat. Die grundlegendste Regel ist: Je höher sich die Endknospe befindet, desto stärker ist ihr Austrieb (Spitzenförderungsgesetz). Je weiter eine Knospe von der jeweiligen Endknospe entfernt ist, desto weniger Reservestoffe werden ihr zur Verfügung gestellt.</p>



<p>Damit sich die Knospen entfalten können, benötigen sie Wasser und Nährstoffe. Beides wird in den Wurzeln gespeichert. Je nach Lage der Knospen erhalten diese eine unterschiedlich starke Versorgung. So kommt es, dass einige Triebe sehr stark wachsen, andere hingegen gar nicht.</p>



<p>Ein ungeschnittener einjähriger Langtrieb unterliegt üblicherweise folgenden Regeln:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Aus den obersten zwei bis drei Knospen entwickeln sich meist starke Langtriebe.</li><li>Die mittleren Knospen bilden Kurztriebe mit Knospen, aus denen sich Blüten entwickeln werden.</li><li>Die unteren Knospen bilden eine Reserve, sollte der Ast zum Beispiel durch Bruch gekürzt werden. Wird der Ast nicht gekürzt, so entwickelt sich aus den hintersten Knospen meist nichts. Kürzt man im Winter einen Langtrieb, so übernehmen nun die vordersten Knospen die Aufgabe neue Langtriebe auszubilden. Bleiben dann noch Knospen übrig, werden hier Kurztriebe entstehen, allerdings weniger als beim ursprünglichen Zweig. Je stärker der Trieb gekürzt wird, desto mehr Reservestoffe entfallen auf die vordersten Knospen und desto stärker und länger werden die daraus entstehenden Langtriebe wachsen.</li></ul>



<figure class="wp-block-image alignnone wp-image-13300 size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="644" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-triebe-01.png" alt="Wirkung des Winterschnitts auf den Austrieb." class="wp-image-13300" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-triebe-01.png 800w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-triebe-01-507x408.png 507w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption> Abbildung A&nbsp;☛ Wirkung des Winterschnitts auf den Austrieb. A: ursprünglicher Langtrieb, B: unbeschnittener Langtrieb, C: Langtrieb um&nbsp;⅓ gekürzt, D: Langtrieb um ⅔ gekürzt</figcaption></figure>



<p>Mit diesem Wissen lassen sich nun Längenwachstum und Zahl der Triebe beeinflussen. Ein starker Rückschnitt fördert viele lange Triebe. Es besteht allerdings auch das Risiko, Wassertriebe zu fördern, wenn man es übertreibt. Üblicherweise begnügt man sich daher mit einem schwächeren Rückschnitt.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone wp-image-13294 size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-foerderungsgesetze-01.png" alt="Obstbaumschnitt - Wuchsgesetze" class="wp-image-13294" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-foerderungsgesetze-01.png 800w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-foerderungsgesetze-01-725x408.png 725w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-foerderungsgesetze-01-480x270.png 480w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption> Abbildung B ☛ A und B: Spitzenförderungsgesetz, C: Oberseitenförderung, D: Scheitelpunktförderung</figcaption></figure>



<p>Die Kapillare im Holz fördern vor allem das Wachstum nach oben. Äste, die senkrecht nach oben stehen, erhalten somit mehr Reservestoffe, als Triebe die abwärts wachsen. Auf waagerecht verlaufenden Ästen wachsen daher jene Triebe stärker, die sich an der Oberseite befinden (Oberseitenförderung). Noch stärker erkennt man den Effekt bei gebogenen Ästen. Hier erhält der Trieb den meisten Schub, der sich am Scheitelpunkt des Astes befindet (Scheitelpunkt- bzw. Basisförderung).</p>


<h2 class="wp-block-heading" id="weshalb-obstbaumschnitt">Weshalb ist Obstbaumschnitt wichtig?</h2>


<p>Obstbäume müssen zwar nicht beschnitten werden, um sich zu entwickeln, allerdings beeinflusst der richtige Schnitt Gesundheit, Wachstum, Alter und Wuchs der Früchte.</p>



<p>Wie alle Bäume wachsen auch Obstbäume im oberen Bereich der Krone besonders stark und neigen dazu, dort besonders dicht zu werden. Die Früchte werden je nach Sorte jedoch meist nur dann groß, gesund und besonders schmackhaft, wenn sie ausreichend Licht, Luft und Nährstoffe für ihre Entwicklung erhalten. Viele nicht beschnittene Obstbäume entwickeln folglich nur wenige, kleine Früchte – das hängt aber auch von der Obstsorte ab. Zusätzlich wird es an „Wildbäumen“ nicht jedes Jahr Früchte geben. Geschnittene Bäume bringen üblicherweise jedes Jahr Früchte hervor.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone wp-image-13295 size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="324" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-lebenszyklus-01.png" alt="Entwicklungsperioden von Obstbäumen." class="wp-image-13295" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-lebenszyklus-01.png 800w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-lebenszyklus-01-743x301.png 743w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption> Abbildung C ☛ Entwicklungsperioden: (A) Jungperiode, (B) Ertragsperiode, (C) Altersperiode</figcaption></figure>



<p>Ungeschnittene Obstbäume wachsen rascher in die Höhe. Da kaum Licht ins Innere der Krone gelangt, verkahlen sie dort. Mit dem Schnitt sollte man es aber auch nicht übertreiben. Erstens tut man mit einem übertriebenen Schnitt auch der Pflanze keinen Gefallen, andererseits vernichtet man so oft auch wichtigen Lebensraum verschiedenster Tiere.</p>


<h3 class="wp-block-heading" id="ausnahmen">Ausnahmen</h3>


<p><strong>Kische</strong> (mit Ausnahme der Weichsel) und <strong>Marille</strong> sind eher heikel, was Rückschnitte anbelangt.</p>



<p><strong>Zwetschke</strong> (Pflaume) verträgt hingegen jeden Schnitt extrem gut, benötigt aber kaum Obstbaumschnitt.</p>



<p><strong>Pfirsiche</strong> benötigen vorsichtigen, jährlichen Schnitt, da Pfirsichbäume sonst zu rascher Vergreisung neigen. Pfirsiche sollten kurz vor der Blüte, wenn ein bisschen Rosa aus der Knospe schimmert, geschnitten werden. Der zweitbeste Schnittzeitpunkt ist nach der Ernte.</p>


<h2 class="wp-block-heading" id="zeitpunkt">Der richtige Zeitpunkt für den Obstbaumschnitt</h2>


<p>Innerhalb der gesamten Lebensspanne eines Baumes ändern sich Art und Häufigkeit, in der der Beschnitt stattfindet.</p>




<table id="tablepress-9" class="tablepress tablepress-id-9">
<thead>
<tr class="row-1">
	<th class="column-1">Schnitt</th><th class="column-2">Zeitpunkt</th><th class="column-3">Ziel</th>
</tr>
</thead>
<tbody class="row-striping row-hover">
<tr class="row-2">
	<td class="column-1">Pflanzschnitt</td><td class="column-2">Pflanzung</td><td class="column-3">Bedarf der Krone an den verminderten Nachschub der beschnittenen Wurzeln angleichen.</td>
</tr>
<tr class="row-3">
	<td class="column-1">Erziehungsschnitt</td><td class="column-2">Jugendphase (jährlich die ersten 7-10 Jahre)</td><td class="column-3">Förderung eines tragfähigen, lichten und lebensfreundlichen Kronen-Gerüstes.</td>
</tr>
<tr class="row-4">
	<td class="column-1">Erhaltungsschnitt (Ertragsschnitt, Auslichtungsschnitt)</td><td class="column-2">Ertragsphase (alle 3-5 Jahre)</td><td class="column-3">Gleichbleibende Fruchtqualität und regelmäßige Ernte sichern.</td>
</tr>
<tr class="row-5">
	<td class="column-1">Verjüngungsschnitt</td><td class="column-2">ältere Bäume (üblicherweise einmalig, außer bei uralten Bäumen)</td><td class="column-3">Nicht oder unsachgemäß geschnittene Kronen in Form bringen. Ausladende Kronen verkleinern.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p>Der Winter wird als jene Zeit erachtet, in der es im Garten nichts zu tun gibt, da die Pflanzen ruhen. Eis, Schnee und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt bringen die Welt vor dem Fenster zum Stillstand. Gerade dann ist aber einer der besten Zeitpunkte um Obstbäume in Form zu bringen.</p>


<h3 class="wp-block-heading" id="winterschnitt">Winterschnitt</h3>


<p>In den meisten Fällen empfiehlt sich der Winterschnitt. Im Winter trägt die Baumkrone kein Laub und das Astwerk ist komplett zu sehen. So erhält man einen ausgezeichneten Überblick, kann den Schnitt besser planen und einfacher durchführen. Während der Vegetationsruhe haben die Wurzeln ausreichend Nährstoffe eingelagert, so dass ein gesunder Baum solche Eingriffe problemlos übersteht.</p>



<p>Natürlich sollte man nicht bei allzu tiefen Temperaturen schneiden. Als Faustregel gilt, dass man bis -5°C problemlos schneiden darf, wobei sich trockene und frostfreie Tage besonders empfehlen. Am Besten wählt man als Zeitpunkt den Spätwinter, kurz vor dem Knospenschwellen zwischen Jänner und April. Vor dem Schnitt empfiehlt sich ein Blick auf die Wettervorhersage. Es sollten auch in der Folgezeit keine zu tiefen Temperaturen (unter -15°C) mehr folgen.</p>



<p>Der Winterschnitt empfiehlt sich für alle Obstbaumsorten, außer bei Kirsche und Marille. Auch die Walnuss wird nicht im Winter geschnitten. Pfirsiche werden ebenfalls nicht im Winter, sondern idealerweise erst kurz vor der Blüte, wenn man bereits etwas Rosa an den Knospen durchblitzen sieht, geschnitten.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="750" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-005-1200x750.jpg" alt="Winterschnitt eines Apfelbaumes" class="wp-image-13292" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-005-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-005-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-005-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-005-1080x675.jpg 1080w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-005.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure>


<h3 class="wp-block-heading" id="sommerschnitt">Sommerschnitt</h3>


<p>Der Sommerschnitt bzw. Grünschnitt wirkt als Wuchsbremse. Er empfiehlt sich für alle größeren Eingriffe, die den Baum im Winter zu viele Reservestoffe kosten würden oder die nicht rasch genug verheilen würden, bevor der Frost die Wunden sprengt. Außerdem empfiehlt er sich für stark triebige und empfindliche Baumarten.</p>


<h2 class="wp-block-heading" id="werkzeug">Das richtige Werkzeug</h2>


<p>Gerade beim Obstbaumschnitt macht gutes Werkzeug viel aus. Mit scharfen und stabilen Schneidewerkzeugen kann nicht nur sicherer, sondern auch sauberer und hygienischer gearbeitet werden. Glatte und saubere Schnitte mit einer gepflegten Klinge fügen den Bäumen kleinere, glattere und sauberere Wunden zu. Das führt zu rascherer und besserer Wundheilung.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="750" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-002-1200x750.jpg" alt="Baumschere (Bypass-Schere)" class="wp-image-13289" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-002-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-002-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-002-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-002-1080x675.jpg 1080w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-002.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure>



<p>Um junge Bäume zu schneiden, reichen eigentlich zwei einfache Werkzeuge: Eine Baumschere (Bypass-Schere) und eine Klappsäge. Bei größeren Bäumen empfiehlt sich auch eine Bügelsäge (Baumsäge).</p>



<p>Gewöhnliche Gartenscheren, die auf dem Amboss-Prinzip funktionieren, sind nicht geeignet. Damit ergibt sich kein glatter Schnitt. Stattdessen quetscht man den Ast, was zu gelöster Rinde und schlechter verheilbaren Wunden führt.</p>


<h3 class="wp-block-heading" id="baumschere">Baumschere</h3>


<p>Das wohl wichtigste Werkzeug für den Obstbaumschnitt ist eine gute, saubere und stabile Baumschere. Bei guten Scheren lässt sich die Klinge abnehmen um sie zu schleifen bzw. um sie zu ersetzen. Auch der Anpressdruck der Klinge sollte einstellbar sein. Schneidet man regelmäßig und viel, so ist auch ein ergonomischer Griff wichtig. Zuletzt ist es nicht verkehrt, wenn der Griff eine auffällige Farbe hat. Nichts ist lästiger, als eine grüne Schere, die einem ins Gras gefallen ist.</p>


<h3 class="wp-block-heading" id="baumsaege">Klappsäge und Baumsäge</h3>


<p>Mit einer Klappsäge lassen sich mühelos auch etwas größere Äste schneiden. Besonders praktisch zeigt sich die Klappsäge durch ihre einfache Handhabung, insbesondere wenn man gerade auf einer Leiter steht oder auf einen Baum geklettert ist.</p>



<p>Um auch größere Äste zu bezwingen, empfiehlt sich der Einsatz einer Bügelsäge. Bei professionellen Modellen lässt sich auch das Sägeblatt verdrehen um Astgabeln besser schneiden zu können.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="750" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/baumschnitt-006-1200x750.jpg" alt="Astsäge" class="wp-image-13355" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/baumschnitt-006-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/baumschnitt-006-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/baumschnitt-006-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/baumschnitt-006-1080x675.jpg 1080w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/baumschnitt-006.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure>


<h3 class="wp-block-heading" id="desinfektion">Desinfektion</h3>


<p>Viele Baumkrankheiten werden beim Obstbaumschnitt über das Werkzeug von Baum zu Baum verbreitet. Um das zu vermeiden, sollten die Klingen nach jedem Baum mit Desinfektionsmittel oder Spiritus gesäubert werden. Die Schnittflächen am Ast sollten auch nicht berührt werden.</p>



<p>Bitte verwendet keine Mittel zum Wundverschluss der Schnittstellen. Bäume besitzen eine unglaubliche Fähigkeit zur Selbstheilung. Wundanstriche bzw. Wundverschlussmittel sind, außer eventuell bei zB. Obstbaumkrebs, nicht nötig beziehungsweise sogar kontraproduktiv.</p>


<h2 class="wp-block-heading" id="schnittarten">Die Schnittarten</h2>


<figure class="wp-block-image alignnone wp-image-13298 size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="389" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-schnitte-01.png" alt="Arten der Schnittführung." class="wp-image-13298" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-schnitte-01.png 800w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-schnitte-01-743x361.png 743w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption> Abbildung D ☛ Drei Arten der Schnittführung</figcaption></figure>



<p>Ist es nötig, einjährige Triebe zu kürzen, werden diese direkt über einer Knospe abgeschnitten. Dabei sollte die Schnittfläche schräg von der Knospe wegführen (siehe Abbildung F). So wird vermieden, dass Tauwasser an der Knospe stehen bleibt.</p>



<p>Das Ableiten ist das Mittel der Wahl um die Wachstumsenergie eines Astes in einen Nebenast umzuleiten. Geschieht dies nicht, so wird sich die überschüssige Energie eigene Bahnen suchen und Wasserschosse austreiben lassen. Durch das Ableiten wird der Nebenast zum neuen Hauptast. So lässt sich auch die gewünschte Wuchsrichtung des Hauptastes bestimmen.</p>



<p>Müssen mehrjährige Seitenäste abgeschnitten werden, so sollte dies direkt nach dem Astring geschehen (siehe Abbildung E). An der Basis jeder Verzweigung ist der Baum fähig, die Wunde mit Rinde zu überwallen. Dies bewirkt auch einen mechanischen Wundverschluss.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone wp-image-13293 size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="518" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-astring-01.png" alt="Richtiges Anschneiden und Abschneiden." class="wp-image-13293" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-astring-01.png 800w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-astring-01-630x408.png 630w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption> Abbildung E ☛ Richtiges Anschneiden und abschneiden größerer Äste.</figcaption></figure>


<h2 class="wp-block-heading" id="pflanzschnitt">Der Pflanzschnitt</h2>


<p>Pflanzt man Bäume Wurzelnackt bzw. mit ausgestochenem Ballen, so ging dabei immer auch ein Teil des Wurzelwerks verloren. Da nun Wurzeln fehlen, können auch die Äste der Krone nicht mehr ausreichend versorgt werden. Es ist daher wichtig, einen Ausgleich mittels Pflanzschnitt zu schaffen.</p>



<p>In vielen Baumärkten, Gartencentern und Gärtnereien aber auch in manchen Baumschulen erhält man heute oft schon Bäumchen, die in Töpfen gezogen wurden. Hier bleibt der Wurzelballen erhalten und ein Ausgleich durch Rückschnitt ist nicht unbedingt nötig. Dennoch ist auch hier ein Pflanzschnitt förderlich.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone wp-image-13297 size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="717" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-pflanzschnitt-01.png" alt="Pflanzschnitt und Schnitt in der Saftwaage." class="wp-image-13297" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-pflanzschnitt-01.png 800w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-pflanzschnitt-01-455x408.png 455w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption> Abbildung F ☛ A: Pflanzschnitt (Pyramidenform), B: Schnitt in der Saftwaage, C: richtiger Schnitt an der Knospe.</figcaption></figure>



<p>Beim Schnitt sollte man bei den Trieben auch immer einen Blick auf eine möglichst ausgeglichene Saftwaage haben. Damit ist gemeint, dass Äste jeder Etage in möglichst gleicher Höhe enden sollten. Ist die Saftwaage gestört, so kommt es zu unterschiedlich starker Versorgung mit Wasser und Nährstoffen. Daraus folgt schließlich ungleiches Wachstum.</p>



<p>Wichtiger als die Saftwaage ist jedoch die Rücksichtnahme auf die Knospen. Hier sollte knapp oberhalb einer Knospe geschnitten werden um deren Entwicklung optimal zu fördern.</p>


<h2 class="wp-block-heading" id="erziehungsschnitt">Der Erziehungsschnitt</h2>


<p>Die natürliche Kronenform von Obstbäumen ist eine Rundkrone. Je nach Art und teils auch je nach Sorte kann diese spitzer, flacher, runter oder höher ausfallen. Ungeschnittene Obstbäume neigen jedoch teils dazu, nur die nötigste Energie in die Ausbildung von Früchten zu stecken. Besonders bei Äpfeln und Birnen fällt auf, dass in ungeschnittenen Bäumen nur unregelmäßig einige wenige Früchte gebildet werden, die zudem noch kleiner und oft weniger süß sind. Auch werden regelmäßig beschnittene Obstbäume im Schnitt weitaus älter und vergreisen langsamer.</p>



<p>Der Beschnitt des Baumes soll die regelmäßige Ausbildung von Früchten fördern. Es werden mehr Früchte ausgebildet, die größer und schmackhafter wachsen.</p>



<p>Als ideale Kronenform für Streuobstwiesen hat sich die sogenannte Pyramidenkrone bewehrt. Diese zeichnet sich durch einem verlängerten Stamm und drei bis vier gleichmäßig verteilte Leitäste aus.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone wp-image-13299 size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="450" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-schnittform-01.png" alt="Pyramidenkrone" class="wp-image-13299" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-schnittform-01.png 800w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-schnittform-01-725x408.png 725w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/illustration-schnittform-01-480x270.png 480w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption> Abbildung G ☛ Pyramidenkrone</figcaption></figure>



<p>Über die Lebenszeit des Baumes bleiben die Leitäste und Gerüstäste erhalten. Die Erziehung des Baumes zielt besonders auf dieses Ergebnis ab. Bereits beim Pflanzschnitt oder im Jahr danach werden diese Äste ausgewählt. Optimal ist ein 45° bis 50°-Winkel zur Stammverlängerung.</p>



<p>In den ersten sieben bis zehn Jahren nach dem Pflanzschnitt ist bei den meisten hochwüchsigen Obstbäumen ein Erziehungsschnitt nötig. Das Ziel ist ein lichtes und tragfähiges Kronengerüst. Zur Förderung des Wachstums und der Verzweigung werden die Leitäste und auch die Stammverlängerung jährlich um ein- bis zwei Drittel zurück geschnitten.</p>



<p>Bei Pfirsichen und Weichseln wird oft der Schnitt zur Hohlkrone dem Pyramidenschnitt vorgezogen. Bei der Hohlkrone werden die Leitäste ebenso gestärkt und erzogen, jedoch verzichtet man auf die Stammverlängerung.</p>



<p>Beim Erziehungsschnitt werden Leittriebe eingekürzt und Seitenäste untergeordnet. Nach innen wachsende Langtriebe und Konkurrenztriebe werden entfernt.</p>



<p>Was bedeutet das? Entsteht waagerechtes Seitenholz an der Stammverlängerung, kann das ungeschnitten am Baum verbleiben, da es zur Fruchtbildung neigen wird. Starke, steil stehende Triebe werden hingegen entfernt, da diese sich zu Konkurrenten der Leitäste entwickeln würden. Diese Triebe werden direkt am Stamm entfernt. Will man die Verkahlung des Stammes vermeiden, kann auch nah am Stamm auf ein bis drei Augen zurückgeschnitten werden.</p>


<h2 class="wp-block-heading" id="erhaltungsschnitt">Der Erhaltungsschnitt</h2>


<p>Beim Ertragsschnitt bzw. Auslichtungsschnitt geht es nur mehr um den Status Quo. Ertrag und Frucht-Qualität sollen jedes Jahr annähernd gleich bleiben. Dazu ist ein Schnitt alle 2-3 Jahre, teils auch nur alle 5 Jahre nötig – je nach Sorte und Obstart.</p>



<p>Beim Erhaltungsschnitt wird die Krone ausgelichtet, Überbauungen zurückgenommen und das Fruchtholz wird verjüngt. Durch Ableiten auf Seitenäste kann die Baumhöhe kontrolliert werden. Es sollten maximal&nbsp;⅓ der Krone zurückgeschnitten werden. Starke Schnitte werden besser über mehrere Jahre verteilt.</p>


<h3 class="wp-block-heading" id="auslichten">Auslichten</h3>


<p>Wie auch beim Erziehungsschnitt entfernt man alle Äste, die ins Innere der Krone wachsen. Auch Äste, die andere kreuzen und jene, die zu wenig Platz zum Wachsen haben. Konkurrenztriebe, die sich zu stark entwickelt haben, werden entfernt.</p>



<p>Wachsen Langtriebe aus Fruchtholz, so muss alles entfernt werden. Kurztriebe sind nicht stabil genug um als Grundlage für mehrjährige Äste zu dienen.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone size-large wp-image-13290"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="750" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-003-1200x750.jpg" alt="gekreuzte Äste" class="wp-image-13290" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-003-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-003-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-003-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-003-1080x675.jpg 1080w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-003.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption> Kreuzende Äste</figcaption></figure>


<h3 class="wp-block-heading" id="fruchtholzverjuengung">Fruchtholzverjüngung</h3>


<p>Fruchtholz, auch Kurztrieb genannt, vergreist mit den Jahren zu sogenanntem „Quirlholz“. Ein Anteil des besonders alten Quirlholzes sollte mit jedem Schnitt entfernt werden. An den Schnittstellen werden sich neue Jungtriebe bilden, über die die Früchte besser versorgt werden können.</p>


<h3 class="wp-block-heading" id="hoehenkontrolle">Höhenkontrolle</h3>


<p>Manche Baumarten wie zum Beispiel Marille und Kirsche sollten nicht zu hoch und zu breit werden. Um das Wachstum etwas einzudämmen, wird die Krone mit jedem Schnitt um etwa 1-2 Meter eingekürzt. Wichtig ist, dabei immer auf bestehende Triebe abzuleiten. Üblicherweise wird nach außen abgeleitet. Ist der Baum jedoch bereits sehr ausladend, wird auch nach innen abgeleitet, um die Bruchgefahr zu vermindern.</p>



<p>Vorsicht, denn gerade diese Baumarten sind sehr schnittempfindlich! Gerade bei Kirschbäumen habe ich die Erfahrung gemacht, dass Weniger oft Mehr ist. Im Garten meiner Großeltern baute mein Opa mein Baumhaus in einem riesengroßen und sehr alten Kirschbaum, der einen großen Teil des Gartens einnahm. Der Baum lieferte jedes Jahr viele Körbe an herrlichen Früchten, die ich sogar direkt aus dem Baumhaus heraus pflücken konnte.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone wp-image-13291 size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="750" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-004-1200x750.jpg" alt="Abgeleiteter Ast" class="wp-image-13291" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-004-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-004-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-004-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-004-1080x675.jpg 1080w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/02/baumschnitt-004.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption> Ableitung eines Astes</figcaption></figure>


<h3 class="wp-block-heading" id="ableiten">Fruchtäste ableiten</h3>


<p>Da sich die Fruchttragenden Äste über die Jahre immer weiter nach unten neigen, müssen sie immer wieder einmal auf jüngere, nach oben wachsende Triebe abgeleitet werden. Somit übergibt man einem Trieb an der Ast-Oberseite die Führung. Dieser Ast sollte im Durchmesser minimal&nbsp;⅓ der Stärke des zu entfernenden Astes besitzen.</p>


<h2 class="wp-block-heading" id="verjuengungsschnitt">Der Verjüngungsschnitt</h2>


<p>Der Verjüngungsschnitt dient dazu, das Leben alter Bäume noch einmal zu verlängern. Teils muss er aber auch bei nicht, oder falsch geschnittenen Obstbäumen durchgeführt werden.</p>



<p>Will man eine zu mächtig gewordene Krone verjüngen, so kann man sie einmalig radikal um ¼ oder gar ⅓ der aktuellen Höhe und Breite verkleinern. Ein solcher Schnitt wird bei gepflegten Bäumen üblicherweise nur einmal im Leben des Obstbaumes durchgeführt. Nur bei sehr alten Bäumen gibt es auch einen weiteren Verjüngungsschnitt.</p>



<p>Wichtig beim Verjüngen eines Obstbaumes ist, immer korrekt abzuleiten. Da man den Bäumen hierbei normalerweise größere Wunden mit der Säge zufügt, die besonders ältere Bäume stärker schwächen könnten, wird der Verjüngungsschnitt erst ab März bzw. April oder überhaupt erst im Sommer durchgeführt. In den Sommermonaten ist die Wundheilung gewöhnlich besser.</p>



<p><strong>Achtung</strong>: Marille und Kirsche vertragen starken Schnitt eher schlechter, weshalb man hier vorsichtig vorgehen sollte. Besonders Marillenbäume sind überaus heikel. Ist hier eine stärkere Verjüngung nötig, sollte diese auf mehrere Jahre verteilt werden.</p>



<p>Auf starke Rückschnitte reagieren Obstbäume mit starkem Wachstum. In den darauffolgenden Jahren müssen also weitere Schnittmaßnahmen folgen um die Triebe wie beim Erziehungsschnitt vorsichtig in Bahnen zu lenken. Einige Triebe sollte man stehen lassen um die Wuchskraft des Baumes in diese zu lenken. Man kann die verstärkte Wuchskraft alle paar Jahre auf neue Triebe umlenken und die alten Puffer-Triebe entfernen.</p>


<h3 class="wp-block-heading" id="ungepflegte-krone">Spezialfall: Ungepflegte Krone</h3>


<p>Es kommt immer häufiger vor, dass Obstbäume in Gärten zu selten oder gar nicht geschnitten werden. Zu selten wird das Wissen von der älteren Generation an die nächsten Generationen weiter gegeben. Manchmal vernachlässigen auch ältere Menschen den Garten und die Nachmieter besitzen noch kein entsprechendes Know-How.</p>



<p>Das Resultat sind ungepflegte Kronen, welche ihrer eigenen Struktur folgen, die eher auf stabiles und konkurrenzfähiges Wachstum, als auf Fruchtbildung ausgerichtet ist. Hier muss ein Verjüngungsschnitt durchgeführt werden. Es kommt jedoch hinzu, dass es in diesem Fall fast immer mehr als nur drei oder vier Leitäste gibt, die gerne auch einmal zu steil nach oben, zu flach oder quer durch die Krone wachsen.</p>



<p>Das Hauptziel in diesem Fall ist das Auslichten der Krone. Starke Äste sollten so sparsam wie möglich entfernt werden. Dabei muss stets auf jüngere Triebe abgeleitet werden. Fruchtäste werden auf höher stehende abgeleitet. Um zu starke Wuchsreaktionen zu vermeiden, sollte bei heftigen Schnittmaßnahmen über mehrere Jahre hinweg gearbeitet werden. Die Intensität darf dann von Jahr zu Jahr zunehmen.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="750" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/baumschnitt-007-1200x750.jpg" alt="Obstbaumschnitt" class="wp-image-13357" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/baumschnitt-007-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/baumschnitt-007-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/baumschnitt-007-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/baumschnitt-007-1080x675.jpg 1080w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/baumschnitt-007.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure>


<h2 class="wp-block-heading" id="vielfalt-erhalten">Vielfalt erhalten</h2>


<p>Das Weiterbestehen der Vielfalt unserer Obstgärten liegt uns GartenGnomen sehr am Herzen. Habt ihr eine Streuobstwiese, dann erhaltet diese bitte. Muss ein alter Baum gefällt werden, dann ersetzt diesen. Habt ihr genügend Platz zur Verfügung, dann Pflanzt früh genug Jungbäumchen. Diese sind bei solchen überlappenden Obstbaum-Generationen bereits größer und liefern Ernte, wenn alte Bäume weichen müssen.</p>



<p>Bitte wählt lokale und an das regionale Klima angepasste Sorten. Idealerweise bemüht ihr euch um seltene, erhaltenswerte Sorten. Oft gibt es lokale Vereine und Organisationen, die diesbezüglich gerne helfen werden. Alte Sorten, die aus der Region stammen sind hartnäckiger, kräftiger und weniger anfällig für Krankheiten und Parasiten.</p>



<p>Beim sanften Obstbaumschnitt wird mit dem Schneiden nicht übertrieben. Bäume mit Höhlen und Totholz geben vielen Tieren wertvollen Lebensraum. Ist ein Baum sehr alt und liefert kaum noch Ertrag, ist er vermutlich dennoch ein hervorragender Lebensraum für vielerlei Nützlinge und bedrohte Arten.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="750" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/baumschnitt-008-1200x750.jpg" alt="Streuobstwiese" class="wp-image-13363" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/baumschnitt-008-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/baumschnitt-008-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/baumschnitt-008-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/baumschnitt-008-1080x675.jpg 1080w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2018/03/baumschnitt-008.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure>



<p>Allen, die sich weiterhin nicht so recht überwinden können, an ihren Obstbäumen die Säge anzusetzen, empfehle ich einen Obstbaumschnittkurs. Ich selbst habe einen Schnittkurs vom Biosphärenpark Wienerwald besucht und wurde nicht enttäuscht. Hier ein paar Beispiele (Wir freuen uns über weitere Tipps).</p>



<p><strong>Österreich</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.arche-noah.at/wissen/kurse-und-seminare/rund-ums-obst/obstbaum-schnitt-und-veredelung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Obstbaum-Schnittkurse des Verein „Arche Noah“</a></li><li><a href="https://www.bpww.at/search?text=obstbaumschnittkurs" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Obstbaumschnittkurse im Biosphärenpark Wienerwald</a></li><li><a href="https://lfi.at/kurssuche+2500++1071028+2738?vt_call=1&amp;search_mode=simple&amp;BLD=&amp;ft_search=obstbaumschnittkurs" target="_blank" rel="noreferrer noopener">LFI-Obstbaumschnittkurse</a></li></ul>



<p><strong>Deutschland</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://obstbaumschnittkurse.jimdo.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Obstbaumschnittkurse: „Der naturgemäße Obstbaumschnitt“</a></li><li><a href="https://www.pomologen-verein.de/seminare/obstbaumschnitt-veredelung-ua.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Schnittkurse des Pomologen-Vereins</a></li><li><a href="https://www.streuobst-mtk.de/category/veranstaltungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Main-Taunus Naturland und Streuobst e. V. Obstbaumschnittkurse</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.gartengnom.net/obstbaumschnitt/">Sanfter Obstbaumschnitt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.gartengnom.net">GartenGnom</a>.</p>
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		<title>Zucchini FAQ: Probleme und Tipps beim Zucchini Anbau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pandea]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jul 2017 20:35:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pflanzen und Pilze]]></category>
		<category><![CDATA[Zucchini]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.gartengnom.net/zucchini-tipps/">Zucchini FAQ: Probleme und Tipps beim Zucchini Anbau</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.gartengnom.net">GartenGnom</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Zucchini FAQ: Probleme und Tipps beim Zucchini Anbau</h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Zucchini gehören wohl zu den beliebtesten Gartenpflanzen. Sie wachsen rasch, liefern eine ergiebige Ernte und schmecken köstlich. Jedes Jahr stellen unsere Leser viele Fragen zum Thema „Zucchini“. Bisher haben wir die Fragen einzeln beantwortet, nun habe ich es endlich auch geschafft, einen Artikel dazu zu verfassen. In diesem Beitrag will ich die häufigsten Fragen unserer Leser rund um die Zucchini beantworten.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Inhalt:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#mw-blueten">viele männliche, kaum weibliche Blüten.</a></li>
<li><a href="#zucchini-abfallen">Warum fallen kleine Zucchini ab?</a></li>
<li><a href="#ernteausfaelle-duengung">Ernteausfälle durch fehlende Düngung.</a></li>
<li><a href="#ernteausfall-mehltau">Ernsteausfall durch Mehltau.</a></li>
<li><a href="#zucchini-bitter">Warum sind manche Zucchini bitter?</a></li>
<li><a href="#zucchini-ernten">Wann sollen Zucchini geerntet werden?</a></li>
<li><a href="#spitze-faulen">Kleine Zucchini faulen von der Spitze her.</a></li>
<li><a href="#saatgut">Eigenes Saatgut gewinnen und verwenden.</a></li>
</ul></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Viele männliche, aber kaum weibliche Zucchini-Blüten</h2>
<p>Gleich vorweg: Nein, es gibt keine ausschließlich männlichen oder weiblichen Zucchinipflanzen. Zucchini-Pflanzen sind einhäusig. Das bedeutet, dass weibliche und männliche Geschlechtsorgane sich zwar in getrennten Blüten, aber an derselben Pflanze befinden. Männliche Blüten erkennt man an ihren langen dünnen Stielen. Weibliche Blüten sitzen hingegen direkt am Fruchtknoten auf noch sehr kleinen aber erkennbaren Früchten.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>▲ <em>männliche Zucchini-Blüten</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>▲ <em>weibliche Zucchini-Blüte</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Zu Beginn der fruchttragenden Zeit neigen Zucchinipflanzen gerne dazu, mehr männliche als weibliche Blüten auszubilden. Die ersten Zucchini-Blüten des Jahres besitzen daher oftmals keine Fruchtansätze. Ebenso kann Stress ein Auslöser sein. Stress bekommen Zucchini-Pflanzen beispielsweise, wenn sie unregelmäßig Wasser und Dünger bekommen. Besonders als Kübelpflanzen oder bei großer Hitze geraten Zucchini leicht in Stress.</p>
<p>Wer mag, kann einige der überzähligen männlichen Blüten in der Küche verwenden. Gefüllte Zucchiniblüten sind eine echte Besonderheit. Wichtig ist jedoch, genug männliche Blüten an den Pflanzen zu belassen, damit es dann auch mit der Bestäubung klappt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Warum fallen kleine Zucchini ab?</h2>
<p>Wenn die kleinen Zucchinifrüchte nach der Blüte einfach gelb werden und abfallen oder eintrocknen, kann es sein dass sie nicht befruchtet wurden. Besonders schlecht befruchtet werden Zucchini, wenn das Wetter kalt und nass ist, oder aber schwül ist. Der Pollen verklebt und gelangt nicht zur weiblichen Blüte. Auch bei großer Hitze leidet der Pollen.</p>
<p>Leider gibt es immer öfter noch einen weiteren Grund für die fehlende Befruchtung: Das Fehlen von bestäubenden Insekten. Ist dem so, bleibt leider kurzfristig nichts anderes übrig, als die <a href="https://www.gartengnom.net/handbestaeubung-fuer-eine-reiche-zucchiniernte/">Zucchini händisch zu bestäuben</a>. Langfristig sollte man natürlich Nützlinge und in diesem Fall vor allem bestäubende Insekten in den Garten locken.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Ernteausfälle durch fehlende Düngung</h2></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Es kann sein, dass nach anfänglich guter Ernte die Ausbeute merkbar zurückgeht. Das liegt oft daran, dass die Zucchini zu wenig Düngung und darum zu wenig Kraft hat, um Früchte auszubilden. Zucchini sind <a href="https://www.gartengnom.net/schwachzehrer-mittelzehrer-starkzehrer/">Starkzehrer</a> und entziehen dem Boden viele <a href="https://www.gartengnom.net/naehrstoffe-fuer-pflanzen/">Nährstoffe</a>.</p>
<p>Natürlich ist <a href="https://www.gartengnom.net/komposter-und-kompostieren/">Kompost</a> immer noch der beste Dünger. Allerdings ist es zwischen dem dichten Gewirr aus Stängeln und Blättern schwierig, den Kompost ordentlich auszubringen. Wir empfehlen daher, neben dem üblichen Gießen, das wöchentliche Gießen mit verdünnter <a href="https://www.gartengnom.net/bio-fluessigduenger/">Brennnesseljauche</a> gemischt mit Urgesteinsmehl. Gesteinsmehl kann man auch am Balkon problemlos ins Gießwasser mischen, da es geruchslos ist. Auch Kompost in flüssiger Form, also als <a href="https://www.gartengnom.net/komposttee/">Komposttee</a> ist eine Option.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_2_3 et_pb_column_12  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1280" height="800" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/07/zucchinibluete-003.jpg" alt="" title="Verblühte weibliche Zucchini-Blüte." srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/07/zucchinibluete-003.jpg 1280w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/07/zucchinibluete-003-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/07/zucchinibluete-003-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/07/zucchinibluete-003-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/07/zucchinibluete-003-1080x675.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" class="wp-image-13196" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Ernteausfall durch Mehltau</h2></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Auch durch Mehltau kann man Ernteeinbußen haben. Im Naturgarten sprühen wir vorbeugend Schachtelhalmsud und pudern die Blätter mit Urgesteinsmehl. Die älteren Blätter werden stärker befallen. Diese kann man problemlos wegschneiden und im Hausmüll entsorgen. Bitte nicht auf den Kompost werfen, da man den Mehltau ansonsten verschleppt.</p>
<p>Im Naturgarten gibt es noch eine weitere Geheimwaffe gegen Mehltau, die jedoch nur in seltenen Fällen tatsächlich einen stärkeren Mehltaubefall eindämmen kann. Mehltau ist die Leibspeise von <a href="https://www.gartengnom.net/marienkaefer/">Sechzehnfleck-Marienkäfern</a>. Die kleinen Marienkäfer erkennt man besonders gut an ihrer gelben Färbung.</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Warum sind manche Zucchini bitter?</h2>
<p>Fakt ist: Wenn Zucchini bitter schmecken, dann sollte man sie nicht essen. Die Bitterstoffe sind hitzebeständig, das bedeutet dass auch Kochen und Garen nicht hilft, die giftigen Bitterstoffe unschädlich zu machen. Bittere Zucchini gehören auf den Kompost und nicht auf den Teller. Im schlimmsten Fall kann der Verzehr von bitteren Zucchini sogar tödlich enden.</p>
<p>Um nicht nach dem Zubereiten eines Zucchini-Gerichts enttäuscht festzustellen, dass man mit bitteren Zucchini gearbeitet hat, empfiehlt es sich, vor dem Kochen einfach zur Kontrolle ein Stück Zucchini an die Zunge zu halten.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Warum aber werden Zucchini Bitter? Zucchini entwickeln aus unterschiedlichen Gründen Bitterstoffe. Umweltstress durch Hitze, große Schwankungen der Luftfeuchte, Temperatur-Schwankungen, Pilzinfektionen, aber auch überreife Früchte und Früchte, die falsch oder zu lange gelagert wurden, entwickeln gerne einmal die gefährlichen Bitterstoffe.</p>
<p>Der Ursprung der Zucchini waren ungenießbare, bittere Kürbisgewächse. Erst durch Züchtung schwanden die Bitterstoffe und die Früchte wurden genießbar. Durch unkontrollierte Kreuzung mit anderen Kürbisgewächsen wie zum Beispiel mit Zierkürbissen, kann es ebenfalls zu Rückzüchtungen und damit zu bitteren Früchten kommen. Daher empfiehlt es sich, im Garten kein selbst geerntetes Zucchini-Saatgut zu verwenden. Dieses ist nur selten sortenrein und die Wahrscheinlichkeit, bittere Früchte zu ernten, ist sehr hoch.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wer frisches, kontrolliertes Saatgut gekauft und gepflanzt hat und trotzdem bittere Zucchini erntet, sollte bitte nicht die komplette Pflanze aus dem Beet werfen. Wartet die nächsten Zucchini-Früchte ab, denn eine Zucchini kann wie erwähnt auch bitter werden, wenn die Pflanze unter Hitzestress und Trockenstress gelitten hat.</p>
<p>Vor dem Anbau von Zucchini im Garten sollte man dennoch keine Scheu haben. Es ist wirklich einfach und die Gefahr, sich zu vergiften, ist extrem gering. Um eine tödliche Menge Bitterstoffe aufzunehmen, muss man wirklich viel davon essen. Das geschieht nicht unbemerkt, solange man über einen intakten Geschmacksinn verfügt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Wann sollten Zucchini geerntet werden?</h2>
<p>Überreife Zucchini und Früchte, die Umweltstress wie großer Hitze ausgesetzt waren, können Bitterstoffe bilden. Je länger die Früchte also an der Pflanze verbleiben, desto höher ist das Risiko, dass die Zucchini bitter sein könnten. Zucchini gehören zu den wenigen Früchten, die man eigentlich immer, außer zur Saatgutgewinnung, bereits unreif erntet.</p>
<p>Profiköche würden nun sagen, dass Zucchini-Früchte mit einer Länge von lediglich 10 bis 20 Zentimeter am besten schmecken. Die meisten Gärtner freuen sich allerdings über etwas mehr Masse und warten daher, bis die Zucchini etwa 30 Zentimeter lang ist. Das geschieht oft schneller als gedacht. Wir haben auch bereits weit größere Zucchini geerntet, allerdings schwindet nicht nur der Geschmack mit der Größe. Mit jedem weiteren Zentimeter wächst auch das Risiko, dass die Früchte bitter werden.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Kleine Zucchini faulen von der Spitze her</h2>
<p>Im Sommer haben einige Gärtner das Problem, dass die kleinen Zucchini von der Spitze an anfangen zu faulen.</p>
<p>Eventuell handelt es sich um <a href="https://www.gartengnom.net/bluetenendfaeule/">Blütenendfäule</a>. Die tritt häufig auf, wenn die hohen Temperaturen starke Verdunstung an den Blättern verursachen und so nicht genügend <a href="https://www.gartengnom.net/naehrstoffe-fuer-pflanzen/#kalzium">Kalzium</a> zu den Früchten transportieren. Besonders bei unregelmäßigem Wässern der Pflanzen tritt der berüchtigte Mangel auf, da die Pflanze die Nährstoffe so nicht ausreichend in sich aufnehmen kann.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ein Nährstoffmangel im Boden selbst ist zwar denkbar, aber unwahrscheinlich. Düngung mit <a href="https://www.gartengnom.net/blaukorn-gehort-nicht-in-den-biogarten/">Blaukorn</a> oder anderen Kunstdüngern führt häufig zur Überdüngung. Die angereicherten Salze stören die Kalziumaufnahme der Pflanze. Zu viel Kunstdünger fördert zudem meist besonders das Blattwachstum und nicht die Fruchtbildung.</p>
<p>Aber auch mit Pflanzenjauchen kann man es übertreiben. Ich empfehle maximal einmal wöchentlich das Gießen mit verdünnter Brennnesseljauche und etwas Urgesteinsmehl. Etwas Kompost an der Oberfläche gibt beim Wässern regelmäßig Nährstoffe in den Boden ab. Mit künstlichen NPK Düngern kann man sehr leicht die Pflanzen überdüngen, mit Pflanzenjauchen ist das eher schwer, außer man schüttet sie literweise unverdünnt an die Pflanzen. Falls es lange geregnet hat, kann es auch sein dass zu viele Nährstoffe aus der Erde geschwemmt wurden. Das passiert besonders leicht bei gelöstem Kunstdünger.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Es könnte aber auch ein Pilz sein, der durch die bereits verblühte Blüte am Fruchtknoten in die junge Zucchini eingedrungen ist. Wenn es ein Pilz ist, dann hilft es, wenn man künftig die verblühten Blüten vorsichtig von der kleinen, bereits befruchteten, Zucchini abzupft. Vorsicht, dass es sich tatsächlich um bereits befruchtete Blüten bzw. Früchte handelt, denn ansonsten verkümmert kurz danach die junge Frucht und fällt ab. Eine bereits befruchtete Blüte wird kurz danach schlapp und braun. Eine sachte Berührung lässt diese rasch abfallen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Eigenes Saatgut gewinnen und verwenden</h2>
<p>Natürlich kann man Zucchini Saatgut entnehmen und nutzen. Baut man jedoch noch andere Kürbisgewächse im Garten an, kann es leicht zu Kreuzungen gekommen sein. Zucchini aus verunreinigtem Saatgut bergen das Risiko, Cucurbitacine anzusetzen. Das sind hoch giftige Bitterstoffe. Daher sollte man bittere Zucchini keinesfalls essen!</p>
<p>Will man dennoch Zucchini-Saatgut nutzen, sollte man das unter kontrollierten Bedingungen tun. Nur so kann man besonders in kleineren Gärten mit mehreren Kürbisgewächsen sicher gehen, dass es zu keiner ungewollten Kreuzung und Rückzüchtung kommt. Wer ganz sicher gehen will muss also auch ein wenig Zeit opfern.</p>
<p>Zuerst muss man auf eine weibliche Blüte warten, die noch geschlossen ist. Diese schützt man mit einem kleinen Wäschenetz oder ähnlichem. Die Maschenweite soll keine bestäubenden Insekten wie zum Beispiel Hummeln oder Bienen hindurch lassen. Diese könnten die Blüte mit Pollen von wer weiß woher, wie etwa Kürbis oder Zierkürbis, bestäuben. Wem das zu aufwendig ist, der kann neben einer geschlossenen Blüte lauern bis sie sich öffnet. Das kostet aber viel Zeit – dieser Tipp ist also nicht ganz ernst gemeint.</p>
<p>Sobald sich die weibliche Blüte öffnet <a href="https://www.gartengnom.net/handbestaeubung-fuer-eine-reiche-zucchiniernte/">bestäubt man sie von Hand</a> mit Zucchinipollen aus einer männlichen Zucchiniblüte. Danach gibt man entweder das Wäschenetz-Säckchen wieder über die Blüte oder bindet sie mit Zwirn vorsichtig aber dicht zu. So vermeidet man auch nach der Handbestäubung eine Fremdbestäubung durch Hummeln und Bienen. Wenn die Blüte welk wird, vorsichtig abzupfen, damit kein Pilz die Zucchini befällt.</p>
<p>Die Frucht, auf der die von Hand bestäubte, befruchtete weibliche Zucchiniblüte saß, entwickelt sich nun zu einer stattlichen Zucchini. Achtung, diese Zucchini wird nicht vorzeitig geerntet! Damit die Samen ausreifen können, muss man die Frucht auswachsen lassen. Das heißt, die Zucchini bleibt an der Pflanze, bis sie total reif ist. Hier geht es um die Kerne, nicht um das Fruchtfleisch. Die Zucchini-Frucht wird groß und ändert schließlich die Farbe. Erst aus der überreifen Zucchini, die sich zum Kochen schon lange nicht mehr eignet, werden schließlich die harten Kerne entnommen. Sie werden nun noch kurz abgewaschen und getrocknet, bevor man sie zum Beispiel in Saatgut-Tütchen oder Gläser abfüllt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p >No products found.</p></div>
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			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.gartengnom.net/zucchini-tipps/">Zucchini FAQ: Probleme und Tipps beim Zucchini Anbau</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.gartengnom.net">GartenGnom</a>.</p>
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		<title>Was bringt Gärtnern mit dem Mond?</title>
		<link>https://www.gartengnom.net/mond/</link>
					<comments>https://www.gartengnom.net/mond/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Der Buddler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2017 14:41:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grundlagen und Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Mondkalender]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.gartengnom.net/mond/">Was bringt Gärtnern mit dem Mond?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.gartengnom.net">GartenGnom</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Dass der Mond durchaus einen Einfluss auf Mutter Erde hat, ist bekannt. Der Mond ist hauptverantwortlich für die Gezeiten und er schützt unseren Planeten vor Asteroiden-Einschlägen. Zudem haben sich viele Tiere in ihrem Rythmus offenbar auf den Mondzyklus abgestimmt. Der Volksglaube geht davon aus, dass die Pflanzenwelt ebenfalls vom Mond beeinflusst wird. So sollen sogar die Säfte in den Pflanzen direkt vom Mond angezogen werden. Ist das nur Esoterik, oder ist tatsächlich etwas dran am Mythos&nbsp;„Gärtnern mit dem Mond“?</p>



<span id="more-13103"></span>


<h2 class="wp-block-heading" id="mondzyklus-und-mondphase">Mondzyklus und Mondphase</h2>


<p>Gärtnern mit dem Mond ist ein umstrittenes Thema. <span style="font-size: revert;">Die Mondgärtnerei geht von der Annahme aus, dass der Mond nicht nur große Wassermassen, sondern auch die Pflanzensäfte beeinflusst. Hier spielt die Position des Mondes am Himmel eine wichtige Rolle.</span></p>



<p>Dabei gilt es zwischen Mondzyklus und Mondphase zu unterscheiden. Der siderische, also sternbezogene, <strong>Mondzyklus</strong> bezeichnet jene 27,3 Tage, an denen der Mond die Sternbilder durchläuft. Der Mondzyklus ist somit der Astrologie zuzuordnen. Die <strong>Mondphase</strong> bezeichnet die 29,5 Tage dauernde Umkreisung der Erde. Je nach seiner Position in Bezug zur Sonne wird der Mond unterschiedlich beleuchtet und erscheint für uns als Neumond, Sichelmond, Halbmond oder Vollmond.</p>



<p>Diese fünf&nbsp;Hauptrhythmen des Mondes werden immer wieder angeführt:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Synodisch</strong>: Der komplette Umlauf des Mondes um die Erde in ca. 29,5 Tagen.</li>



<li><strong>Anomalistisch</strong>: Die elliptische Bahn des Mondes (27,6 Tage).</li>



<li><strong>Siderisch</strong>: Der Durchlauf des Mondes vor den Sternbildern des astrologischen Tierkreises in etwa 27,3 Tagen.</li>



<li><strong>Tropisch</strong>: Aufsteigender und absteigender Mond in 27,3 Tagen mit Höchst- und Tiefststand.</li>



<li><strong>Draconisch</strong>: Das rückläufige Durchwandern der Schnittpunkte von scheinbarer Sonnenbahn und Mondbahn in 27,2 Tagen. Entstehung von Mond- und Sonnenfinsternissen.</li>
</ol>



<p>Glaubt man dem volkstümlichen Mondkalender, so soll man mit den Mondphasen säen, pflanzen und ernten. Teils gehen die Mondkalender aber sogar so weit, dass sie in Fruchttage, Wurzeltage, Blütentage oder Blatttage eingeteilt werden.</p>



<p>Hier gibt es bereits die ersten Logik- bzw. Verständnisprobleme. Egal ob es gerade Neumond oder Vollmond gibt, ob der Mond gerade im Zunehmen oder Abnehmen begriffen ist. Der Mond besitzt doch immer die gleiche Masse, denn er ist ja nicht fort, nur weil er gerade kein Sonnenlicht zu uns reflektiert. Weshalb sollte ein Vollmond also Pflanzensäfte bei Vollmond oder Neumond besonders stark ziehen?</p>


<h2 class="wp-block-heading" id="wie-funktioniert-das-mit-den-gezeiten">Wie funktioniert das mit den Gezeiten?</h2>


<p>Betrachten wir kurz einmal, wie es sich mit den Gezeiten verhält: Bei Flut werden die Wassermassen des Meeres an die Küste gezogen. Bei Ebbe zieht die Anziehungskraft des Mondes das Wasser aufs offene Meer hinaus. Ebbe und Flut sind jedoch unterschiedlich stark, je nach aktueller Position des Mondes zur Erde. Bei Vollmond und Neumond gibt es eine besonders starke „Springtide“. Bei Halbmond gibt es eine schwache „Nipptide“. Woran liegt das. Hat der Vollmond etwa doch eine besonders starke Anziehungskraft?</p>



<p>Nein. Die Anziehungskraft des Mondes bleibt natürlich immer gleich groß. Lediglich die Position des Mondes zur Erde wird durch seine Mondphase auch sichtbar. Bei Neumond steht der Mond zwischen Sonne und Erde (Konjunktion), bei Vollmond steht die Erde zwischen Sonne und Mond (Opposition). Bei Halbmond hingegen stehen Sonne und Mond von der Erde aus gesehen im 90 Grad-Winkel zueinander. Die Mondphasen verdeutlichen somit tatsächlich die jeweils vorherrschende Stärke der Mond-Anziehungskraft im Verhältnis zur Sonne und in Bezug auf die Erde.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="750" src="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/07/mond-002-1200x750.jpg" alt="" class="wp-image-13107" srcset="https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/07/mond-002-1200x750.jpg 1200w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/07/mond-002-653x408.jpg 653w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/07/mond-002-400x250.jpg 400w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/07/mond-002-1080x675.jpg 1080w, https://www.gartengnom.net/wp-content/uploads/2017/07/mond-002.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure>



<p></p>


<h2 class="wp-block-heading" id="hat-der-mond-auswirkungen-auf-pflanzen">Hat der Mond Auswirkungen auf Pflanzen?</h2>


<p>Die Chronobiologie ist jene wissenschaftliche Richtung, die sich mit biologischen Rhythmen befasst. Dazu gehört die sogenannte innere Uhr, aber auch der&nbsp;Mondphasenzyklus spielt in der Biologie immer wieder eine Rolle. Fraglich ist jedoch noch immer, ob auch Pflanzen der Wirkung des Mondes unterworfen sind. Das Hauptproblem liegt darin, dass bei Pflanzen bisher noch keine zentrale Steuerung einer inneren Uhr entdeckt werden konnte. Es wird allerdings vermutet, dass es hierfür mehrere Mechanismen gibt, die über die komplette Pflanze verteilt sind.</p>



<p>Das letzte Wort dazu ist also noch nicht gesprochen. Studien zum Thema gibt es leider nicht viele. Dafür aber gibt es eine große Menge an Büchern und Websites vollgestopft mit Aberglaube, Halbwahrheiten und viel esoterischen Theorien.</p>


<h3 class="wp-block-heading" id="studie-vonnbspdr-hartmut-spiess">Studie von Dr. Hartmut Spieß</h3>


<p>Dr. Hartmut Spieß vom Institut für Biologisch-Dynamische Forschung führte auf dem Dotterfelderhof in&nbsp;Bad Vilbel zwischen 1977 und 1986 einige mehrjährige Versuchsreihen zum Thema an Kulturpflanzen durch. Seine Ergebnisse wurden unter dem Titel&nbsp;„Chronobiologische Untersuchungen mit besonderer Berücksichtigung lunarer Rhythmen im biologisch-dynamischen Pflanzenbau“ veröffentlicht.</p>



<p>Spieß fand heraus, dass es kaum Übereinstimmungen seiner Ergebnisse mit dem Mond-Aussaatkalender, der sich am siderischen Mondzyklus orientiert, gibt. Dennoch zeigte sich, dass die Pflanzen durchaus auf die übrigen Mondzyklen reagierten. Dabei stellte Dr. Hartmut Spieß beispielsweise fest, dass man Roggen am Besten kurz vor dem Vollmond aussät. Auch bei Karotten (Möhren) zeigte sich, dass diese bei einer Aussaat bis drei Tage vor dem Vollmond Mehrerträge lieferten und haltbarer waren. (<a href="http://www.biodynamic-research.net/rf/rhy/kkr" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a>)</p>



<p>2006 hielt Dr. Hartmut Spieß einen Vortrag vor dem Obst- und Gartenbauverein Hendungen. Hier relativierte er die Ergebnisse seiner Studien: „Es gibt kein Patentrezept“. In 15 Jahren Forschungsarbeit habe er lediglich folgendes erkannt:&nbsp;„Der Mond hat Einfluss auf das Pflanzenwachstum“ – „In ein Schema pressen lässt sich das Ganze allerdings nicht“. (<a href="http://www.mainpost.de/regional/rhoengrabfeld/Dr-Spiess-Es-gibt-kein-Patentrezept;art777,926973" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a>)</p>


<h3 class="wp-block-heading" id="weitere-studien">Weitere Studien</h3>


<p>Der&nbsp;Biologe Peter Barlow von der Universität Bristol untersuchte Daten über die Bewegungen von Bohnen und anderen Gewächsen, die seit 1920 in Großbritannien gesammelt wurden. Dabei stellte er fest, dass sich die Blätter nicht nur nach der Sonne ausrichten, sondern dass es auch im Dunkeln Bewegungsrythmen zum Verlauf des Mondes gibt. Sobald die Gezeiten sich änderten, änderte sich auch die Stellung der Blätter. Der Forscher vermutet, dass die Schwerkraft des Mondes das Wasser der Pflanze anzieht. (<a href="http://www.geo.de/natur/naturwunder-erde/448-rtkl-botanik-richten-baeume-ihre-blaetter-nach-dem-mond-aus" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a>)</p>



<p>Die Biologinnen Catarina Rydin und&nbsp;Kristina Bolinder von der Universität Stockholm fanden heraus, dass die Meerträubel-Art <em>Ephedra foeminea</em>&nbsp;dem Mondzyklus auf ganz besondere Weise folgt. Diese Pflanze beginnt seine Bestäubung exakt bei Vollmond im Juli. (<a href="https://www.newscientist.com/article/dn27277-werewolf-plant-waits-for-the-light-of-the-full-moon/" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a>)</p>


<h2 class="wp-block-heading" id="funktioniert-gaertnern-mit-dem-mond">Funktioniert Gärtnern mit dem Mond?</h2>


<p>Die Studien zeigen eindeutig, dass der Mond durchaus Einfluss auf Pflanzen hat. Fraglich ist jedoch, wie groß dieser Einfluss ist und was nun tatsächlich hilft. Die Erkenntnisse scheinen nicht für alle Pflanzenarten gleichermaßen zu gelten, sondern unterscheiden sich von Pflanze zu Pflanze.</p>



<p>Definitiv Humbug ist Gärtnern nach dem siderischen Mondzyklus, also dem Durchlauf des Mondes durch die Sternbilder. Weder konnten Studien die Zeitpunke bestätigen, noch gibt es einheitliche Sternbilddeutungen. Die astrologischen Mondkalender mit ihren Aussaat-Zeiten, Ernte-Empfehlungen, etc. unterscheiden sich sogar untereinander.</p></div>
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		<title>Gartenarbeiten im Juli</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pandea]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jul 2017 21:04:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gartenkalender]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Juli]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Drückende Hitze hat sich breit gemacht und in der Ferne rumpelt der Donner eines nahendenden Sommergewitters. Die Luft ist erfüllt vom Summen emsiger Insekten und vom Flügelschlag der Vogeleltern, die ihre Küken in den Nestern füttern. Im Garten wächst alles wie verrückt und vielerorts gibt es bereits die ersten Früchte von den Beeten zu ernten. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Drückende Hitze hat sich breit gemacht und in der Ferne rumpelt der Donner eines nahendenden Sommergewitters. Die Luft ist erfüllt vom Summen emsiger Insekten und vom Flügelschlag der Vogeleltern, die ihre Küken in den Nestern füttern. Im Garten wächst alles wie verrückt und vielerorts gibt es bereits die ersten Früchte von den Beeten zu ernten. Eigentlich könnte sich die Naturgärtnerin nun zurücklehnen und warten, bis die Ernte reif ist. Wer jedoch vorausschaut, wird erkennen, dass noch viel zu tun ist.<span id="more-13084"></span></p>
<h2>Was im Juli zu tun ist</h2>
<p>Im Garten gibt es immer etwas zu tun und wenn es nur das regelmäßige Gießen im Sommer ist.</p>
<h3>Regelmäßig Pflanzen kontrollieren</h3>
<p>Im Sommer vermehren sich einige Insekten wir irre vermehren. In einem Naturgarten sollte das einigermaßen ausgeglichen vor sich gehen und so sollten sich <a href="https://www.gartengnom.net/marienkaefer/">Marienkäfer</a> und <a href="https://www.gartengnom.net/blattlause-wie-wird-man-sie-los/">Blattläuse</a> in der Waage halten. Dennoch empfiehlt es sich, regelmäßig auf Blattlausbefall zu kontrollieren. Wenn die Natur nicht schnell genug ist, kann man ihr so noch früh genug auf die Sprünge helfen.</p>
<p>Auch die Paradeiser (Tomaten) sollte man immer wieder auf Braun- und Krautfäule untersuchen.Vorbeugend kann man mit Schachtelhalmtee, Magermilch mit Wasser verdünnt oder mit Knoblauch-Zwiebelschalen-Tee sprühen. <a href="https://www.gartengnom.net/bio-fluessigduenger/">Brennnesseljauche</a> und <a href="https://www.gartengnom.net/komposttee/">Komposttee</a> als Dünger stärken die Pflanzen ebenfalls. Achtung: <a href="https://www.gartengnom.net/bluetenendfaeule/">Blütenendfäule</a> tritt zu dieser Zeit ebenfalls häufig auf und wird fälschlicherweise für Braun- und Krautfäule gehalten.</p>
<p>Wer Erdäpfel (Kartoffeln) gepflanzt hat, sollte diese nun auf Kraut- und Knollenfäule sowie auf Kartoffelkäferlarven hin kontrollieren.</p>
<p>Bei Steinobst hilft es, möglichst früh die Entwicklung von Fruchtfäulen (Frucht-Monilia) und Zweigmonilia zu entdecken und abzusammeln bzw. abzuschneiden. Die befallenen Pflanzenteile und Früchte sollten nicht auf dem Kompost landen, sondern im Hausmüll.</p>
<h3>Dünger und Düngen</h3>
<p>Es schadet nicht, nun Knollenpflanzen und Zwiebelpflanzen zu düngen. Ebenso verhält es sich mit dem Gemüse. Besonders <a href="https://www.gartengnom.net/schwachzehrer-mittelzehrer-starkzehrer/">Starkzehrer</a> können hin und wieder etwas Nachschlag gut vertragen. Kompost und selbst gebraute <a href="https://www.gartengnom.net/auszug-tee-jauche-bruehe/">Pflanzenjauche</a> geben Kraft und schützen die Pflanzen von innen.</p>
<p>Der <a href="https://www.gartengnom.net/komposter-und-kompostieren/">Kompost</a> kann in der Sommerhitze gern einmal zu heiß und zu trocken werden. Hier kann man mit der Gießkanne die Temperatur wieder ein kleines Bisschen senken und den Kompost feucht halten.</p>
<p><a href="https://www.gartengnom.net/rosen-gartenrosen-und-rosengarten/">Rosen</a> sollte man im Juli zum letzten Mal düngen. Damit soll man der Pflanze genug Zeit geben, damit die Zweige bis zum Winter widerstandsfähiger werden. Auch die Erdbeeren, die ihre köstlichen Früchte bereits reichlich produziert haben, kann man jetzt düngen.</p>
<p>Balkonblumen, die hauptsächlich für ihre Blütenpracht gepflanzt wurden sollte man regelmäßig ausputzen. Verdorrte Pflanzenteile und verblühte Blüten werden dazu laufend entfernt. Aufs Gießen und Düngen nicht vergessen!</p>
<h3>Was kann man jetzt noch pflanzen?</h3>
<p>Das Jahr schreitet zwar bereits voran, aber dennoch kann man einige Gemüse und Kräuter auch jetzt noch aussäen bzw. anpflanzen: Winterrettich, Kohlrabi, Erbsen, Knollenfenchel, Schnittsalat, Kopfsalat, Eissalat, Feldsalat, Endiviensalat, Chinakohl, Salatrauke, Kohlrabi, Radieschen, Buschbohnen, Karotten (Möhren), Rote Bete, Dill, Kresse und Spinat.</p>
<p>Von Ende Juli bis in den September kann man Bartiris pflanzen. Stockrosen sollte man jetzt bereits aussäen, damit die zweijährige Pflanze im nächsten Jahr schon blüht.</p>
<p>Ende Juli kann man auch Erdbeeren pflanzen. Die Früchte wurden nun produziert und auch auf natürlichem Wege würde die Pflanze sich nun ausbreiten. Zum einen über ihre Samen an den eben produzierten Beeren, zum anderen über ihre Triebe, die nun Kindel ausbilden. Diese Kindel, die sozusagen Klone der Mutterpflanze sind, kann man in neuen Töpfen wurzeln lassen. Im Herbst werden sie dann ins Beet gepflanzt. Erdbeeren zu vermehren ist Kinderleicht.</p>
<p>Nun ist nicht nur eine natürliche Pflanzzeit für so manches Gemüse. Es ist auch eine Zeit, in der die ersten Samen bereit zur Ernte sind.</p>
<h3>Kampf gegen Hitze und Durst</h3>
<p>Wer ein Gewächshaus sein Eigen nennt, der freut sich zwar über die zusätzliche Wärme in kühleren Jahreszeiten. Im Sommer kann es jedoch extrem heiß und sehr feucht im Inneren werden. Regelmäßiges Lüften beugt Pilzbefall und Pflanzentod vor.</p>
<p>Wasser ist kostbar, besonders in sehr heißen und trockenen Sommern. Wer eine Regentonne oder sogar über Zisternen und Brunnen verfügt, der kann sich glücklich schätzen. <a href="https://www.gartengnom.net/tipps-wasser-sparen/">Wasser sparen im Garten</a> spart Geld und schont die Umwelt.</p>
<p>Beerensträucher sollte man bei Trockenheit immer gut wässern, damit die Fruchtreife nicht stockt. Vergessen wir, bei Trockenheit unsere Stachelbeeren zu gießen, dann werden die Beeren rasch schrumpelig und unansehnlich. Wartet man nicht zu lange, dann kann man mit ausreichendem Gießen noch einiges retten. Wartet man zu lange, sind die Beeren verloren.</p>
<p>Bei Trockenheit freut sich der Naturgärtner über eine saftige Kräuterwiese. Wer jedoch einen kurz geschnittenen Rasen besitzt, der sollte diesen in heißen und trockenen Zeiten häufig gießen. Hier gilt: besser seltener, dafür aber reichlich gießen.</p>
<h3>Pflanzen-Pflege</h3>
<p>Beim Sommerflieder (Buddleja) kann man nun die verblühten Rispen abschneiden um die Blühzeit zu verlängern. Nicht mehr so blühfreudige Narzissen kann man nun ausgraben und teilen. Düngen nicht vergessen – das fördert die Vitalität und im nächsten Jahr ist die Blüte wieder üppiger.</p>
<p><a href="https://www.gartengnom.net/rueckschnitt-himbeeren-sommerhimbeere-herbsthimbeere/">Himbeeren schneiden</a>: Abgeerntete Himbeerruten können bodennah abgeschnitten werden. Ein gut gemulchter Boden beugt der Himbeerrutenkrankheit vor. Generell empfiehlt es sich, unter Beerensträuchern und auf abgeernteten Beetflächen zu mulchen. Auf abgeernteten Beeten tut nun <a href="https://www.gartengnom.net/gruendungung-natuerliche-bodenkur/">Gründüngung</a> dem Boden gut.</p>
<p>Bereits abgeerntete Bäume wie Sauerkirschen, frühe Äpfel, Marillen (Aprikosen) und Pfirsiche können nun einen Sommerschnitt vertragen. Ausgelichtet werden jene Äste, die sich überkreuzen oder zu dicht wachsen. Besonders Sauerkirschen benötigen einen Sommerschnitt, da sie am besten am einjährigen Holz tragen.</p>
<p>Es empfiehlt sich, hohe Stauden rechtzeitig zu stützen. Einige Stauden wachsen gerade im Juli rapide und knicken bei rauerem Wind leicht ab.</p>
<h3>Erntezeit Juli</h3>
<p>Die ersten Kräuter können spätestens jetzt endlich geerntet werden. Um über das restliche Jahr ausreichend Kräuter zu haben, kann man sie zum Beispiel <a href="https://www.gartengnom.net/kraeuter-konservieren/">trocken oder einfrieren</a>.</p>
<p>Die Erntezeit für Kirschen neigt sich nun seinem Ende entgegen. Späte Sorten reifen noch bis Ende Juli. Dafür beginnt mit Anfang Juli die Erntezeit für Zwetschgen (Pflaumen). Auch Ribisel (Johannisbeeren) und Stachelbeeren werden nun reif.</p>
<p>Erntereif sind nun auch die ersten Bohnen, Erbsen, Fenchel und Brokkoli. Die ersten Paradeiser reifen nun und auch die ersten Gartengurken lassen sich ernten.</p>
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